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		<title>schoppen:shoppen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 05:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei dem Wort schoppen oder Schopper wird man dem ersten Gef&#252;hl nach sagen, dies verweist auf das Einkaufen in einem Einkaufszentrum. Bei dieser Schreibweise handelt es sich um einen Rechtschreibfehler, die richtige Schreibweise ist shoppen, ein Fremdwort aus dem Englischen f&#252;r Einkaufen. <a href="http://www.schlagloch.at/2013/06/18/schoppenshoppen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem Wort schoppen oder Schopper wird man dem ersten Gef&#252;hl nach sagen, dies verweist auf das Einkaufen in einem Einkaufszentrum. Bei dieser Schreibweise handelt es sich um einen Rechtschreibfehler, die richtige Schreibweise ist shoppen, ein Fremdwort aus dem Englischen f&#252;r Einkaufen. Ich kenne das Wort „ schoppen“ aus meiner Kindheit und damals gab es weit und breit keine Einkaufszentren, keine Shoppingcenter, keine Shoppingmaile und auch nicht die Freizeitbesch&#228;ftigung shoppen. In Ferndorf gab es ein Kaufhaus, das Gemischtwarengesch&#228;ft Bacher, wo man alles bekommen hat, was man zum Leben gebraucht hat. Nicht nur Lebensmittel, sondern auch Haushaltsger&#228;te, Werkzeuge, Kleider und Schuhe. Auch Wandfarbe, Viehketten, P&#246;kelsalz, Zement und vieles mehr. F&#252;r die Fabrikarbeiter des Herakltihwerkes gab es die M&#246;glichkeit im Werkskonsum die Lebensmittel verg&#252;nstigt einzukaufen.</p>
<p>Das Wort „Schopper“ oder es hat sich „geschoppt“ h&#246;rte ich vom Vater oder vom &#228;lteren Bruder beim M&#228;hen mit dem Motorm&#228;her. War das Gras besonders dicht, durch Regen verfilzt oder es wurde vom M&#228;hwerk eine Graswurzel erfasst, dann kam es zu einem Schopper und das M&#228;hmesser wurde blockiert. Das M&#228;hen musste abgebrochen werden und das eingeklemmte Gras aus den Fingern des M&#228;hbalkens entfernt werden. Danach konnte sich das M&#228;hmesser wieder frei bewegen und man konnte mit dem M&#228;hen des Gr&#252;nfutters fortfahren.</p>
<p>Wurde eines der Tier krank, eine Verk&#252;hlung oder Verdauungsbeschwerden, so musste man versuchen die Medizin, meistens eine Kr&#228;utersuppe, dem Tier eineschoppen. Weigerte sich ein Baby eine bittere Medizin einzunehmen, dann wurde sie ebenfalls einegeschoppt. Meinten es die Tanten mit uns Kindern gut und &#252;berh&#228;uften uns zum Kirchtag mit S&#252;&#223;igkeiten, dann hie&#223; es von den Eltern, man soll uns nicht alles hineinschoppen. Es ist schon zu viel des Guten.</p>
<p>Bei sch&#246;nem Wetter shoppen viele Menschen durch Villach, beim Hausarzt schoppte es sich bei der Anmeldung. Nach dem Arztbesuch gehe ich in die Gastwirtschaft einen Schoppen Bier trinken.</p>
<p>Hopfen und Malz.</p>
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		<title>sch&#246;pf:er</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 07:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Blickmuster]]></category>

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		<description><![CDATA[Ersch&#246;pft sitze ich am Zusammenfluss von der Drau und der Gail, der Himmel ist bedeckt, die Luft  ist warm. Nach dem Radfahren komme ich am Flussufer zur Ruhe. <a href="http://www.schlagloch.at/2013/06/13/schopfer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ersch&#246;pft sitze ich am Zusammenfluss von der Drau und der Gail, der Himmel ist bedeckt, die Luft  ist warm. Nach dem Radfahren komme ich am Flussufer zur Ruhe. Ich bin auf der Suche nach dem Sch&#246;pfer. Von