FROH:botschaft
Vor kurzem bin ich mit dem Fahrrad an der Villacher Stadthalle vorbei geradelt und sah wie aus mehreren Seitenstraßen, Frauen und Männer, Mädchen und Burschen, in allen Altersstufen, auf den Eingang der Stadthalle zuströmten. Am meisten aufgefallen ist mir, dass sie in farbenfrohen Kleidern, gut gelaunt und mit einem heiteren Gesicht unterwegs waren. Auf dem Gehsteig begrüßten sich kleine Gruppen herzlichst untereinander, und redeten angeregt miteinander. Für mich, einen Außenstehenden, der zufällig vorbeigekommenen ist, war ersichtlich, dass diese Menschen von etwas begeistert sind, das ihnen Lebensmut gibt. Ich hatte das Gefühl, das dies ansteckend sein kann, dass sie in der Stadthalle eine frohe Botschaft erwartet. Wie ich erfahren habe hielten an diesem Wochenende die „Zeugen Jehovas“ ihren Jahreskongress ab.
In der Nähe der katholischen Kirchen vermisse ich am Sonntag, dass junge und ältere Menschen gemeinsam, mit Heiterkeit auf die Kirche zuströmen. Man nähert sich der Kirche mit einem ernsten Gesicht, mit Andacht, in sich gekehrt. Uns Christen konfrontiert man zuerst mit der Sünde, mit allem was wir falsch machen, an dem wir scheitern. Soll uns etwas Hoffnung machen, dann erreichen wir dies nur durch Reue, Askese und Verzicht. Die Glückseligkeit muss uns schwerfallen, muss schmerzhaft sein. Der Ablauf der Messliturgie wird dramatisiert, wirkt fast bedrohlich. Mit ernsten Gesicht folgen die Kirchenbesuchern, in den zumeist schlecht ausgeleuchteten, düsteren Kirchen dem Ablauf der Handlung, nie kommt Fröhlichkeit auf. Auch das Liedgut ist durchzogen von Opfer und Schmerz. Manchmal frage ich mich, ob ich bei der richtigen Glaubensgemeinschaft bin, oder kommen die Signale, die sie aussendet bei mir falsch an.
Aus heiterem Himmel.
Tags: Sonnseite

24. August 2010 um 14:25
Haben “wir Christen” nicht die Kunst? Aber, was mir
schon seit graumer Zeit einer Erklärung zu bedürfen
scheint: im Reiseführer
Frank und Almut Rother
DIE BRETAGNE
(=DuMont Kunst-Reiseführer)
1978
wird der “älteste bretonische” Kalvarienberg, gelegen
“in der Nähe eines Bauernhofs in der Einsamkeit” in
einer “Dünenlandschaft” als “eines der schönsten,
ursprünglichsten und ergreifendsten Kunstwerke”
bezeichnet, auf Seite 145. Er entstand um 1455 u.Z.
Dieses Kunstwerk finde ich im Reiseführer
FRANKREICH
(=Baedeckers Allianz Reiseführer)
1992
nicht auf die gleiche Weise bewertet, siehe Seiten
227ff.
Jesus trägt in der Bretagne, dargestellt als Gärtner
mit Maria Magdalena, seinen Spaten in der linken
Hand. Weshalb trägt Jesus seinen Spaten in der
linken Hand?
24. August 2010 um 16:13
Grüss Gott Schlagloch,
deine Beobachtung mag schon stimmen aber bei Jehova’s Zeugen gibt es andere Zwänge. Keine zehn Pferde würden mich dahin bekommen.
Liebe Grüsse//Erika
24. August 2010 um 17:56
Herr S.P.Posch!
Vielleicht war Jesus ein Linkshänder. Gibt es Stellen in der Bibel die eine eindeutige Aussage machen, ob Jesus ein Rechts- oder Linkshänder war? Was würde sich an unserem Jesusbild ändern, wenn eindeutig bewiesen werden könnte, dass er ein Linkshänder war. Linkshänder werden immer noch oft benachteiligt.
Gruss schlagloch.
24. August 2010 um 17:59
Hallo Erika!
Dies mit den Zwängen wird sicher stimmen, aber die Fröhlichkeit war offensichtlich.
Gruss schlagloch.
25. August 2010 um 18:55
….um Gottes Willen! Solcher Gehirnwäsche möchte ich weiß Gott nicht unterliegen. Auch eine dieser Truppen, die denken, sie seien die “Auserwählten”, genauso wie die vielfältigen, unterschiedlichen christlichen Gemeinschaften, oder gar die Scientologen.
…und ob Jesus nun ein Links- oder Rechtshänder war…….grins,…..mehr werd´ich da nicht sagen……
Liebe Grüße
Grey Owl
26. August 2010 um 15:06
Hallo GreyOwl!
Ich glaube, nirgendwo ist der Drang zum “Auserwählt sein” so stark wie bei den Religionsgemeinschaften.
…..also, wenn Jesus als Mensch unter Menschen geboren wurde, dann ist bzw. war es wesentlich ob er Links- oder Rechtshänder war.
Gruss schlagloch.
26. August 2010 um 15:45
Grüss Gott Schlagloch,
Linkshändern sagt man heutzutage nach sie seien kreativer als Rechtshänder.
)
Früher war das anders. In dem Zusammenhang wäre auch interessant ob Jesus’ Ohrläppchen angewachsen waren oder nicht. Den Menschen mit Angewachsenen sagt man laut Test nach, dass sie intelligenter seien als die mit freischwingenden Ohrläppchen. Das sind vlt. Fragen…
Liebe Grüsse//Erika
27. August 2010 um 06:01
Wenn ich sage, ein Gegenstand liege links vom
Mond (der Mond als Punkt im Weltall aufgefaßt):
kann dieser Gegenstand, von einem Satelliten
(der Satellit als Punkt im Weltall aufgefaßt) aus
gesehen nicht links vom Mond liegen?
Wird aber nicht gesagt eine Frau und ein Mann
könnten ineinander eingehen und ein Leib sein?
