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		<title>LAUF:rad</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Anfang der Entwicklung wurden die Fahrr&#228;der als „Laufrad“ oder „Hochrad“ bezeichnet. Im Wesentlichen dienten die ersten Fahrr&#228;der nur der Beschleunigung des Gehen, sozusagen Gehen mit Unterst&#252;tzung von zwei R&#228;dern. Es bedurfte einiger Geschicklichkeit, dass man auf einem Hochrad fahren konnte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Am Anfang der Entwicklung wurde das Fahrrad als „Laufrad“ oder „Hochrad“ bezeichnet. Im Wesentlichen dienten die ersten Fahrr&#228;der nur der Beschleunigung des Gehen, sozusagen Gehen mit Unterst&#252;tzung von zwei R&#228;dern. Man mu&#223;te geschickt sein, um mit einem Hochrad fahren zu k&#246;nnen. In diese Zeit f&#228;llt auch die Industrialisierung und Mechanisierung, da war viel von Laufr&#228;dern und Schwungr&#228;dern die Rede. Diese immer gleichen Bewegungen dienen als Vergleich f&#252;r das Leben, wenn sich im Leben nichts &#228;ndert. Man befindet sich im Laufrad des Leben, hat selbst keinen Einfluss auf die Entwicklung. Es werden immer die gleichen Probleme gew&#228;lzt, man sieht nur die sogenannten Problemzonen. Viele k&#246;nnen sich diesem Prinzip nicht entziehen und sehen die Dinge nur von ihrer schlechten Seite. Es gibt sogenannte Laufradfamilien, es ist niemand in der Verwandtschaft da, der die Sichtweise ver&#228;ndern k&#246;nnte. Ein Zweck eines Kuraufenthalt ist, dass man aus dem Laufrad aussteigt und die Richtung &#228;ndert. Pl&#246;tzlich gibt es mehrere Wege und die eigenen Erfahrungen z&#228;hlen.</p>
<p style="text-align: left;">Vielseitig.</p>
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		<title>E:mobil</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 06:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reisefieber]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gesundheitszustand erlaubt es nicht immer, dass &#228;ltere Leute, dabei denkt man heute an &#252;ber Siebzigj&#228;hrige, noch Fahrradfahren k&#246;nnen. Eine Alternative daf&#252;r sehen jetzt viele in einem Elektrofahrrad.  Dieses bietet Unterst&#252;tzung wenn es eine Steigung zu bew&#228;ltigen gibt oder bei Erm&#252;dung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Gesundheitszustand erlaubt es nicht immer, dass &#228;ltere Leute, dabei denkt man heute an &#252;ber Siebzigj&#228;hrige, noch Fahrradfahren k&#246;nnen. Eine Alternative daf&#252;r sehen jetzt viele in einem Elektrofahrrad.  Dieses bietet Unterst&#252;tzung wenn es eine Steigung zu bew&#228;ltigen gibt oder bei Erm&#252;dung. Der Ankauf eines Elektrofahrrades wird von der Landesregierung unterst&#252;tzt. Frauen sind  beim Kauf eines Elektrofahrrades w&#228;hlerisch, es soll elegant wie ein trendiges Citybike sein, man soll von der Batterie und vom Antrieb nichts sehen. Man will sich keine Bl&#246;&#223;e geben und keine Zweifel an der eigenen Sportlichkeit aufkommen lassen. Das man mit siebzig oder achtzig noch genauso  fit und leistungsf&#228;hig ist wie mit vierzig oder f&#252;nfzig, z&#228;hlt zu den Mythen unserer Gesellschaft. Bei einer Familienfeier oder bei einem Verwandtenbesuch will man seine Fitness unter Beweis stellen. Dies gilt auch, wenn man bei der Betreuung der Enkel zur Stelle ist oder den Kindern bei der Wohnungsrenovierung hilft. Die wenigsten machen die Kinder darauf aufmerksam, dass man gerne einen halben Tag hilft, aber nicht mehr, weil man nicht mehr so kann. Einen anderen  Beweis legt man in sp&#228;teren Jahren den Bekannten gerne vor, dass ist der Befund von der Vorsorgeuntersuchung beim Internisten. Sozusagen das Pickerl, wie in &#214;sterreich die KFZ &#220;berpr&#252;fung hei&#223;t. Kaum jemand der nicht gesagt h&#228;tte, dass er v&#246;llig gesund ist, dabei aber t&#228;glich sechs Tabletten einnehmen muss.</p>
