<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schlagloch &#187; Glaubenspolizze</title>
	<atom:link href="http://www.schlagloch.at/tag/glaubenspolizze/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schlagloch.at</link>
	<description>TAG.GEDANKEN</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 08:17:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>CHRIST:lich</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2011/11/11/christlich/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2011/11/11/christlich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 06:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=3591</guid>
		<description><![CDATA[Oft wird auf den Besuch der Sonntagsmesse oder das man an diesem Tag nicht arbeitet verwiesen, um zu zeigen, dass man ein christlicher Mensch ist. Das Christsein beginnt eine Stunde vor der heiligen Messe damit, dass man sich festlich  anzieht und w&#228;hrend des Fu&#223;weges zur Kirche die Sch&#246;nheit der Natur beobachtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft verweist man auf den Besuch der Sonntagsmesse oder das man an diesem Tag nicht arbeitet, um zu zeigen, dass man ein christlicher Mensch ist. Das Christsein beginnt eine Stunde vor der heiligen Messe, damit, dass man sich festlich  anzieht und w&#228;hrend des Fu&#223;weges zur Kirche die Sch&#246;nheit der Natur beobachtet. Es ist ein anhaltendes Erlebnis, bei sch&#246;nem Wetter ein Spaziergang durch den friedlichen Morgen. W&#228;hrend der Messe herrscht in der Kirche verbreitet Andacht und Fr&#246;mmigkeit, ungenierter verhalten sich die Kinder und Jugendlichen. Bei manchen Messfeiern, bringen sich die Kirchg&#228;nger aktiv ein, sie singen und beten mit. Der Pfarrer tritt bei der Predigt mit den Besuchern in einen Dialog ein, teils auch mit symbolhaften Aktionen. In manchen Pfarren ist es &#252;blich, dass nach dem Gottesdienst alle in das Pfarrhaus zu Kuchen und Kaffee eingeladen werden. Dabei kommt es dazu, dass die eine und andere menschliche Unterst&#252;tzung zwischen den Kirchenbesuchern vereinbart wird. Die Dritte christliche Stunde am Sonntag.</p>
<p>Was geschieht an den anderen Tagen der Woche, endet mit dem Sonntag die christliche Verantwortung? Was passiert im Arbeitsalltag, im Familienleben, im Stra&#223;enverkehr und bei anderen Begegnungen mit den Mitmenschen? Wie geht man mit Versprechungen und Vertr&#228;gen um, erf&#252;llt man nur seine Pflicht oder leistet man dar&#252;ber hinaus christliche Hilfestellung, wo beginnt das christliche Pflichtbewusstsein und wo h&#246;rt es auf? Gerne spricht man &#252;ber die Verantwortung die wir f&#252;r die globale Welt haben. G&#228;be es mehr Entgegenkommen und Hilfestellung in unserem nahen Umfeld, dann w&#252;rde sich die Hilfsbereitschaft f&#252;r die Welt von selbst ergeben.</p>
<p>N&#228;he und Ferne.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2011/11/11/christlich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AUGEN:h&#246;he</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2011/11/07/augenhoehe/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2011/11/07/augenhoehe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 14:16:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=3588</guid>
		<description><![CDATA[Heutzutage w&#252;nscht man sich, dass die Menschen sich auf Augenh&#246;he gegen&#252;berstehen, dass sich Mitarbeiter und Vorgesetzte auf Augenh&#246;he begegnen, von der menschlichen Seite. Der Vorgesetzte soll nicht das Gef&#252;hl hervorkehren, dass er eine Stufe h&#246;her steht, und mit Geringsch&#228;tzung auf den anderen herabblickt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man w&#252;nscht sich heutzutage, dass die Menschen sich auf Augenh&#246;he gegen&#252;berstehen, dass sich Mitarbeiter und Vorgesetzte auf gleicher H&#246;he begegnen, von der menschlichen Seite. Der Vorgesetzte soll nicht das Gehabe hervorkehren, dass er eine Stufe h&#246;her steht, und mit Geringsch&#228;tzung auf den anderen herabblickt. Auch eine Zulieferfirma f&#252;r einen Konzern soll nicht wie ein Bittsteller behandelt werden. &#220;ber die Konditionen ein offenes Gespr&#228;ch f&#252;hren, welche dem Zulieferer ein &#220;berleben erm&#246;glicht. Negative Beispiele sind aus der Lebensmittelindustrie bekannt, wo kleine Produzenten von den Lebensmitteldiskontern gezwungen werden, die Produkte zu diesem oder jenem Preis zu liefern. Nicht vergessen sollen die Beamten die Augenh&#246;he beim Umgang mit dem B&#252;rger, nicht die Staatsgewalt hervorkehren und sich an der Ohnmacht des Antragstellers erfreuen.</p>