27. August 2010 um 12:30
Grüss Gott Siegfried Paul Posch,
ich bin die Mondin – was Sie links von mir sehen ist bei mir rechts, vorausgesetzt sie stehen nicht hinter meinem Rücken.
Liebe Grüsse//Erika
27. August 2010 um 16:11
Good evening, Erika,
Publikationen, an denen ich mitarbeitete, erschienen in
den letzten zehn Jahren gedruckt in französischer und in
deutscher Sprache: darunter eine Übersetzung eines
Textes von Gilles Marmasse. Würden Sie außer in einer
englischen – die gegenwärtig international oder
supranational allein akzeptiert wird – die Diskussion
auch in einer französischen oder einer deutschen
Sprache fortführen wollen?
Yours truly
Siegfried Paul Posch
28. August 2010 um 12:20
Lieber S. P. Posch,
ich bin des Französischen in beiderlei Sinn nicht mächtig.
Guad Nacht um sechse//Erique
28. August 2010 um 12:33
Getippt auf dem “Gästebuch” von “landesregierung
steiermark portal” am 28. August 2010 um 13:24
Good afternoon, Erika,
zu Ihrer Reflexion, ob J e s u s ein
L i n k s h ä n d e r sei, habe ich aber
die Frage: Jesus sagt als Gärtner zu
Maria Magdalena, sie solle ihn nicht
berühren, weil er zuerst zum Vater kommen
müsse. Nun sagt Jesus uns doch, daß er
und der Vater eins seien. Das sagt er zu
Philippus, der bei der Brotvermehrung
besorgt ist, daß Brot für zweihundert
Denare für das Volk nicht reichen würde.
Nun kann aber doch Jesus einerseits als
dem Vater gegenüberstehend oder
gegenübersitzend gedacht werden oder aber
andrerseits der Vater hinter Jesus. Das
ergibt vier Möglichkeiten. Woran erinnert
das?
29. August 2010 um 00:52
Good morning, Erika,
aber kann die Erinnerung nicht die Heilung des
Mannes mit der verdorrten Hand durch Jesus betreffen,
die an einem Sabbat geschieht? Das wiederum erinnert
an das E-Mail, welches mir Dr. Gerhard Eibach
schrieb: ein Christ müsse unbedingt einen Sonntag
als Ruhetag haben, nicht einen Sabbat; obwohl für
Dr. Eibach ein Montag als erster Tag einer Woche
gelten müßte, trotzdem. Zugleich wird aber ein
Ruhezwang an “Sonntagen” damit begründet, daß Jesus
an einem “Sonntag” auferstanden sei, welcher als
erster Tag einer Woche zu gelten habe. Der
Landesschulrat für Steiermark wollte die Sache prüfen.
12. September 2010 um 17:42
12. September 2010 um 18:12
Good evening Grey Owl, good evening E.W.,
good evening Erika,
ich nehme nicht an, daß in dem unten Kopierten an
einen “arabischen” oder “türkischen” intoleranten
Islam gedacht war! Das schiene mir zu simpel. Aber
zu fragen habe ich zur Esoterik der Edelsteine:
können Edelsteine bestimmten Nationen zugeordnet
werden? Und: was ist das besondere am “J a s p i s”?
In der “Apokalypse”, 21,18-19: im Deutschen,
Englischen und Französischen der Übersetzung
der “Gideons International” (“unverkäuflich”) steht
da “Jaspis”, “jaspe”, “jasper”. Aber laut Hermann
Menge, dem berühmten “Amateur”, kommt das
Wort “aus dem Ägyptischen oder Hebräischen”.
Was heißt hier: “oder”?
Wenn Ihre Notiz als “puritanische” Intoleranz
gegenüber dem Stöckelschuh der Dame
gelesen werden kann, habe ich zu fragen:
man sagte, die Toleranz gegenüber dem
Individualismus habe im 19. Jahrhundert u.Z.
abgenommen. Durch eine Analyse der
S k u l p t u r glaubte man das feststellen
zu können. Nahm aber die Intoleranz nicht
schon im 7. Jahrhundert zu: und erst recht
im 17. Jahrhundert?
01. November 2010 um 16:27
Zu: “Linkshändigkeit” – “30.10.2010, 10:25″
Trotzdem: wie können aber Sie eine Linkshändigkeit Jesu
ins Spiel bringen? Die Erzählung wurde doch wohl oft ge-
nug erzählt, daß Jesus nach seiner Auferstehung durch ei-
ne geschlossene Tür geht: an einem “Abend” – wie jetzt,
zur Stunde. Dann tritt er in die “M i t t e” der “Jünger”.
Sind nicht T ü r e n im allgemeinen für R e c h t s h ä n -
d e r verschlossen?
05. November 2010 um 12:12
“Durch geschlossene Türen” gekommen sein soll
[auch] Jesu Jünger Bartholomäus zum König von
A r m e n i e n : “Legenden”? In Graz-Mariatrost
gibt es eine G o t t s c h e e r – Kapelle, welche
nach Bartholomäus benannt ist. Die “Legende” Bar-
tholomäus (der auch Natanael heißt), der Mann in
dem keine “List” – im Englischen “deceit”, im Fran-
zösischen “fraude” – ist, sei in Armenien gestorben,
ist die für gewöhnlich in Quellen zu findende. Wes-
halb aber beruft sich trotzdem die deutsche “Wiki-
pedia” (ich klickte, als Mitarbeiter der “Wikipedia”,
den Artikel “Bartholomäus” vor weniger als einer
Stunde an) auf eine andere Legende: ohne eine
Quelle zu nennen?
05. November 2010 um 17:10
Herr Siegfried Paul Posch,
sie stellen immer Fragen, die niemand beantworten kann. Ein Vorschlag: B.B. stellt die Fragen, und Siegfried Paul Posch gibt die Antwort.
Alle wissen wir dann mehr.
Gruss schlagloch.