<p style="text-align: left;">Nicht viel Zustimmung finden &#252;ber Achtzigj&#228;hrige die noch mit dem Auto unterwegs sind, wenn auch nur im Nahverkehr. Bei einem Bekanntenbesuch in der Steiermark ist ein Nachbar, ein &#228;lterer Herr mit seinem neuem Renault Clio, vorgefahren. Die Bekannten haben mich aufgefordert das Alter des Nachbarn zu sch&#228;tzen, ich habe auf Mitte Siebzig getippt. Der Herr war siebenundachtzig Jahre alt und hat sich mit dem Einwand bemerkbar gemacht: „Jetzt, wo die Kraft seiner F&#252;&#223;e nachl&#228;sst und er nicht mehr so gut gehen kann, hat er sich ein neues Auto gekauft“.</p>
<p style="text-align: left;">Sag niemals nie.  </p>
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		<title>BEFREI:ung</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 05:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

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		<description><![CDATA[J&#252;rgen Drewermann der vor Jahrzehnten von der katholischen Kirche seiner &#196;mter und Weihen enthoben wurde, hat in einem ORF Gespr&#228;ch mit seinen Aussagen f&#252;r orientierungslose oder verunsicherte Gl&#228;ubige Hoffnung verbreitet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">J&#252;rgen Drewermann, der von der katholischen Kirche seiner &#196;mter und Weihen enthoben wurde, hat in einem ORF Gespr&#228;ch mit seinen Aussagen f&#252;r orientierungslose oder verunsicherte Gl&#228;ubige Hoffnung verbreitet. Als profunder Kenner der Heiligen Schrift und der menschlichen Seele sind seine mahnenden Aussagen &#252;berdenkenswert. Seine Schl&#252;ssels&#228;tze lauten: Das Jesus keine Kirche als Institution wollte, er wollte die Angst der Menschen lindern. Die Angst vor dem Leben hier auf Erden und die Angst davor, was nach dem Tod sein wird. Er sieht in der Priesterelite eine Barriere zwischen Mensch und Gott. Gott will sich nicht in Rundbriefen verwirklicht sehen, sondern im Leben jedes Einzelnen. Die Priesterkaste war schon bei den Azteken und &#196;gypter eine Herrschaftsklasse. Sie ben&#252;tzt als Druckmittel das J&#252;ngste Gericht.</p>
<p style="text-align: left;"> Die Bev&#246;lkerung ist fr&#252;her durch die Feiern im Jahreskreislauf eine Zweckgemeinschaft mit der Kirche eingegangen. Man hat den Himmel durch den sonnt&#228;glichen Kirchgang geschenkt bekommen. Die ver&#228;nderte Gesellschaft bedarf dieser Zweckgemeinschaft nicht mehr, sie kann sich in allen Bereichen Teile holen, sozusagen Lebensabschnittsglaube. F&#252;r die Jugend, f&#252;r die keine Planung mehr m&#246;glich ist, nicht f&#252;r zehn, nicht f&#252;r zwanzig Jahre. Dies trifft auf den Beruf, die Partnerschaft und auf den Glauben zu. Sind die Pflichttermine, wie Erstkommunion oder Firmung vorbei, ist es auch oft mit dem Kirchenbesuch vorbei. Bei Lebenskrisen wird dem einzelnen Menschen nicht die M&#246;glichkeit angeboten die Umst&#228;nde zu &#228;ndern, sondern als Alternative „zu Glauben“. Zum Sonntag m&#252;sste es eine Alternative geben. Gottfindung kann auf vielen Wegen stattfinden, nicht nur in der Institution Kirche. Vor der Bestrafung der S&#252;nde gehen die meisten &#196;ngste aus.</p>
<p style="text-align: left;">Erbs&#252;nde</p>
