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	<title>Schlagloch &#187; TAGE.BUCH</title>
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		<title>WA(H)RE:licht</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 13:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Tag der „Heiligen Drei K&#246;nige“ endet die Weihnachtszeit. Manche Leute sind froh, dass die Zeit der Feiertage vorbei ist, ab morgen beginnt das normale, das geregelte Leben. Der Tag beginnt am Morgen mit dem L&#228;uten des Weckers. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Mit dem Tag der „Heiligen Drei K&#246;nige“ endet die Weihnachtszeit. Manche Leute sind froh, dass die Zeit der Feiertage vorbei ist, ab morgen beginnt das normale, das geregelte Leben. Der Tag beginnt am Morgen mit dem L&#228;uten des Weckers. Alles hat wieder seine Zeit und seine vorbestimmten Abl&#228;ufe. Viele Menschen sind heute dem Stern von Bethlehem gefolgt und in die Kirche „Heiligste Dreifaltigkeit“ in Villach-V&#246;lkendorf gekommen. Ein wenig sind sie auch dem Stern von Radio K&#228;rnten gefolgt, der die Heilige Messe live &#252;bertragen wird. Die aufgestellten Mikrofone &#252;berragen den Stern der „Heiligen drei K&#246;nige“, die mit dem Pfarrer in die Kirche einziehen. Sie waren in den letzten Tagen unterwegs zu den Menschen in ihren Wohnh&#246;hlen in V&#246;lkendorf: „Es kann verst&#246;ren, wenn es an der Wohnungst&#252;r l&#228;utet und die Besucher, “Drei K&#246;nige”, haben sich nicht &#252;ber die Sprechanlage am Hauseingang angemeldet. Man weis nicht was einem erwartet, wenn man die T&#252;r &#246;ffnet. Es k&#246;nnte eine Schlammlawine in die Wohnung hereinbrechen, das Leben radikal ver&#228;ndern“.</p>
<p style="text-align: left;">Dem Ruf zur Messe sind auch die Erstkommunionkinder gefolgt. Ein gro&#223;es Anliegen des Pfarres ist es, die Kinder in die Gestaltung der Messe einzubinden, auch wenn sich mancher Kirchenbesucher in seiner Andacht gest&#246;rt f&#252;hlt. Erst recht, wenn die Kinder durch die B&#228;nke gehen und allen erwachsenen Kirchenbesucher ihren Namen sagen und die Hand reichen. Dem Anlass entsprechend kommen alle p&#252;nktlich und feierlich in die Kirche. Das ganze Kirchenvolk betet und singt mit, und lauscht dem Gesang der „Capella Trinitatis“ und der Singgruppe „Immanuel. Das Evangelium erz&#228;hlt davon: Wie sich die Drei Weisen aus dem Morgenland bei Herodes nach dem neugeborenem K&#246;nig erkundigen, weil sie ihm huldigen wollen. Herodes erschrickt dar&#252;ber sehr, er sieht seine Macht gef&#228;hrdet. Er empfiehlt den Weisen nach dem Neugeborenen zu suchen, und ihn davon zu informieren. Die Weisen finden das Kind, beschenken es, und kehren auf einem anderen Weg in das Morgenland zur&#252;ck. In seiner Predigt spricht der Pfarrer dar&#252;ber: „Dass schon viele Generationen dem Stern von Bethlehem gefolgt sind und jetzt sind wir dran. Es gibt verschiedene Zug&#228;nge zu dem Ereignis. Da ist Herodes, der Mann der Provinz, den alles Neue &#228;ngstigt, bei dem sich alles nur um ihn selbst dreht, um seinen Machterhalt. Die Angst, neben dem wahren Licht zu verblassen, trotz gro&#223;artiger Bauwerke. Dann sind da die Sterndeuter, internationale Wissenschaftler. Sie sind offen f&#252;r Neues, sie erkennen im Stern eine Botschaft der Natur, die hindeutet auf den Messias, auf das wahre Licht. Auf der Suche nach der geheimen Wahrheit sind sie gemeinsam weiter vorgedrungen als alle Egoisten und Herdentiere. Jeder kann aufbrechen, um den wirklichen Jesus zu finden. Amen.“</p>
<p style="text-align: left;">Nach dem Segen verlassen die Gl&#228;ubigen die Kirche. Sie werden nach dem „wahren Stern“ suchen. Der k&#252;nstliche Weihnachtsstern am Hauptplatz wird es nicht sein, er wird mit heutigem Tag abgeschaltet.</p>
<p style="text-align: left;">Aus dem Tagebuch, 6.1.2009.  <a href="http://www.kath-kirche-kaernten.at/pages/bericht.asp?id=8525"> Mehr&#8230;</a></p>
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		<title>DANIEL:teil2</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 05:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>
		<category><![CDATA[Karawanken]]></category>

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		<description><![CDATA[„ er wollte mit mir schon immer reden, er wollte mit mir die ausf&#252;hrlichsten gespr&#228;che f&#252;hren, aber erst seit es ihm nach jahren m&#246;glich ist seine studie &#252;ber speisem&#252;ll niederzuschreiben k&#246;nne er frei sprechen. Jahrelang habe er sich in der wohnung eingeschlossen und bis zur k&#246;rperlichen ersch&#246;pfung versucht seine im kopf ausgearbeitete m&#252;llologie niederzuschreiben. Es war die angst durch die gescheiterten versuche verr&#252;ckt zu werden, die es ihm jetzt erm&#246;glichte die studie niederzuschreiben. „
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">W&#228;hrend des gehens durch das dorf haben wir gelegenheit den gespr&#228;chen der kirchengehenden bev&#246;lkerung zuzuh&#246;ren. Wohlbeleibte frauen mit weiten r&#246;cken, einem kopftuch und ihren kindern sprechen &#252;ber das essenkochen, die alkoholabh&#228;ngigen und gewaltt&#228;tigen m&#228;nner, von unerf&#252;llten w&#252;nschen und vom pfarrer. Sie sprechen vom kaffeekr&#228;nzchen am samstagnachmittag im dorfgasthaus, von den derben griffen der fabriksarbeiter nach dem busen und zwischen die beine, dem daf&#252;r bezahltem glas wein und von den heimlichen liebschaften. Die m&#228;nner bilden eine eigene gruppe, sie brauchen die frauen nur in der k&#252;che und im bett. Den mittelpunkt der m&#228;nnergespr&#228;che bilden der fu&#223;ball, der schnaps und die jungen frauen. Die &#246;rtlichen parteifunktion&#228;re reden &#252;ber die wohnungsvergaben, die f&#246;rdergelder und die macht. Den vornehmen familien des dorfes begegnen wir zuerst, sie werden in den vordersten b&#228;nken der kirche platznehmen. Am m&#252;llablagerungsplatz finden wir berge von verpackungsmaterial des knappergeb&#228;cks, konservendosen und leere getr&#228;nkeflaschen. Die berge von verpackungsmaterial sind f&#252;r daniel eine folge der anspruchslosen fernsehprogramme , wodurch die fernsehzuschauer angehalten werden sich mit essen und trinken zu unterhalten. Er &#252;bt sich seit jahren in fernsehabstinenz und hat damit seine besten erfahrungen. Haben wir bisher die spazierg&#228;nge schweigend zur&#252;ckgelegt, so hat daniel am heutigen fr&#252;hlingssonntag zu sprechen begonnen:</p>