06. November 2010 um 07:50
Good morning, Schlagloch,
ich fuhr zuletzt auf einem Schiff auf dem Königssee
(hier auf dem Tisch eingezeichnet in der “Hundert-Jahr-
Ausgabe” im ÖSTERREICHISCHEN MITTELSCHULATLAS)
zum “Bartholomäus”-Gotteshaus – eine Wallfahrt. Auf
einer Wallfahrt genießen Pilger Schutz. Ein Kalender
hier in einem Zimmer hat aber für den “11.11.2010″
als Fest der USA und weiterer Länder “Veterans Day”
– “Wapenstilstand”, 1918 u.Z. Ich erinnere mich trotz-
dem nicht, daß des Jahres 1918 am “3.11.2010″ (“Ab-
schluß des Waffenstillstandes …. Österreich-Ungarn”)
durch ein Fest in Österreich gedacht worden wäre. Zu
Lande genieße ich daher wohl nicht den Schutz, um
nach Kärnten zu pilgern.
Yours truly
Siegfried Paul Posch
06. Dezember 2010 um 05:52
“Jehovas Zeugen”
Ich bekomme eine schriftliche Nachricht, mit der
Vorhaltung, ich hätte ein hiesiges Haus betreten.
Zugleich wird mir aber schriftlich im Namen von
“Jehovas Zeugen”, die zwei hiesige Häuser als Adres-
sen haben, der Vorwurf unterbreitet, ein “römisch-ka-
tholisches” religiöses Bekenntnis habe Adolf Hitler ge-
huldigt. Den Vorwurf erheben eine Dame und vier
Herren. Einer der Herren war mein Mitzögling im Inter-
nat, in der “K a d e t t e n s c h u l e”, der “BEA-Liebe-
nau”, der “Höheren Internatsschule des Bundes Graz-
Liebenau”.
Trotz des Vorwurf wegen Adolf Hitler ergeht aber eine
gleichfalls schriftliche Einladung zu einer Feier mit Brot
und Rotwein an jemanden, der sich als “römisch-katho-
lisch” bekennt. Das ist nach meinem Dafürhalten ein
Widerspruch.
18. Dezember 2010 um 08:19
Merry Christmas,
Graz-Geidorf, wo für heute die Weihnachtskonzerte
angekündigt sind, feierlich in weißer Pracht, man kann
es gar nicht glauben, wie sie niedersinkt. Ich begab
mich heute früh auf einem Grazer Blog schon zu einem
“Weihnachtsgabentisch”. Aber vielleicht ist nach weni-
ger als etwa drei Stunden alles schon wieder gelöscht:
wie in Wien auf dem Blog über “Alfred Hrdlicka”, den
Schachspieler und Kärntner KPÖ-Kandidaten, meine
Auslegung über die Stelle der “Apokalypse” über die
Gemeinde von Pergamon gelöscht wurde: dabei dachte
ich nun, daß der “weiße Kristall” sogar eine Schachfigur
aus Olivenholz aus Betlehem sein könnte.
24. Dezember 2010 um 05:36
Maria Magdalena muß Jesus … aber nach seiner
Auferstehung trotzdem berührt haben: wird mir
nunmehr vor weniger als 10 Stunden dargelegt. Wie
kann das begründet werden?
10. Januar 2011 um 09:16
“Jehovas Zeugen” – “Mormonentum” – “Adventisten”
Unten Beigefügtes warf ich vor etwa einer Stunde in einen
Postkasten (Andritz-Maut). Ich habe noch eine Frage hinzu-
zufügen: wenn die Gültigkeit einer Taufe bezweifelt und
eine Wiedertaufe gefordert werden soll, so tritt doch viel-
leicht insbesondere e i n e Gestalt und insbesondere für
den Raum der Karibik zwischen Pazifik und Atlantik in den
Blickpunkt, eine Gestalt die auch den Namen “Petrus”
trägt: Petrus (Pedro) Claver, welcher an einem “8. Septem-
ber” starb. Gibt es nicht elf Jahre der Geschichte u.Z., die
für den Raum der Karibik zwischen Pazifik und Atlantik ins-
besondere zu betrachten wären?
[Abschrift: mit der Hand geschrieben auf einer Ansichtskarte,
"Defner" (Tirol): Motiv "Krebsen-Keller" in Graz, nicht in Farbe]
10. 1. 2011
An p.t. GYUROKA
St. Peter – Pfarrweg 34
8042 Graz
“Jehovas Zeugen” widerstrebt es wohl, die Bezeichnung
“heilig” in irgendeiner Weise außer auf Gott anzuwenden.
Im Namen eines “Mormonentums” dementiert man mir
gegenüber bis zur Stunde nicht, daß man sich zu einer
“HOLY BIBLE” bekannte. Trotzdem aber habe ich, um ge-
nau zu sein, zu fragen: Lehnen Sie nicht die die Bezeichnung
“S a n k t” in “St. Peter” ab?
Hochachtungsvoll
Siegfried Paul Posch, Carneri-Gasse 10/E/2, 8010 Graz,
Tel. 0664 913 5616
15. Januar 2011 um 05:15
Josef von Nazaret ist nicht Jesu Vater für die
Magier aus dem Morgenland: das lesen wir doch
aus dem Matthäusevangelium, 2,11. Konnten Sie ei-
nen Vater einfach übergehen? Aber trotzdem: was
bedeutet diese Stelle aus dem Evangelium für ei-
nen “Heiligen Vater” und zugleich für den Pro-
testantismus im Hinblick auf den Begriff “Patriarch”?
.
21. Februar 2011 um 10:08
Meinungsfreiheit in Europa
Graz in Steiermark in Österreich ist mehr wohl als Rom
von dem seinen durch ein Kirchenviereck
“St. Andrä-Kirche”
“Barmherzigen-Kirche”
“Mariahilferkirche”
“Welsche Kirche”
geprägt: die Kunst in Steiermark aber von
Johann Jacob Schoy und
Josef (Thaddäus) Stammel
- der Skulptur.
Nun ist auch zur Stunde, denke ich, die Wertung (Bewertung)
von Kunst umstritten.
