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		<title>VOLL:wert</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 04:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Blickmuster]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viele Artikel, in der das Wort „Vollwert“ enthalten ist. Wir finden es bei den Nahrungsmitteln wie Vollwertbrot, Vollwertgem&#252;se und Vollwerteier. Dies l&#228;sst den Schluss zu, dass vieles nicht vollwertig ist, somit nicht gesund. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Es gibt viele Artikel, in der das Wort „Vollwert“ enthalten ist. Wir finden es bei den Nahrungsmitteln wie Vollwertbrot, Vollwertgem&#252;se und Vollwerteier. Dies l&#228;sst den Schluss zu, dass vieles nicht vollwertig ist, somit nicht gesund. Vor Jahrzehnten war dies &#252;berhaupt kein Thema und wurde auch von niemanden nachgefragt. Erst der &#220;berfluss hat dazu gef&#252;hrt, dass es trotz der Menge, an der Qualit&#228;t fehlen kann.</p>
<p style="text-align: left;">Geht es um die Wiederherstellung der Gesundheit, dann wird in &#214;sterreich oft nicht das Originalmedikament,sondern ein Generika verschrieben. Es gibt das Bestreben, Menschen mit k&#246;rperlichen Einschr&#228;nkungen in den Arbeitsprozess einzugliedern, mit dem Slogan, er/sie ist ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft. &#196;hnliches passiert bei der Integration von Kindern, deren Muttersprache nicht deutsch ist, man will sie zu vollwertigen &#214;sterreichern erziehen. Oftmals widersetzten sie sich diesem Ansinnen und beharren auf ihren Minderheitenstatus. Was bringen zweisprachige Ortstafeln einer Minderheit, gibt es den vollwertigen K&#228;rntner?</p>
<p style="text-align: left;">Im Industrieort mit Heraklitherzeugung geh&#246;rten die meisten Sch&#252;ler der Arbeiter- und der Angestelltenklasse an, eine Minderheit dem Bauernstand. Dabei gab es bei den Jausenbroten einen wesentlichen Unterschied: Die Arbeiterkinder hatten in der Regel ein Brot mit Tirolerwurst mit, die Bauernkinder fast t&#228;glich ein Speckbrot. Welche Rituale braucht es, um in einer Klasse von den anderen als vollwertiger Mitsch&#252;ler akzeptiert wird?  Als wir Bauernkinder einwilligten die Jausenbrote mit den Arbeiterkinder zu tauschen, halbe zu machen, waren wir anerkannte Mitglieder der Volksschulklasse. In der Adventzeit forderte eine junge Lehrerin, welche einige Jahre in Heiligenblut am Gro&#223;glockner unterrichtet hatte, uns Kinder auf, f&#252;r die Kinder in Heiligenblut &#196;pfel zu spenden. Die Arbeiterkinder verzichteten t&#228;glich eine Woche lang, auf einen Apfel und lieferten ihn der Lehrerin ab. Ich brachte in einem Leinensack ca. drei Kilo &#196;pfel von zu hause mit, welche ich vier Kilometer durch den Schnee schleppte.</p>
<p style="text-align: left;">Rucksacktourist.  </p>
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		<title>ZER:st&#246;rung</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 03:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Schubumkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben das Bed&#252;rfnis alles zu zerst&#246;ren, wir wollen keine zufriedenen Menschen, wir wollen den gest&#246;rten Menschen. Haben wir in unserer Kindheit oder Ehe diese Zerst&#246;rung  erlebt, so wollen wir, dass alle anderen in dieser Zerst&#246;rtheit aufwachsen. Davor sch&#252;tzen keine spirituellen Praktiken, wie Yoga,  Meditation und die christliche Haltung, dabei reagiert der Urinstinkt. Alles was sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Wir haben das Bed&#252;rfnis alles zu zerst&#246;ren, wir wollen keine zufriedenen