<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schlagloch &#187; Glaubenspolizze</title>
	<atom:link href="http://www.schlagloch.at/tag/glaubenspolizze/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schlagloch.at</link>
	<description>TAG.GEDANKEN</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 10:37:35 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>BEFREI:ung</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2010/08/27/glaubens-krise/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2010/08/27/glaubens-krise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 05:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=2652</guid>
		<description><![CDATA[J&#252;rgen Drewermann der vor Jahrzehnten von der katholischen Kirche seiner &#196;mter und Weihen enthoben wurde, hat in einem ORF Gespr&#228;ch mit seinen Aussagen f&#252;r orientierungslose oder verunsicherte Gl&#228;ubige Hoffnung verbreitet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">J&#252;rgen Drewermann, der von der katholischen Kirche seiner &#196;mter und Weihen enthoben wurde, hat in einem ORF Gespr&#228;ch mit seinen Aussagen f&#252;r orientierungslose oder verunsicherte Gl&#228;ubige Hoffnung verbreitet. Als profunder Kenner der Heiligen Schrift und der menschlichen Seele sind seine mahnenden Aussagen &#252;berdenkenswert. Seine Schl&#252;ssels&#228;tze lauten: Das Jesus keine Kirche als Institution wollte, er wollte die Angst der Menschen lindern. Die Angst vor dem Leben hier auf Erden und die Angst davor, was nach dem Tod sein wird. Er sieht in der Priesterelite eine Barriere zwischen Mensch und Gott. Gott will sich nicht in Rundbriefen verwirklicht sehen, sondern im Leben jedes Einzelnen. Die Priesterkaste war schon bei den Azteken und &#196;gypter eine Herrschaftsklasse. Sie ben&#252;tzt als Druckmittel das J&#252;ngste Gericht.</p>
<p style="text-align: left;"> Die Bev&#246;lkerung ist fr&#252;her durch die Feiern im Jahreskreislauf eine Zweckgemeinschaft mit der Kirche eingegangen. Man hat den Himmel durch den sonnt&#228;glichen Kirchgang geschenkt bekommen. Die ver&#228;nderte Gesellschaft bedarf dieser Zweckgemeinschaft nicht mehr, sie kann sich in allen Bereichen Teile holen, sozusagen Lebensabschnittsglaube. F&#252;r die Jugend, f&#252;r die keine Planung mehr m&#246;glich ist, nicht f&#252;r zehn, nicht f&#252;r zwanzig Jahre. Dies trifft auf den Beruf, die Partnerschaft und auf den Glauben zu. Sind die Pflichttermine, wie Erstkommunion oder Firmung vorbei, ist es auch oft mit dem Kirchenbesuch vorbei. Bei Lebenskrisen wird dem einzelnen Menschen nicht die M&#246;glichkeit angeboten die Umst&#228;nde zu &#228;ndern, sondern als Alternative „zu Glauben“. Zum Sonntag m&#252;sste es eine Alternative geben. Gottfindung kann auf vielen Wegen stattfinden, nicht nur in der Institution Kirche. Vor der Bestrafung der S&#252;nde gehen die meisten &#196;ngste aus.</p>
<p style="text-align: left;">Erbs&#252;nde</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2010/08/27/glaubens-krise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>RISIKO:vernunft</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2010/08/06/risikovernunft/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2010/08/06/risikovernunft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 03:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=2552</guid>