Trotzdem aber habe ich zu fragen – die beiden genannten
Bildhauer stammen beide gar nicht aus Österreich, und
beim als Kulturdenkmal für das Publikum renovierten, gros-
sen, durch mehrere Publikationen (auch reich illustriert)
beschriebenen aber leider auch geschändeten Kalvarien-
berg von Graz trägt nun ein Herr aus U n g a r n Verant-
wortung, ich sprach auch mit seinem Mitarbeiter:
Ist nicht die Gestaltung der “St. Andrä-Kirche” von Graz
durch die Aufschriften auf den Außenmauern entstellend?
11. Mai 2011 um 16:38
Ich traf nun heute um die Mittagszeit hier auf dem
Gehsteig wieder meinen Mitzögling im Internat in
Graz-Liebenau, der für mich kein “Zeuge Jehovas”
sein kann, weil er mit mir im Internat – oftmals -
das Tischgebet eines anderen religiösen Rechtsträgers
sprach. Ein “Kirchenaustritt” erlangt nie Rechtswirk-
samkeit.
Mit meinem Mitzögling H. (es begleitet ihn auch
oft eine Dame) sprach ich heute über das
Buch DIE PROPHEZEIUNG DANIELS – ACHTE DARAUF!
“Copyright 1999″; der “Watch Tower Bible and Tract
Society of Pennyslvania”: “5 000 000 Exemplare” der
“ersten Auflage in Englisch” sollen existieren, in die-
sem Buch steht aber “made in Germany”. Das Buch
erhielt ich von einem von zwei Herren in Wien, mit
denen ich dazu Kommunikation hatte.
Und vor weniger als einer Stunde fuhr ich hier im
Lift mit einem Herrn hoch, der Techniker ist. Die
Donau soll einen epochalen Tiefstand erreicht haben.
Mein Gesprächsgegenstand mit dem Herrn war schon
vor dieser heutigen Meldung: das christliche Gebet
um Regen.
Warum ich das mitteile? Wegen eines Aufrufs,
“steuerlich absetzbar” für “Burundi und Rwanda, …
Thailand … [und] Kolumbien” zu spenden (auch
für “Pastorale Hilfe”), und weil ich schon mehrmals
sagte: es ist keine Nebensache, daß “Jehovas Zeugen”
nun mittels ihres Einflusses in Österreich in Afrika
Einfluß nehmen könnten und umgekehrt. T r o t z -
d e m beteiligen sich aber bis zur Stunde meines
Wissens “Jehovas Zeugen” nicht in gleicher Weise
am Spendenwesen wie ein “M o r m o n e n t u m”.
Diese Zeilen richten sich nicht gegen “Jehovas
Zeugen” oder das “Mormonentum”: ich glaube
nämlich, daß der Naturschutz auf beiden Seiten
eine Kommunikationsbasis darstellt. Da uns “nzz-
online” auf diesen Bildschirm geschaltet wurde,
fand ich dort heute einen Artikel über acht Schlangen-
arten der Schweiz, darunter die “Würfelnatter”
– Natrix tessellata gemäß dem Klassifikationssystem
für Pflanzen, Tiere und Pilze von Carl von Linné:
eine insbesondere in Deutschland ganz extrem
bedrohte Tierart. Außerdem fotografierte ich heute
eine blaue Blume. Auch diese Pflanzenart soll in
den Flußtälern Bayerns ganz extrem bedroht sein.
26. Mai 2011 um 05:56
Ich glaube, man wird nicht unbedingt bestreiten wollen,
daß für “Jehovas Zeugen” und das “Mormonentum”
Ethik und Moral der “Sexualität” eine Rolle spielen.
Ich tippe “Sexualität” mit Anführungszeichen aus fol-
gendem Grund: ich übersendete zuletzt an ein Kontakt-
formular “bundesministerium finanzen österreich” eine
Notiz über “Schönheitsoperationen”, den versicherungs-
rechtlichen Aspekt, da Pflichtversicherungen doch wohl
auf der Seite des Arztes etc. Voraussetzungen schaffen,
von denen “privat” bezahlte “Schönheitsoperationen”
profitieren.
Nun wurde gestern am Abend im TV eine Sendung
über Schönheitsoperationen und möglichen Schönheits-
operationstourismus in Sopron ausgestrahlt. Ausge-
rechnet in Sopron begegnete ich zuletzt (wie auch
in Salzburg) “Mormonen”, die ja durch ihre “Uniform”
sofort auf sich aufmerksam machen können.
Zu erwägen scheint mir aber in diesem Zusammenhang
ein neues Forschungsergebnis, über welches der ORF
berichtet: unter dem Aspekt einer Evolutionstheorie
ist die menschliche “Sexualität” kategorisch von jener
des Tieres verschieden. Sie schaltet einen ganzen Raum
der Informationsübertragung durch D u f t aus.
Das habe ich hier festzuhalten, weil einerseits
1.
unsere Kultur wohl in ganz ungeheurem Maß von einer
“Beobachtung” der tierischen “Sexualität” geprägt
wurde und weil andrerseits
2.
– was doch noch von viel größerem Gewicht ist – über
das K o n d o m (ob seine Verwendung gegen die
“Natur” sei) weiterhin keine klare Vorstellung im allge-
meinen Bewußtsein herrscht; obwohl Dietrich Bonhoeffer
dessen Verwendung schon vor weit mehr als einem
halben Jahrhundert legitimierte.
08. Juni 2011 um 16:43
Ich finde nun vor weniger als einer Stunde auf
“orf religion” die Theorie, das “Grabtuch von Turin”
sei ein Kunstwerk von Giotto.
Ganz im Gegenteil geht noch zuletzt eine
Darlegung eines Arztes, Herrn Zugibes,
“M.D., Ph. D.”
in den USA trotzdem davon aus, daß das Grabtuch
echt sei. Die Darlegung Herrn Zugibes sucht aber auch
zu erhärten, daß die Hände Jesu mit Nägeln an
das Kreuz geschlagen wurden, die nicht durch die
Handflächen gebohrt wurden, sondern durch die
Handgelenke. Dabei wird das Grabtuch dazu verwendet,
um die ältere Theorie zu widerlegen, daß die Nagel-
wunden sich nicht auf der Seite der Daumen befin-
den.
