fest:essen I

Ob den bevorstehenden Feiertagen mit reichlichem Essen vergessen wir oft, dass viele Menschen wenig, bis gar nichts zu essen haben. Diesen Umstand müssen wir zur Kenntnis nehmen. Jeder ist dazu aufgefordert sein Scherflein  beizutragen, damit es besser wird. Gelegenheiten gibt es dazu das ganze Jahr über, vermehrt appellieren karitative Organisationen in der Vorweihnachtszeit auf unser Mitgefühl. Ich denke, vielen von uns geht es gut und da darf es schon etwas mehr sein. Im Umkreis von den Kirchen entgeht man den Spendensammlern auf keinen Fall, hier wird für fast alles gesammelt. Eine Spende für die neue Orgel, die Dachziegel und es braucht Lebensmittel für den Sozialmarkt. Natürlich wird auch für eine Krankenstation in der Mission, die Einrichtung einer Schülerküche in Westafrika und für die Erdbebenopfer gesammelt. In den aktuellen Flüchtlingslagern sind Zehntausende vom Hungertod bedroht. Es gibt konkrete Aktionen für die Schicksal hart getroffenen Personen im Inland.

Aus Dankbarkeit für ein zumeist sorgenfreies Leben spende ich gerne dort und da. Ist es sinnvoller jedem ein wenig zu geben oder macht es mehr Sinn, einige wenige großzügiger zu unterstützen und andere abzulehnen? Bis heute habe ich es nicht geschafft  eine Liste anzulegen, was ich im Laufe des Jahres an Spenden und Unterstützungen ausgebe. Dies könnte ein Vorsatz für das neue Jahr sein.

Erlagschein

4 Gedanken zu „fest:essen I

  1. Kirchliche Organisationen unterstütze ich nicht. Aber hie und da helfen, das mache ich schon.
    Ehrlicher ist es auf jeden Fall, den wahren Grund fürs Betteln anzugeben. Eine Harz4-Empfängerin erzählt mir immer, sie bräuchte das Geld für eine Fahrkarte zum Chirurg in die nächste Stadt. Besser wäre es, zu sagen, daß das Geld knapp wird.

  2. Hallo Gerhard!
    Bei einigen wird das Geld knapp, weil sie zuviel ausgeben, bei anderen weil sie zuwenig haben. Hartz 4 kennen wir in Österreich nur vom „Hörensagen“, hat bei uns auf jeden Fall einen schlechten Ruf.

    Gruss schlagloch.

  3. Hallo Franz,
    Hartz lV hat aus Menschen mit wenig Geld Asoziale gemacht. Hatte man vorher keine Arbeit, dann war man arbeitslos und hatte wenig Geld. War man nach der Einführung arbeitslos, dann war man innerhalb kurzer Zeit zu faul zum Arbeiten und musste sich für die Lebensumstände schämen. Man durfte seine Menschenwürde an die Mitarbeiter des Arbeitsamtes abgeben und es wurden jede Menge Sanktionen erfunden, um zu zeigen, wie faul Arbeitslose sind.
    Arbeitsplätze wurden nicht dadurch geschaffen. Höchstens für Arbeitsamtsmitarbeiter.
    Und sowas wird durch Sozialdemokraten eingeführt. Bravo!
    Ich habe zum Glück eine Arbeitsstelle und war nie betroffen. Aber ich kenne Menschen, die das erleben mussten.
    Grüßli 🙂

  4. Hallo Schlafmütze!

    Ich war nie betroffen von Arbeitslosigkeit, war vierzig Jahre selbstständig. Die Selbstständigkeit hätte auch „schief“ gehen können. Die meisten Sorgen habe ich mir die letzten fünf bis sechs Jahre vor der Pensionierung gemacht. Ich wäre ohne jeglichen staatlichen Schutz auf „der Straße“ gestanden.

    Werden über Fünfzigjährige bei uns arbeitslos, haben sie die größten Probleme eine neue Arbeitsstelle zu finden. So viel Mühe sich die Meisten geben. Wo hier die Lösung liegt, weis ich auch nicht.

    Gruss schlagloch.

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