Menschen, wir wollen den gest&#246;rten Menschen. Haben wir in unserer Kindheit oder Ehe diese Zerst&#246;rung  erlebt, so wollen wir, dass alle anderen in dieser Zerst&#246;rtheit aufwachsen. Davor sch&#252;tzen keine spirituellen Praktiken, wie Yoga,  Meditation und die christliche Haltung, dabei reagiert der Urinstinkt. Alles was sich verbessert hat, muss zerst&#246;rt werden. Keine Entwicklung der Lebensformen, Gleichschaltung auf der tiefsten Stufe. Der gr&#246;&#223;te Genuss liegt in der Zerst&#246;rung. Die einzige Empfindung ist die Erinnerung an ein zerst&#246;rtes Leben. Wurde mir die Freude am Leben genommen, so soll dies auch f&#252;r alle Anderen gelten.</p>
<p style="text-align: left;">Eine Reproduktion wie ich es von der Arbeit in der Fabrik kenne. In einer Schicht verschraubte ich 1440 Paar Schuhabs&#228;tze. Ohne Achtsamkeit, ich sp&#252;rte es in den Fingerspitzen, ob der Absatz passte oder nicht. Schaffte ich es nicht, so schafften es auch die Anderen am Band nicht.</p>
<p style="text-align: left;">Eisbrecher.</p>
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		<title>GL&#220;CKS:bringer II</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 05:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitenwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Jahreswechsel ist auch damit verbunden, dass es in den Zeitungen und im Fernsehen eine R&#252;ckschau auf die Ereignisse des vergangenen Jahres gibt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Der Jahreswechsel ist auch damit verbunden, dass es in den Zeitungen und im Fernsehen eine R&#252;ckschau auf die Ereignisse des vergangenen Jahres gibt. Dabei kann man feststellen, dass, blickt man sechs oder neuen Monate zur&#252;ck, man von Vielem nichts mehr weis. Wie schnell manches Ungl&#252;ck, Erdbeben, eine politische Wende aus den Schlagzeilen verschwunden ist, weil schon die n&#228;chste Katastrophe an die T&#252;r klopft und Einlass begehrt. Dabei werden Dauerzust&#228;nde, wie Hungersnot, Kinderarbeit, Fl&#252;chtlingselend, sowie B&#252;rgerkriege in der dritten Welt nicht mehr wahrgenommen, von unserem Hirn ausgeblendet, weil wir sonst erdr&#252;ckt w&#252;rden. Regelm&#228;&#223;ig zum Jahreswechsel erinnert man sich in den Medien der prominenten Toten, aus dem kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Hat es in der Familie einen Todesfall gegeben, so denkt man am Weihnachtsabend und am Silvesterabend derer besonders. Es ist heilsam, zwischen all der Hektik und Betriebsamkeit derer zu Gedenken, weil wir sp&#252;ren, dass es nur eines kurzen Ansto&#223;es bedarf um hinwegzuscheiden und die Zeit f&#252;r keinen ewig dauert.</span></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Da ist es nicht weit, wenn man dar&#252;ber spekuliert, da es auf der Welt verschiedene Zeitzonen gibt und der erste J&#228;nner in Sidney viel fr&#252;her kommt als in Wien oder in New York wie es bei einem oft vorausgesagten Weltuntergang w&#228;re? W&#252;rde dieser zuerst in Sidney beginnen, sp&#228;ter dann &#214;sterreich erreichen und zu guter letzt Amerika betreffen. Man k&#246;nnte, wie wir es zu Silvester im Fernsehen erleben mit der  Begr&#252;&#223;ung des neuen Jahres, den Weltuntergang von Australien ausgehend live im Fernsehen &#252;bertragen. Wir k&#246;nnten in Europa solange zusehen bis er uns erreicht hat und wir mit einem „Flop“ ausgel&#246;scht w&#252;rden. Weltuntergang als Unterhaltungsshow mit gro&#223;em Realitywert bis zur letzten Sekunde. </span></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Zukunftshoffnung. </span></span></p>