Ich erhielt nun ein Bild des Gekreuzigten von Carl
Vogl aus dem Jahr 1852 geschenkt (es war vor
weniger als einer Stunde noch auf der Auktionsliste
des Dorotheums Graz von “02.12.2010″ als Nr. “257″
auf diesem Bildschirm anklickbar). Das Bild liegt
hier auf dem Tisch. Es zeigt nur einen Gekreuzigten,
niemand sonst ist auf dem Bild zu sehen.
Die Hände aber erscheinen auf dem Bild sehr deutlich
durch die Handflächen durchbohrt, nicht durch die
Handgelenke.
Ich sage das einfach, weil ich schon seit geraumer
Zeit den Gedanken habe, daß wir sieben große
Wunden Jesu zu betrachten haben.
10. Juni 2011 um 00:15
Ich versuchte nun zwar schon mehrmals über die
die Erscheinung Jesu nach seiner Auferstehung
vor jener vor sieben Jüngern, darunter Thomas,
dem Zwilling (s. “Johannes, 21,2″), nachzudenken,
und die Kraft scheint dazu schwer hinzureichen.
Aber trotzdem erstaunt mich zur Stunde e i n e
Frage in ganz besonderem Maß: wir lesen im
Evangelium, daß Jesus seinen Jüngern erscheint,
indem er durch eine geschlossene Tür zu ihnen
kommt. Und wir lesen, daß er den elf Jüngern
erscheint (s. “Lukas, 24,33″), nachdem er durch
das Brechen des Brotes erkannt worden ist: was
nun doch eine Erinnerung an das Letzte Abend-
mahl wachzurufen geeignet ist. N i c h t lesen
wir nun, daß am Letzten Abendmahl eine F r a u
teilgenommen hätte. Wer war die erste Frau, die
den Leib und das Blut Jesu in Gestalt des Brotes
und des Weines empfing? Erstaunt es nicht, daß
das wenig gefragt zu werden scheint?
13. September 2011 um 06:04
Ich lese in der “Frohbotschaft”, im Evangelium, über den GEHORSAM: der Gehorsam des Kindes findet im Evangelium kein Beispiel, denn Josef will seine Verlobte, die Mutter Jesu entlassen, als er erfährt, daß sie schwanger ist. Erst durch einen Engel und einen Traum erhält Jesus einen Vater, dem gegenüber er zu Gehorsam verpflichtet ist – Matth. 1,19-20. Auch der militärische Gehorsam hat im Evangelium kein Beispiel. Der Hauptmann von Kapharnaum sagt zwar, er stehe unter Befehlsgewalt und könne Befehle erteilen: aber trotzdem vergleicht er den Gehorsam hier doch nur mit der Befehlsgewalt Jesu gegenüber einem Dämon. Der Hauptmann sagt, Jesus könne den Krankheitsdämon, der seinen Knecht quält, austreiben – Matth. 8,5-13. Allerdings wird der Hauptmann an einer andern Stelle im Evangelium als ein Beamter eines Königs bezeichnet.
30. September 2011 um 06:17
Im Evangelium, das in Österreich zwei “Schulbuch”-Nummern hat, lese ich im Augenblick: Jesus trinkt während der vierzig Tage nach seiner Auferstehung bis zu seiner Wiederkunft in Herrlichkeit keinen Wein mehr – “Matth., 26,29″. Als Jesus gekreuzigt wird, kostet er vom Wein, trinkt aber nicht. Vom “Heiligen” WENZEL, der Kalenderdaten “28. September” und “29. September” hatte, wird erzählt, er habe in einem Weinberg gearbeitet. Wenn ich in ein Lebensmittelgeschäft ging, fielen die Herkunftsbezeichnungen von Wein auf: z. B. “Luz Maria” aus Amerika. Man wird vielleicht als Kunde die Transportwege von Wein heute prüfen: die Konkurrenz von Eisenbahn und Flugzeug. Vor seinem Letzten Abendmahl läßt Jesus den Abendmahlssaal durch den Mann mit dem Wasserkrug suchen. “Lk., 22,7-13″: bei “Lukas” sind die Namen der Suchenden genannt, Petrus und Johannes – hier n i c h t klar als Apostel bezeichnet. Bei “Markus” – “Mk., 14,12-16″ – heißt es in meiner deutschen Reisebibel nur: “zwei seiner Jünger” treffen den Mann mit dem Wasserkrug. In einem lateinischen Text steht: “mittit duo ex discipulis suis”. Trotzdem kann ich nun weibliche APOSTELINNEN ins Spiel bringen: den in einem griechischen Text lese ich für “mittit” das Wort “APOSTÉLLEI”. Ich kann also die Vornamensgebung auch für Mädchen hier ins Spiel bringen. Aber: rechnend zu prüfen schiene mir für die Beziehung zwischen dem Eisenbahnverkehr und dem Flugverkehr auch die Rolle, welche der Transport von Gold, Silber, Kupfer und von ZINN spielt. Einen Wasserkrug kann man doch aus diesen vier Metallen fertigen. Und was die Vornamensgebung anlangt, so denke ich an zwei Namen, einer ist LEOPOLDINE – Habsburg.
01. Oktober 2011 um 13:37
[...] Jesus im Jerusalemer Tempel, bei der ihm seine Religionsmündigkeit ("Bar Mizwa") bestätigt wurde.Von Joseph, seinem Vater, hören wir zum letzten Mal bei der Vorstellung des zwölfjährigen Jesus i… WordPress › [...]
05. Oktober 2011 um 01:39
Ich lese im Augenblick das Interview des präsumtiven Theologen Zulehner vom “19.08.2011″ auf der Wiener Zeitung” und hörte gestern am Abend die zwei Sendungen des ORF-TV: jene über “Gehorsam” und jene über einen präsumtiven “Atheismus”, in welcher Zulehner ebenfalls sprach. Zulehner verkündet die falsche Lehre, es sei besser, gegenüber einem Kind über Religion gänzlich zu schweigen, als es mit bestimmten religiösen Inhalten zu belasten. Auch die Sendung über “Atheismus” vertrat eine irrtümliche Pädagogik. Es ist nicht möglich, zu einem Kind nicht über Gott zu sprechen und von ihm trotzdem den Gehorsam zu verlangen, den man von einem Kind mit Notwendigkeit fordern muß. Und es nicht möglich, daß zwei Elternteile diesen Gehorsam von einem Kind fordern könnten, die nicht durch Gott verbunden wären.