ihm sagt man, dass er in der Natur zu finden ist. Wer lange genug die Natur betrachtet, dem offenbaren sich die Sch&#246;pfung und der Sch&#246;pfer. Bei meinem Blick dem Ufer entlang auf die Stauden, Weiden und B&#228;ume, den Gr&#228;sern, Blumen und Gestr&#252;pp stellt sich mir die Frage, wo versteckt sich der Sch&#246;pfer? Sitzt auch er ersch&#246;pft zwischen den Str&#228;uchern auf einem Flussstein? Zwei Schw&#228;ne schwimmen, begleitet von den Stimmen der V&#246;gel, flussaufw&#228;rts. Jedes Lebewesen, jede Pflanze ist f&#252;r den Anderen da, sie unterst&#252;tzten sich gegenseitig. Braucht es f&#252;r die Abl&#228;ufe in der Natur, im Gro&#223;en wie im Kleinen einen Sch&#246;pfer? Sch&#246;pft die Natur die Regeln aus sich selbst, ist sie nicht Sch&#246;pfer ihrer selbst. Durch die Wolken kommt etwas Sonne. </p>
<p>Erleuchtung.          </p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ufer:weg</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 07:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtjäger]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor der Stadt am Drauufer zu sitzen geh&#246;rt zu den sch&#246;nsten Auszeiten des  Alltags. Meistens kann ich w&#228;hlen, ob ich mich auf der Sonnseite oder auf der Schattseite ausruhe. In der Kindheit blickte ich von der Sonnseite, vom Politzner Berg,  auf die Drau.  <a href="http://www.schlagloch.at/2013/06/11/uferweg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Drauufer vor der Stadt  zu sitzen geh&#246;rt f&#252;r mich zu den sch&#246;nsten Auszeiten im Alltag. Ich kann w&#228;hlen, ob ich mich auf der Sonnseite oder auf der Schattseite ausruhe. In der Kindheit blickte ich von der Sonnseite, vom Politzner Berg, auf die Drau. Sie war damals ein ganz anderer Fluss als heute. Das Wasser floss mit ganzer Kraft durch das Drautal, rechts und links vom Fluss erstreckten sich die Auw&#228;lder, mit ihren T&#252;mpel. In den Sommermonaten waren die T&#252;mpel ausgetrocknet, nach den Regenf&#228;llen im Fr&#252;hjahr und im Herbst reichten sie weit in die landwirtschaftlichen Nutzfl&#228;chen, den Wiesen und den Getreidefeldern, hinein. Im Fr&#252;hjahr f&#228;rbte das Schmelzwasser den Fluss t&#252;rkisfarbig. Die Anrainer wurden unruhig, wenn nach ausgiebigen Regenf&#228;llen die Drau bedrohlich anschwoll und immer mehr angrenzende Felder &#252;berflutete. Das Rauschen des Wassers steigerte sich zu einem Orkan. Wollte man sich in der N&#228;he unterhalten, musste man seine Stimme anheben. Das Wasser verf&#228;rbte sich in ein schmutziges braun und dunkelgrau. Kamen Str&#228;ucher, Bretter und b&#228;uerliches Werkzeug in den Fluten daher war dies ein b&#246;ses Vorzeichen. Trieb ein Schaf oder ein Kalb auf den Fluten daher, konnte sich diese zumeist an das Ufer zu retten.</p>
<p>Durch mehrere Staustufen gez&#228;hmt, ist heute die Drau ein ruhig dahinflie&#223;ender Fluss. Einmal praller, einmal blaugr&#252;n und nach Gewittern schmutzig braun. Die Geh&#246;lze, M&#246;bel und sonstiger Unrat werden bei den jeweiligen Staumauern durch einen Rechen herausgefiltert und entsorgt. Das Schwemm-holz wird am Ufer gelagert und Rentner kommen regelm&#228;&#223;ig vorbei um das Holz abzuholen.</p>