		<description><![CDATA[Im Sommer kann es in den Bergen passieren, dass sich nach einem starken Gewitter ein Sturzbach gebildet hat und ein St&#252;ck von einem Wanderweg in die Tiefe gerutscht ist. Nicht immer ist es m&#246;glich, den Urzustand sofort herzustellen. Oft wird nur das Notwendigste ausgebessert. Dann gibt es vor der Baustelle den Hinweis: „Begehen auf eigene Gefahr“. Wir k&#246;nnen mit unserer Vernunft abwiegen, ob uns der sch&#246;ne Ausblick das Risiko wert ist. Vernunft bedeutet Leben auf eigenes Risiko.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Im Sommer kann es in den Bergen vorkommen, dass sich nach einem starken Gewitter ein Sturzbach gebildet hat und ein St&#252;ck von einem Wanderweg in die Tiefe gerutscht ist. Nicht immer ist es m&#246;glich den Urzustand sofort herzustellen, oft wird nur das Notwendigste ausgebessert. Dann gibt es vor der Baustelle den Hinweis: „Begehen auf eigene Gefahr“. Wir k&#246;nnen mit unserer Vernunft abwiegen, ob uns der sch&#246;ne Ausblick das Risiko wert ist. Verstand bedeutet Leben auf eigenes Risiko. Wir haben den H&#246;hepunkt unserer pers&#246;nlichen Freiheit hinter uns. Wir sind immer weniger bereit Risiko einzugehen, unsere Freiheiten auszun&#252;tzen, wir sehnen uns nach Vorschriften. Daf&#252;r braucht man sich nur die F&#252;lle von Verordnungen, die unser Freizeitverhalten reglementieren, anzusehen. Gerade dort, wo wir glauben am meisten frei zu sein. Dies beginnt beim Moped- Rad- und Skifahren mit der Helmpflicht, beim Autofahren mit der Gurtepflicht. Dazu z&#228;hlt auch das Rauchverbot in &#246;ffentlichen Geb&#228;uden, sowie in Gasth&#228;usern. Erlaubt es die Geldb&#246;rse versuchen wir mit allen Arten von Versicherungen, wie Geb&#228;ude- und Wohnungsversicherung, Kranken- und Lebensversicherung oder Freizeitunfallversicherung m&#246;glichen Risiken vorzubeugen. Fr&#252;hgeburt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2010/08/06/risikovernunft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SCHWINDEL:punkt</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2010/06/29/schwindelpunkt/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2010/06/29/schwindelpunkt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 06:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=2385</guid>
		<description><![CDATA[Manche Dinge sind einem unangenehm, man m&#246;chte sie verdr&#228;ngen oder wie man in der Umgangssprache sagt: Man schwindelt sich dar&#252;ber hinweg. Am Hinterkopf befindet sich ein Punkt, wird er durch eine harte Unterlage gereizt, so kann er Schwindel ausl&#246;sen. Meistens schwindelt man sich an einer Behandlung vorbei. Viele Vorschriften bauen sich um einen auf, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Manche Dinge sind einem unangenehm, man m&#246;chte sie verdr&#228;ngen oder wie man in der Umgangssprache sagt: Man schwindelt sich dar&#252;ber hinweg. Am Hinterkopf befindet sich ein Punkt, wird er durch eine harte Unterlage gereizt, so kann er Schwindel ausl&#246;sen. Meistens schwindelt man sich an einer Behandlung vorbei. Viele Vorschriften bauen sich um einen auf, wie die Naturgesetze, Staatsgesetze, Kirchengesetze, die humansten Gesetze sind die Gottesgesetze. Die Kirchengesetze sind in Verruf geraten. Die Diskussionen um die Vorkommnisse in den katholischen Internaten haben in mir einen Punkt getroffen. Ich habe das Gef&#252;hl, als w&#228;re ich an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Einige Schrammen sind geblieben. Dort sind Schuldgef&#252;hle eingeimpft, Barrieren aufgebaut worden. Werden Schrammen nicht fachgerecht versorgt, gereinigt und verbunden, so heilen sie schlecht und brechen immer wieder auf, sie vergiften den K&#246;rper.</p>