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		<title>GL&#220;CKS:bringer</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 06:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zeitenwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund um den Jahreswechsel gab es eine F&#252;lle, ich sage eine &#220;berf&#252;lle, von Angeboten wie man in den letzten Tagen des alten Jahres Zerstreuung findet. Die Tatsache, dass etwas zu Ende geht und etwas Neues beginnt, macht uns Angst. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Rund um den Jahreswechsel gab es eine F&#252;lle, ich sage eine &#220;berf&#252;lle, von Angeboten wie man in den letzten Tagen des alten Jahres Zerstreuung findet. Die Tatsache, dass etwas zu Ende geht und etwas Neues beginnt, macht uns Angst. Unzufriedenheit oder Sorgen verschwinden auch durch einen Jahreswechsel nicht, nicht von einem Tag auf den Anderen. Da n&#252;tzt kein Silvestermen&#252;, kein Sekt und keine Feuerwerksraketen. Wir k&#246;nnen damit einen schlechten Zustand f&#252;r ein paar Stunden ausblenden, der dann umso st&#228;rker in unser Bewusstsein zur&#252;ckkehrt. Was bleibt von den vielen ernsten oder spa&#223;haften Voraussagen, wobei sich auf diesem Gebiet nicht nur heutige Astrologen zu Wort melden, man greift zur&#252;ck auf Seher wie Nostradamus oder die Prophezeiungen der Mayas. Dazu kommen sogenannte Trend- und Zukunftsforscher, mit eigenen Instituten, die sich anma&#223;en,Trends f&#252;r die n&#228;chsten Jahre vorherzusagen. Dabei hat man l&#228;ngst vergessen, was dieser Herr oder diese Frau vor f&#252;nf Jahren gesagt hat, niemand fragt mehr danach. Geholfen wird der Gesellschaft durch Zukunftsforscher nicht, weil die neuen Visionen kommen von den kreativen, sch&#246;pferischen Menschen, die stehen meistens nicht auf den Showb&#252;hnen.</p>
<p style="text-align: left;">Dazu passt, dass zu Jahresbeginn in den Medien dar&#252;ber spekuliert wird, was das Neue Jahr bringen wird. Mit Aussagen von Politiker, das manche Krisen gel&#246;st sind, die uns dann umso heftiger ein ganzes Jahr besch&#228;ftigen werden und von uns allen finanzielle Opfer verlangen. Wie oft ist vergangenes Jahr, in Zusammenhang mit der Eurokrise das Wort gefallen, wir k&#246;nnen alles stabilisieren, wir haben die L&#246;sung?</p>
<p style="text-align: left;">Bei all den Ank&#252;ndigungen und Berichten ist es aufgefallen, als ein Regionalsender zu Jahresbeginn die H&#246;rer aufgefordert hat, im Studio anzurufen und zu erz&#228;hlen, was ihnen im abgelaufenen Jahr Gl&#252;ck gebracht hat. Innerhalb weniger Minuten haben sich &#252;ber hundert H&#246;rer gemeldet, die von positiven Erlebnissen berichten konnten.</p>
<p style="text-align: left;">F&#252;r mich habe ich den Versuch gemacht, in Stichworten die Jahre aufzuschreiben, von denen ich sagen konnte, die haben mir Gl&#252;ck gebracht. Bald musste ich feststellen, dass die Zahlen bis f&#252;nfundzwanzig nicht ausreichten um die guten Jahre zu nummerieren. Da verlieren einige schlechte Jahre schnell an Bedeutung, vielleicht haben sie etwas positives zu den anderen Jahren beigetragen.</p>
<p style="text-align: left;">Zahlenlotto.</p>
