FASSUNGS:los
Donnerstag, 25. Februar 2010Die Lebenszeit des einzelnen Menschen ist nicht nur zum Jahresbeginn ein Thema. Viele ältere Menschen sind froh darüber, wenn sie über den Jahreswechsel gekommen sind und der größere Teil vom Winter vorüber ist. Die kalte Jahreszeit bringt vermehrt die Möglichkeit einer Verkühlung, Husten, Grippe oder Lungenentzündung. Ein erhöhtes Risiko auf einem vereisten Gehsteig zu Fall zu kommen. In Südkärnten hat der Winter an Schrecken eingebüßt, es gibt keine durchgehende Kälte, Schnee und Eis mehr. Es wechseln sich Schneefall und Regen, Kälte und Tauwetter ab. Viele blicken mit Zuversicht auf den März, auf das kommende Frühjahr.
Trotz steigendem Lebensalter, fällt man nicht einem Unfall oder einer heimtückischen Krankheit zum Opfer, schaffen wir es nicht, das Wissen, welches sich seit Jahrtausenden angesammelt hat, vollständig zu studieren. Wie sollen wir das Geheimniss der Religion von tausenden Jahren erfassen, -zig tausende Romane lesen, die neuesten Theorien von Mathematik oder Physik begreifen, wir bleiben fassungslos. In den Bibliotheken treten wir den Ansammlungen von Wissen und Erfahrungen mit Staunen gegenüber. Heute kommen das Radio, das Fernsehen und das Internet dazu. Man kann nur hoffen, dass man eine Offenbarung erlebt, was einem wichtig ist. Früher hat es genügt, wenn der Vater seine Erfahrungen an die Kinder, oder der Lehrmeister sein Wissen an den Lehrling weitergegeben hat. Dies hat für einen Lebensentwurf genügt.
Brockhaus.

Mehrmals begegnet man auf der Biennale in Venedig Installationen mit Spiegeln, auch als Labyrinth angelegt und Skulpturen aus Glas. Betritt man ein Labyrinth, dann kann man sich von allen Seiten betrachten, in verzehrter, in geschrumpfter oder in die Länge gezogener Form. Es passiert, dass man nicht weiter gehen kann, man steht sich selbst im Weg. Das eigene Spiegelbild hindert einem am Weitergehen. Gerne würde man das eigene Spiegelbild zur Seite schieben. In der Kunst wird der Versuch unternommen den Menschen zu spiegeln, dem Menschen einen Spiegel vorzuhalten. In der Malerei mit Porträts, die man nicht mit den Fotos, die zu vielen Anlässen gemacht werden, vergleichen kann. Beim Fotografieren wird die Sonnenseite des Menschen gezeigt.
Zum Österreichpavillon kommt man auf dem Biennalegelände in 