<p style="text-align: left;">„ er wollte mit mir schon immer reden, er wollte mit mir die ausf&#252;hrlichsten gespr&#228;che f&#252;hren, aber erst seit es ihm nach jahren m&#246;glich ist seine studie &#252;ber speisem&#252;ll niederzuschreiben k&#246;nne er frei sprechen. Jahrelang habe er sich in der wohnung eingeschlossen und bis zur k&#246;rperlichen ersch&#246;pfung versucht seine im kopf ausgearbeitete m&#252;llologie niederzuschreiben. Es war die angst durch die gescheiterten versuche verr&#252;ckt zu werden, die es ihm jetzt erm&#246;glichte die studie niederzuschreiben. „</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
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		<title>VITAL:kirche</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 05:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[ „Von der Volkskirche zur Individualkirche&#8221; bezeichnete Dr. Peter Deibler seinen Vortrag. Bei dem Wort Individualkirche ist mir der heutige Mensch eingefallen mit seinen pers&#246;nlichen Bed&#252;rfnissen. Egal, welchen Bereich man heranzieht, dort, wo man es sich leisten kann, geht es um die Individualit&#228;t. Das f&#228;ngt beim Essen an, Bioessen, Vitalessen oder Schlemmermen&#252;, betrifft die Kleidung, jedem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> „Von der Volkskirche zur Individualkirche&#8221; bezeichnete Dr. Peter Deibler seinen Vortrag. Bei dem Wort Individualkirche ist mir der heutige Mensch eingefallen mit seinen pers&#246;nlichen Bed&#252;rfnissen. Egal, welchen Bereich man heranzieht, dort, wo man es sich leisten kann, geht es um die Individualit&#228;t. Das f&#228;ngt beim Essen an, Bioessen, Vitalessen oder Schlemmermen&#252;, betrifft die Kleidung, jedem sein Designermodell. Ein neues Auto mit individueller Ausstattung, auf die Fahrgewohnheiten des K&#228;ufers abgestimmt. Die medizinische Forschung verspricht f&#252;r die Zu-kunft Medikamente, die ganz spezifisch auf die Schwingungen jedes Einzelnen und seine Beschwerden wirken.  </p>
<p>Die Individualkirche stelle ich mir so vor, dass sie f&#252;r jeden ein pers&#246;n-liches, ma&#223;geschneidertes Angebot bietet, je nach Lebensverlauf. F&#252;r die verschiedenen Lebensl&#228;ufe sowie f&#252;r die verschiedenen Berufe, wie Tischler, Automechanikerin oder Verk&#228;ufer. Es gibt unterschiedliche Pers&#246;nlichkeiten und Hobbys, wie L&#228;ufer, Musiker, Imker oder Feuer-wehrmann, mit unterschiedlichen Sorgen und Freuden. Die Menschen haben verschiedene Gesichter, so k&#246;nnte man f&#252;r jeden von Gott ein ein-zigartiges Profil erstellen. F&#252;r verschiedene Volksschichten eine unter-scheidbare Kirche, f&#252;r die Jugend eine rockige Kirche, f&#252;r junge Eltern eine Kirche, die anpackt, f&#252;r die Senioren eine vertrauensw&#252;rdige, eine bodenst&#228;ndige Kirche.</p>
<p>Dazu ein Softwareprogramm f&#252;r den PC, das f&#252;r den Einzelnen zu seinen Angaben eine ma&#223;geschneiderte Auslegung der Bibel liefert. Jedem seinen pers&#246;nlichen Glauben, wie seine pers&#246;nliche E-Mail-Adresse.</p>
<p><a href="http://weichensteller7.twoday.net/">Die Breitbandinitiative.</a></p>
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		<title>HIMMEL:fahrt</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 05:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Christi Himmelfahrtstag rufen die Glocken der Pfarrkirche von V&#246;lkendorf in Villach mehrmals zur Heiligen Messe. Wer h&#246;rt diese Rufe? Viele sind beim Fr&#252;hst&#252;ck, planen den heutigen Feiertag, sind bereits in den Urlaub unterwegs, fahren oder fliegen dorthin. Erheben sich in den Himmel, wie einst Jesus, dieser ohne technische Hilfsmittel. Noch heute schauen viele Menschen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-family: Arial; letter-spacing: 0.25pt; mso-bidi-font-size: 8.5pt;"><span style="color: #800080;">Am Christi Himmelfahrtstag rufen die Glocken der Pfarrkirche von V&#246;lkendorf in Villach mehrmals zur Heiligen Messe. Wer h&#246;rt diese Rufe? Viele sind beim Fr&#252;hst&#252;ck, planen den heutigen Feiertag, sind bereits in den Urlaub unterwegs, fahren oder fliegen dorthin. Erheben sich in den Himmel, wie einst Jesus, dieser ohne technische Hilfsmittel. Noch heute schauen viele Menschen, vor allem &#196;ltere und J&#252;ngere den Flugzeugen am Himmel nach, den Kondensstreifen, bis sie verblassen.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800080;">Mit unterschiedlichen Erwartungen hat sich eine Schar von Gl&#228;ubigen in der Dreifaltigkeitskirche versammelt, um einer Urauff&#252;hrung beizuwohnen. Es wird keinem Brauch gehuldigt, keine Volksfr&#246;mmigkeit, hier ist fast jeder ein individueller Gl&#228;ubiger, der sich aus pers&#246;nlichen Gr&#252;nden f&#252;r das Christentum interessiert. Links vom Altar sind verschiedene Schlagzeuginstrumente f&#252;r die Perkussion aufgebaut. Die Elektrogitarren lassen auf eine Rhythmische Messe schlie&#223;en. Der  Komponist Primus Sitter hat einen Kompositionsauftrag f&#252;r Christi Himmelfahrt erhalten. In meiner Erinnerung sehe ich, wie in der Kirche St. Paul ob Ferndorf die Christusstatue in die H&#246;he schwebt und im Dachboden der Kirche verschwindet. Schaue ich hier in die H&#246;he, dann sehe ich das Sonnenlicht auf das Mosaik von der Dreifaltigkeit scheinen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800080;">Beim Einzug des Pfarrers mischt sich zwischen die Kl&#228;nge des Eingangsliedes von einer Audiokassette das Glockengel&#228;ut von V&#246;lkendorf. Jeder, der dem Ruf der Glocken gefolgt ist, wird noch einmal eingeladen sich auf die Messfeier einzulassen, auf die Musik von Gitarre, Elektrobass und Schlagzeug. Pfarrer Deibler begr&#252;&#223;t die Kirchenbesucher, verweist auf die Lifesituation der musikalischen Darbietung, sie ist nicht wiederholbar. Viele Judendorfer und V&#246;lkendorfer werden dies vers&#228;umen. Nah dabei sind drei bed&#252;rftige M&#228;nner, einer mit Steireranzug und einem Hut mit vielen Abzeichen, die sich in die erste Bank setzten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800080;">Zum Gloria rufen die T&#246;ne des Didgeridoo und die Kirchenbesucher stimmen mit ein. Zwischen der Ersten und der Zweiten Lesung wird rhythmische Musik, dazwischen akustisch verfremdete Aufnahmen aus fr&#252;heren Messfeiern von V&#246;lkendorf, gespielt. Wir h&#246;ren unsere Vergangenheit, wir bekommen einen