GEDANKEN:geröll
Uns plagen täglich Gedanken über naheliegende und ferne Dinge. Am meisten denken wir an unsere nächsten Familienangehörigen, ob sie Grund zur Freude haben oder ob sie über gewisse Umstände besorgt sind. Das sogenannte Glück hängt viel davon ab, ob man schmerzfrei ist und sich gesund fühlt. Plagen einen organische Schmerzen, die Sorge um die Wohnungskosten und den täglichen Bedarf, dann trüben die Gedanken ein. In einer Aufbauphase gehören die Gedanken der Partnerschaft, der Zukunft der Kinder, wie wird man einmal wohnen. Erweitert man den Kreis, denkt man an die Arbeitskollegen und das Klima in der Firma, wie man mit der zugewiesenen Arbeit zurechtkommt. Daran, ob die Aufträge reichen, dass die Firma weiter besteht und der Arbeitsplatz gesichert ist. Interessiert sich jemand für die Öffentlichkeit, ist man schnell bei der Arbeit der Politiker, den Vorkommnissen im Dorf.
Ist es möglich, so freut man sich auf seinen Urlaub, egal ob man ein großes Programm vorhat oder ihn in kleinen Rahmen genießen wird. Einen Ausflug in eine naheliegende Stadt, einen Badetag beim nächsten See oder eine Wanderung in den Julischen Alpen plant. Steht man am Fuße vom Vitranc, der in einer Geröllhalde ausläuft, denkt man an die Schwierigkeiten die auf jene zukommen, die in den Felsen einsteigen. Selbst begnügt man sich mit einer Wanderung am Fuße des Berges. Da kann man spüren, dass der Berg sich Gedanken über uns macht, wir die ihn von allen Seiten betrachten, die Furchtsamen, denen der Felsen Angst macht. Unsere Bewunderung ist auch ein Eingeständnis an unsere Vergänglichkeit, angesichts der Erdgeschichte. Jene, die es wagen ihn zu besteigen, sich an ihn festkrallen, nimmt er als lästige Fliegen wahr, die in einer erdgeschichtlichen Sekunde nicht mehr da sind. Für ihn ist unsere Anwesenheit ein Augenaufschlag.
Bärenhöhle.
Tags: Karawanken

01. Juli 2010 um 21:31
Hier jetzt zu lesen
bringt die Verhältnisse wieder ins Lot
große Welt, ich kleiner Mensch.
da seufz ich jetzt vor angenehmer Erleichterung.
grüss dich
elisabeth
02. Juli 2010 um 12:30
Hallo Elisabeth!
Ein steiler, schroffer Berg strahlt Zuversicht aus. Da spürt man, dass Wirtschaftskrise, Euroschwäche, nur einer der Steine in der Geröllhalde ist.
Gruss schlagloch.
03. Juli 2010 um 01:25
Welche Steine sind nun aber am Ende gemeint?
Wenn Jesus im “Lukasevangelium”, 19,40, sagt:
Wenn sie [Jesu "Jünger"] schweigen, werden
die Steine schreien.
03. Juli 2010 um 09:56
Grüss Gott Schlagloch,
ja, der Stein, Fels, Berg, unser Urahn. Dazu verurteilt an diesem Platz zu bleiben. Drauf warten, dass er bestiegen wird.
Liebe Grüsse//Erika
03. Juli 2010 um 15:34
Hallo Schlagloch!
Rein physisch sind unsere Leben immer kurz, aber, auch mit dem Stein sind wir verbunden, und wenn wir richtig zurhören,ähh…, na ja,…so ähnlich jedenfalls, spricht er mit uns in Bildern, wie Tiere und Pflanzen auch.
Was ich jedoch immer sehr komisch finde,….wenn jemand sagt, das er den Berg “bezwungen” hat……..
Liebe Grüße
Grey Owl
05. Juli 2010 um 09:18
Hallo GreyOwl!
Wahrscheinlich hat noch nie jemand einen Berg “bezwungen” …
Gruss schlagloch.
