tisch:gespräch I

Wer es schon probiert hat zu den sogenannten Feiertagen in einem Restaurant, dabei ist nicht an ein drei Sterne Restaurant gedacht, sondern an ein gut bürgerliches, einen Tisch zu reservieren, der muss zumeist mit einer Absage rechnen. Wir sind wie Lemminge, von denen man sagt sie treten in Schwärmen auf. So wird es auch wieder zum Pfingstwochenende geschehen. Besuchen Menschen ein Restaurant, dann meistens zu denselben heiligen, bürgerlichen und festlichen Zeiten. Bei einem Anruf kommt es zu verschiedenen Modalitäten: Die einen verbinden von der Rezeption zum Restaurantleiter, andere fragen gleich wie viele Personen kommen werden und ob man schon weiß was man Zuspeisen wünscht? Heute ist es nicht der Termin um 12 Uhr Mittag welcher schon besetzt ist, sondern Termine ab 13 Uhr. Das Wochenend- und Festtagsverhalten hat sich verändert.  Man steigt am Sonntag nicht um 7 Uhr aus dem Bett, sondern genießt es an Sonn- und Feiertagen länger zu dösen. Dieses Verhalten geht damit einher, dass nur ein Bruchteil von früher eine Sonntagsmesse besucht. Unabhängig welcher Religion man angehört. Einst war man früh hell wach, hat gefrühstückt und freute sich dabei schon auf das Mittagessen nach dem Kirchgang. Heute gibt es den umgekehrten Trend. Man steht am späten Vormittag auf und begibt sich in ein Cafe, welches bis um 14 Uhr Frühstück anbietet. Dort wird kräftig zugelangt.

Die vornehmere Gesellschaftsschicht  konsumiert das Frühstück und das Mittagessen in Einem. Weit verbreitet ist der Brunch. Nach der Qualität des Restaurants gibt es dabei unterschiedlichen Preislevel. Für Gäste mit geringem Appetit, solche die sehr figurenbewusst sind, wird der Brunch zu einem Defizitgeschäft. Wer keine üppigere Portion verträgt, der ist bei einem herkömmlichen Menü bestens aufgehoben.

2 Gedanken zu “tisch:gespräch I

  1. Üppige Portionen gehen bei mir nicht mehr.
    Ich hatte ab Dez 2015 28 kg abgenommen, eben durch Spaziergänge und nicht-üppiges Essen. Daher könnte ich mich NIEMALS zu so etwas hinziehen lassen.
    Ich frühstücke am Samstag oft erst so um 14:00. Bin dann schon 4-5 Stunden auf.
    Meine Partnerin mag das nicht – aber wieso etwas essen, wenn man keinen Hunger hat?

  2. Hallo Gerhard!

    In Kärnten sagt man: „Beim Essen kommt der Appetit“. Ich glaube daher rührt mein Übergewicht,wobei fünf Kilo weniger schon ideal wären. Ein Vorsatz für 2017, noch habe ich sechs Monate Zeit.

    Gruss schlagloch.

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