<p>Beim stillen Versenken in das monoton flie&#223;ende Wasser gesellt sich heute der F&#246;hn aus Friaul, der &#252;ber meine Haut streicht und sie massiert. Unterwegs sind die Fr&#252;haufsteher,die Jogger und L&#228;ufer, die Pflichtbewussten mit dem Hund und die Radfahrer. Die Kurzstreckenfahrer, sowie die Fernfahrer mit prall gef&#252;llten Gep&#228;ckst&#252;cken auf jeder Seite des Fahrrades. Der Drau gebe ich einen Gru&#223; f&#252;r unsere ehemalige Wohnungskatze  „Charly“ mit. Er hat ein neues Zuhause in der N&#228;he von Lavam&#252;nd, mit Freir&#228;umen wie er es  in der Stadt nicht hatte. Dort hat er rund um das Einfamilienhaus einen Garten wo er sich schon als M&#228;usef&#228;nger  bew&#228;hrt hat.</p>
<p>Jagdfieber.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ein:tauchen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 13:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich erinnere mich, dass bei der Wirbels&#228;ulengymnastik auf den Fluss des Atems geachtet wird. Einmal war eine Atemtherapeutin zu Gast und hat mit uns spezielle Atem&#252;bungen durchgef&#252;hrt. Sie erkl&#228;rte, dass viele k&#246;rperliche und seelische Blockaden, aber auch Krankheiten, mit Hilfe des richtigen Atmens aufgel&#246;st, zumindest positiv beeinflusst werden k&#246;nnen. <a href="http://www.schlagloch.at/2013/06/07/4107/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich, dass bei der Wirbels&#228;ulengymnastik auf den Fluss des Atems geachtet wird. Einmal war eine Atemtherapeutin zu Gast und hat mit uns spezielle Atem&#252;bungen durchgef&#252;hrt. Sie erkl&#228;rte, dass viele k&#246;rperliche und seelische Blockaden, aber auch Krankheiten, mit Hilfe des richtigen Atmens aufgel&#246;st, zumindest positiv beeinflusst werden k&#246;nnen. Lebensbedrohliche Situationen erleben Allergiker oder Asthmatiker, wenn es bei ihnen zu Atembeschwerden kommt.  Bei einer k&#246;rperlichen Anstrengung, wie laufen oder heben erleben wir, dass wir au&#223;er Atem kommen. Dies sind Beispiele aus unserem Alltag und den meisten von uns ist bewusst, dass dem Atem mehr innewohnt, als den K&#246;rper mit Sauerstoff zu versorgen. Einen  besonderen Stellenwert nimmt der Atem in der christlichen Religion ein. In der Sch&#246;pfungsgeschichte haucht Gott  bei der Erschaffung des Menschen, Adam und Eva, seinen Atem ein. Im Evangelium zum Pfingstfest steht, dass Jesus in die Mitte der Apostel tritt und sagt: „Friede sei mit Euch“, sie anhaucht und sagt, „empfanget den heiligen Geist“. </p>
<p>Am Ende der Messfeier hat uns der Pfarrer aufgefordert w&#228;hrend des Auszuges bewusst zu atmen, eine Aufforderung den Namen Gottes zu loben.</p>
<p>Bewu&#223;tlos.</p>
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		<title>therme:neu</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 08:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Land, in den D&#246;rfern, am Kirchenplatz oder im Wirtshaus, h&#246;rt man oft den Satz: „Die Kinder und Narren sagen die Wahrheit“. In der Umgangssprache:“ Die Gschropn und de Deppn sogn de Woahrhat“. Wo und wie oft man dies in der Stadt h&#246;rt weis ich nicht, weil ich meistens im Dorf lebe. <a href="http://www.schlagloch.at/2013/06/04/thermeneu/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Kirchenplatz und im Wirtshaus in den D&#246;rfern am Land h&#246;rt man oft den Satz: „Die Kinder und Narren sagen die Wahrheit“. In der Umgangssprache:“ Die Gschroppn und de Deppn sogn de Woahrhat“. Wo und wie oft man dies in der Stadt h&#246;rt wei&#223; ich nicht, weil ich am Stadtrand lebe. Eine Ausnahme ist, wenn ich einmal am Hauptplatz der Draustadt, die ja d&#246;rflichen Charakter hat, spazieren gehe.  Dass Kinder die Wahrheit sagen habe ich im Gesch&#228;ft einige Male erlebt. Es hat Kunden gegeben die einen Schreibartikel umtauschen wollten, wobei ich von der Marke her feststellen konnte, dass dieser Artikel nicht in unserem Gesch&#228;ft gekauft wurde. Meistens beharrte die Kundschaft darauf, obwohl sie darauf hingewiesen wurde, dass wir diese Marke nicht f&#252;hren. Dabei ist es manchmal zu einem grotesken Wortwechsel gekommen, bis die Kinder nicht l&#228;nger geschwiegen haben und die Mama darauf aufmerksam gemacht haben, dass sie das Federpenal in der Stadt gekauft haben. Damit hat sich der Umtausch, der Ersatz oder die Reklamation erledigt.</p>