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		<title>FROH:botschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 11:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem bin ich mit dem Fahrrad an der Villacher Stadthalle vorbei geradelt und sah wie aus mehreren Seitenstra&#223;en, Frauen und M&#228;nner, M&#228;dchen und Burschen, in allen Altersstufen, auf den Eingang der Stadthalle zustr&#246;mten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Vor kurzem bin ich mit dem Fahrrad an der Villacher Stadthalle vorbei geradelt und sah wie aus mehreren Seitenstra&#223;en, Frauen und M&#228;nner, M&#228;dchen und Burschen, in allen Altersstufen, auf den Eingang der Stadthalle zustr&#246;mten. Am meisten aufgefallen ist mir, dass sie in farbenfrohen Kleidern, gut gelaunt und mit einem heiteren Gesicht unterwegs waren. Auf dem Gehsteig begr&#252;&#223;ten sich kleine Gruppen herzlichst untereinander, und redeten angeregt miteinander. F&#252;r mich, einen Au&#223;enstehenden, der zuf&#228;llig vorbeigekommenen ist, war ersichtlich, dass diese Menschen von etwas begeistert sind, das ihnen Lebensmut gibt. Ich hatte das Gef&#252;hl, das dies ansteckend sein kann, dass sie  in der Stadthalle eine frohe Botschaft erwartet. Wie ich erfahren habe hielten an diesem Wochenende die „Zeugen Jehovas“ ihren Jahreskongress ab. </p>
<p style="text-align: left;">In der N&#228;he der katholischen Kirchen vermisse ich am Sonntag, dass junge und &#228;ltere Menschen gemeinsam, mit Heiterkeit auf die Kirche zustr&#246;men. Man n&#228;hert sich der Kirche mit einem ernsten Gesicht, mit Andacht, in sich gekehrt. Uns Christen konfrontiert man zuerst mit der S&#252;nde, mit allem was wir falsch machen, an dem wir scheitern. Soll uns etwas Hoffnung machen, dann erreichen wir dies nur durch Reue, Askese und  Verzicht. Die Gl&#252;ckseligkeit muss uns schwerfallen, muss schmerzhaft sein. Der Ablauf der  Messliturgie wird dramatisiert, wirkt fast bedrohlich. Mit ernsten Gesicht folgen die Kirchenbesuchern, in den zumeist schlecht ausgeleuchteten, d&#252;steren Kirchen dem Ablauf der Handlung, nie kommt Fr&#246;hlichkeit auf. Auch das Liedgut ist durchzogen von Opfer und Schmerz. Manchmal frage ich mich, ob ich bei der richtigen Glaubensgemeinschaft bin, oder kommen die Signale, die sie aussendet bei mir falsch an.</p>
<p style="text-align: left;"> Aus heiterem Himmel.</p>
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		<title>TRACHTEN:paar</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 08:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reisefieber]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine willkommene G&#228;steschicht in den Grenzorten von K&#228;rnten sind die Norditaliener, vorwiegend Leute aus dem Raum Udine,Triest,Padua und Venedig. Die Zugpferde sind die Feste in Villach, Klagenfurt oder am W&#246;rthersee. Dazu z&#228;hlen die Weihnachtsm&#228;rkte, der Jahreswechsel und die Faschingsumz&#252;ge. Ein besonderer Anziehungspunkt ist im Sommer der Villacher Kirchtag,mit seinem gro&#223;en Trachtenumzug. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die Norditaliener, vorwiegend Leute aus dem Raum Udine,Triest, Padua und Venedig sind willkommene G&#228;ste in den Grenzorten von K&#228;rnten. Die  Veranstaltungen in Villach, Klagenfurt oder am W&#246;rthersee sind die Zugpferde daf&#252;r. Dazu z&#228;hlen die Weihnachtsm&#228;rkte, der Jahreswechsel und die Faschingsumz&#252;ge. Im Sommer ist der Villacher Kirchtag, mit seinem gro&#223;en Trachtenumzug, ein besonderer Anziehungspunkt. Die Friulaner lieben alles was mit