16. Oktober 2011 um 16:33
Unser Vater kehrte aus Krieg und Gefangenschaft, verwundet, zurück, und pflegte immer zu erzählen: er empfand die Hügel von Liebensdorf und Prosdorf als seine Heimat, dorthin kehrte er zurück. Das Haus seiner Mutter war ja, ich besuchte es selbst, vulgo “Tondl-Adam” in Schelchengraben: etwas nördlich jener Hügel. Er war ein leidenschaftlicher Pilzesammler. Nun diskutierten wir heute den ganzen Tag bis zu diesem schon fast winterkalten Abend über unseren gestrigen Besuch der neuen Grazer Inszenierung von Verdis OTELLO. Der Mohr von Venedig kehrt ja doch auch aus einem Krieg zurück. Englischer Geist kommt mit dieser Inszenierung des OTELLO Graz entgegen: gewiß ist die Inszenierung “shocking”. Wir fürchteten: eine so strenge Aufführung in solchem Maß abstrakter Musik könnte der Formung neuer Hörgewohnheiten der Jugend vielleicht trotz aller Anstrengung nicht dienen; obwohl man es vielleicht “besser kaum machen kann”, trotzdem nicht. Nun war ja wohl für den OTELLO ursprünglich schon die Rezeption in London am “4. Juli 1889″ entscheidend. Entscheidend: jener Tag war wohl der Tag des wirklichen Sieges der Kunst Giuseppe Verdis über die Kunst Richard Wagners. Desdemonas “Ave Maria” gelingt es, das Gebet von Wagners Rienzi (hier dirigiert vom Karl Böhm, dem Grazer)
nach so vielen Jahren des Ringens im Ende blässer erscheinen zu lassen. Es muß wohl der größeren Leidenschaft der Eifersucht der italienischen Nation der Siegespreis zuerkannt werden. Ich knüpfe hier aber noch einmal an meine Frage auf dem Blog “Schlagloch FROH:botschaft” vom “25. August 2010 um 14:25″
an: “Haben ‘wir Christen’ nicht die Kunst?”
Ich nehme die Frage zurück. Ich werde nämlich auf die merkwürdigste Weise auf die Antwort auf eine andere Frage hingewiesen. Die neue Aufführung des OTELLO in Graz scheint mir nämlich im Augenblick eine dringendere Frage zu stellen: “Kann Jesus ein STIER sein?” Das steht hier in Graz im Vordergrund: nicht der Löwe von Venedig, sondern eine Gestalt Jesu am Kreuz als STIER. Und ich erhalte heute den Hinweis, eine Stelle im “Neuen Testament” (man gab ihm in Österreich zwei Schulbuch-Nummern) beantworte die Frage. Mit: “Ja!”
22. Oktober 2011 um 01:58
Wir dachten, der erste Schöpfungsbericht im Buch 1 Mose gewinnt durch neue Forschung tangierend “Wasser über dem Firmament”
http://science.orf.at/stories/1689496/
im Augenblick neue Bedeutung. Die Auslegungstradition scheint mir zwar eher zum Schweigen über ein Begreifen der Scheidung – “Wasser über dem Firmament” und “Wasser unter dem Firmament” – zu führen. Der nunmehrige Trend der Forschung aber legt wohl trotzdem die Latte noch höher. Ich glaube aber, wir nähern uns einer Betrachtung der Kraft und Schönheit der Auslegung der Schrift durch das Evangelium noch nicht genug an.
27. Oktober 2011 um 03:47
Ich denke seit etwa einem Monat darüber nach, und ich finde es bis zu diesem Augenblick zumindest nicht für jeden zugänglich dargelegt: wenn der Greis Simeon zur Mutter Jesu sagt, auch ihre Seele werde ein Schwert durchbohren, so kann er damit nicht das Leiden Jesu gemeint haben. Denn Jesu Gebet vor seinem Leiden, sein Kelch möge an ihm vorübergehen, findet zwar keine Erhörung: trotzdem wird es als möglich bezeichnet.
07. November 2011 um 23:49
Ich lese und “jeder” kann im Evangelium über die Wiederkunft Jesu Widersprüche ohne Zahl lesen. So lese ich: die Wiederkunft Jesu ist ein Aufblitzen; einerseits. Andrerseits bedingt Dialektik aber nun einmal, daß zwei Widersprüche einander auflösen können. Es weiß doch auch “jeder”: die Wiederkunft Jesu kann kein Aufblitzen sein. Denn es ist dunkle Mitternacht, wenn die FÜNF KLUGEN JUNGFRAUEN zu prüfen haben, ob Öl in ihren Lampen ist, damit der Bräutigam kommen kann. Trotzdem beginnt nun erst das Merkwürdige: denn die fünf klugen Jungfrauen sagen zu jenen, die kein Öl in ihren Lampen haben, daß sie zu den Händlern gehen sollen, um welches zu kaufen. Und dann scheint es zu spät, denn jene finden die Tür geschlossen. Aber die FÜNF KLUGEN JUGFRAUEN müssen ihre Empfehlung im ERNST aussprechen. Der Kauf des Öl bei den Händlern muß eine wirkliche Möglichkeit der Klugheit sein: sonst wären die klugen Jungfrauen doch nur verschlagene Jungfrauen.
10. November 2011 um 15:24
Hallo Zilpzalp!
Es gibt eine moderne Version von den fünf törichten und den fünf klugen Jungfrauen. Ist man auf einer Städtereise und hat vergessen für den digitalen Fotoaparat das Aufladegerät mitzunehmen, dann gehört man zu den fünf törichten Jungfrauen.
Gruss schlagloch.