<p>Denkt man an ein Bad in einem Thermalwasserbecken, dann w&#252;nscht man sich eine Wassertemperatur von etwa drei&#223;ig bis f&#252;nfunddrei&#223;ig Grad. Anderes erlebt man, wenn man in das Ursprungsbecken einer Therme steigt. Dort kostet es einige &#220;berwindung, dass man sich in die k&#252;hlen Fluten st&#252;rzt. Manche begn&#252;gen sich damit, dass sie bis zu den Knien in das Wasser steigen und sich dann fr&#246;steln abwenden und zum w&#228;rmeren Ozonbecken gehen. Von denen, die sich schon im Ursprungsbecken befinden, werden diese milde bel&#228;chelt und wohl auch f&#252;r Feiglinge oder Schw&#228;chlinge gehalten. Niemand wagt zu sagen, dass an manchen Tagen das Wasser einfach zu kalt ist. Eine Ausnahme bildete ein, in der Entwicklung zur&#252;ckgebliebener jungen Mann.  Als er in das Wasser stieg rief er seiner Begleitperson lauthals zurief: „Hier ist es aber kalt“.</p>
<p>Fr&#252;hling.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>sechzig:jahre</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2013/05/31/sechzigjaehrig/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 May 2013 09:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Blickmuster]]></category>

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		<description><![CDATA[Was denkt ein Neunzigj&#228;hriger &#252;ber das Alter, wenn er zur Feier eines Sechzigj&#228;hrigen eingeladen ist? <a href="http://www.schlagloch.at/2013/05/31/sechzigjaehrig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Was denkt ein Neunzigj&#228;hriger &#252;ber das Alter, wenn er zur Feier eines Sechzigj&#228;hrigen eingeladen wird? Sein &#228;u&#223;eres Erscheinungsbild ist tadellos, Anzug mit Krawatte und mit voller Aufmerksamkeit folgt er den Gespr&#228;chen am Tisch. Die meisten anderen G&#228;ste werden ihm jung vorkommen. Er erhebt sich jedes Mal vom Stuhl, wenn er eine  Dame begr&#252;&#223;t. Der Gro&#223;teil der Eingeladenen ist zwischen f&#252;nfzig und siebzig Jahre alt. Er spricht von ihnen, als von den Jungen. </p>
<p style="text-align: left;">Junge Alte.</p>
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		<title>pension:wann</title>
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		<pubDate>Tue, 28 May 2013 08:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Schubumkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Beispiele, dass manche Menschen l&#228;nger arbeiten,  als von Seiten der Pensionsversicherung notwendig ist. Sie g&#246;nnen sich auch im fortgeschrittenen Alter keine Ruhe.  <a href="http://www.schlagloch.at/2013/05/28/pensionwann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Beispiele, dass manche Menschen l&#228;nger arbeiten,  als von Seiten der Pensionsversicherung notwendig ist. Sie g&#246;nnen sich auch im fortgeschrittenen Alter keine Ruhe. In manchen F&#228;llen ist es die Furcht vor der Einsamkeit, weil man keinen Partner oder er/ sie vor Jahren verloren hat. So verbleibt man,  solange es m&#246;glich ist im angestammten Beruf, bis einem der Arbeitgeber in Pension schickt. Eine bessere Position, was die Verl&#228;ngerung der Lebensarbeitszeit  betrifft, haben die Selbst&#228;ndigen. Sie k&#246;nnen zwischen ihrem fr&#252;hesten und sp&#228;testen Pensionsantritt frei w&#228;hlen. Es ist ein Vorteil der Selbstst&#228;ndigen, dass man nicht in die Anonymit&#228;t zur&#252;ck muss, in die Anonymit&#228;t einer Privatwohnung oder  eines Privathauses.  