Trachten und Musik zusammenh&#228;ngt und haben eine Vorliebe f&#252;r das Villacher Bier. Der Villacher Kirchtag f&#228;llt in die Zeit der Ferragosta, der traditionellen Ferienzeit in Italien. In dieser Zeit haben  viele Gesch&#228;fte, Handwerksbetriebe und Firmen geschlossen. Ein Kurzurlaub in K&#228;rnten ist auch eine M&#246;glichkeit den zumeist schw&#252;len Temperaturen im Hinterland von Venedig zu entkommen. W&#228;hrend dieser Zeit k&#246;nnen sich die Gasth&#246;fe in Grenzn&#228;he auf brave Esser freuen. Die Italiener sind als G&#228;ste beliebt, weil sie sich Zeit f&#252;r das Essen nehmen. Bei ihnen steht das Wienerschnitzel und dazu ein gro&#223;es Bier ganz oben auf der Wunschliste. In Italien sind  Fleischspeisen und Bier vergleichsweise teurer.  Jene Gasth&#246;fe, die ein gro&#223;es Schnitzel zu einem g&#252;nstigen Preis anbieten, haben den meisten Zulauf. So bezeichnen sich Gasth&#246;fe als  „Schnitzelk&#246;nig“, andere sagen von sich, bei ihnen gibt es die gr&#246;&#223;ten und knusprigsten Wienerschnitzel. Wer es noch gr&#246;&#223;er haben will bestellt eine Grillplatte f&#252;r zwei Personen. Daran k&#246;nnen sich drei Personen satt essen, meistens bleibt ein Drittel &#252;brig. T&#228;glich eine warme Mahlzeit. Frei nach dem Motto: „Nach dem Essen soll man ruhen oder tausend Schritte tun“, warten in der angrenzenden Wiese zwei rote Liegestuhle darauf, dass sich jemand ausruht. Das WC wird &#246;fter aufgesucht als die Liegest&#252;hle.</p>
<p style="text-align: left;">Schwein gehabt.</p>
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		<title>MILCH:brot</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 07:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer italienischen Tageszeitung konnte man die Schlagzeile lesen: „Es scheint, dass die H&#246;lle leer ist“. In meiner Jugend war der Ausdruck „Tods&#252;nde“ noch &#252;blich. In der Kirche hat bei der Bestrafung der S&#252;nder eine Trendwende eingesetzt. Es wird  nicht mehr der strafende Gott, sondern der verzeihende Gott in den Vordergrund ger&#252;ckt. Eine Episode, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In einer italienischen Tageszeitung konnte man die Schlagzeile lesen: „Es scheint, dass die H&#246;lle leer ist“. In meiner Jugend war der Ausdruck „Tods&#252;nde“ noch &#252;blich. In der Kirche hat bei der Bestrafung der S&#252;nder eine Trendwende eingesetzt. Es wird  nicht mehr der strafende Gott, sondern der verzeihende Gott in den Vordergrund ger&#252;ckt. Eine Episode, die gerne w&#228;hrend des Mittagsessen in Bildungsh&#228;usern erz&#228;hlt wird: Petrus serviert den wenigen Bewohnern des Himmels das Mittagessen. Es gibt seit  Jahren t&#228;glich nur Milch und Brot. Durch ein Fenster kann man beobachten, dass einen Stock tiefer, in der H&#246;lle, die feinsten Speisen serviert werden. Dort gibt es zum Mittagessen verschiedene Fleischgerichte, alkoholische Getr&#228;nke und als Nachtisch Mehlspeisen. Ein Himmelsbewohner fragt Petrus, wie  kommt es, dass wir nur Milch und Brot bekommen, w&#228;hrend sie in der H&#246;lle mit Fleischgerichten und alkoholischen Getr&#228;nken verw&#246;hnt werden. Petrus antwortet: „F&#252;r uns wenige zahlt es sich nicht aus zu kochen“.</p>
<p style="text-align: left;">&#196;hnlich verschieden war die Stimmung bei einem Aufenthalt in einem Kurzentrum. Ist man durch den Speisesaal der Kassenpatienten gegangen, gab es dort Hintergrundmusik und man erlebte fr&#246;hliche und gespr&#228;chige Menschen. Betrat man den Privatspeisesaal, dann sa&#223;en Kurg&#228;ste an Einzeltischen, in die Zeitung vertieft. Jedes Ger&#228;usch von Gabel und Messer war im ganzen Restaurant zu h&#246;ren. Wurde zwischen Bedienung und Gast gesprochen, dann geschah dies im Fl&#252;sterton. Jetzt kann man sich &#252;berlegen, welche Menschen haben sich beim Essen wohler gef&#252;hlt.</p>