Spiegel vorgehalten. Die Musik wird verst&#228;rkt von Zugsignalen und Vogelstimmen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800080;">Im Evangelium steht, wie Jesus seine J&#252;nger darauf vorbereitet, dass jetzt f&#252;r sie die Zeit gekommen ist, in die Welt hinauszugehen, um seine Botschaft zu verk&#252;ndigen. Er wird zu seinem Vater in den Himmel zur&#252;ckkehren. Pfarrer Deibler macht in seiner Predigt darauf aufmerksam, dass die Meisten zeit ihres Lebens in einem Karussell auf einem Pferd sitzen und sich im Kreis drehen. Der einzige Fortschritt besteht darin, dass manche auf ein schnelleres Pferd wechseln und sich das Lebenskarussell schneller dreht. Es ist immer derselbe Jahrmarkt, dasselbe Umfeld, der Kreisverkehr der Provinz. Wer vom Pferd heruntersteigt, dem kann ganz sch&#246;n schwindlig werden, es dreht sich alles weiter und viele w&#228;hlen den Weg zur&#252;ck auf das Pferd. Wenige verlassen den Jahrmarkt der Provinz und gehen hinaus in eine offene, neue Welt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800080;">Vor der Wandlung beginnt die Musik mit feinen T&#246;nen, dazwischen die zarten Klingelt&#246;ne der Ministrantenschellen. Das Aufbrausen des Geistes, der gegen den Himmel f&#228;hrt. Das wiederholte Klingeln l&#228;utet unsere Wandlung ein, untermalt von meditativen T&#246;nen. Die Musik bereitet uns darauf vor, gibt uns die Gelegenheit unsere Gedanken zu verwandeln. Der Mittelpunkt der Messe.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800080;">Die Melodien zur Kommunion f&#252;hren uns hinaus aus dem Karussell, zu den Vogelstimmen, zum Rauschen der Drau, diese sind au&#223;erhalb der Stadt zu h&#246;ren.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800080;">Ein Zug f&#228;hrt durch.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800080;">Aus dem Tagebuch, 21. Mai 2009. Mehr zu </span><a href="http://www.kath-kirche-kaernten.at/upload/54786_Alternative-Mai09-INT.pdf"><span style="color: #800080;">Primus Sitter&#8230;</span></a></p>
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		<title>17.2:1989</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 08:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, am 17. 2. 1989, hat man in den Nachrichten erfahren, dass Thomas Bernhard am 12.2. gestorben ist. Es erf&#252;llt mich mit Genugtuung, dass es niemanden von den sogenannten „Pers&#246;nlichkeiten" erlaubt war, an seinem Begr&#228;bnis teilzunehmen. Alle offiziellen Reden an seinem Grab w&#228;ren eine Heuchelei gewesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800080;"><strong>Thomas Bernhard (+ 12. 2. 1989)</strong> </span></p>
<p><span style="color: #800080;">Heute, am 17. 2. 1989, hat man in den Nachrichten erfahren, dass Thomas Bernhard am 12.2. gestorben ist. Es erf&#252;llt mich mit Genugtuung, dass es niemanden von den sogenannten „Pers&#246;nlichkeiten&#8221; erlaubt war, an seinem Begr&#228;bnis teilzunehmen. Alle offiziellen Reden an seinem Grab w&#228;ren eine Heuchelei gewesen. Noch vor wenigen Monaten ist er von Politikern, Medien und Leserbriefschreibern f&#252;r sein Theaterst&#252;ck „Heldenplatz&#8221; beschimpft worden. Bei seinem Begr&#228;bnis h&#228;tten sich genau diese Leute in Szene gesetzt. Mit ihm habe ich einen Lebensmenschen verloren.  </span></p>
<p><span style="color: #800080;">Ein schrecklicher Tag. In diesem Jahr bleibt mir nichts erspart. Seit heute habe ich die Gewissheit, dass P. Geld aus der Kassa stiehlt. Mich bittet sie, ich soll f&#252;r sie eine Jause kaufen gehen und inzwischen entwendet sie mir Geld. W&#228;hrend ich die Jause kaufen gehe, hoffe ich, dass sie nichts nehmen wird, aber sie hat es doch getan. Heute konnte ich diese Tatsache nicht mehr verdr&#228;ngen, ich musste mich diesem Vorfall stellen. Mein Besuch bei ihr war unheimlich. Sie hat auf mein L&#228;uten und Klopfen an der Wohnungst&#252;r nicht reagiert. Sie sa&#223; in der Wohnung, als ob sie auf mein Kommen gwartet hat. Ich habe sie auf die Diebst&#228;hle angesprochen und sie hat diese eingestanden. Sie hat es mit Geldnot erkl&#228;rt, ich wei&#223; nicht, ob dies stimmt. Hat sie es getan, weil ihr dies schon vor ein paar Monaten gelungen ist? Trotzdem hat sie mir leidgetan oder habe ich mir selbst leidgetan? Ich habe nicht viele Bekannte und jetzt ist eine Bekannte weniger.  Ich w&#252;nsche P., dass ihr nichts zust&#246;&#223;t. Wie eine Katze hat sie sieben Leben und steht immer wieder auf. Diese Vorkommnisse hinterlassen in mir eine tiefe Wunde. </span></p>
<p><span style="color: #800080;">19. 02. 1989</span></p>
<p><span style="color: #800080;">Den heutigen Tag habe ich im Gedenken an Thomas Bernhard verbracht. Im Radio und im Fernsehen wurden Wiederholungen von Reportagen und Interviews mit Th. Bernhard gesendet. Im Anschluss an das Fernsehinterview „Monolog &#8211; Die Ursache ist man selbst&#8221; war eine Diskussionsrunde zur K&#228;rntner Landtagswahl 1989 mit den Spitzenkandidaten  der Parteien. In diese Diskussionsrunde h&#228;tte man Ausschnitte aus den Interviews mit Thomas Bernhard zuspielen sollen, dann h&#228;tte sich das Absurde in der Politik gezeigt. Sie verwenden Wochen daf&#252;r, den W&#228;hlern zu erkl&#228;ren, dass ohne sie nichts m&#246;glich ist. Sie betreiben Eigenwerbung, dass man sie zur Kenntnis nimmt.  Der Tod von Thomas Bernhard hat in mir einiges wachger&#252;ttelt, unter anderem, wie stark ich mich an die Gesellschaft angepasst habe. Mit den Augen kann man wegschauen und die Augen kann man schlie&#223;en. Die Ohren kann man nicht schlie&#223;en und nicht wegh&#246;ren.  Die Ohren h&#246;ren in alle Richtungen, die Augen sehen nur in eine Richtung. Beim Schlafen sind die Augen geschlossen, die Ohren bleiben wach und h&#246;ren jedes Ger&#228;usch. Es ist mir beim Schlafen so kalt, ich habe viel W&#228;rme n&#246;tig und Leben nachzuholen. </span></p>
<p><span style="color: #800080;">15. 03. 1989</span></p>
<p><span style="color: #800080;">Inzwischen war Wahlsonntag und die gro&#223;e &#220;berraschung sind die Stimmengewinne der FP&#214;.</span></p>
<p><span style="color: #800080;">Aus dem Tagebuch.</span></p>