<p>Gegengift.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2010/06/29/schwindelpunkt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>LEBENS:boot</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2010/02/09/lebensboot/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2010/02/09/lebensboot/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 08:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=2006</guid>
		<description><![CDATA[Im Kurort Radenci in Slowenien, nahe der &#246;sterreichischen Grenze bei Bad Radkersburg, steht der Kirchenneubau „Cerkev Sv.Cirila in Metoda“. Im Kirchenraum befindet sich auch ein Marienaltar. Diese Kirche wurde auf Verlangen von Jovanka, der Frau des verstorbenen Staatsgr&#252;nders und Staatspr&#228;sidenten  Tito erbaut. Wie ist es dazu gekommen, dass im ehemaligen kommunistischen Jugoslawien, wo es offiziell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kurort Radenci in Slowenien, nahe der &#246;sterreichischen Grenze bei Bad Radkersburg, steht der Kirchenneubau „Cerkev Sv.Cirila in Metoda“. Im Kirchenraum befindet sich auch ein Marienaltar. Diese Kirche wurde auf Verlangen von Jovanka, der Frau des verstorbenen Staatsgr&#252;nders und Staatspr&#228;sidenten  Tito erbaut. Wie ist es dazu gekommen, dass im ehemaligen kommunistischen Jugoslawien, wo es offiziell keine christlichen Religionen gegeben hat, der Staatschef religi&#246;se Gef&#252;hle zeigte und seiner Frau erlaubte eine Kirche zu errichten. Wie gl&#228;ubig kann ein Atheist  im fortgeschrittenen Alter werden?  Erleben wir es nicht an uns selbst, dass wir mit zunehmendem Alter religi&#246;ser werden. Ich meine, es gibt im Leben zwei religi&#246;se Phasen. Zur Ersten geh&#246;rt die Kindheit, wo einem von den Eltern und dann in der Schule religi&#246;ses Verhalten und Wissen vermittelt wird. Im mittleren Lebensabschnitt glaubt man, alles selbst in der Hand zu haben. F&#252;r den Erfolg, das Gl&#252;ck, die Liebe selbst verantwortlich zu sein. Den Fortschritt, den man erreicht, aber auch einen Misserfolg, verbucht man auf sein eigenes Konto.</p>
<p>Die zweite religi&#246;se Phase setzt im letzten Lebensdrittel ein. Man sp&#252;rt, dass die k&#246;rperlichen Kr&#228;fte, auch die geistigen F&#228;higkeiten, nachlassen. Es ist nichts mehr so wie in der Lebensmitte. Da wendet man sich gerne spirituellen, religi&#246;sen Themen zu. Damit ist die Hoffnung verbunden, dass man aus dem Glauben eine Unterst&#252;tzung erf&#228;hrt, wenn man mit manchen Missgeschick, die jetzt h&#228;ufiger auftreten, nicht zurechtkommt. Neben dem Ehepartner, den Kindern, dem Bekanntem und Freundeskreis holt man einen weiteren „Partner“ in das Lebensboot, um das st&#252;rmische Leben zu bew&#228;ltigen.</p>
<p>Bei einem Kurzurlaub in einem Thermalhotel in Bad Radkersburg hat mich eine Frau gebeten, mit ihr zusammen den Lift zu ben&#252;tzen, da ihr das Alleinfahren Angst macht.</p>
<p>Lebensnotstand.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2010/02/09/lebensboot/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WERTE:skala</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2010/02/04/werteskala/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2010/02/04/werteskala/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=2009</guid>