<p style="text-align: left;">Zu ebener Erde und im ersten Stock.          </p>
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		<title>urban:IIII</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 05:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>
		<category><![CDATA[Weinitzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal nahm er Teile seines K&#246;rpers bewusst wahr. Am Morgen hatte er nach dem Z&#228;hneputzen sein Zahnfleisch kontrolliert, ob es fest geworden war. Seit einigen Monaten nahm er t&#228;glich einen L&#246;ffel Levolac zur Festigung seines Zahnfleisches. Er fragte sich, ob sein Zahnfleisch die H&#228;rte einer Betonmauer, die eines Baumes erreichen k&#246;nne oder ob dieser Vorgang mit einem Zahnfleischfest enden werde: ein Fest wie es der erste Mai gewesen ist, an dem er diesen Spaziergang gemacht hatte. Der erste Mai, da m&#252;ssten doch die H&#228;user beflaggt gewesen sein. Er f&#228;hrt in Gedanken den weg zur&#252;ck. Beim gedanklichen Vor&#252;berfahren an den H&#228;usern, die l&#228;ngs des Weges in die Sch&#252;tt standen, ist es ihm unm&#246;glich, eines der H&#228;user als beflaggt zu erkennen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Er war  den Staudamm entlang gegangen, kann sich nicht erinnern, dass er das Rauschen des flie&#223;enden Wassers geh&#246;rt h&#228;tte.  Das Rauschen des Windes ist in seinen Erinnerungen vorhanden. Der Wind ist sehr kr&#228;ftig gewesen. Auch an anderen Tagen war der Wind sehr kr&#228;ftig, und Urban hatte das Rauschen des Wassers geh&#246;rt. Jedes mal, wenn er stehen geblieben war, hat er auf das ruhig dahinflie&#223;ende Wasser geblickt. Urban beginnt seine Bewusstseinsbilder  zu analysieren. Es war ein optisch ruhig flie&#223;endes Wasser, dass ist es also, er hatte nur dann die Ger&#228;usche des flie&#223;enden Wassers geh&#246;rt, wenn, wie bei seinen fr&#252;heren Spazierg&#228;ngen war,  sich im flie&#223;enden Wasser Wirbel und Strudel gebildet hatten. Das Bild des optisch ruhig flie&#223;enden Wassers hatte in seinem Geh&#246;r keine Ger&#228;usche ausgel&#246;st. Beim Einsteigen in das Auto hatte er sich gefragt, woher er kommt: aus sich selbst, oder ist er das Produkt seiner Umwelt? </p>
<p style="text-align: left;">Manchmal nahm er Teile seines K&#246;rpers bewusst wahr. Am Morgen hatte er nach dem Z&#228;hneputzen sein Zahnfleisch kontrolliert, ob es fest geworden war. Seit einigen Monaten nahm er t&#228;glich einen L&#246;ffel Levolac zur Festigung seines Zahnfleisches. Er fragte sich, ob sein Zahnfleisch die H&#228;rte einer Betonmauer, die eines Baumes erreichen k&#246;nne oder ob dieser Vorgang mit einem Zahnfleischfest enden werde: ein Fest wie es der erste Mai gewesen ist, an dem er diesen Spaziergang gemacht hatte. Der erste Mai, da m&#252;ssten doch die H&#228;user beflaggt gewesen sein. Er f&#228;hrt in Gedanken den weg zur&#252;ck. Beim gedanklichen Vor&#252;berfahren an den H&#228;usern, die l&#228;ngs des Weges in die Sch&#252;tt standen, ist es ihm unm&#246;glich, eines der H&#228;user als beflaggt zu erkennen. In Gedanken f&#228;hrt urban in das Waldst&#252;ck, da erinnert er sich an die rot-wei&#223;-rote Fahne an dem Kraftwerk. Obwohl Urban den Zeitpunkt, an dem er heute morgen wach wurde, nicht genau wei&#223;, kann er diesen Zeitpunkt als sicher annehmen, er kann ihn sogar zeitlich einreihen, es muss vor dem Z&#228;hneputzen gewesen sein. Urban w&#252;sste gerne, &#252;ber welche frage er w&#228;hrend der vergangenen Nacht beim Schlafen nachdachte. Denken ist f&#252;r ihn nicht nur w&#228;hrend des Wachzustand m&#246;glich. Wenn Denken w&#228;hrend des Schlafens m&#246;glich war, so hatte er bestimmt auch Bilder gesehen. Er m&#246;chte seine Traumbilder n&#228;her beschreiben k&#246;nnen.</p>