06. Juli 2010 um 05:56
Berge:
Seit Wochen und auch vor weniger als einer
Stunde noch wirbt die “Tageszeitung”, Berlin etc.,
“taz.de”, für Urlaub in den Alpen: “Echter Urlaub
am Bauernhof in Österreich”; einerseits. Seit
zumindest einem Jahr und auch vor weniger
als einer Stunde noch im Artikel “Ganz großer
Käse” – “05.07.2010″ – führt die “Tageszeitung”
aber andrerseits einen Männerkrieg gegen die
ökonomische Basis – die auch jene S l o w e -
n i e n s sein könnte? – der Alpen: gegen das
weibliche Element Milch als Nahrungsmittel. Ge-
gen “die Milch der frommen Denkungsart”, wie
mein deutscher akademischer Lehrer lächelnd
spottete?
07. Juli 2010 um 06:07
Herr S.P.Posch!
Woher kommt es, das heute so viele keine Milchprodukte vertragen, unter einer Milchallergie leiden. Dabei gehört doch die Milch zu den ersten Nahrungsmittel des Menschen. Wahrscheinlich haben wir uns vom Weiblichen zu weit entfernt.
Gruss schlagloch.
07. Juli 2010 um 18:08
Good evening, Schlagloch,
ich lernte im Chemie-Unterricht am Gymnasium, ein
Chemiker solle Milch trinken, weil Milch entgiftend
wirke. Unter der Annahme, daß die Umwelt durch
Gifte belastet ist, hätten aber zuletzt alle einen Anlaß,
Milch zu trinken. Unser Chemie-Professor war Kärntner,
er fiel sehr durch seine Sprache auf. Ich besuchte bei
ihm auch einen Intensivkurs und wählte ein Fach Che-
mie auch für die Matura. J e t z t gibt es sie ja nicht
mehr, die österreichische Matura, auf die der autono-
me, durch wissenschaftliche Lehre ausgebildete Unter-
richtende am Gymnasium vorbereitete. Wie die Instanz,
welche für die neue zentralisierte Matura verantwortlich
sein soll, durch wissenschaftliche Lehre legitimiert wä-
re, das ist wohl nicht erkennbar.
Yours truly
S. P. Posch
07. Juli 2010 um 22:31
08. Juli 2010 um 00:30
In einem “Markusevangelium” stünde aber, daß Christen gegen Gift immun
sind.
08. Juli 2010 um 14:40
Herr S.P.Posch!
Mir selbst wurde während der Arbeit in der Schuhfabrik Gabor in Spittal/ Dr. in der Pause gratis ein Glas Milch serviert. Die Milch sollte mich/uns vor den giftigen Dämpfen der Klebstoffe, die bei der Schuhfertigung eingesetzt wurden, schützen. Meine Arbeit bestand darin, pro Schicht zirka dreitausend Absätze auf Damenschuhe zu schrauben.
Gruss schlagloch.
10. Juli 2010 um 01:38
10. Juli 2010 um 01:45 (Nichtsommerzeit, da eine “Som-
mer-Zeit” Tierquälerei ist)
Good morning, Schlagloch,
schuld ist mein aus saarländischer Zucht stammender Ap-
penzeller Sennen-Hund: er führt manchmal Forschungen un-
ter dem Großen Wagen durch. Vor weniger als einer Stunde
schob da unter dem Großen Wagen eine Dame ein Fahhrad.
Sie wendet sich um: “Da ist doch ein Igel?” Und: “Ich habe
da eine Wohnung – und eine zweite in Linz.” Ich: “Da ist
kein Igel.” Tatsache war: es tauchten sogar zwei Igel in der
Finsternis des Parks auf. Nun nahm ich mir fest vor: i c h
würde nicht zu sprechen aufhören. Natürlich kam es darauf
an, ob sie ihr Fahhrrad nach rechts weiterschieben würde
und ich meinen Hund nach links führen. Aber: wie unterschei-
det man rechts und links?
Yours truly
S. P. Posch
10. Juli 2010 um 13:09
Verleumdung aus Eifersucht:
Antwort auf “Siegfried Paul Posch” auf dem Blog
“schlagloch GEDANKEN:geröll” – “10. Juli 2010″ am
Morgen
Kann Ihre Äußerung nicht als Antisemitismus ausge-
legt werden? Die Milchwirtschaft der Alpen: das
ist doch die Bindung des Bauerntums an den Klerus
um 1100 u.Z., das “gute Leben unter dem Krumstab”.