		<description><![CDATA[Unsere Alltagssituationen sind durch verschiedene Rangordnungen geregelt. Wie sich diese Hierarchie bemerkbar macht, ist ganz unterschiedlich. Es gibt kaum einen Lebensabschnitt, wo es nicht eine Struktur gibt. Es f&#228;ngt in der Familie an, mit Vater, Mutter und Kindern. W&#228;chst man mit  mehreren Geschwistern auf, sind die Regeln klar, der &#228;ltere Bruder oder die &#228;ltere Schwester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Unsere Alltagssituationen sind durch verschiedene Rangordnungen geregelt. Wie sich diese Hierarchie bemerkbar macht, ist ganz unterschiedlich. Es gibt kaum einen Lebensabschnitt, wo es nicht eine Struktur gibt. Es f&#228;ngt in der Familie an, mit Vater, Mutter und Kindern. W&#228;chst man mit  mehreren Geschwistern auf, sind die Regeln klar, der &#228;ltere Bruder oder die &#228;ltere Schwester hat das Sagen. In der Schule, w&#228;hrend der Berufsausbildung und im Arbeitsalltag setzt sich das fort.</p>
<p style="text-align: left;">Intensiv gesp&#252;rt habe ich die Auswirkungen der Rangordnung w&#228;hrend meiner Internatszeit. Dort besuchten circa f&#252;nfhundert Sch&#252;ler das Gymnasium. Die  Schulartikeln und auch Toilettensachen, wie Seife oder Zahnpasta, konnten wir abends in einem Shop von etwa 25 Quadratmetern kaufen. Ge&#246;ffnet war er an Wochentagen in der Zeit von 19.30 Uhr bis 20.00 Uhr. Es war die Zeit zwischen Abendessen und der n&#228;chsten Studierstunde, der letzten am Tag. Als Z&#246;gling der Unterstufe ging ich schon eine Viertelstunde vor dem Aufsperren zum Laden, um in der Warteschlange vorne zu stehen. Der Shop war ein gr&#246;&#223;eres Zimmer, mit einem Verkaufspult  quer durch den Raum und dahinter Regale mit den Schulartikeln. Um halb acht &#246;ffnete der Hausmeister, der auch als Verk&#228;ufer fungierte, die T&#252;r zum Laden und alles st&#252;rmte hinein. Diejenigen, welche vorne einen Platz erk&#228;mpften hatten Gl&#252;ck, sie wurden als erste bedient. Der Nachteil war, man wurde von den Nachdr&#228;ngenden fast erdr&#252;ckt. Es verging keine Viertelstunde, dann kamen die Sch&#252;ler der Oberstufe in die Kantine und wurden &#252;ber unsere K&#246;pfe hinweg bedient. Bei diesen Verh&#228;ltnissen war es keine Seltenheit, dass ich mich f&#252;r den Einkauf von einem Bleistift und zwei Heften dreimal vor der Kantine anstellen musste.</p>
<p style="text-align: left;">Heute glaubt man, dass die Hierarchie im Alltag an Bedeutung verliert. Im Speisesaal des Bildungshauses St. Georgen kann man sich vom Gegenteil selbst ein Bild machen.  Hinter dem Buffet  h&#228;ngen an der Wand drei Bilder in absteigender Reihenfolge.  Das erste Bild zeigt Kardinal Ratzinger bei seinem Urlaub im Jahre 1990 in St. Georgen. Das N&#228;chste zeigt Kardinal Ratzinger als Papst Benedikt den XVI. und das dritte Bild, das Unterste, zeigt den Bischof von K&#228;rnten, Alois Schwarz.</p>
<p style="text-align: left;">Alle Br&#252;der sind gleich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2010/02/04/werteskala/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>GEWISSEN:konflikt</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2010/02/02/gewissenkonflikt/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2010/02/02/gewissenkonflikt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 07:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=2138</guid>
		<description><![CDATA[Diese Bedr&#228;ngnis kann ich, als lateinischer Erzministrant, nachf&#252;hlen. In meiner Jugend gibt es ein &#228;hnliches Erlebnis. In  einer Tageszeitung habe ich in einem Aufsatz das Weihnachtswunder, die Menschwerdung Gottes, &#246;ffentlich angezweifelt. Die darauf folgenden Wochen habe ich unter Schlafst&#246;rungen gelitten und mir die Frage gestellt, wie wird mich Gott f&#252;r meine abweichenden Gedanken bestrafen? Die christliche Lehre und ihre Dogmen haben vielen Menschen Gewissenskonflikte bereitet. Der Glaube kann eine Hilfe sein, wenn man im Einverst&#228;ndnis mit der Kirche lebt, aber auch ein Stolperstein im Leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Zu