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		<title>urban:III</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>
		<category><![CDATA[Weinitzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine f&#252;r ihn neue Variante seiner Wahrnehmung beim Spaziergang war der Hase. Auf dem etwas erh&#246;htem, asphaltierten Weg entlang des Staudammes sah er w&#228;hrend des Gehen einen Hasen. Es war f&#252;r ihn unm&#246;glich daran zu glauben, dass es ein lebender Hase war, weil er von den Erz&#228;hlungen der Spazierg&#228;nger wusste, dass durch den Bau einer Pipeline  und den Bau einer Autobahn der gesamte Hasenbestand aus diesem Gebiet vertrieben worden war. Dieses Vorwissen veranlasste Urban, seinen  Erinnerungen an den Hasen zu misstrauen. Nach dem friedlichen, aber unwahren Bild des Hasen taucht aus dem Bewusstsein der Erinnerungen ein grelles Bild auf, die Schreie des jungen M&#228;dchens auf dem Gep&#228;ckstr&#228;ger des einsitzigen Mopeds. Waren es die Schreie der in einem Nachbarort von ihrem Vater gesch&#228;ndeten M&#228;dchen, die durch dieses M&#228;dchen in die &#214;ffentlichkeit gelangten? Woran erkennt man gesch&#228;ndete M&#228;dchen? War das Sitzen auf dem Gep&#228;ckstr&#228;ger eines einsitzigen Mopeds ein Zeichen von Schande? Die Schreie bringt Urban in Zusammenhang mit den Schlagl&#246;chern in der Schotterstrasse, welche in den letzten Tage vom Regen ausgewaschen worden waren.

 In Urban sind pl&#246;tzlich Gedanken an das Bundesheer, Erinnerungen an gr&#246;&#223;ere M&#228;rsche. Diesen Vergleich findet er absonderlich.  Ein Marsch beim Bundesheer hat keine &#196;hnlichkeit mit einem Spaziergang. Urban bricht diese Erinnerungen ab. Dies ist ein Aufstand  seiner eigenen Gedanken, der sich gegen ihn richtet.
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Urban muss seine Schlussfolgerungen unterbrechen, ihn ihm entsteht das Bed&#252;rfnis, die Tageszeitung anzusehen.  Da ist wieder die Angst, durch diese Ablenkung seine Erinnerungen zu verlieren, deshalb bl&#228;ttert er nicht in der Tageszeitung und sieht nicht zum Fenster hinaus. Er richtet seinen blick nach Innen. Den Blick seiner Augen l&#228;sst er in das Zimmer zur&#252;ckgleiten, dabei verf&#228;ngt er sich auf dem Bildschirm seines Fernsehapparates. Darin sieht er sich jetzt selbst. Urban betrachtet dies als eine M&#246;glichkeit, sich n&#228;her zu kommen. Auf dem Bildschirm, wo er ansonsten andere, ihm fremde Dinge miterleben konnte, kann er sich selbst beobachten und stellt fest, dass er sich fremd ist, wie ihm auch anderes  im Fernsehen fremd war. Obwohl Urban diesen Gedanken verdr&#228;ngen m&#246;chte, denkt er daran, in Zukunft anstatt den Fernseher einzuschalten und das Fernsehprogramm anzusehen, sich selbst im Bildschirm beobachten zu k&#246;nnen. Vielleicht l&#228;ge f&#252;r ihn darin eine M&#246;glichkeit, seiner Person n&#228;her zukommen. </p>
