FÜNF:hände

Während ich mich am Frühstücksbuffet bediene klage ich innerlich darüber, dass ich es mit einmal nicht schaffe, den Kaffee, den Orangensaft, den Käse, die Wurst und das Brot, zum Tisch mitzunehmen. Ich komme in das Grübeln und frage mich, wie viele Hände braucht der Mensch? Es gibt Situationen wo es mir lieb wäre, mehr als zwei  Hände zu haben. Dabei gehört die Situation am Buffet zu den angenehmen und ist leicht zu bewältigen. Bei einer Warenanlieferung könnte ich mir vorstellen, dass es ein Vorteil wäre, hätte ich mehr als zwei Hände. Ich könnte alles schneller erledigen. Wäre es  für den Menschen ein Nutzen, hätte er fünf Hände  und gäbe es  auch keine Nachteile? Die kürzeste Antwort ist: Die Evolution hat es gewusst warum wir „nur“ zwei Hände haben. Hätten wir mehr Hände, hätten wir die Ressourcen der Erde schon verbraucht, wir würden mehr haben wollen und mehr zusammentragen. Bei Kriegshandlungen und Verbrechen wären wir doppelt so grausam.

Am Nachbartisch sitzt ein Ehepaar mit zwei Kindern, eineinhalb und drei Jahre alt, beim Frühstück. Für die Mutter wäre es ein Nutzen, wenn sie fünf Hände hätte. Jedes der Kinder verlangt ihre Aufmerksamkeit und fordert seine Wünsche ein. Ein  Brot streichen, den Saft einschenken, ein Stück Kuchen abschneiden. Ihr selbst bleiben zum Frühstücken keine Hände frei, mit fünf Händen könnte sie auch  frühstücken. Die Frau mit den zwei Kindern besucht über das Wochenende den kurenden Mann. Umgekehrt wäre es kaum denkbar, dass eine Frau eine dreiwöchige Kur absolviert und der Mann zu Hause zwei Kleinkinder versorgt.

Rollentausch.                

7 Gedanken zu “FÜNF:hände

  1. Grüss Gott Schlagloch,

    wenn ich mit dem Hund an der Leine zur Bank gehe, Kontoauszüge drucke, Geld abhebe und alles wieder verstaue mit der Leine in der Hand, bräuchte ich auch eine Hand mehr. 🙂

    Du, es gibt Männer die scheinbar ohne Mühe die Kleinkinder und den Haushalt meistern wenn die Mutter im Krankenhaus ist. Mein Ex war so einer.
    Bei der Heimkehr musste ich allerdings die Ärmel ganz weit hochkrempeln.

    Liebe Grüsse//Erika

  2. Hallo Erika!

    Es gibt keine Regel ohne Ausnahme. Bei der jungen Generation ist es fast schon selbstverständlich, dass die Männer im Haushalt mitarbeiten. Oft sind beide berufstätig.

    Gruss schlagloch.

  3. Hallo Schlagloch!
    Spätestens hier wird klar, daass da irgendetwas falsch verteilt ist, und es ist doch recht gut, dass sich langsam die Gewichte etwas verteilen, ausgleichen.
    Liebe Grüße
    Grey Owl

  4. Strg ac v, Gästebuch der
    Stadt Graz (Rathaus):

    „anonym“

    Antwort auf „Sonntag“ – „01.06.2010, 02:52“ –
    und „unbekannt“ – „01.06.2010, 05:36“ – auf
    (vor weniger als einer Stunde noch nicht ge-
    löscht) dem Gästebuch der Stadt Graz (Rat-
    haus)

    Aber – eine Frage die gewiß auch allgemeinst
    für den Kalender von Gewicht ist: Gibt es ein
    in höchstem Maß unabweisbares Indiz dafür,
    daß „Kleopas“ – s. „Wikipedia“ (ich zitiere als
    Mitarbeiter) – in der Tat der griechische Name
    sein muß, den auch Kleopatra – s. „Wikipedia“ –
    trägt, die im Jahr 41 vor der Zeitenwende
    Tarsus, die Heimatstadt des römischen Bür-
    gers Paulus aufsucht und die den Philometor
    Caesar und dessen Halbschwester Kleopatra
    Selene gebiert? – Griechisch „KLEOS“, Ruhm
    (von „Kunde“, die zu Gehör kommt), gehört
    zum Französischen „client“ (der auf jemanden
    hören soll).