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		<title>ROM:splitter II</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2009/01/03/romsplitter-ii-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 06:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat man Haustiere, so stellt sich die Frage, wer versorgt in der Abwesenheit die Katzen, Charly und Undine. Die Absicht, sie in Pflege zu geben, schl&#228;gt fehl. Dort geraten sie sich in die Haare und versperren sich gegenseitig den Zutritt zum Fressen und zur Katzentoilette. Sie wollen nicht auf ihren gewohnten Komfort verzichten. Zur&#252;ck an den Start. 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Hat man Haustiere, so stellt sich die Frage, wer versorgt in der Abwesenheit die Katzen, Charly und Undine. Die Absicht, sie in Pflege zu geben, schl&#228;gt fehl. Dort geraten sie sich in die Haare und versperren sich gegenseitig den Zutritt zum Fressen und zur Katzentoilette. Sie wollen nicht auf ihren gewohnten Komfort verzichten. Zur&#252;ck an den Start. </span></span> </span> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Durch die Toskana verl&#228;uft die Autobahn geradeaus. Die Lichter der H&#228;user, der D&#246;rfer strahlen in das Businnere. Die Lichter in unseren Herzen, alles eine Frage der Organisation. Wir sind froh, als wir im Pilgerhaus am Stadtrand von Rom ankommen, und unsere Zimmer beziehen. Zum Abendessen versammelt sich die ganze Reisegesellschaft im gro&#223;en Speisesaal. Unser Tisch steht im Sektor B. Die Gespr&#228;che mit den Tischnachbarn, wer ist was in der kath. Kirche in K&#228;rnten. Zur&#252;ck auf die Stra&#223;en von Rom, vorbei an hupenden Autos. Eine stark frequentierte Kreuzung, das Ger&#228;usch von einem krachenden, schleifenden Blech. Einen Augenblick ist alles ruhig, alle Autos bleiben stehen, die Fu&#223;geher drehen sich um. In der Mitte der Kreuzung liegen zwei gest&#252;rzte Mofafahrer. Einer richtet sich auf, der Andere liegt auf dem Bauch, das Gesicht auf den Asphalt. Er hat einen roten Helm auf. Die R&#228;der der Mofas drehen sich weiter. Jemand klopft auf das parkende Auto der Carabinieri am Stra&#223;enrand. Die Hilfskette l&#228;uft an. </span></span></span> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Die Busfahrt vom Pilgerhaus Fraterna Domus in die Innenstadt endet oft in einem Stau. Die Zeit n&#252;tze ich dazu, meine Tagebuchnotizen zu erg&#228;nzen. Die Fragen der Mitreisenden, nachdem was ich aufschreibe, werden immer dr&#228;ngender. Sie vermuten eine Liste und Beschreibung der besichtigten Sehensw&#252;rdigkeiten, als Erg&#228;nzung zum Reisef&#252;hrer, manche die Mitschrift von den Erkl&#228;rungen der Reiseleiterin. Ich sage ihnen, alles was schon im Reisef&#252;hrer steht, braucht man nicht  wiederholen. An die verschiedenen Kreuzungen kann ich mich nach zwei Tagen gut erinnern. Der Autoverkehr ist ein Kreuz, das wir uns selbst gezimmert haben, jetzt m&#252;ssen wir mit diesem Kreuz leben. Die Krise der Autoindustrie verlangt von jedem ein Opfergeld.</span></span><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"> </span></span></span> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Das R&#246;mische Reich hat in seiner Hochbl&#252;te Bauwerke f&#252;r Massen errichtet, wie das Kolosseum und das Pantheon. Triumphb&#246;gen f&#252;r die siegreichen Kaiser. Beim Triumphzug ist der Kaiser von einem Sklaven an seine Sterblichkeit erinnert worden: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staube wiederkehrst“. Sind gro&#223;e Pl&#228;tze und Bauten gefragt, oder der gute Umgang untereinander. Einen guten &#220;berblick &#252;ber das Forum Romanum bietet, die Plattform des Denkmals f&#252;r Vittorio Emanuele II. Ein Bauwerk ohne &#246;ffentliche Funktion, ein repr&#228;sentatives Bauwerk, als Gegenst&#252;ck zu den Sakralbauten.</span></span><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"> </span></span><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Vor dem Pantheon warten die Fiaker auf Touristen, die freien St&#252;hle vor den Cafés auf die G&#228;ste. Die Caféeing&#228;nge sind mit Weihnachtsgirlanden reichlich verziert. In der engen Gasse sitzt ein Bettler mit verkr&#252;ppelten Beinen auf dem Steinpflaster, jeder muss dar&#252;ber steigen. Die Jungen essen, auf der Brunnenstiege sitzend, die Nudeln aus einem Plastikteller. Um die Lesachtaler Blaskapelle bildet sich ein Kreis von Menschen und die Polizei h&#246;rt mit. </span></span><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"> </span></span></span> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Die Reisegruppen werden von den Stra&#223;enverk&#228;ufern belagert. Bei Sch&#246;nwetter bieten sie Schals, Taschen und Postkarten an, bei Schlechtwetter Regenschirme und Rosenkr&#228;nze. Manche versuchen es im Dialekt, „alles saubillig“. F&#252;r die Mittagspause wird ein gutes Speiselokal angepriesen, ein dreig&#228;ngiges Men&#252; um € 12.–. Das gemeinsame Mittagessen wird einzeln abgerechnet, beim Zahlen h&#246;rt sich die N&#228;chstenliebe auf. Vor jeder Basilika und antikem Bauwerk die Verkaufsbuden: Kerzen mit dem Bild vom Petersdom und dem Papst; heilige und antike Statuen; Schneekugeln und Souvenierteller; Rosenkranz; Honig und Lik&#246;r; Kalender mit Bildern von Michelangelo; Aufnahmen von Benedikt XVI; Bildb&#228;nde von Rom.</span></span><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"> </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Das s&#252;dliche Leben sp&#252;rt man am Platz der spanischen Treppe und rund um den Trevibrunnen. Hier vermischen sich die R&#246;mer mit den Besuchern. In die nahegelegene Einkaufsstra&#223;e kommen Russinnen mit dem Taxi zum Schoppen, f&#252;r drei&#223;ig- bis f&#252;nfzigtausend Euro pro Einkauf. Es gibt in Rom antike, heilige, gef&#228;hrliche und teure Orte. Ein Ort der Bu&#223;e ist die heilige Treppe, herbeigeschafft aus Jerusalem, die nur kniend betreten werden kann. Die Gl&#228;ubigen forderten in der fr&#252;hchristlichen Zeit Beweise daf&#252;r, dass Jesus gelebt hat. Es gibt Reliquien vom Blut Christi oder Holzst&#252;cke von der Krippe aus dem Stall in Bethlehem. </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></span> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><a href="http://www.kath-kirche-kaernten.at/pages/aktuell.asp?menuopt=13438"><span style="font-size: small;"><span style="color: #800080;">Bilder&#8230;</span></span></a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><span style="color: #800080;">M</span><a href="http://www.maria-luggau.at/"><span style="color: #800080;">ehr Bilder&#8230;</span></a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><a href="http://www.kath-kirche-kaernten.at/pages/bericht.asp?id=8525"><span style="font-size: small;"><span style="color: #800080;">Mehr Text&#8230;</span></span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: center;"><span style="color: #800080;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.online-roman.de/weihnacht041.html"><span style="color: #800080;"><strong>Charly &amp; Undine. Eine Weihnachtsgeschichte.</strong></span></a></span></span></span></p>