<p style="text-align: left;">Eine f&#252;r ihn neue Variante seiner Wahrnehmung beim Spaziergang war der Hase. Auf dem etwas erh&#246;htem, asphaltierten Weg entlang des Staudammes sah er w&#228;hrend des Gehen einen Hasen. Es war f&#252;r ihn unm&#246;glich daran zu glauben, dass es ein lebender Hase war, weil er von den Erz&#228;hlungen der Spazierg&#228;nger wusste, dass durch den Bau einer Pipeline  und den Bau einer Autobahn der gesamte Hasenbestand aus diesem Gebiet vertrieben worden war. Dieses Vorwissen veranlasste Urban, seinen  Erinnerungen an den Hasen zu misstrauen. Nach dem friedlichen, aber unwahren Bild des Hasen taucht aus dem Bewusstsein der Erinnerungen ein grelles Bild auf, die Schreie des jungen M&#228;dchens auf dem Gep&#228;ckstr&#228;ger des einsitzigen Mopeds. Waren es die Schreie der in einem Nachbarort von ihrem Vater gesch&#228;ndeten M&#228;dchen, die durch dieses M&#228;dchen in die &#214;ffentlichkeit gelangten? Woran erkennt man gesch&#228;ndete M&#228;dchen? War das Sitzen auf dem Gep&#228;ckstr&#228;ger eines einsitzigen Mopeds ein Zeichen von Schande? Die Schreie bringt Urban in Zusammenhang mit den Schlagl&#246;chern in der Schotterstrasse, welche in den letzten Tage vom Regen ausgewaschen worden waren.</p>
<p style="text-align: left;"> In Urban sind pl&#246;tzlich Gedanken an das Bundesheer, Erinnerungen an gr&#246;&#223;ere M&#228;rsche. Diesen Vergleich findet er absonderlich.  Ein Marsch beim Bundesheer hat keine &#196;hnlichkeit mit einem Spaziergang. Urban bricht diese Erinnerungen ab. Dies ist ein Aufstand  seiner eigenen Gedanken, der sich gegen ihn richtet.</p>
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		<title>RISIKO:vernunft</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 03:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Sommer kann es in den Bergen passieren, dass sich nach einem starken Gewitter ein Sturzbach gebildet hat und ein St&#252;ck von einem Wanderweg in die Tiefe gerutscht ist. Nicht immer ist es m&#246;glich, den Urzustand sofort herzustellen. Oft wird nur das Notwendigste ausgebessert. Dann gibt es vor der Baustelle den Hinweis: „Begehen auf eigene Gefahr“. Wir k&#246;nnen mit unserer Vernunft abwiegen, ob uns der sch&#246;ne Ausblick das Risiko wert ist. Vernunft bedeutet Leben auf eigenes Risiko.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Im Sommer kann es in den Bergen vorkommen, dass sich nach einem starken Gewitter ein Sturzbach gebildet hat und ein St&#252;ck von einem Wanderweg in die Tiefe gerutscht ist. Nicht immer ist es m&#246;glich den Urzustand sofort herzustellen, oft wird nur das Notwendigste ausgebessert. Dann gibt es vor der Baustelle den Hinweis: „Begehen auf eigene Gefahr“. Wir k&#246;nnen mit unserer Vernunft abwiegen, ob uns der sch&#246;ne Ausblick das Risiko wert ist. Verstand bedeutet Leben auf eigenes Risiko. Wir haben den H&#246;hepunkt unserer pers&#246;nlichen Freiheit hinter uns. Wir sind immer weniger bereit Risiko einzugehen, unsere Freiheiten auszun&#252;tzen, wir sehnen uns nach Vorschriften. Daf&#252;r braucht man sich nur die F&#252;lle von Verordnungen, die unser Freizeitverhalten reglementieren, anzusehen. Gerade dort, wo wir glauben am meisten frei zu sein. Dies beginnt beim Moped- Rad- und Skifahren mit der Helmpflicht, beim Autofahren mit der Gurtepflicht. Dazu z&#228;hlt auch das Rauchverbot in &#246;ffentlichen Geb&#228;uden, sowie in Gasth&#228;usern. Erlaubt es die Geldb&#246;rse versuchen wir mit allen Arten von Versicherungen, wie Geb&#228;ude- und Wohnungsversicherung, Kranken- und Lebensversicherung oder Freizeitunfallversicherung m&#246;glichen Risiken vorzubeugen. Fr&#252;hgeburt.</p>