<p>Kann dieser Prozess der Augenh&#246;he auf religi&#246;se Bereiche ausgeweitet werden, sodass man nicht von einem erhabenen Gott spricht, der von oben auf die Gl&#228;ubigen herabblickt. In den meisten Kirchen ist Jesus Christus, als Gem&#228;lde oder als Plastik, an erh&#246;hter Stelle angebracht, wir m&#252;ssen zu ihm hinaufblicken, er blickt auf uns herab. Anders gestaltet sich die Begegnung mit Christus in der Kirche Sacra Cuore in Abano. Nach dem Eintreten in den Kirchenraum h&#228;ngt eine Christusfigur in Augenh&#246;he an der Wand, auch Leute im Rollstuhl haben die M&#246;glichkeit die F&#252;&#223;e des Gekreuzigten mit den H&#228;nden zu erfassen. </p>
<p>Unfassbar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2011/11/07/augenhoehe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AB:solut</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2011/10/13/absolut-2/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2011/10/13/absolut-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 04:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=3549</guid>
		<description><![CDATA[Die  Volksaufst&#228;nde entlang der Mittelmeerk&#252;ste, bei denen sich vor allem Jugendliche beteiligen, die aus dem Web um die Freiheiten und die M&#246;glichkeiten in Europa wissen, lassen die Diktatoren in eine bedr&#228;ngte Lage kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die  Volksaufst&#228;nde entlang der Mittelmeerk&#252;ste, bei denen sich vor allem Jugendliche beteiligen, die aus dem Web um die Freiheiten und die M&#246;glichkeiten in Europa wissen, lassen die Diktatoren in eine bedr&#228;ngte Lage kommen. Einige haben unter dem Druck der protestierenden Menschen, aber auch der Milit&#228;reins&#228;tze, aufgegeben. Die Jugend fordert eine Regierung mit mehreren Parteien und eine gerechtere Verteilung des Staatsverm&#246;gen. Der Gewinn aus dem Verkauf der Bodensch&#228;tze soll einer breiten Basis zu Gute kommen und Arbeitspl&#228;tze schaffen. In Europa hat sich die Meinung durchgesetzt, dass die Freiheit mit Bomben herbeigef&#252;hrt werden muss.</p>
<p>Wie steht es mit der Freiheit in einer Partnerschaft? Kann es sein, dass es zu einem Thema, bei einem Vorhaben, mehrere Meinungen gibt und es kein Makel ist, wenn eine Meinung nicht zum Zug kommt. Im Verlauf der Meinungsfindung kann ein anderer Weg gefunden werden. Denen f&#228;llt es schwer dies anzunehmen, wenn es in ihrem Leben eine Zeit gegeben hat, wo es nur eine Meinung, ihre Meinung, gegeben hat. Hat dies nicht der Ansicht des Partners entsprochen, dann hatte dieser das letzte Wort, die unverr&#252;ckbare Wahrheit.</p>
<p>Bei einer Zugfahrt wird bei allen Reisenden nach der Kontrolle der Fahrkarten und der Visitenkarten mit einem Blutdruckmessger&#228;t der Blutdruck gemessen.</p>
<p>Absolutismus. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2011/10/13/absolut-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>PARA:dies</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2011/08/26/paradies/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2011/08/26/paradies/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 08:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=802</guid>