Erlauben es die k&#246;rperlichen Kr&#228;fte kann man in der &#214;ffentlichkeit  bleiben und so au&#223;erfamili&#228;re Kontakte haben, sich mit der Kundschaft auf ein Gespr&#228;ch einlassen. Man hat einen strukturierten Tagesablauf, eine Aufgabe, die man nicht suchen muss, die einem zuf&#228;llt.  Dieses Privileg kennt man auch in der Landwirtschaft, dass die Altb&#228;uerin und der Altbauer sich bis zu letzt, solange die Kr&#228;fte es erlaubten, am Hof n&#252;tzlich machen. So entkommt man der Nutzlosigkeit,  dass man sich nur noch als &#252;berfl&#252;ssiger Esser sieht, den viele schon in das Grab w&#252;nschen. Nur eine Krankheit  zwingt einen zum Aufh&#246;ren.</p>
<p>Hof kehren.</p>
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		<title>ein:sichten</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 08:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#196;lterwerden bringt man gerne mit der Eigenschaft Weisheit, mit dem Erlangen von neuen Einsichten und neuen Freiheiten in Verbindung. <a href="http://www.schlagloch.at/2013/05/21/einsichten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Mit dem Alter bringt man gerne die Eigenschaften Weisheit, das Erlangen von neuen Einsichten und neuen Freiheiten in Verbindung. Eine Bewu&#223;tseinsver&#228;nderung  kann sich ergeben, wenn jemanden ein Ungl&#252;ck zust&#246;&#223;t, wenn man einen Verlust erleidet oder eine Krankheit ausbricht. Pl&#246;tzlich ist man in der Rolle des Gel&#228;uterten, des Lehrenden, die andere auffordern ihr Leben zu &#228;ndern. &#220;ber Dinge nachzudenken, welche nicht mit  Beruf, Erfolg, Geld und Besitztum zu tun haben. K&#246;nnen neue Einsichten in sp&#228;teren Jahren  noch helfen sein Leben zu &#228;ndern? Oder f&#228;llt man nach einer kurzen Schock- und Einsichtphase wieder in die alten Denk- und Lebensmuster zur&#252;ck? Oft ist es die ausschweifende Lebensweise, die eine Krankheit heraufbeschw&#246;rt und ausl&#246;st. Das Bestreben jedes Einzelnen sollte darin liegen fr&#252;hzeitig in den Alltag und in den Beruf, Einsichten und Weisheiten zu integrieren.</p>
<p style="text-align: left;">Manche hoffen auf den heiligen Geist, auf das Pfingstwunder und helfen dabei ein wenig nach. In der  V&#246;lkendorfer Kirche schickte der Pfarrer w&#228;hrend der Sonntagsmesse die Kinder zu den Erwachsenen und gab ihnen den Auftrag, die Erwachsenen „anzuhauchen“ und damit den heiligen Geist zu &#252;bertragen. Mancher Kirchenbesucher zeigte sich sehr verwundert.</p>
<p style="text-align: left;">Komm heiliger Geist.</p>
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		<title>nutz:tier II</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2013/05/16/nutztier-ii/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 18:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tabuzone]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mensch beurteilt alles was ihn umgibt, was er leistet, aus dem Blickwinkel welchen Nutzen es f&#252;r ihn hat. Egal ob Freude oder Schmerz, wir &#252;berlegen uns, welchen Vorteil wir daraus ziehen k&#246;nnen.  <a href="http://www.schlagloch.at/2013/05/16/nutztier-ii/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Der Mensch beurteilt alles was ihn umgibt aus dem Blickwinkel, welchen Nutzen es f&#252;r ihn hat. Egal ob Freude oder Schmerz, wir &#252;berlegen uns, welchen Vorteil wir daraus ziehen k&#246;nnen.  