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		<title>MOZART:kugeln</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 11:04:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stadtjäger]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Sommer erschweren es einem die vielen Besucher, Salzburg mit den Fahrrad zu erkunden. Es ist vorteilhaft, wenn man die meistbesuchte Stra&#223;e der Stadt, die Ge-treidegasse, ausl&#228;sst. Obwohl ich das Notizbuch und einen Kugelschreiber schreib-bereit in der Ges&#228;&#223;tasche habe, schaut es so aus, als ob ich nichts neues ent-decken k&#246;nnte. So setze ich mich auf dem Residenzplatz im Freien, beim Café Demel, nieder und bestelle einen Cappuccino. In der Sommerhitze ziehen immer wieder Gruppen von Touristen mit ihrem Stadtf&#252;hrer vorbei. Alle schwitzen in der Mittagssonne, einige sch&#252;tzen sich mit Regenschirm davor. Wenn die Einzelnen vorbeigehen, dann kommt man zu dem Schluss, dass alle Amerikaner &#252;bergewichtig sind. Am Nebentisch wird nach einer Torte, bei einer Milchallergie, verlangt. Diesen Wunsch kann die ehemalige K. u. K. Hofb&#228;ckerei erf&#252;llen. Ein junger Mann verteilt an die Caféhausbesucher Heiligenbilder: „Christk&#246;nig kommt Ende November“. Junge Paare marschieren mit Einkaufstaschen von Zara und Tommy Hilfinger vorbei.
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Im Sommer erschweren es einem die vielen Besucher, Salzburg mit den Fahrrad zu erkunden. Es ist vorteilhaft, wenn man die meistbesuchte Stra&#223;e der Stadt, die Getreidegasse, ausl&#228;sst. Obwohl ich das Notizbuch und einen Kugelschreiber schreibbereit in der Ges&#228;&#223;tasche habe, schaut es so aus, als ob ich nichts neues entdecken k&#246;nnte. So setze ich mich auf dem Residenzplatz im Freien, beim Café Demel, nieder und bestelle einen Cappuccino. In der Sommerhitze ziehen immer wieder Gruppen von Touristen mit ihrem Stadtf&#252;hrer vorbei. Alle schwitzen in der Mittagssonne, einige sch&#252;tzen sich mit einem Regenschirm davor. Wenn die Einzelnen vorbeigehen, dann kommt man zu dem Schluss, dass alle Amerikaner &#252;bergewichtig sind. Am Nebentisch wird nach einer Torte, bei einer Milchallergie, verlangt. Diesen Wunsch kann die ehemalige K. u. K. Hofb&#228;ckerei erf&#252;llen. Ein junger Mann verteilt an die Caféhausbesucher Heiligenbilder: „Christk&#246;nig kommt Ende November“. Junge Paare marschieren mit Einkaufstaschen von Zara und Tommy Hilfinger vorbei.</p>
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Danach fahre ich &#252;ber den Kapitelplatz, der von einer neuen Skulptur gepr&#228;gt wird,  eine gro&#223;e goldene Kugel und darauf steht ein kleiner Mann, der fragend und orientierungslos in die Welt schaut,  weiter zu dem weniger frequentierten Kajetanerplatz. Dort entdecke ich vor einem Souvenirgesch&#228;ft einen Plakatst&#228;nder mit dem Hinweis : „Letzte M&#246;glichkeit vor der Autobahn, 18 St&#252;ck Mozartkugeln um € 4.95“. Ich frage mich, was diese Tafel in einer verkehrsberuhigten Zone in der Innenstadt, soll? Die n&#228;chste Auffahrt zur Autobahn liegt am Stadtrand, weit von diesem Platz entfernt. Der ber&#252;hmteste Salzburger der hier lebte war der Barockmaler Sylvester Bauer. F&#252;r ihn gibt es an einer Hausmauer eine Gedenktafel. W. A. Mozart ist allgegenw&#228;rtig und hat in jeder Gasse gelebt. Jetzt lebt er weiter als Mitbringsel in Form von Mozartkugeln. Noch schnell besorgt, bevor man die Stadt &#252;ber die Autobahn verl&#228;sst. Mozarttaler.</p>
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