		<description><![CDATA[Undine hebt instinktiv die linke Vorderpfote, wenn sie zu einem Sprung ansetzt. Vor vielen Jahren hat sie sich diese Vorderpfote verletzt. Wir zucken  zusammen, wenn sich hinter uns etwas bewegt oder zu Boden f&#228;llt.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Bei der Rast am Unterbergerbrunnen, in der N&#228;he vom Draukraftwerk Villach, scheint von der Fr&#252;h weg die Sonne. Nach acht Stunden Schlaf ist am Morgen vieles vergessen. Es ist gut, dass im Schlaf die Erinnerungen an eine Entt&#228;uschung aufgel&#246;st werden. Manches mal lassen der &#196;rger, die Schmerzen im Brustbereich, die Stiche der Nierenschmerzen, das Brennen im Magen, keinen Schlaf zu. Wird das Sterben eine schlaflose Nacht sein, die im Paradies endet, sobald man das Tor des Vergessens durchschreitet. Alles Irdische wird vergessen sein. Das meiste Leid wird dadurch verursacht, dass unser  K&#246;rper, unser Gehirn und unsere Seele von den belastenden Ereignissen nichts vergisst. </p>
<p style="text-align: left;">Undine zieht instinktiv die linke Vorderpfote ein, wenn sie zu einem Sprung ansetzt. Vor Jahren hat sie sich diese Vorderpfote verletzt. Wir zucken  zusammen, wenn sich hinter uns etwas bewegt oder zu Boden f&#228;llt.</p>
<p style="text-align: left;">Im Aufwachzimmer.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2011/08/26/paradies/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>GLAUBE:forschung</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2011/04/29/glaubeforschung/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2011/04/29/glaubeforschung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 06:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=3158</guid>
		<description><![CDATA[Man hat nicht oft die M&#246;glichkeit sich zwanglos &#252;ber die S&#252;nde, das Jenseits, die Auferstehung und den Plan Gottes zu unterhalten. Ein neuer Aspekt er&#246;ffnet sich, wenn man sagt, ein Dogma ist nicht endg&#252;ltiges, auch im Glauben gilt der Grundsatz des Forschen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Man hat nicht oft die M&#246;glichkeit sich zwanglos &#252;ber die S&#252;nde, das Jenseits, die Auferstehung und den Plan Gottes zu unterhalten. Ein neuer Aspekt er&#246;ffnet sich, wenn man sagt, ein Dogma ist nicht endg&#252;ltiges, auch im Glauben gilt der Grundsatz des Forschen. Man kann wie in der Biologie, der Astronomie oder in der Medizin nach neuen Erkenntnissen suchen. Das Leben macht Sinn wenn man forscht, zu neuen Einsichten kommt. Studieren hei&#223;t nicht nur althergebrachtes aufzunehmen, sondern selbst als Gelehrter t&#228;tig zu werden. In Glaubensfragen besteht die M&#246;glichkeit durch suchen zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Die Welt wie wir sie wahrnehmen gibt es in der Wirklichkeit nicht, sie ist eine Folge unserer Erkenntnisse. Die Dogmen sind nichts anderes, als dass sie einmal die Endpunkte eines Forschungsprozesses waren, die Kilometersteine im Glauben. Sie waren nie als Endpunkte gedacht, der Prozess wird fortgesetzt und es kommen neue Kilometersteine dazu. Jeder ist berechtigt einen neuen Randstein dazuzuf&#252;gen. Wir alle sind Stra&#223;enbaumeister des Glauben. Thomas von Aquin sagt: „ Gott kann mit der Vernunft erkannt werden“.</p>
<p style="text-align: left;">Vern&#252;nftig werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2011/04/29/glaubeforschung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>VOLL:kommen</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2011/04/26/vollkommen/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2011/04/26/vollkommen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 13:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=3267</guid>
		<description><![CDATA[Was meinte Jesus mit dem Satz: „Trachtet danach, dass ihr so vollkommen werdet, wie der Vater im Himmel vollkommen ist“. Denken wir an menschliche  Vollkommenheit, dann meinen wir, dass alles perfekt sein muss. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Was meinte Jesus mit dem Satz: „Trachtet danach, dass ihr so vollkommen werdet, wie der Vater im Himmel vollkommen ist“. Denken wir an menschliche  Vollkommenheit, dann meinen wir, dass alles perfekt sein muss. Fehlerlos wie es die Kunden w&#252;nschen, vorbildlich wie es sich die Ehefrau erwartet und von den Kindern w&#252;nschen sich die Eltern und die Lehrer, dass sie sich musterg&#252;ltig benehmen. Das angepasste Kind, dass h&#246;flich zu anderen Menschen ist, sein Kinderzimmer aufr&#228;umt und die Hausaufgabe sofort erledigt. Was erwartet man sich von einer perfekten Ehefrau? Sie soll eine attraktive, ordentliche, leidenschaftliche, gescheite Frau sein und in der Kindererziehung erfahren. &#196;hnliches gilt vom Ehemann, er soll sportlich, freundlich, erfolgreich, redegewandt und ein guter Zuh&#246;rer und Liebhaber sein. Attribute, die den perfekten Menschen ausmachen gibt es viele. Oder verstehen wir unter dem idealen Menschen den jungen, sch&#246;nen, t&#252;chtigen und reichen Menschen? In sp&#228;teren Jahren kann Verm&#246;gen vorhanden sein, aber es tritt ein Mangel an Sch&#246;nheit und Jugend ein. Das Wort „perfekt“ vernachl&#228;ssigt die vielen Ausdrucksm&#246;glichkeiten, welche im Menschen stecken.</p>
<p style="text-align: left;">Ist derjenige, der vollkommen ist, auch perfekt? Oder ist dies jemand, der mit sich zufrieden ist, der so lebt wie dies seinem Innersten entspricht. Einer Besch&#228;ftigung nachgeht, die ihm die M&#246;glichkeit gibt tief durchzuatmen, sich frei zuatmen. Die Vollkommenheit des Vaters im Himmel bietet Freiheit und Schutz, auch wenn man nicht allem zustimmt. Es bleibt jedem &#252;berlassen, ob er Vollkommenheit anstrebt oder perfekt sein will.</p>
<p style="text-align: left;">Perfektionismus.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2011/04/26/vollkommen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>PALM:besen</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2011/04/15/palmbesen/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2011/04/15/palmbesen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 06:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=3036</guid>
		<description><![CDATA[Der Umgang mit den Erinnerungen an einen Verstorbenen kann verschieden intensiv sein. Meistens h&#228;ngt es davon ab, in welchen Nahverh&#228;ltnis man mit den Verstorbenen gestanden ist. Zu den Festtagen spricht man gerne dar&#252;ber, welche Erlebnisse einen an den Verstorbenen erinnern. Zur Osterzeit kommt die Erinnerung an den Vater, wie er f&#252;r uns Kinder und sp&#228;ter f&#252;r die Enkelkinder den „Palmbesen“ gebunden hat. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die Erinnerung an die Verstorbenen kann verschieden intensiv sein. Meistens h&#228;ngt es davon ab, in welchem Nahverh&#228;ltnis man zu dem Verstorbenen gestanden ist. Zu den Festtagen spricht man gerne dar&#252;ber, welche Erlebnisse einen an den Verstorbenen erinnern. Zur Osterzeit kommt die Erinnerung an den Vater, der f&#252;r uns Kinder und sp&#228;ter f&#252;r die Enkelkinder den „Palmbesen“ gebunden hat. Er hat ihn wie einen echten Kehrbesen gebunden, da er &#252;ber den Winter f&#252;r den Eigenbedarf  Besen und Ruckk&#246;rbe geflochten hat. Der Palmbesen bestand aus Palmk&#228;tzchen und Kranewitzweigen, darin vier Holzspie&#223;e aus Haselnussstauden, an denen die Orangen und die &#196;pfel aufgespie&#223;t wurden. Dazu kamen Schokolade- und Salzbrezen, sowie Feigen. Zur Beh&#252;bschung wurden bunte Schleifen um den Palmbesen gebunden und der Stil mit Krepppapier umwickelt. Seine Palmbesen waren stabil und dies war ein Vorteil, weil wir Kinder sind damit nicht behutsam umgegangen. Der Weg in die Kirche, hin und zur&#252;ck, betrug circa acht Kilometer. Dabei ist es vorkommen, dass wir mit anderen Kindern in Streit geraten sind, wer den sch&#246;neren Palmbuschen hat. Diesen Streit haben wir mit unseren „Waffen“, dem Palmbesen, ausgetragen.</p>
<p style="text-align: left;">Ebenso erinnere ich mich an meine Taufpatin, die Tante Nanne. Von der &#8220;Gote&#8221; erh&#228;lt man als Patenkind zu Ostern Geschenke. Von ihr erhielt ich zumeist Kleidungsst&#252;cke, die ich an den Sonntagen anziehen konnte. Die Bekleidung kaufte sie im Kaufhaus Kastner &amp; &#214;hler in Graz. Sie war die Frau eines Eisenbahners, hatte Freifahrscheine f&#252;r die Bahn und konnte es sich finanziell leisten, von Spittal an der Drau nach Graz zum Einkaufen zu fahren. Eine Besonderheit war ihr Reindling. Der K&#228;rntner Reindling ist ein mit Rosinen, Zimt und N&#252;ssen gef&#252;llter Germteig in Gugelhupfform. Ihr Reindling war flach wie ein Fladenbrot und gef&#252;llt  mit dreimal soviel Rosinen. Diese Art von Reindling hat sonst niemand gebacken. Zus&#228;tzlich bekam ich noch eine Zwanzigschilling-Banknote, f&#252;r ein Bauernkind war dies viel Geld.</p>