den Jahresregenten des Jahres 2009 z&#228;hlte Charles Darwin. Ich habe mir einige Fernsehdokumentationen angesehen und in einem „Darwin-Lesebuch“ verschiedene Kapitel gelesen: Aus den Tagebuchaufzeichnungen, der Fahrt mit der Beagle, die Entstehung der Arten, Briefe usw. Die christlichen Kirchen lehnten zu dieser Zeit jede These ab, die den Beweis erbringen konnte, dass sich die Vielfalt der Arten, ob Pflanzen oder Lebewesen, auf nat&#252;rliche Weise entwickelt haben. Sie haben darauf bestanden, dass alles von Gott genau an diesem Platz und in dieser Form geschaffen wurde, der Mensch eingeschlossen. Charles Darwin hat dies mit seinen Forschungen widerlegt. Als Theologe, zum Priesteramt bestimmt, hat er starke Gewissenskonflikte bekommen, weil er mit der kirchlichen Lehrmeinung nicht &#252;bereinstimmte. Ein Teil seiner gesundheitlichen Beschwerden sind bestimmt somatischer Natur gewesen, aus seinen Gewissenszweifeln entstanden.</p>
<p style="text-align: left;">Diese Bedr&#228;ngnis kann ich, als lateinischer Erzministrant, nachf&#252;hlen. In meiner Jugend gibt es ein &#228;hnliches Erlebnis. In  einer Tageszeitung habe ich in einem Aufsatz das Weihnachtswunder, die Menschwerdung Gottes, &#246;ffentlich angezweifelt. Die darauf folgenden Wochen habe ich unter Schlafst&#246;rungen gelitten und mir die Frage gestellt, wie wird mich Gott f&#252;r meine abweichenden Gedanken bestrafen? Die christliche Lehre und ihre Dogmen bereiten vielen Menschen Gewissenskonflikte und k&#246;rperliche Beschwerden. Der Glaube kann eine Hilfe sein, wenn man im Einverst&#228;ndnis mit der Kirche lebt, aber auch ein Stolperstein im Leben.</p>
<p style="text-align: left;">Jenseits.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2010/02/02/gewissenkonflikt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NAH:tod</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2010/01/29/nahtod/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2010/01/29/nahtod/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 08:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=2101</guid>
		<description><![CDATA[Mehrmals am Tag beklagen sich Kunden dar&#252;ber, dass die Jahre seit der Jahr-tausendwende so schnell vergangen sind. In diesem Zusammenhang verweist man gerne auf den Umstand, dass von diesem Jahr bereits ein Monat vorbei ist. Am meisten ber&#252;hrt dieser Umstand &#228;ltere Leute. Noch lauter werden die Beschwerden im Dezember, wenn es auf das Ende des Jahres zugeht.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Mehrmals am Tag beklagen sich Kunden dar&#252;ber, dass die Jahre seit der Jahrtausendwende so schnell vergangen sind. In diesem Zusammenhang verweist man gerne auf den Umstand, dass von diesem Jahr bereits ein Monat vorbei ist. Am meisten ber&#252;hrt dieser Umstand &#228;ltere Leute. Noch lauter werden die Beschwerden im Dezember, wenn es auf das Ende des Jahres zugeht.</p>
<p style="text-align: left;">Mein Gedanke dabei ist, hoffentlich dauert die Ewigkeit l&#228;nger oder verlieren wir dort jedes Zeitgef&#252;hl. Was werden wir dort erleben? F&#252;r mich wichtig, was k&#246;nnen wir dort machen. Ein ewiges Leben, ohne eine sinnvolle Besch&#228;ftigung ist f&#252;r mich nicht erstrebenswert. Es gibt eine Vielzahl von B&#252;chern die von Nahtoderfahrungen berichten. Fast jeder kennt einen einschl&#228;gigen Bericht oder hat ein Buch dar&#252;ber gelesen. Ich habe das Buch von Dr. Raymond Moody, „Leben nach dem Tod“ vor vielen Jahren gelesen und die Arbeit von Frau Dr. K&#252;bler-Ross &#252;ber einen gewissen Zeitraum verfolgt. Nach meiner Auffassung ist ein beinahe Toter nicht tot und daher keine Person, die Auskunft &#252;ber das Leben nach dem Tod geben kann. Passiert nach dem Tod mit uns eine Verwandlung, ein Weiterleben in neuer Sch&#246;nheit.</p>