<h4 class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: center;"> </h4>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: center;"><span style="color: #800080;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><img class="size-medium wp-image-818" title="dsc00149" src="http://www.schlagloch.at/wp-content/uploads/dsc00149-300x200.jpg" alt="charly &amp; undine" width="232" height="138" /></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"> </p>
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		<title>ROM:splitter I</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 17:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gailtal liegt der erste Schnee, so glaubt man wieder an wei&#223;e Weihnachten. Zurzeit hat man den Glauben an die Wirtschaft, an die Kaufkraft verloren, da kommt eine Romreise zur rechten Zeit. Die Vorsorgepl&#228;ne brechen ein, die Fonds verlieren an Wert, jetzt steht der Zusammenhalt in der Pfarrgemeinde im Vordergrund, nicht die Zeremonien. Es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gailtal liegt der erste Schnee, so glaubt man wieder an wei&#223;e Weihnachten. Zurzeit hat man den Glauben an die Wirtschaft, an die Kaufkraft verloren, da kommt eine Romreise zur rechten Zeit. Die Vorsorgepl&#228;ne brechen ein, die Fonds verlieren an Wert, jetzt steht der Zusammenhalt in der Pfarrgemeinde im Vordergrund, nicht die Zeremonien. Es gibt begabte Zeremonienmeister. F&#252;r die Pilgerreise nach Rom erwartet man sich sch&#246;nes, warmes Wetter. Ist man mit einer Reisegruppe unterwegs, hofft man auf nette Leute. Es ist gut, sich auf das Reiseprogramm, Romreise mit Papstaudienz und Christbaumillumination, einzustimmen: „Montaigne, Tagebuch einer Reise durch Italien&#8221;.  </p>
<p>Im Bus gibt es nach der Abfahrt eine Begr&#252;&#223;ung, das erste Gebet und die ersten Informationen. In Rom leben Hunderte Leute davon, dass sie Touristen die Handtaschen, die Brieftaschen, die Handys und andere Wertgegenst&#228;nde stehlen. Vorsicht vor den Taschendieben! Nehmen wir die Warnung vor den Taschendieben zu genau, dann verlieren Hunderte Menschen ihren Arbeitsplatz. Beim Busstop in der N&#228;he von Padua lernen wir die italienische Gepflogenheit, zuerst bei der Kassa zahlen dann zur Theke, kennen. Cappuccino und Mortadellasemmel, Euro 3.70. Vorbei an Feldern mit Kraut- und Salatk&#246;pfen fahren wir weiter in Richtung Bologna. Dort herrschen ein verwirrendes Stra&#223;ennetz von Auffahrten, Abfahrten, Ober- und Unterflurtrassen, zwischen den H&#228;userschluchten und &#252;ber die H&#228;user hinweg. Die Stra&#223;e &#252;ber den Apennin zeigt ihr wildes Gesicht, stark befahren, kurvenreich, tunnelreich und leichter Schneefall. Auf der Stra&#223;e ist ein Unfall, es kommt zu einem Stau. Es wird dunkel und wir stehen noch immer im Stau. Man f&#228;ngt an zu tr&#228;umen: Es schneit intensiver, die Bratw&#252;rstel und die Getr&#228;nke gehen aus, das Benzin geht zu Ende, es wird kalt im Bus. Wir sind am Apennin eingeschneit und niemand wei&#223; davon. Wir sind froh, als wir im Pilgerhaus am Stadtrand von Rom ankommen, und unsere Zimmer beziehen.   </p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen fahren wir mit dem Bus in das Zentrum von Rom. Eine Frau im Pelzmantel f&#252;hrt zwei Hunde an der Leine, gekleidet in lila M&#228;ntel, zum Morgenspaziergang. Die L&#252;cken zwischen den langsam vorw&#228;rts fahrenden Autos ben&#252;tzen die Mofafahrer f&#252;r eine Slalomfahrt. Am Petersplatz nehmen das Stimmengewirr, die Hektik und das Gedr&#228;nge vor der Personenkontrolle zur Audienzhalle zu. Alles auf das Laufband, Handtasche, Brusttasche, Handy, Fotoapparat, Kleidungsst&#252;cke mit Reisverschluss und Pr&#252;fung durch den Metalldetektor. Der Papst in einem Sicherheitstrakt. Die Audienzhalle f&#252;llt sich mit zehntausend Menschen, auf der B&#252;hne ist ein Stuhl leer. Wie kann man sich das Kommen des Papstes vorstellen? Zuerst h&#246;rt man den Jubel, den Beifall der Leute, dann sieht man den Papst auf der B&#252;hne, gr&#246;&#223;er auf einer Videoleinwand. Ein Festakt f&#252;r Rombesucher. Lesung aus dem Paulusbrief: „H&#228;tte ich alle Sch&#228;tze der Welt, aber die Liebe nicht, dann w&#228;re ich nichts anderes als taubes Erz&#8221;. </p>
<p>Am dritten Besuchstag wird der Petersdom besichtigt. Nach einer Stunde Wartezeit bei str&#246;menden Regen und umschw&#228;rmt von Regenschirmverk&#228;ufern, ist man bei der Sicherheitskontrolle angelangt. Der Petersdom &#252;berrascht innen mit seiner Gr&#246;&#223;e, diese Gr&#246;&#223;e beeindruckt. Wozu diese Gr&#246;&#223;e, eine Machtdemonstration f&#252;r wen? Ein Papstgrabmal reiht sich an das Andere, das Kirchenschiff nimmt kein Ende. Es wird unterbrochen von der Kuppel, ein Blick in den Himmel. Einmal kommt der Hauptaltar. Ein Prunkbau der P&#228;pste, den Ort zum Beten muss man suchen. Im Dom sind mehrere Baustellen, Arbeiter, Ger&#252;ste und Kr&#228;ne. Mit dem Hubstapler werden St&#252;hle abtransportiert. </p>
<p>Steigen die Pilger aus ihren Komfortbussen aus, werden sie von blo&#223;f&#252;&#223;igen Kindern und Frauen mit einem Baby am Arm, um eine Spende ersucht. Im Innenhof der Basilika St. Paul vor den Mauern probt der Chor aus dem Lesachtal unter Palmen, bei 12 Grad plus, Weihnachtslieder. Vor der Kirche steht zwischen den Pinien der Christbaum aus K&#228;rnten, daheim gibt es f&#252;nfzig Zentimeter Neuschnee. F&#252;r die Besucher gibt es Villacher Bier mit dem Papstkonterfei. </p>