<p style="text-align: left;">Palmbesen tragen.       </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2011/04/15/palmbesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EIN:heit</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2011/02/22/2991/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2011/02/22/2991/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 06:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=2991</guid>
		<description><![CDATA[ Bei vielen, was wir heute bei den gesellschaftlichen Umgangsformen als normal empfinden, denken wir, dass dies schon seit einem Jahrhundert so ist. Dabei liegen deren Durchsetzung oft nur einige Jahrzehnte zur&#252;ck. Heute ist man bei der evangelischen und katholischen Religionsgemeinschaft um einen Konsens bem&#252;ht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Bei vielen Umgangsformen die wir heute als normal empfinden, denken wir, dass diese schon seit einem Jahrhundert so sind. Dabei liegen deren Durchsetzung oft nur einige Jahrzehnte zur&#252;ck. Heute bem&#252;hen sich die evangelische und die katholische Religionsgemeinschaft um einen Konsens.  Vor ein paar Jahrzehnten war es undenkbar, dass Protestanten und Katholiken gemeinsam eine Messe gefeiert h&#228;tten. Den Islamisten ist es noch heute verboten, dass sie eine katholische Kirche besuchen oder einem katholischen Pfarrer die Hand geben.</p>
<p style="text-align: left;">Es war fr&#252;her unm&#246;glich, dass ein Katholik und eine Evangelische kirchlich geheiratet h&#228;tten, au&#223;er, eines von den Eheleuten ist zum anderem Glauben &#252;bergetreten und hat sich verpflichtet, die Kinder in diesem Glauben zu erziehen. Das &#220;bertreten vom evangelischen Glauben zum  katholischen Glauben wegen Eheschlie&#223;ung, wie es vor einigen Jahrzehnten noch verpflichtend war, l&#228;sst die Frage zu, ernsthaft gestellt bei einem Besuch in Politzen, wie es nach dem Tod weiter geht?  Die Oma war zwanzig Jahre evangelisch und ist dann bei der Heirat zum katholischen Glauben &#252;bergetreten, somit war sie bis zu ihrem Tod sechzig Jahre katholisch. Kommt sie in den evangelischen oder in den katholischen  Himmel? Wenn die beiden Kirchen hier auf Erden getrennte Wege gehen, dann wird es auch im Himmel eine Trennung geben. Entscheidet die Dauer der Zugeh&#246;rigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft dar&#252;ber, in welchen Himmelbereich man kommt? In &#214;sterreich erh&#228;lt man von jener Versicherung die Pension, bei der man am l&#228;ngsten versichert war.</p>
<p style="text-align: left;">Enkelkinder.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2011/02/22/2991/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BEFREI:ung</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2010/08/27/glaubens-krise/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2010/08/27/glaubens-krise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 05:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=2652</guid>
		<description><![CDATA[J&#252;rgen Drewermann der vor Jahrzehnten von der katholischen Kirche seiner &#196;mter und Weihen enthoben wurde, hat in einem ORF Gespr&#228;ch mit seinen Aussagen f&#252;r orientierungslose oder verunsicherte Gl&#228;ubige Hoffnung verbreitet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">J&#252;rgen Drewermann, der von der katholischen Kirche seiner &#196;mter und Weihen enthoben wurde, hat in einem ORF Gespr&#228;ch mit seinen Aussagen f&#252;r orientierungslose oder verunsicherte Gl&#228;ubige Hoffnung verbreitet. Als profunder Kenner der Heiligen Schrift und der menschlichen Seele sind seine mahnenden Aussagen &#252;berdenkenswert. Seine Schl&#252;ssels&#228;tze lauten: Das Jesus keine Kirche als Institution wollte, er wollte die Angst der Menschen lindern. Die Angst vor dem Leben hier auf Erden und die Angst davor, was nach dem Tod sein wird. Er sieht in der Priesterelite eine Barriere zwischen Mensch und Gott. Gott will sich nicht in Rundbriefen verwirklicht sehen, sondern im Leben jedes Einzelnen. Die Priesterkaste war schon bei den Azteken und &#196;gypter eine Herrschaftsklasse. Sie ben&#252;tzt als Druckmittel das J&#252;ngste Gericht.</p>