<p style="text-align: left;">Strahlkraft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2010/01/29/nahtod/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KREUZ:erh&#246;hung</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2009/09/25/1764/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2009/09/25/1764/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 10:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/2009/09/25/1764/</guid>
		<description><![CDATA[Die katholische und die orthodoxe Kirche feierten am 14. September den Tag der „Kreuzerh&#246;hung“. Da stellt sich die Frage, wurde Christus mit drei oder mit vier N&#228;geln an das Kreuz geschlagen? In der Ausstellung „Macht des Wortes“ im Stift St. Paul im Lavanttal werden Bilder gezeigt, wo Christus mit herabh&#228;ngenden Beinen an das Kreuz geschlagen wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die katholische und die orthodoxe Kirche feierten am 14. September den Tag der „Kreuzerh&#246;hung“. Da stellt sich die Frage, wurde Christus mit drei oder mit vier N&#228;geln an das Kreuz geschlagen? In der Ausstellung „Macht des Wortes“ im Stift St. Paul im Lavanttal werden Bilder gezeigt, wo Christus mit herabh&#228;ngenden Beinen an das Kreuz geschlagen wurde und mit vier N&#228;geln gekreuzigt wurde. Ein Ausstellungsst&#252;ck ist das H&#246;lleiner Kruzifix von 1180, ein „Vier Nagel Typus“. Die Darstellung ist typisch f&#252;r die Romantik und wurde in der Gotik vom „Drei Nagel Typus“ abgel&#246;st.</p>
<p>In der Kreuzkapelle ist Christus seit Jahrhunderten und f&#252;r die n&#228;chsten Jahrhunderte aus einem Felsen herausgemei&#223;elt. Der gekreuzigte Christus, mit seinen flehenden, nach oben gerichteten Augen, ist mir sympathischer als der auferstandene Christus, weil er von dieser Welt und im Leid mit uns vereint ist. Den Menschen einen Spiegel vorh&#228;lt, zu welchen Taten wir gegen&#252;ber anderen Menschen f&#228;hig sind. Dies muss nicht in k&#246;rperlicher Weise geschehen, dabei sind wir in Europa humaner geworden. Weltweit geh&#246;ren Kriege und Folter zur Tagesordnung. Auf dem Gebiet der psychischen Gewalt sind wir subtiler, in der Aus&#252;bung von Macht und Machtanspr&#252;chen, Dem&#252;tigungen und Beleidigungen gegen&#252;ber anderen Mitmenschen. In einem Gespr&#228;ch wurde gesagt, dass den Menschen, die psychisch leiden, der Glaube an Gott und das Gebet nicht helfen k&#246;nnen, nur den psychisch Gesunden. Eine Zweiklassen Gesellschaft vor Gott. Die psychisch Kranken haben von den Mitmenschen am wenigsten Unterst&#252;tzung und dann auch keine Hilfe aus dem Glauben.</p>
<p>Zu meinem Beitrag <a href="http://www.schlagloch.at/2006/04/">„Dreinagelfreitag“</a> gibt es im &#8220;schlaglocharchiv&#8221;  neue Kommentare.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">Ein Auszug:</span></p>
<p>Siegfried Paul Posch (6.9.09 20:15)</p>
<p>Betreff: Wurde Jesus mit drei oder mit vier N&#228;geln an das Kreuz geschlagen? &#8220;Dreinagelfreitag&#8221;, Ulrichsberg, &#8220;Vierbergelauf&#8221; (s. &#8220;Wikipedia&#8221;, ich zitiere als Mitarbeiter)</p>
<p>Ich erinnere aber wegen meines Hinweises auf die Darstellung Jesu am Kreuz durch Caspar David Friedrich an die in einer Debatte &#252;ber das Deckengem&#228;lde der Kalvarienbergkirche in Graz aufgeworfene Frage, ob eine Darstellung Jesu mit den Mitteln der Kunst nicht &#252;berhaupt als unm&#246;glich angesehen werden muss; an die Ansicht S. Kierkegaards zu dem Problem.</p>