12. November 2011 um 02:49
Ich glaube, nichts scheint im Augenblick uninteressanter als Lazarus und der reiche Prasser: absolut nichts. Wenn ich im Internet nachlese, finde ich nur entweder, daß der Rettungsanker ergriffen wird, Jesus sage doch im Evangelium auch, MÖGLICH sei es, daß ein Reicher in den Himmel kommt: oder aber, in der Regel, die triumphierende Frage an den Christen, ob er kein anderes Vergnügen kenne, als daß neben ihm jemand ewig gequält wird. Außer vielleicht beim Grazer Mystiker des19. Jahrhunderts Jakob Lorber: aber auch Lorber sagt mir nicht, wem die Evangelienerzählung “Lukas, 16,19-31″ über den reichen Prasser und seine FÜNF BRÜDER – FÜNF: WIE DIE FÜNF KLUGEN JUNGFRAUEN – überhaupt erzählt werden kann. Denn die fünf Brüder haben doch das Gesetz des Moses, heißt es, das sie warnen kann. Wenn aber in der Erzählung Jesu an Nichtjuden gedacht wäre, so hätte doch Abraham unrecht. Trotzdem: auffallend ist, daß in manchen Übersetzungen steht, Lazarus habe in seinem Leben NUR Schlechtes erfahren – “Lukas, 16,25″; im Griechischen und bei Luther finde ich dieses “nur” nicht.
25. November 2011 um 22:10
[Zu 10. Juni 2011 um 00:15:] Ich glaube, hier wieder in meiner Reisebibel lesend, zur Frage, wann eine Frau zum ersten Mal das Abendmahl empfängt: als Jesus in Emmaus – nach Sonnenuntergang wohl – durch das Brotbrechen erkannt wird, bricht er das Brot doch gewiß nicht nur für Männer. Es besteht kein Grund vorauszusetzen, daß Jesus in Emmaus nur mit Männern zu Tische liegt. Gewiß kann man auch bestreiten, daß es sich um eine Abendmahlsfeier handelt: es ist nur gesagt, daß Jesus das Brot bricht. Auch ist von Wein nicht die Rede. Trotzdem geschieht etwas überaus Rätselhaftes: Jesus entschwindet beim Brotbrechen nach Sonnenuntergang den BLICKEN der anwesenden Frauen und Männer. Das kann doch nur für den Begriff “Abend” einerseits die Definition der Jahrtausende neu erwägen lassen, andrerseits auch die Abendmahlslehre.
02. Dezember 2011 um 10:28
(Zu “24. August 2010 um 14:25″ – “Christliche Kunst”:) Ich glaube, da es ja hier heute früh schon wirklich kalt und dunkel war, daß das Bild des “Kunsthauses Zürich”
Meister der Münchener Domkreuzigung
tätig um 1450
“Geburt Christi”, um 1450/60
in der Tat als “früheste Darstellung der Tafelmalerei” mit der “GEBURT CHRISTI IN SCHNEELANDSCHAFT” von besonderem Interesse ist. Noch interesanter ist allerdings trotzdem ein historischer Zusammenhang, der mir zu bestehen und auch exakt begründbar scheint: das Bild entstünde doch zwanzig Jahre nach der frühen Entfaltung der Macht Portugals als See- und Kolonialmacht, welche man wohl mit SCHNEE und mit dem Reif des heutigen Morgens nicht in Verbindung bringen würde wollen.
16. Dezember 2011 um 11:06
Ich betrachte die Darstellung der Bohnenkönigin und des Bohnenkönigs in der Kunst, eines Festes “Epiphanie”, wie es seit 1950 n. Chr. Geb. erneut auffallend – als Ausformung der Saturnalien Roms immer noch! – in den Vordergrund tritt: des Festes des “Dreikönigskuchens”, der GALETTE DES ROIS; bei diesem Fest soll der König trinken. Ein Wirt aber: sollte er nicht seine Gäste vom Trinken abhalten? Das ist aber nicht meine einzige Frage. Meine nicht nur rhetorische Frage ist die alte nach den “heiligen drei Königen”; nicht nur in Köln. Die Forschung wird hier sicher eine Vorsicht verurteilen wohl kaum: “drei KÖNIGE”, wie sie in der Phantasie und Vorstellungskraft nicht nur des Kindes verankert sind, fände doch wohl keine Quelle. Trotzdem wollte ich im Augenblick nicht nur evangelisch und somit Fabeleien abhold Evangelien befragen, sondern auch die “Apokalypse” und den Propheten Ezechiel. Ich denke, daß es einfach – auch scherzhaft – Phantasie und Vorstellungskraft anzuregen vermöchte, daß für “Könige” doch eine Assoziation mit zwei – nicht drei – Namen erlaubt erschiene: GOG und MAGOG. Einen Schatten von Ernst könnte es aber doch haben, an die Fürstentümer Ezechiels zu denken: ROSCH, MESCHECH und TUBAL. Und auf die Gefahr hin, mich als Nichtfachmann hier nicht zu Beschreibendem auszusetzen: ich gebe nun zu, daß ich vor weniger als einer Stunde bei dem Ruf “LE ROI BOIT!” – “DER KÖNIG TRINKT!” – an die Krönung eines ganz zweifellos HISTORISCHEN Königs in einem präzis und sehr leicht anzugebenden Jahr “u. Z.” zu denken begann.