<p style="text-align: left;"> Die Bev&#246;lkerung ist fr&#252;her durch die Feiern im Jahreskreislauf eine Zweckgemeinschaft mit der Kirche eingegangen. Man hat den Himmel durch den sonnt&#228;glichen Kirchgang geschenkt bekommen. Die ver&#228;nderte Gesellschaft bedarf dieser Zweckgemeinschaft nicht mehr, sie kann sich in allen Bereichen Teile holen, sozusagen Lebensabschnittsglaube. F&#252;r die Jugend, f&#252;r die keine Planung mehr m&#246;glich ist, nicht f&#252;r zehn, nicht f&#252;r zwanzig Jahre. Dies trifft auf den Beruf, die Partnerschaft und auf den Glauben zu. Sind die Pflichttermine, wie Erstkommunion oder Firmung vorbei, ist es auch oft mit dem Kirchenbesuch vorbei. Bei Lebenskrisen wird dem einzelnen Menschen nicht die M&#246;glichkeit angeboten die Umst&#228;nde zu &#228;ndern, sondern als Alternative „zu Glauben“. Zum Sonntag m&#252;sste es eine Alternative geben. Gottfindung kann auf vielen Wegen stattfinden, nicht nur in der Institution Kirche. Vor der Bestrafung der S&#252;nde gehen die meisten &#196;ngste aus.</p>
<p style="text-align: left;">Erbs&#252;nde</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2010/08/27/glaubens-krise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>RISIKO:vernunft</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2010/08/06/risikovernunft/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2010/08/06/risikovernunft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 03:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenspolizze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schlagloch.at/?p=2552</guid>
		<description><![CDATA[Im Sommer kann es in den Bergen passieren, dass sich nach einem starken Gewitter ein Sturzbach gebildet hat und ein St&#252;ck von einem Wanderweg in die Tiefe gerutscht ist. Nicht immer ist es m&#246;glich, den Urzustand sofort herzustellen. Oft wird nur das Notwendigste ausgebessert. Dann gibt es vor der Baustelle den Hinweis: „Begehen auf eigene Gefahr“. Wir k&#246;nnen mit unserer Vernunft abwiegen, ob uns der sch&#246;ne Ausblick das Risiko wert ist. Vernunft bedeutet Leben auf eigenes Risiko.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Im Sommer kann es in den Bergen vorkommen, dass sich nach einem starken Gewitter ein Sturzbach gebildet hat und ein St&#252;ck von einem Wanderweg in die Tiefe gerutscht ist. Nicht immer ist es m&#246;glich den Urzustand sofort herzustellen, oft wird nur das Notwendigste ausgebessert. Dann gibt es vor der Baustelle den Hinweis: „Begehen auf eigene Gefahr“. Wir k&#246;nnen mit unserer Vernunft abwiegen, ob uns der sch&#246;ne Ausblick das Risiko wert ist. Verstand bedeutet Leben auf eigenes Risiko. Wir haben den H&#246;hepunkt unserer pers&#246;nlichen Freiheit hinter uns. Wir sind immer weniger bereit Risiko einzugehen, unsere Freiheiten auszun&#252;tzen, wir sehnen uns nach Vorschriften. Daf&#252;r braucht man sich nur die F&#252;lle von Verordnungen, die unser Freizeitverhalten reglementieren, anzusehen. Gerade dort, wo wir glauben am meisten frei zu sein. Dies beginnt beim Moped- Rad- und Skifahren mit der Helmpflicht, beim Autofahren mit der Gurtepflicht. Dazu z&#228;hlt auch das Rauchverbot in &#246;ffentlichen Geb&#228;uden, sowie in Gasth&#228;usern. Erlaubt es die Geldb&#246;rse versuchen wir mit allen Arten von Versicherungen, wie Geb&#228;ude- und Wohnungsversicherung, Kranken- und Lebensversicherung oder Freizeitunfallversicherung m&#246;glichen Risiken vorzubeugen. Fr&#252;hgeburt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schlagloch.at/2010/08/06/risikovernunft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