<p>Siegfried Paul Posch, Graz III. Getippt mit meiner linken Hand, keine Antwort per E-Mail m&#246;glich!</p>
<p>Siegfried Paul Posch (8.9.09 19:35)</p>
<p>Betreff: &#8220;Dreinagelfreitag&#8221; &#8211; K&#228;rnten, das &#8220;andere&#8221; Bundesland in &#214;sterreich</p>
<p>Ich entgegnete zuletzt &#8220;Gr&#252;nen&#8221; in Graz mit dem Zitat aus Dietrich Bonhoeffer: &#8220;Gott ist bei uns am Abend und am Morgen.&#8221; Nun k&#246;nnte die Zeile doch bange fragen lassen: Ist Gott in der Nacht nicht bei uns? Besonders psychisch Kranke, in und au&#223;erhalb von Spit&#228;lern, die dem G&#228;stebuch &#8220;dreinagelfreitag 487554&#8243; am Herzen liegen, k&#246;nnten das angstvoll fragen. In der &#8220;Apokalypse&#8221;, 21,25, steht, wenn die Sch&#246;pfung vollendet ist, wird es keine Nacht mehr geben. Denkt Bonhoeffer, diese Zeit sei bereits gekommen? Unser Bewusstsein w&#228;re ja seit dem Kaiser Karl V., dass wir in einer Welt leben, in der die Sonne nicht untergeht; ich publizierte dazu eine Darlegung in einer Zeitung. Aber: Welche zwei Ereignisse des Anfangs des 18. Jahrhunderts brachten das Bewusstsein des Reichs Karls V. zum Erl&#246;schen? Im Sinne des Gesagten ist die Frage doch von Gewicht!</p>
<p>Siegfried Paul Posch, Graz III. Keine Antwort per E-Mail m&#246;glich!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2009/09/25/1764/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>42</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>UN:glaube</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2009/09/11/unglaube/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2009/09/11/unglaube/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 05:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=1562</guid>
		<description><![CDATA[Zwischen den Kulturen ist ein Streit ausgebrochen, wer die Ungl&#228;ubigen sind. Die westliche Welt, darunter christliche Regierungen, bezeichnen seit dem 11. 9. 2001, dem Tag des Anschlages auf das Word Trade Center, die Menschen im Nahen Osten als die Ungl&#228;ubigen, als Ort des B&#246;sen. Umgekehrt werden wir von den radikalen Muslimen als die Ungl&#228;ubigen beschimpft. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Zwischen den Kulturen ist ein Streit ausgebrochen, wer die Ungl&#228;ubigen sind. Die westliche Welt, darunter christliche Regierungen, bezeichnen seit dem 11. 9. 2001, dem Tag des Anschlages auf das Word Trade Center, die Menschen im Nahen Osten als die Ungl&#228;ubigen, als Ort des B&#246;sen. Umgekehrt werden wir von den radikalen Muslimen als die Ungl&#228;ubigen beschimpft. Sie sehen in unserem freiz&#252;gigen und gottlosen Leben das Ungl&#228;ubige. So wird der Ball zwischen West und S&#252;dost hin und hergespielt. Der Gro&#223;teil der Menschen im Westen ist im Sinne der Kirche nicht gl&#228;ubig. Die Meisten leben eine Fr&#246;mmigkeit „light“. Manche der mittleren Generation schauen ungl&#228;ubig, wenn man vom Glauben spricht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Die Ungl&#228;ubigkeit beginnt beim Aufwachen in der Fr&#252;h und wir feststellen, dass das tats&#228;chliche Wetter, nicht mit der Wettervorhersage &#252;bereinstimmt. Wir k&#246;nnen es nicht glauben, das Sch&#246;nwetter ist, weil Niederschl&#228;ge angek&#252;ndigt wurden. Wir beten das Schlechtwetter mit unseren Gedanken herbei. Man gewinnt den Eindruck, dass man Macht &#252;ber das Wetter hat, mehr Macht, als man sich selbst zugetraut hat. War man Zeuge eines Verkehrsunfalles mit Blechschaden, glaubt man erst daran, wenn