  5. Was aber legt nahe, daß Kleopas, den
    Jesus in Emmaus anspricht, trotzdem
    ein Grieche bestimmt nicht genannt werden
    kann? Die Syrophönizierin, deren Tochter
    Jesus heilt und die sich als H ü n d i n be-
    zeichnet, wird ja eine Griechin genannt.

    Strg ac v, Gästebuch der Stadt Graz (Rat-
    haus) und, in Kärnten, Blog „schlagloch
    fünf hände“, vor weniger als einer Stunde:

    Kleopas
    „anonym“, 01.06.2010, 09:07

    Antwort auf „Sonntag“ – „01.06.2010, 02:52“ –
    und „unbekannt“ – „01.06.2010, 05:36“ – auf
    (vor weniger als einer Stunde noch nicht ge-
    löscht) dem Gästebuch der Stadt Graz (Rat-
    haus)

    Aber – eine Frage die gewiß auch allgemeinst
    für den Kalender von Gewicht ist: Gibt es ein
    in höchstem Maß unabweisbares Indiz dafür,
    daß „Kleopas“ – s. „Wikipedia“ (ich zitiere als
    Mitarbeiter) – in der Tat der griechische Name
    sein muß, den auch Kleopatra – s. „Wikipedia“ –
    trägt, die im Jahr 41 vor der Zeitenwende
    Tarsus, die Heimatstadt des römischen Bür-
    gers Paulus aufsucht und die den Philometor
    Caesar und dessen Halbschwester Kleopatra
    Selene gebiert? – Griechisch „KLEOS“, Ruhm
    (von „Kunde“, die zu Gehör kommt), gehört
    zum … [französischen] „client“ (der auf je-
    manden hören soll).

  6. Wir sind die Basis einer Pyramide!
    Wir sorgen als Produzenten, Konsumenten, als Kunden und Patienten, als Klienten und als potentielle Delinquenten, für den sich beschleunigenden Strom der Waren, Finanzen und Daten, im Stoffwechsel eines ‚pyramidalen‘ Organismus. Nachdem wir das Ertragsnutzenkalkül eines besinnungslosen Fortschritts im Wachstum verinnerlicht haben, empfinden wir den Raub der Selbstbestimmung und Identität nicht mehr als Verlust. Auf die atomare Einheit der Existenz reduziert, reihen wir uns ein, in die weltweiten Ströme der dynamischen Massen. Dabei steht die Isolation im Nahfeld der Beziehungen, in einem krassen Gegensatz zur Identifikation mit einem globalen Bewußtsein. Über die Instrumentalisierung religiöser Bedürfnisse, werden die Menschen zur Opferung der eigenen Identität gerufen, und zum Dienst für einen allumfassenden Welt-Ethos vorbereitet
    Wer sich nicht von Verschwörungstheorien verwirren lassen will, dem hebt sich mit „Das pyramidale Prinzip 2.0“ von Franz Sternbald der Schleier, und gewährt dem Leser einen unverstellten Blick auf das Wesen des Willens zur Macht! Gleichzeitig ist es ein leidenschaftliches Plädoyer für einen aufgeklärten Glauben, der sich, nach Kierkegaard, auch dem fundamentalen Zweifel stellen muß, sowie die Rettung der Würde des Individuums, gegen die kollektive Vereinnahmung, und seiner Zurichtung für die Zwecke eines globalen Marktes. Hier wird der Versuch unternommen, das Bewußtsein von einem Erlösungsbedürfnis aus der ‚Selbstentzweiung’ des Willens in der Natur zu erklären, und die Selbstentfremdung des Menschen aus seiner ‚Seinsvergessenheit’. Dem überzeugten Christen verschafft die Beschäftigung mit der Analyse des Willens zur Macht von Schopenhauer, über Nietzsche bis Heidegger, ein freieres Auge. Deren Aktualität steht nicht im Widerspruch zu einer christlichen Deutung der Weltgeschichte, sondern liefert vielmehr deren Bestätigung. L.G. Sternbald

  7. Guten Tag Herr Sternbald !

    Vom Turmbau zu Babel wissen wir, dass bei jeder Pyramide die Gefahr besteht, dass sie in sich zusammenstürzt. Nur der Zeitpunkt wann, ist nicht vorhersehbar. Die größten Katastrophen der Weltgeschichte waren bis jetzt nicht datierbar, wie auch das eigene Sterbedatum. Ich hoffe es bleibt so.

    Martin Heidegger schätze ich sehr, zuletzt eine LVS besucht, „Martin Heideggers Philosophie der Technik“.

    Gruss schlagloch.

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