Im Innersten sind wir Menschen Nutztiere mit h&#246;herem Bewusstsein. Jeder trachtet danach, dass Andere, mit denen man in  Kontakt kommt, zum eigenen Vorteil werden. Die Wertsch&#228;tzung f&#252;r andere Personen erfolgt meistens aus dem Blickwinkel, welchen Gewinn werde ich vom Gegen&#252;ber f&#252;r mein weiteres Leben haben.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Religion ist ein Gewinn f&#252;r den Menschen, wenn man sie verinnerlicht und es der Seele gutgeht. Eine himmlische Perspektive kann von Nutzen sein, wenn man Sorgen und &#196;ngste hat und sich hier im Leben nicht wohlf&#252;hlt. Die Religion ist ein Nutztier auf mythologischer und moralischer Ebene.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Den gr&#246;&#223;ten Gewinn erzielen wir aus dem eigenen Verhalten. Wir geben uns hilfsbereit, aber im Grunde sehen wir darin die Hoffnung, dass uns einmal geholfen wird. Wir sagen  wir lieben dich und dahinter steckt der Wunsch nach Anerkennung. So n&#252;tzt jeder jeden aus. Erwarten wir f&#252;r unser Leben keinen Gewinn mehr, dann f&#252;hlen wir uns nutzlos und werfen das nutzlose Leben weg.  </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">N&#252;tzlich sein.  </span></p>
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		<title>nutz:tier</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 08:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tabuzone]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Zillerbad in Warmbad-Villach geh&#246;rte bis zur Jahrtausendwende zu den  sch&#246;nsten Freib&#228;dern in K&#228;rnten, es wurde mit warmem Thermalwasser gespeist.  <a href="http://www.schlagloch.at/2013/05/14/nutztier/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Das Zillerbad in Warmbad-Villach geh&#246;rte bis zur Jahrtausendwende zu den  sch&#246;nsten Freib&#228;dern in K&#228;rnten, es wurde mit warmem Thermalwasser gespeist. Umgeben von einem gro&#223;en Park war es vom Fr&#252;hsommer bis in den Herbst ein gern besuchter Ort f&#252;r Familien mit Kindern, aber auch f&#252;r die Jugendlichen. Man hatte die Auswahl, unter einem der gro&#223;en schattigen B&#228;ume seine Decke auszubreiten und je nach Bedarf die Liegest&#252;hle in die Sonne oder in den Schatten zu stellen. Die jungen Burschen und M&#228;dchen legten sich auf die Holzliegen rund um das Freibecken. Alle wollten etwas sehen und gesehen werden. Heute ist das Eingangstor mit einer Faserplatte verschlossen, das Drehkreuz verschoben und aus dem Betonboden des Schwimmbeckens wachsen Gr&#228;ser und Str&#228;ucher. Die T&#252;ren und die Fenster zu den Duschen und Umkleidekabinen sind ausgeh&#228;ngt. Das Bad tr&#228;umt von einem Entdecker. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">In der N&#228;he weiden auf einer Wiese die Pferde vom nahegelegenen Pferdestall, Reitpferde, keine Nutztiere. Sie bereiten jenen Freude und Trost, welche ein paar Stunden bei ihnen verbringen. Auf der anderen Seite der Bundesstra&#223;e weiden K&#252;he und Schafe. K&#252;he, die in den Augen der Meisten von uns einen wirtschaftlichen Nutzen bringen. Die Milch wird zu verschiedenen Lebensmittel verarbeitet, dann die Verwertung des Fleisches und aus der Kuhhaut wird Leder gegerbt. Als Menschen „grasen“ wir nicht die Wiesen, sondern die Gesch&#228;fte in dem Shoppingcenter ab.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">B100 </span></p>
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