eine Notiz in der Lokalpresse steht. Ansonsten ist es nicht passiert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"><span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Wer glaubt, wird selig. </span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2009/09/11/unglaube/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>RIT:uale</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2009/09/08/rituale/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2009/09/08/rituale/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 04:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=1538</guid>
		<description><![CDATA[In der  katholischen Kirche &#214;sterreichs ist es durch verschiedene Vorkommnisse, wie &#252;berst&#252;rzte Bischofsernennungen, starre Haltung in sexuellen Fragen,  zu einer Reihe von Kirchenaustritten gekommen. Viele ben&#252;tzen die Vorkommnisse dazu, um sich von der Zahlung der Kirchensteuer zu entledigen. In der sozialistischen &#196;ra pflegte die Arbeiterschaft eine distanzierte Haltung zur Kirche. Andere haben keine Beziehung zum Glauben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">In der  katholischen Kirche &#214;sterreichs ist es d<span style="font-family: Arial; font-size: small;">urch verschiedene Vorkommnisse</span>, wie &#252;berst&#252;rzte Bischofsernennungen, starre Haltung in sexuellen Fragen,  zu einer Reihe von Kirchenaustritten gekommen. Viele ben&#252;tzen die Vorkommnisse dazu, um sich von der Zahlung der Kirchensteuer zu entledigen. In der sozialistischen &#196;ra pflegte die Arbeiterschaft eine distanzierte Haltung zur Kirche. Andere haben keine Beziehung zum Glauben und sind aus Langeweile ausgetreten. In vielen F&#228;llen ist der  Grund, warum Menschen einer religi&#246;sen Organisation angeh&#246;ren der, dass sie nicht auf die festlichen Zeremonien des Kirchenjahres und ihres Leben verzichten wollen. Die Feiern im Jahreskreislauf, wie Weihnachten, Ostern, Fronleichnam und Allerheiligen. Eine besondere Bedeutung nehmen die Lebensrituale ein, die Taufe, die Firmung, die Hochzeit, bis zum Begr&#228;bnis. Im Angesicht des Todes &#228;ndern  Menschen ihre Gesinnung. F&#252;r viele ist es nicht vorstellbar ohne den kirchlichen Trost, der Hoffnung auf Auferstehung und ein Weiterleben nach dem Tod, zu sterben. Die Hinterbliebenen lassen sich, mit dem Gedanken auf ein Weiterleben und ein Wiedertreffen im Jenseits, tr&#246;sten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Was passiert mit der Seele derer, die aus den christlichen Glaubensgemeinschaften ausgetreten sind und ohne kirchlichen Segen beerdigt werden. Finden diese Seelen auch einen Platz im Himmel? Kann man sich den Himmel als ein Verwaltungsgeb&#228;ude vorstellen, wo in der Eingangshalle eine Hinweistafel montiert ist, die den eintretenden Seelen die Orientierung erleichtert. Hier geht es zum Aufenthaltsraum f&#252;r die evangelischen Christen, dort zum Leseraum f&#252;r die Hinduisten, zum Veranstaltungsraum f&#252;r die Naturreligionen, zum Betraum f&#252;r die Christen und so fort. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Den Hinterbliebenen war, da der Verstorbene schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten ist wichtig, dass es eine w&#252;rdige Verabschiedung gab. In diesem Fall durch das Personal des Bestattungsunternehmens. Man erz&#228;hlte, dass das Begr&#228;bnis sch&#246;ner war, als bei manchen Geistlichen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Sch&#246;nheitsbewerb. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2009/09/08/rituale/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