<p>Kommt man am Abend in das Pilgerhaus Fraterna Domus zur&#252;ck, sehen wir von Weitem ein leuchtendes Kreuz und die Lichter der Vorstadtsiedlungen. In der Eingangshalle vom Pilgerhaus zeigt ein gro&#223;es &#214;lbild den gekr&#252;mmten, zusammengekauerten Papst Paul II. In einer Ecke am Platz vor dem Hauptgeb&#228;ude steht ein Stall, eine Krippe, mit lebensgro&#223;en Figuren. Josef st&#252;tzt sich auf einen Stock und schaut ungl&#228;ubig auf das Kind in der Krippe, Maria zieht den Mantel vor der Brust zusammen, es ist ihr kalt. Ein Hirte h&#228;lt ein Schaf in seinen H&#228;nden, ein zweites Schaf ist zu seinen F&#252;&#223;en. Auf dem Feld brennt ein Feuer. Vor der Krippe kniet ein Engel mit ausgebreiteten Fl&#252;geln und l&#228;chelt das neugeborene Kind an. Eine Frau, mit einem Wasserkrug auf dem Kopf und einem Kind am Arm, geht vorbei. Vor dem Stall ist ein Ziehbrunnen. Dieses l&#228;chelnde Kind, unter einfachen Umst&#228;nden geboren, hat mit seiner Botschaft die Welt ver&#228;ndert. Prunkbauten und Kunstsch&#228;tze waren nicht notwendig.  </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><a href="http://www.kath-kirche-kaernten.at/pages/aktuell.asp?menuopt=13438"><span style="font-size: small;"><span style="color: #800080;">Bilder&#8230;</span></span></a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><a href="http://www.maria-luggau.at/"><span style="color: #800080;">Noch mehr Bilder&#8230;</span></a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><a href="http://www.kath-kirche-kaernten.at/pages/bericht.asp?id=8525"><span style="font-size: small;"><span style="color: #800080;">Mehr Text&#8230;</span></span></a></span><span style="color: black; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #800080;"> </span></span></span> </p>
<p>Aus dem Tagebuch, November 2008.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #008080;">ALLEN MEINEN LESERNINNEN, KOMMENTATORENINNEN und FreundenInnen ein friedvolles WEIHNACHTSFEST.</span></strong>  </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schlagloch.at/wp-content/uploads/rom-krippe-1a.jpg"><img class="aligncenter" title="rom-krippe-1a" src="http://www.schlagloch.at/wp-content/uploads/rom-krippe-1a-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><a href="http://www.online-roman.de/weihnacht041.html"><span style="color: #800080;"><strong>Charly &amp; Undine. Eine Weihnachtsgeschichte.</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
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		<title>ZAPFS&#196;ULE:gottes</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 06:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind die B&#228;nke der weitl&#228;ufigen Kirche in V&#246;lkendorf alle besetzt, dann findet ein besonderes Ereignis statt. Am letzten Sonntag im September  versammelten sich Firmlinge, Firmpaten, Eltern und Gl&#228;ubige zur Firmung in der Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Die Firmlinge kommen in ihren sch&#246;nsten Kleidern und Anz&#252;gen, vom coolen und l&#228;ssigen Alltagsgehabe der Jugendlichen bleibt wenig &#252;brig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind die B&#228;nke der weitl&#228;ufigen Kirche in V&#246;lkendorf alle besetzt, dann findet ein besonderes Ereignis statt. Am letzten Sonntag im September  versammelten sich Firmlinge, Firmpaten, Eltern und Gl&#228;ubige zur Firmung in der Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Die Firmlinge kommen in ihren sch&#246;nsten Kleidern und Anz&#252;gen, vom coolen und l&#228;ssigen Alltagsgehabe der Jugendlichen bleibt wenig &#252;brig. Mit einem braven Blick und Erstaunen &#252;ber das eigene &#196;u&#223;ere breitet sich in den ersten Reihen eine gewisse Spannung aus. In den hinteren Reihen sitzen die Gro&#223;eltern mit einem stillen L&#228;cheln im Gesicht. Die Sakristeit&#252;r &#246;ffnet sich und vor den Ministranten, dem Ortspfarrer und dem Zelebrant, dem Bischofsvikar, wird ein Babykorb mit einem Baby hereingetragen. Zu Beginn der Messfeier spricht der Pfarrer vom Hereinholen der Menschen in die Kirche, freiwillig kommen wenige. In der Bibel wird von einem Gastmahl erz&#228;hlt wo niemand von den geladenen G&#228;sten kommt, und dann der Herr seine Diener ausschickt um Fremde von der Strasse zum Gastmahl zu bitten. Vielleicht sind die Kirchentore oft verschlossen, man schlie&#223;t die T&#252;ren vor zuf&#228;llig Vorbeikommenden, vor Neugierigen. Seitlich vom Altar sitzt die junge Familie mit dem Baby und als die Eltern gebeten werden Eva, sie wurde vor einer Woche getauft, den Kirchenbesuchern zu zeigen, braust spontan Applaus auf. Die kleine Eva strahlt in die Menge und genie&#223;t es im Mittelpunkt zu stehen. Sie w&#228;re keine Eva, wenn es anders w&#228;re. Gleiches habe ich im Dom in Gemona am Dreik&#246;nigstag erlebt. Dort wurden w&#228;hrend des Hochamtes die Neugetauften des vergangenen Kirchenjahres mit Namen der Pfarrgemeinde vorgestellt, manche waren Babys, andere Kleinkinder. Jedes wurde mit Beifall begr&#252;&#223;t. Aperto, die Grenzen sind nicht nur im normalen Leben durchl&#228;ssiger geworden, sondern auch in der Kirche. </p>
<p>Vor der Spende der heiligen Firmung erinnerte sich der Bischofsvikar in der Predigt daran, dass er eine kurze Zeit in V&#246;lkendorf als Kaplan t&#228;tig war, zurzeit als der Kirchenraum ausgestaltet wurde. Es gab einen Disput zwischen dem damaligem Pfarrer und dem K&#252;nstler Schneeweiss  &#252;ber die Darstellung der „Heiligen Dreifaltigkeit&#8221; an der Stirnseite der Kirche. Wer weis etwas Endg&#252;ltiges &#252;ber die Dreifaltigkeit,  &#252;ber ihr Aussehen, alles ist Symbol f&#252;r die Marke Gott. Das Sakrament der Firmung ist eine Handlung des Heils, es soll den jungen Menschen ein heiles Leben erm&#246;glichen. Alle Sakramente werden nicht um Gotteswegen gespendet, sondern um des Menschen willen, f&#252;r ein unversehrtes Leben. Der Prediger sprach von der „Zapfs&#228;ule Gottes&#8221;, wo wir die M&#246;glichkeit haben kostenlos Kraft zutanken f&#252;r den Alltag und hielt zur Veranschaulichung einen Zapfhahn von einer Zapfs&#228;ule in die H&#246;he. An der „Zapfs&#228;ule Gottes&#8221; kann man geistlichen Sprit tanken. Es war ein menschlicher Zufall, dass an diesem Sonntagvormittag in K&#228;rnten die M&#246;glichkeit bestand, bei den Landestankstellen zu einem g&#252;nstigen Preis Diesel zu tanken. Hat man die vielen Autos vor der Kirche gesehen, dann h&#228;tte man annehmen k&#246;nnen, hier befindet sich eine der Billigtankstellen. </p>
<p>Der Bischofsvikar sprach von den Aufgaben des Pfarrers als Seelsorger, von dem Sakrament der Beichte als kostenlose Psychotherapie, wo dem Menschen Vergebung erteilt wird. Vielleicht gibt es die M&#246;glichkeit die Angebote der Kirche in Form eines Gutscheinheftes an die Gl&#228;ubigen heranzutragen, in jeder Pfarre einl&#246;sbar. W&#228;hrend der Firmungsspende erklangen spirituelle Lieder, die Sonnenstrahlen fielen auf das Mosaik von der Heiligen Dreifaltigkeit. Der Blitz vom Mosaik bohrte sich tief in den Altarraum, die Firmlinge standen im Blitzgewitter der digitalen Fotoapparate.</p>