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		<title>FINANZ:markt III</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 05:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe keine Erfahrung wie weit religi&#246;se Praktiken, Meditation- und Klosterregeln, im Alltag umsetzbar sind. Wir leiden unter unserer Abh&#228;ngigkeit vom Arbeitsplatz, vom Verdienst, von anderen Menschen, wir sind nicht wirklich frei. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ich habe keine Erfahrung wie weit religi&#246;se Praktiken, Meditation- und Klosterregeln, im Alltag umsetzbar sind. Wir leiden unter unserer Abh&#228;ngigkeit vom Arbeitsplatz, vom Verdienst, von anderen Menschen, wir sind nicht wirklich frei. Freiheit w&#252;rde bedeuten nicht anhaften, eine der wichtigen Regeln des Buddhismus. Die Umsetzung dieser Regel w&#252;rde uns wirklich frei machen, von Besitz, Beruf und Beziehung, dies w&#252;rde uns Autonomie verschaffen. Yoga- und Zenmeister bieten immer &#246;fter Seminare zur Erlangung von Gelassenheit und f&#252;r ein neues Denken in Wirtschaftsfragen an.</p>
<p style="text-align: left;">Exerzitienmeister und &#196;bte sind heute gefragte Vortragende bei Seminaren f&#252;r Manager oder die Manager ziehen sich f&#252;r Besinnungstage in das Kloster zur&#252;ck. Die Kl&#246;ster m&#252;ssen sich wirtschaftlich selbst erhalten und k&#246;nnen nicht mehr mit Zusch&#252;ssen vom Orden oder vom Bistum rechnen. Die &#196;bte appellieren f&#252;r eine Wirtschaft die dem Menschen keinen Schaden zuf&#252;gt. Ich selbst habe keinen Einblick in die Wirtschaftlichkeit der Kl&#246;ster. Meine Kontakte beziehen sich darauf, dass ich bei einem Seminarbesuch im Klosterladen eine Flasche Wein oder ein Glas Marmelade aus dem klostereigenen Anbau kaufe. Dabei hatte ich schon den Eindruck, dass der oder die Verk&#228;ufer geruhsam und in ausreichender Zahl zur Verf&#252;gung standen.</p>
<p style="text-align: left;">
Anders im Verkaufsraum von einem Lebensmittelsupermarkt, dort herrscht in den ersten Vormittagstunden bei den Verk&#228;uferinnen rege Betriebsamkeit, an allen Enden und Ecken werden Waren nachgef&#252;llt. &#220;berall stehen Container mit Ware, welche in die Regale geschlichtet werden. Die Leerkartons und die Plastikverpackungen f&#252;llen die Mittelg&#228;nge. Die Supermarktangestellten geh&#246;ren zu den minderbezahlten Arbeitskr&#228;ften, meistens haben sie nur einen Teilzeitjob. Anders die Patres in den Kl&#246;stern, sie arbeiten f&#252;r Gottes Lohn und f&#252;r ein kleines Taschengeld. Sie bekommen Unterkunft und Verpflegung gratis. Manche von ihnen betreuen eine Pfarrei in der Umgebung und unterrichten in einer &#246;ffentlichen Schule. So bringen sie von ausw&#228;rts Geld in die Klosterkasse.</p>
<p style="text-align: left;">Den Bonus der Freiwilligkeit gibt es in der realen Wirtschaft nicht, daher ist das Tempo und das Klima, egal ob Mittel- oder Gro&#223;betrieb ein anderes. Etwas vom kl&#246;sterlichen Miteinander k&#246;nnten die Betriebe &#252;bernehmen. Oft ist es die Konkurrenzsituation unter den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, welche das Betriebsklima versch&#228;rfen.</p>
<p style="text-align: left;">Gewaltfreiheit</p>
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		<title>FINANZ:markt  II</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 05:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf den Wirtschaftsseiten von Zeitungen liest man, wie Staaten zahlungsunf&#228;hig werden, wie selbst ernannte Ratingagenturen &#252;ber die Zukunft, die Zinsen, eines Staates entscheiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Auf den Wirtschaftsseiten von Zeitungen liest man, wie Staaten zahlungsunf&#228;hig werden, wie selbst ernannte Ratingagenturen &#252;ber die Zukunft, die Zinsen, eines Staates entscheiden. Dazu muss man anmerken, dass von einzelnen Staaten, im Einverst&#228;ndnis mit den Staatsb&#252;rgern, enorme Schulden angeh&#228;uft wurden. Das Schuldenmachen ist zu einer Selbstverst&#228;ndlichkeit geworden, selbst hat man auch vieles auf Kredit gekauft. Der Staat hat einen Freibrief ausgestellt, alle W&#252;nsche sofort. Den Wohlstand wollen alle sofort haben, warten und sparen, zwei Worte aus dem vorigen Jahrhundert. H&#246;rt man sich in der Bekanntschaft und in der Verwandtschaft um, dann leben solche die Schulden haben, fr&#246;hlicher und besser als solche, die in alter Tradition sparen. Diese sind aussterbende Artgenossen.</p>
