AN:kündigung
Freitag, 08. April 2011Bei vielen Veranstaltungen stellt sich die Frage, wie man diese, und wann man diese ankündigen soll, oft hängt der Zuspruch für die Veranstaltung vom richtige Zeitpunkt ab. Dazu soll das passende Medium gefunden werden, welches die notwendige Aufmerksamkeit schafft und die Zielgruppe erreicht. Es soll nicht zu früh und nicht zu spät passieren, gerade so, dass die Menschen rechtzeitig planen und sich daran erinnern können. Dies gilt auch für Geschäfts- und Ausstellungseröffnungen, für Fachmessen, genauso wie für Pilgerreisen oder Schiffsrundfahrten und Konzertankündigungen. So geschieht dies bei der Kirchtagswoche oder bei der Saisoneröffnung des Strandbades. Dazu gibt es Ankündigungen privater Natur, eine runde Geburtstagsfeier, die Geburt eines Kindes, oder die Hochzeit. Eine Pflichtmitteilung ist, wenn jemand verstorben ist.
Bei so vielen Möglichkeiten stellt sich die Frage, wann ist der richtige Zeitpunkt für die Bekanntgabe, dass man in den Ruhestand gehen will und sein Handelsgeschäft abgeben will. Soll man auf die Mundpropaganda hoffen, dass sich dies hinter vorgehaltener Hand verbreitet oder soll man vor den Vorhang treten und dies öffentlich machen. Damit würde man dem Bedauern darüber den Wind aus den Segeln nehmen und jedermann frei stellen, dass Geschäft weiterzuführen. Das sozusagen die Dorfbevölkerung das weitere Schicksal ihrer Nahversorgung selbst in die Hand nimmt und mitbestimmt.
Zeitenwechsel.

Mehrmals begegnet man auf der Biennale in Venedig Installationen mit Spiegeln, auch als Labyrinth angelegt und Skulpturen aus Glas. Betritt man ein Labyrinth, dann kann man sich von allen Seiten betrachten, in verzehrter, in geschrumpfter oder in die Länge gezogener Form. Es passiert, dass man nicht weiter gehen kann, man steht sich selbst im Weg. Das eigene Spiegelbild hindert einem am Weitergehen. Gerne würde man das eigene Spiegelbild zur Seite schieben. In der Kunst wird der Versuch unternommen den Menschen zu spiegeln, dem Menschen einen Spiegel vorzuhalten. In der Malerei mit Porträts, die man nicht mit den Fotos, die zu vielen Anlässen gemacht werden, vergleichen kann. Beim Fotografieren wird die Sonnenseite des Menschen gezeigt. 