<p>Die spirituelle Zapfs&#228;ule V&#246;lkendorf. </p>
<p>Aus dem Tagebuch, 30.9.2007</p>
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		<title>OSTER:dank</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 16:40:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem R&#252;cken lehne ich an die Kirchenmauer in Schruns, der Brunnen auf dem Kirchenplatz pl&#228;tschert im Sonnenschein. W&#228;rmt die Institution Kirche die Menschen, dies ist eine wichtige Frage. Viele Menschen klagen &#252;ber die menschliche K&#228;lte in unserer materiellen Welt. Strahlt die Kirche soziale W&#228;rme aus, dann m&#252;sste sie viel Zulauf haben. Im Evangelium wird [...]]]></description>
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<td width="100%"><span style="color: #993366;">Mit dem R&#252;cken lehne ich an die Kirchenmauer in Schruns, der Brunnen auf dem Kirchenplatz pl&#228;tschert im Sonnenschein. W&#228;rmt die Institution Kirche die Menschen, dies ist eine wichtige Frage. Viele Menschen klagen &#252;ber die menschliche K&#228;lte in unserer materiellen Welt. Strahlt die Kirche soziale W&#228;rme aus, dann m&#252;sste sie viel Zulauf haben. Im Evangelium wird vom Haus Christi gesprochen und in einem Haus ist es heimelig und warm. Ich setzte mich auf eine Bank neben dem Brunnen. Meinen Banknachbar halte ich f&#252;r einen zeitungslesenden Touristen mit Sonnenbrille und einem abgestelltem Wanderrucksack. Nach einiger Zeit sehe ich, dass der Rucksack mehrere Bierflaschen enth&#228;lt, aus denen der vermeintliche Tourist immer wieder einen Schluck trinkt. Wer nimmt sich seiner an, wie christlich sind wir dann. Reden wir &#252;ber das Christentum, so reden wir von unserem westlichen Standpunkt aus. Der Wohlstand wie wir ihn kennen ist die Ausnahme und nicht die Regel. Der Banknachbar hat Vertrauen zu mir gefasst und ersucht mich, auf den Rucksack mit seinen Habseligkeiten aufzupassen. Er  muss im Ort etwas erledigen. Eine halbe Stunde vergeht.<br />
 <br />
Entlang der Strasse nach Schruns stehen die Ank&#252;ndigungen f&#252;r das Milkafestival. So werden das Montafon zum Milkafon und die Montafonerk&#252;he zu Milkak&#252;hen. Der Schnee auf der Silvretta ist nicht mehr wei&#223; sondern lila. Alles ist lila, der Schianzug, das Mofa und die H&#228;user. Die Gedanken werden lila und der Himmel wird ein lila Himmel sein. Amen. <br />
 <br />
Ein Theologe spricht bei den Ostergespr&#228;chen &#252;ber „Das Reich Gottes auf  der Welt&#8221;. Er beharrt nicht auf den Dogmen der Amtskirche. F&#252;r ihn bedeutet das Reich Gottes keine Erf&#252;llung im Jenseits, hier auf dieser Welt soll die Botschaft Jesus seine Wirkung zeigen, sich erf&#252;llen. Reden wir &#252;ber Bibelstellen dann betrachten wir diese aus der Sicht eines satten Europ&#228;ers. Die Auslegung der Bibelstellen entspricht dem Zeitgeist.<br />
3.4.19.. Aus dem Tagebuch</span></p>
<p align="center"><span style="color: #993366;">ALLEN MEINEN LESERINNEN UND LERSERN EIN ERHOLSAMES UND GLAUBHAFTES OSTERFEST.</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" cellspacing="3" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><span style="color: #993366;"><em>20.3.08 10:46</em><br />
 </span></td>
<td><span style="color: #993366;"> </span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #993366;"><strong>2</strong> Kommentar(e)     </span></p>
<p align="right">
<table border="0" cellspacing="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><em><span style="color: #993366;">weichensteller / </span><a rel="nofollow" href="http://weichensteller1.twoday.net/" target="_blank"><span style="color: #993366;">Website</span></a><span style="color: #993366;"> (</span><a name="CID_34484506" href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/12646692/OSTER_DANK#CID_34484506"><span style="color: #993366;">22.3.08 13:05</span></a><span style="color: #993366;">)<br />
</span></em><span style="color: #993366;">Das Reich Gottes wurde immer schon hier in der Welt beginnend verstanden. Jesus sagt, es ist mitten unter euch, wie ein Senfkorn, und Jesus hat nicht zu Engeln gepredigt.<br />
Der Vorbehalt, das kirchliche Bibelverst&#228;ndnis sei zu zeitgeistig, ist am&#252;sant und k&#246;nnte auf den undogmatischen Theologen zutreffen. Ansonsten besteht die Kirche jedoch auf dem Vorwurf gegen die jahrhundertealte und weltumspannende Tradition und kommt damit gut zurecht.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellspacing="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><a name="lastcomm"></a><br />
<em><a href="mailto:blogpoesie@googlemail.com"><span style="color: #993366;">petros</span></a><span style="color: #993366;"> / </span><a rel="nofollow" href="http://blogpoesie.de/" target="_blank"><span style="color: #993366;">Website</span></a><span style="color: #993366;"> (</span><a name="CID_34484962" href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/12646692/OSTER_DANK#CID_34484962"><span style="color: #993366;">22.3.08 16:44</span></a><span style="color: #993366;">)<br />
</span></em><span style="color: #993366;">&#8230;ein glaubhaftes Osterfest auch dir!LG<br />
Petros</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>GAL:t&#252;r</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 16:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Vormittag habe ich die Souvenirmesse in Salzburg besucht, jetzt bin ich im Zug auf der Fahrt nach Vorarlberg. Auch wenn ich eine oder zwei Stunden l&#228;nger auf der Messe geblieben w&#228;re, ich h&#228;tte nichts mehr Neues entdeckt. Es ist eine menschliche Schw&#228;che, dass man nicht Schluss machen will, dass man das Gef&#252;hl hat, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><span style="color: #993366;">Am Vormittag habe ich die Souvenirmesse in Salzburg besucht, jetzt bin ich im Zug auf der Fahrt nach Vorarlberg. Auch wenn ich eine oder zwei Stunden l&#228;nger auf der Messe geblieben w&#228;re, ich h&#228;tte nichts mehr Neues entdeckt. Es ist eine menschliche Schw&#228;che, dass man nicht Schluss machen will, dass man das Gef&#252;hl hat, wenn man zu fr&#252;h geht, k&#246;nnte man etwas vers&#228;umen. Auch f&#252;r manchen Event wird mit verschiedenen Ank&#252;ndigungen geworben, mit dem Versprechen