<p style="text-align: left;">Das Sparen war daf&#252;r gedacht, dass man sich eine gr&#246;&#223;ere Anschaffung ohne einen Kredit erf&#252;llen kann und bei einem unvorhergesehenem Schicksalschlag, diesen finanziell abfangen kann. Heute bangen die Sparbuchbesitzer um ihr Ruhekissen, obwohl der Staat f&#252;r die Einlagen haftet. Fr&#246;hlicher leben jene, die darauf hoffen, dass durch eine Inflation oder &#228;hnliche finanzielle Ereignisse ein Teil ihrer Schulden abgedeckt wird. Ihnen geht es um den Spass, hier und jetzt.</p>
<p style="text-align: left;">Fun alle Tage.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>LEHR:jahre</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 07:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Internetmüllverbrennungsanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Allgemein herrscht die Meinung, dass durch die Verwendung des Computer f&#252;r pers&#246;nliche Dinge mehr Freizeit zur Verf&#252;gung steht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Allgemein herrscht die Meinung, dass durch die Verwendung des Computer f&#252;r pers&#246;nliche Dinge mehr Freizeit zur Verf&#252;gung steht. Der Hausverstand m&#252;sste einem nahelegen, dass die Erledigung von Beh&#246;rdenwegen „online“ eine gewisse &#220;bung voraussetzt und Zeit kostet. Fr&#252;her wurde durch einen Beamten, welcher schon l&#228;ngere Zeit in der Beh&#246;rde gearbeitet und f&#252;r die verschiedenen Gesch&#228;ftsf&#228;lle eingeschult wurde, das Ansuchen entgegengenommen und bearbeitet. Nicht jedem, der einen PC ben&#252;tzt, ist es m&#246;glich die Beh&#246;rdenweg in kurzer Zeit online zu erledigen.</p>
<p style="text-align: left;">Ein anderes Beispiel ist die Herstellung von Geburtsanzeigen, welche oft am eigenen PC gemacht werden. Legte man fr&#252;her auf eine ansprechende Form Wert, so hat man die Geburtsanzeigen bei einer Druckerei in Auftrag gegeben. Das Drucken von Geburts- und Verm&#228;hlungsanzeigen, von Traueranzeigen geh&#246;rte f&#252;r eine Druckerei zum Tagesgesch&#228;ft. Heute bet&#228;tigen sich viele am PC als ihr eigener Grafiker, Schriftsetzer und Drucker. Das Erlernen dieser Berufe erfordert eine gute Schulausbildung und hat eine lange Ausbildungszeit. So darf man sich nicht wundern, wenn die eigene Herstellung von der Geburtsanzeige einige Tage dauert.</p>
<p style="text-align: left;">Ein weiteres Beispiel ist die Erledigung der Bankgesch&#228;fte mit dem Computer. Wer sich f&#252;r eine Arbeit in einer Bank bewirbt von dem wird erwartet, dass er eine h&#246;here kaufm&#228;nnische Schule besucht hat und dann beginnt eine dreij&#228;hrige Einschulung in die verschiedenen Arten von Bankgesch&#228;ften. Erst wenn man eine Zeit lang im Hintergrund die wesentlichen Aufgaben und Abl&#228;ufe einer Bank kennengelernt hat, wird man am Kundenschalter eingesetzt. Ein PC Kurs kann diese Ausbildungszeiten nicht ersetzen, so m&#252;hen sich viele n&#228;chtelang ab, ihre Onlinebankgesch&#228;fte zu erledigen und ernten von der Umgebung nur Unverst&#228;ndnis.</p>
<p style="text-align: left;">Lehrzeit am PC.</p>