Um 1200 geht das Gelobte Land den Kreuzfahrern
unwiederbringlich verloren. Was ist aber der Grund
für den Ausschluß des Judentums aus den sich kon-
solidierenden Zünften um 1300? Ist denn hier die Ei-
fersucht überhaupt die einzige Triebfeder des Men-
schen?
[Kopie des Textes von "Siegfried Paul Posch" auf dem
Blog "schlagloch GEDANKEN:geröll", "10. Juli 2010",
vor weniger als zehn Stunden, nicht wortwörtlich:]
Der heute – “10. Juli 2010″ – “um 01:38″ auf diesem
Blog freigeschaltete und vor weniger als einer Stun-
de noch auf diesem Blog anklickbare Texte – über
zwei I g e l in der Finsternis, siehe unten – stammt
nicht von mir ["Dr. Siegfried Paul Posch (Graz)"].
Ich füge aber die Frage hinzu:
Jakob – der Vater der zwölf jüdischen Stämme – und
sein Zwillingsbruder Esau haben eine Amme: Debora.
Aber gibt es ein größeres Unrecht, als daß ein Frau
ihre Schönheit für eine andere opfern soll?
Wann – in welchem Jahr der Geschichte – geschah ein
größeres Unrecht?
Kopie:
12. Siegfried Paul Posch sagt:
10. Juli 2010 um 01:38
10. Juli 2010 um 01:45 (Nichtsommerzeit, da eine “Som-
mer-Zeit” Tierquälerei ist)
Good morning, Schlagloch,
schuld ist mein aus saarländischer Zucht stammender Ap-
penzeller Sennen-Hund: er führt manchmal Forschungen un-
ter dem Großen Wagen durch. Vor weniger als einer Stunde
schob da unter dem Großen Wagen eine Dame ein … [Fahrrad].
Sie wendet sich um: “Da ist doch ein Igel?” Und: “Ich habe
da eine Wohnung – und eine zweite in Linz.” Ich: “Da ist
kein Igel.” Tatsache war: es tauchten sogar zwei Igel in der
Finsternis des Parks auf. Nun nahm ich mir fest vor: i c h
würde nicht zu sprechen aufhören. Natürlich kam es darauf
an, ob sie ihr … [Fahrrad] nach rechts weiterschieben würde
und ich meinen Hund nach links führen. Aber: wie unterschei-
det man rechts und links?
Yours truly
S. P. Posch
20. September 2010 um 11:21
Die Rosengartengruppe – Die Antermojakogelscharte 2790 m – Der Seekogel 2807 m – Das Kesselkogelmassiv – Dolomiten…
ich finde ihren eintrag informativ, danke
…
20. September 2010 um 14:32
Hallo Dolomitenfreunde!
Schön war es beim Wandern in den Dolomiten, am Fuße der Berge. Liegt schon ein Jahrzent zurück.
Gruss schlagloch.
21. September 2010 um 09:01
Die – “Tags” – Karawanken bilden doch für Österreich eine
Grenze zu Slowenien?
{Kopie: das Original ist mit meiner rechten Hand geschrieben:}
Der “CPÖ” (“Christliche Partei Österreichs”) müßte doch
Internationalität oder Supranationalität ein Anliegen sein:
ist doch jeder Christ bis “an die Enden der Erde” gesandt.
Warum steht aber dann das “Licht” der GOTTSCHEER
GEDENK-KAPELLE in Maria-Trost in Graz so sehr “unter
dem Scheffel”? Meine Antwort in einer Kontaktnahme
mit Andreas Maislinger – s. Artikel “Andreas Maislinger”
der “Wikipedia” (ich zitiere als Mitarbeiter) – macht gel-
tend, daß wohl Sloweniens Internationalität oder Supra-
nationalität bis “an die Enden der Erde” schon reichen
würde. Aber – “Licht unter dem Scheffel”: steht hier nicht
das Licht einer bestimmten, an sich nicht völlig unbekann-
ten Person unter dem Scheffel?