von n&#252;tzlichen Informationen, sodass man sich gezwungen f&#252;hlt diese Veranstaltung zu besuchen. Oft sind es nur Wiederholungen. Ich mache einen privaten Besuch, hinaus aus dem Gesch&#228;ftsalltag, die Gem&#252;tslage hoffnungsfroh. Der Zug f&#228;hrt durch das Stanzer Tal, Richtung Arlberg. Auf der anderen Bergseite, im Paznaun Tal hat vor drei Wochen in Gallt&#252;r ein Lawinenungl&#252;ck &#252;ber drei&#223;ig Menschen in den Tod gerissen und den Ortskern zerst&#246;rt. Viele fragen sich warum. In der Zeitung hat man gelesen, dass unter den Lawinenopfern &#252;ber Siebzigj&#228;hrige, aber auch F&#252;nfundzwanzigj&#228;hrige und F&#252;nfj&#228;hrige sind. F&#252;nfj&#228;hrige Kinder unter den Toten, die Frage bleibt warum und wo bleibt Gott. Mein Sitznachbar im Zug besch&#228;ftigt sich, seine Lekt&#252;re nach zu schlie&#223;en, mit Theologie. Er liest ein  Buch mit dem Titel „Existenzfragen in der Theologie&#8221;. Ich spreche ihn auf das „Warum&#8221; an, warum stirbt ein Jugendlicher, ein Kind unter einer Lawine. Auf das „Warum&#8221; kann er keine Antwort finden. Wir sollen versuchen aus einem sinnvollen, einem erf&#252;lltem Leben, den Tod zu akzeptieren. So wie wir die Geburt akzeptieren und die Geburtstage feiern, m&#252;ssten wir auch den Tod akzeptieren und feiern. Mehr Hoffnung gibt es f&#252;r diejenigen, welche eine jenseitige Welt annehmen.  Es ist einfach f&#252;r die, welche glauben. Wir schieben den Zeitpunkt des Todes immer weiter hinaus, bald jenseits von Hundert. Es wird uns ein immer l&#228;ngeres Leben versprochen, von der Politik, von den Sozialversicherungen, von der Medizin. Werden wir in ein Krankenhaus eingeliefert verlangen wir von der Medizin, dass alles M&#246;gliche getan wird um die Krankheit zu stoppen, zu heilen, um das Leben zu verl&#228;ngern. Mit Geld kann man vieles kaufen, auch ein l&#228;ngeres Leben. Gesellschaftsstudien zeigen, dass wer gut verdient, lebt l&#228;nger. Die Frage nach dem Lebenssinn wird dann noch brennender. Die Einen finden ihren Sinn im Beruf, in der Partnerschaft, im Fortkommen der Kinder oder im Hobby. F&#252;r mich erschlie&#223;t sich der Sinn im Leben im Verfassen von Texten, von Gedichten. Die Zeit f&#252;r meine literarische T&#228;tigkeit muss ich von meiner Umgebung massiv einfordern. Es ist nicht wichtig ob meine Texte Anerkennung finden, ob ich Erfolg habe, wichtig ist, dass sie geschrieben werden.<br />
 21. 3. 19.. Der Zug f&#228;hrt durch das untere Inntal in Richtung Kufstein. Ein sonniger Tag, der den Fr&#252;hling ank&#252;ndigt. Aufbauend nach den kalten tr&#252;ben Wintertagen. Vielleicht sind die Jugendtage die Aufbautage f&#252;r das Alter. Heute f&#252;hlt sich niemand alt.14.3.19..Aus dem Tagebuch </span></td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" cellspacing="3" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><span style="color: #993366;"><em>17.3.08 07:48</em><br />
 </span></td>
<td><span style="color: #993366;"> </span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a name="comm"></a><span style="color: #993366;"> <strong>3</strong> Kommentar(e)    </span></p>
<p align="right">
<table border="0" cellspacing="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><span style="color: #993366;"><em>Gerhard</em></span></p>
<p><span style="color: #993366;"><em> </em>Hallo Schlagloch,<br />
ich vermute, da&#223; Dir die Frage nach dem Warum des Schreibens &#8220;verkehrt&#8221; erscheint.<br />
Trotzdem stelle ich sie, wenn es nicht zu privat ist.<br />
F&#252;r mein Schreiben habe ich da bestimmte Antworten, wie sehen Sie f&#252;r Dich aus?Gru&#223;<br />
Gerhard</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellspacing="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><em><a href="mailto:schlagloch@hotmail.com"><span style="color: #993366;">schlagloch</span></a><span style="color: #993366;"> /  </span></em></p>
<p><span style="color: #993366;">Hallo Gerhard!F&#252;r mich ist heute das Schreiben so selbstverst&#228;ndlich, dass ich nicht nach den Gr&#252;nden frage. Von den Wurzeln bzw. Anf&#228;ngen vom Schreiben, kann ich etwas erz&#228;hlen. Begonnen hat es damit, dass ich gerne gelesen habe, von der ersten Klasse weg. Vielleicht war ich deshalb besonders wissbegierig ,weil ich die ersten drei Monate wegen einer Krankheit nicht in die Schule gehen konnte. Ich hatte zu Ostern s&#228;mtliche B&#252;cher der Klassenbibliothek ausgelesen . Ich habe immer gelesen, beim Weg in die Schule, beim K&#252;he h&#252;ten, beim &#8220;H&#252;ten&#8221; meiner j&#252;ngeren Br&#252;der usw.Sp&#228;ter wurden meine Aufs&#228;tze vorgelesen, ich habe wohl eine Begabung f&#252;r das Schreiben. Die Jugendzeit am Land bietet nicht viele Wahlm&#246;glichkeiten, man wird ein Gasthausbesucher, ein Fussballer, ein Rennfahrer, ich habe weitergeschrieben. Auch immer wieder ver&#246;ffentlicht.Ich bin ein guter Beobachter und Zuh&#246;rer. Ich h&#246;re viel lieber zu, als das ich selbst rede, daf&#252;r schreibe ich.</span><span style="color: #993366;">Schreiben ist nicht alles, aber ohne schreiben ist alles nichts.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Gruss schlagloch.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellspacing="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><a name="lastcomm"></a><br />
<span style="color: #993366;"><em>Gerhard</em></span></p>
<p><span style="color: #993366;"><em><br />
</em>Hallo Schlagloch,<br />
mir gef&#228;llt:&#8221;Die Jugendzeit am Land bietet nicht viele Wahlm&#246;glichkeiten, man wird ein Gasthausbesucher, ein Fussballer, ein Rennfahrer, ich habe weitergeschrieben.&#8221;Ich selbst schreibe Tagebuch. Schon seit 10 Jahren am St&#252;ck.<br />
So etwas darf man kaum erw&#228;hnen, schon wird man bel&#228;chelt.<br />
Doch es gibt gute Gr&#252;nde daf&#252;r:<br />
- Man kann Schreiben wie eine Kunst anschauen oder wie das Spielen und Meistern eines Instruments.<br />
- Auch verhilft das Schreiben manchmal zum &#8220;Durcharbeiten&#8221; . Erst geschrieben wird manches klar.<br />
- Ein Tagebuch zeigt gew&#246;hnlich auf: So reich ist das Leben, es ist voller als Du gemeinhin zu denken pflegst.<br />
- Die Chance zu sehen, was einen vor 5 Jahren bewegte, ist eine unwiederholbare Gelegenheit, die ich nicht missen m&#246;chte.Gru&#223;<br />
Gerhard</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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