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		<title>LEBEN:zeit</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 07:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tabuzone]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer zur&#252;ckdenkt, weil sie/er schon einige Jahrzehnte hinter sich hat erkennt, weil fr&#252;her denkt man dar&#252;ber nicht nach, wie viel Sorgen und Leid die Zeit verursachen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Wer zur&#252;ckdenkt, weil sie/er schon einige Jahrzehnte hinter sich hat erkennt, weil fr&#252;her denkt man dar&#252;ber nicht nach, wie viel Sorgen und Leid die Zeit verursachen kann. Im ersten Drittel des Lebens, in den ersten drei&#223;ig Jahren, gibt es kein Zeitproblem, dort ist man agil. Im Vergleich mit &#228;lteren Mitmenschen kann man vieles in der halben Zeit erledigen. Man orientiert sich an Dingen die einem Spass machen, daf&#252;r ist keine Zeit zu schade oder zu kostbar, es gibt auch keinen ung&#252;nstigen Zeitpunkt. Geht es um Unterhaltung und Abwechslung, dann ist jede Tages- oder Nachtzeit recht. Dringende Vorhaben verlagert man in die nahe Zukunft, jetzt will man leben.<br />
Den gr&#246;&#223;ten &#196;rger bereitet die Zeit im zweiten Drittel des Leben. Dort klammert man sich an den Erwerb von verschiedenen Konsumartikeln, man bef&#252;rchtet den anderen hinterherzuhinken. Man h&#246;rt von Dingen, welche man selbst noch nicht erlebt hat, die man aber auf keinen Fall vers&#228;umen will. Es kommt zu einem Zeitproblem, weil man das Berufliche und das Allt&#228;gliche nicht mehr in seiner Tageszeit unterbringen kann. F&#252;r manche Aktivit&#228;ten gibt es eine biologische Zeit, manche Unternehmungen lassen sich im Alter rein k&#246;rperlich nicht mehr ausf&#252;hren. Kommt in diesem Lebensabschnitt ein gesundheitliches Problem dazu, dann kann man zuschauen wie die Zeit den Berg hinab rinnt. Dabei vergeht dem Empfinden nach manchmal ein Jahrzent so schnell wie drei Jahre.</p>
<p style="text-align: left;">Es kommt der Zeitpunkt wo man sagt, ich schlie&#223;e Friede mit der Zeit. Vieles, was man sich vorgenommen hat, hat man erreicht, &#252;ber manches ist man erstaunt, dass man es erreicht hat. Man betrachtet jeden Tag als Geschenk, den man nicht ungen&#252;tzt verstreichen lassen will, aber stellt auch keine Forderungen an ihn. Man freut sich, dass zu dem Erlebten das Eine und das Andere dazukommt. Man hat jetzt Zeit manches zu vertiefen, noch einmal nachzulesen und zu besuchen.</p>
<p style="text-align: left;">Pl&#246;tzlich &#228;ndert man seine Einstellung zur Zeit. Die Zeit wird selbst verschiedene Handlungen und Entscheidungen verlangen. Man stellt sich nicht die Frage, was muss ich bis zu diesem Zeitpunkt machen, sondern denkt, mit der Zeit werden sich verschiedene Dinge selbst erledigen. Kein Kampf mehr mit der Zeit, kein hadern, weil einmal wird die Zeit ein Ende haben.</p>
<p style="text-align: left;">Leben auf Zeit.</p>
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		<title>HERZ.kammer II</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellt ein Betrieb seine &#246;ffentliche Arbeit ein, dies kann eine  Kleiderreinigung, ein Elektroinstallationsunternehmen oder der Verkauf von Textilien sein, so bedeutet dies f&#252;r den Inhaber oder bei einer Kleiderboutique f&#252;r die Inhaberin, dass damit auch ein Teil vom Herzen geschlossen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Stellt ein Betrieb seine &#246;ffentliche Arbeit ein, dies kann eine Kleiderreinigung, ein Elektroinstallationsunternehmen oder der Verkauf von Textilien sein, so bedeutet dies f&#252;r den Inhaber oder bei einer Kleiderboutique f&#252;r die Inhaberin, dass damit auch ein Teil vom Herzen geschlossen wird. Zu Recht sagt man bei den kleinen