23. Dezember 2011 um 06:44
Good morning, Schlagloch, ich übersetze aus dem BUCH MICHA der Schrift die Weihnachtszeilen: “Und Du Betlehem, EPHRATA, bist keineswegs die geringste unter Judas Städten, denn aus dir wird für mich kommen, der meinem Volk Herr sein wird. Sein Tun geht zurück hinauf bis in die VORZEIT.” EPHRATA gehört gemäß dem Gesetz zu KALEB, sie war keine Israelitin, wie auch Rut und Rahab keine Israelitinnen waren. Und KALEB stammte ja aus Edom und wurde trotzdem in Israel aufgenommen. Ich dachte im Augenblick an Pierre Louis-Marie Chanel, den Märtyrer des austronesischen Ozeanien im Jahr 1841 n. Chr. Geb. Er hat einen Wallfahrtsort im französischen Département Ain zwischen Lyon und Genf, an welchem sich das Gedächtnis spielend festmachen kann: denn “Ain” kann man ja aussprechen wie “un”: 1. Ein Jahr nach 1841 beginnen für die Kirche in der Geschichte die 16 Jahre eines Übergangs von der europäischen inneren Mission durch die weiblichen Orden zur globalen Auflösung der sozialen Spannung durch den Sozialismus und zur äußern Mission überwiegend durch die männlichen Orden: 100 Jahre lang. Die Zahl
http://www.sonntag-sachsen.de/2011/12/08/angespanntes-warten/#comment-9825
16: ich wies auf sie in meinen – Pseudonym hier: “Strix uralensis”, Habichtskauz – fünf Kommentaren zum Artikel “Angespanntes Warten” von Tomas Gärtner über die deutschen Soldaten in Afghanistan auf dem “Sonntag” in Sachsen hin; weil die Dame der Quelle von Lourdes sich Bernadette bei ihrer 16. Erscheinung zu erkennen gibt. Aber 16 Jahre sind es doch auch noch einmal zwischen dem Winter von Leningrad des Jahres 1942 bis 1958: als unser Vater, sich “scheiden ließ”. Seit 1958 hilft der Sozialismus allein auch im Inneren nicht mehr, die Kirche war zuletzt “global im Inneren”, nicht nur in Europa, auf die Mission der weiblichen Orden angewiesen. – “Kak ja rad, rad, rad, schto ja pojedu w Leningrad”.
10. Januar 2012 um 15:54
Ich lese im “Weihnachtsevangelium” nach “Matthäus”, Jesu Vater Josef stamme durch Salomo von der Frau des Hethiters Urija ab. Ich würde im Augenblick keinen Grund erkennen, weshalb der Evanglist hier an eine große Schuld Davids erinnert: außer daß der Evangelist eben gerade an KEINE Schuld erinnern will und erinnert. Davon ist auch Jesu Gebet “Vater unser” tangiert. Trotzdem ist für ein wegen seiner indogermanischen Sprache ohne indogermanische Verbcharakteristik bekanntes Volk der Hethiter vielleicht noch merkwürdiger interessant: Abraham wird gezwungen, um der Ehre Willen für das hethitische Grab Saras eine astronomische Summe zu bezahlen, ohne mit der Wimper zu zucken. – Heth ist der zweite Sohn von Meschechs Cousin Kanaan, auf welchem der Fluch Noachs lastet.
18. Januar 2012 um 03:37
Ich habe hier zwei Texte über Tod und Sterbehilfe, der eine hat in der Steiermärkischen Landesbibliothek zwei Signaturen. Ich lese, da sagt jemand: wir müssen alle sterben. In der Bibel steht aber, Melchizedek, der König von Salem, dem Abraham begegnet, stirbt nicht. – Eine besondere Form von Lebensgier scheint es mir trotzdem, wenn ich Medien nun entnehme, die USA würden sich von Europa ab- und China zuwenden: China und Indien, die allein noch als wirtschaftliche Realität Gewicht haben. Ich verbrachte den gestrigen Tag im und über den Propheten Jesaja lesend, den ich sehr wenig kenne. Jesaja, dessen Frau auch Prophetin ist, gilt als der Prophet schlechthin vor dem Täufer Johannes: auch für Heidenchristen. Ich meinte nun zu verstehen, Jesaja stehe in dem Maß einzigartig da, als er sich um politische und wirtschaftliche “REALITÄT” und “Pragmatismus” am allerwenigsten kümmert. Und ich dachte plötzlich, Jesaja erkläre vielleicht, auf welche Weise China ursprünglich kein buddhistisches Land ist wie Indien. Eine Dame, die ich durch einen Arbeitsplatz von mir kenne, und der ich mit ihrer Tochter und dem kleinen Kind der Tochter begegne, sagt mir, sie sei jetzt Buddhistin. “MARIA-KANNON” – s. “Wikipedia”, ich zitiere als Mitarbeiter” – kenne sie aber nicht, sagte mir die Dame. “Maria-Kannon” existiert in zwei Formen nicht nur in Japan: und sie hat ihren Ursprung wohl in Indien – aber in einer männlichen Gestalt. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts n. Chr. Geb. begannen wir zuzugeben, der Hinduismus und seine Folgereligionen seien uns überlegen: wegen “Tod” und “Wiedergeburt”.
11. Februar 2012 um 06:07
Mir wurde zur Reinigung Marias nach dem Gesetz gesagt, einer solchen brauche an einem “2. Februar” nicht gedacht zu werden: denn Maria zu verehren sei heidnische Idolatrie, einerseits. Andrerseits wurde dann entgegnet, eine Reinigung der Mutter Jesu sei gemäß dem “Lukasevangelium” – “2,22″ff. – denkbar, obwohl nie Unreinheit an ihr gewesen und sie unbefleckt empfangen worden sei, trotzdem: das für die Reinigung vorgeschriebene Taubenopfer und der Tiefschlaf und der Schrecken Abrahams, als die Raubvögel auf die nicht zerschnittenen Tauben niederstoßen, wie die Bibel erzählt, sei zu betrachten – “1 Mose 15,5″ff. Ich versuche, Radikalität gegenüber und Subtilität der Exegese gegenüber aufgeschlossen zu sein: ich habe aber dennoch von keinem Ende der Debatte Kenntnis. – Ich glaube, “jeder weiß” nun aus der Bibel, daß man PERLEN nicht vor die SÄUE werfen soll und sehr viele verwenden die Zeile auch. Ich bin trotzdem überzeugt, daß noch nie jemand es für eine Gefahr gehalten hat, von einem Schwein deshalb umgestoßen zu werden, weil er auf den Gedanken kommen könnte, Perlen vor dem Schwein auszustreuen: ich bin, trotzdem, aber auch überzeugt, daß einen übertragenen u n d einen nicht übertragenen Sinn der Warnung vor den “Säuen” gibt.