Handwerksbetrieben und Handelsbetrieben, dass die Inhaber mit Herz und Seele bei der Sache sind. Das zweite Herz h&#228;ngt am Betrieb, man geht mit zwei Herzen durch die Welt und pl&#246;tzlich wird eine Herzkammer geschlossen. Dabei muss man aufpassen, dass es in dieser Phase nicht zu Herzrhythmusst&#246;rungen kommt. Man wird aus dem Mittelpunkt der B&#252;hne, aus dem Zentrum der Aufmerksamkeit, in die Requisitenkammer abgeschoben. Dort findet man sich mit den Garderoben der vergangenen Jahre wieder. Jetzt hat man Zeit zum Archivieren und von den vergangene Zeiten zu tr&#228;umen. Welche Rollen man einmal auf der B&#252;hne gespielt hat, in welche Rollen man geschl&#252;pft ist und wie viel Applaus man bekommen hat.</p>
<p style="text-align: left;">
Auf der Stra&#223;e gibt es noch die Momente wo man in seiner alten Rolle erkannt wird. Ein wenig kann man den Rollentext von fr&#252;her noch auswendig, aber man hat nicht mehr diesen Elan, weil fr&#252;her war das Publikum ein gr&#246;&#223;eres, jetzt sind es einzelne Interessierte. Dazu kommen die Zurufe, dass der / die Neue die Rolle nicht so gut spielt, wie man selbst war. Es wird berichtet, was jetzt nicht passt, was fr&#252;her besser war. So tr&#228;gt man eine doppelte B&#252;rde, die Last, dass man von der B&#252;hne abgetreten ist und die Last, dass man mit den Schw&#228;chen der Nachfolger konfrontiert, zum Eingreifen aufgefordert wird. Dabei wird vergessen, dass man nicht mehr auf der B&#252;hne auftritt, sondern in der Requisitenkammer die alten Kost&#252;me hegt und pflegt.</p>
<p style="text-align: left;">
Herzflimmern.</p>
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		<title>HERZ.kammer</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 09:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[In unseren Breiten ist es &#252;blich, dass die Buchhaltung und das Finanzwesen einen wichtigen Bereich in der F&#252;hrung eines Betriebes einnimmt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In unseren Breiten ist es &#252;blich, dass die Buchhaltung und das Finanzwesen einen wichtigen Bereich in der F&#252;hrung eines Betriebes einnimmt. Wer in einem B&#252;ro arbeitet und ist es ein kleines B&#252;ro ist umgeben von Schriftst&#252;cken und Ordnern, deren Ablage &#252;ber Jahre zur&#252;ckreicht. Neben dem Verkaufslokal oder der Werkstatt ist dies das zweite Herz des Betriebes. Ist man im kaufm&#228;nnischen Bereich t&#228;tig und hat man mit dem Rechnungswesen, der Buchhaltung zu tun, dann wei&#223; man, dass dies Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit bei Erstellung der Konten und Buchungen erfordert. Die meisten Buchhaltungen werden heute mit der EDV erledigt, dies &#228;ndert nichts an der Sorgfalt mit der die einzelnen Buchungen durchgef&#252;hrt werden m&#252;ssen. Einige Kleinbetriebe f&#252;hren die Grundaufzeichnungen, wie Wareneingangs- und Kassabuch noch h&#228;ndisch, um dann f&#252;r den Jahresabschluss einen Steuerberater in Anspruch zu nehmen. Sonst ist es kaum m&#246;glich den Anforderungen der Abgabenbeh&#246;rde zu entsprechen.</p>
<p style="text-align: left;">Da stellt sich die Frage wie fahrl&#228;ssig darf ein Staat, wie Griechenland, Portugal oder Italien, wo Milliarden Euro im Staatshaushalt fehlen und an die EU- Finanzbeh&#246;rde falsche Zahlen gemeldet wurden, sein? Das Budget, die Finanzsituation eines ganzen Landes wurde mit Tricks falsch dargestellt. Wie k&#246;nnen es die Aufsichtsbeh&#246;rden zulassen, dass Politiker in solchen Ausma&#223; manipulieren?</p>
<p style="text-align: left;">Machtzentrum.</p>
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