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	<title>Schlagloch &#187; Hitzefieber</title>
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		<title>TRAUM:atisiert</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 05:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei traumatischen Ereignissen stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, dass man psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nimmt. In den meisten  Bev&#246;lkerungskreisen ist das Verst&#228;ndnis daf&#252;r nicht hoch. Dort herrscht die Meinung,  dass man mit Situationen wie, Tod eines Partners oder der Eltern, bei einem schweren Arbeitsunfall oder  einer chronischen Erkrankung, allein zu Rande kommen soll]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Bei traumatischen Ereignissen stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, dass man psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nimmt. In einem Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung ist das Verst&#228;ndnis daf&#252;r nicht sehr gro&#223;. Es herrscht die Meinung,  dass man mit den Situationen wie, Tod eines Partners oder der Eltern, bei einem schweren Arbeitsunfall oder einer chronischen Erkrankung, allein zu Rande kommen soll. Im strengsten Fall holt man sich beim Hausarzt gegen Schlafst&#246;rungen eine Schlaftablette, bei Nervosit&#228;t, Schwei&#223;ausbr&#252;chen und Herzrasen eine Beruhigungstablette. Diese nimmt man ein, ohne sich mit den Ursachen der St&#246;rung auseinanderzusetzen. Man versucht die Beschwerden vor der Verwandtschaft zu verbergen. Die Angeh&#246;rigen bedauern die Beschwerden und  halten Nervosit&#228;t f&#252;r ansteckender als eine Grippe. Man w&#252;nscht sich lieber an Gelenksschmerzen zu erkranken, als an etwas „Seelischem“. Wohl hat sich die Meinung durchgesetzt, dass bei einem Massenungl&#252;ck, wie Zugs- oder Busungl&#252;ck,  Lawinen- oder Tunnelungl&#252;ck, die Betroffenen psychologisch betreut werden sollen. In so einem  schweren Fall  gesteht man den Betroffenen diese Hilfe zu.</p>
<p style="text-align: left;">Manchmal ist es unm&#246;glich die Erlebnisse selbst aufzuarbeiten, auch nicht mit der Familie, weil auf einen Ungl&#252;cksfall jeder anders reagiert. Dabei k&#246;nnen einen schon die n&#228;chsten Familienangeh&#246;rige nicht mehr verstehen. Dies zeigt sich bei einem Motorradunfall, wo ein Familienvater mit seinem Motorrad frontal gegen einen entgegenkommenden Linienbus gerast ist und auf der Stelle tot war. Eines der Kinder, die Tochter, ist auch nach einem halben Jahr von dem Unfalltod traumatisiert. Wo sie hinkommt, in ein Gesch&#228;ft, Bank oder Post und es eine M&#246;glichkeit zum Reden gibt, erz&#228;hlt sie von dem schrecklichen Unfall und dem Tod des Vaters. Sie entschuldigt sich f&#252;r ihre Betroffenheit und zieht als Beweis f&#252;r ihre Schilderung eine kleine Zeitungsnotiz, in einer Folie eingeschwei&#223;t,  mit der &#220;berschrift: „Biker raste in den Tod“ aus dem Hosensack. Den Tod ihres Vaters will sie nicht akzeptieren, in ihrer Familie wird nicht geredet.</p>
<p style="text-align: left;">Hoffnung.  </p>
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		<title>D&#196;MM:en</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 05:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#252;r die meisten ist der Sommer, was das Wetter bedingt, nicht gut verlaufen, es kann auch nicht alle W&#252;nsche erf&#252;llen. F&#252;r die einen war es f&#252;r kurze Zeit zu hei&#223;, dann wieder zu kalt. F&#252;r die anderen war es zur falschen Zeit zu hei&#223;, gerade dann, wenn man  nicht selbst Urlaub hatte. Oder man hat gerade am Haus Bauarbeiten durchgef&#252;hrt, eine W&#228;rmeisolierung, was jetzt der gro&#223;e Trend ist. Dazu gibt es von der Landesregierung einen akzeptablen Zuschuss. Viele f&#252;hren diese Sanierungsarbeiten in Eigenregie unter Einbindung einer Baufirma durch. Einen Teil der Arbeiten versucht man mit Freunden und Verwandten selbst zu bewerkstelligen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">F&#252;r die meisten ist der Sommer, was das Wetter betrifft, nicht gut verlaufen, es kann auch nicht alle W&#252;nsche erf&#252;llen. F&#252;r die einen war es f&#252;r kurze Zeit zu hei&#223;, dann wieder zu kalt. F&#252;r die anderen war es zur falschen Zeit zu hei&#223;, gerade dann, wenn man  nicht selbst Urlaub hatte, oder man hat  am Haus Bauarbeiten durchgef&#252;hrt, eine W&#228;rmeisolierung, was jetzt der gro&#223;e Trend ist. Dazu gibt es von der Landesregierung einen akzeptablen Zuschuss. Viele f&#252;hren diese Sanierungsarbeiten in Eigenregie unter Einbindung einer Baufirma durch. Einen Teil der Arbeiten versucht man mit Freunden und Verwandten selbst zu bewerkstelligen. Oftmals erweist sich der Herr des Hauses, der Hausherr, als Allroundk&#246;nner bei den Vorbereitungsarbeiten oder zwischendurch. Das daf&#252;r der Urlaub verwendet wird, wird von der Frau des Hauses, der Hausfrau, als selbstverst&#228;ndlich angenommen. Es ist f&#252;r die Familie, f&#252;r die Kinder, obwohl man nicht genau wei&#223; ob die Kinder, die schon einen eigenen Hausstand gegr&#252;ndet haben, in das Elternhaus zur&#252;ckkehren werden. Auf diese Hoffnung wird die W&#228;rmeisolierung aufgebracht. Mit jeder Schraube, die in die Wand gedreht wird, damit die D&#228;mmplatten sicher halten, und es sind dies tausende Schrauben, wird diese Hoffnung anged&#252;belt. Sozusagen niet- und nagelfest gemacht. F&#252;r einen selbst steht es nicht mehr daf&#252;r, es ist dies neben dem immer beschwerlicher werdenden Berufsalltag, die letzte gro&#223;e Herausforderung vor der Pension. Dabei spielt es eine gro&#223;e Rolle ob das Wetter mitspielt und manchmal geht man &#252;ber das normale Risiko hinaus. Man arbeitet an der Fassade, obwohl die Bretter am Ger&#252;st nass und rutschig sind, und die eigene Standfestigkeit nicht immer gew&#228;hrleistet ist. Unter den wohlwollenden Blicken der Frau des Hauses geht man manches Risiko ein.</p>
<p style="text-align: left;">Es passiert eh nix.     </p>
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		<title>ZIGAINA:rad</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 04:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Radfahrer von heute k&#246;nnen unter einer Vielfalt von Fahrr&#228;dern w&#228;hlen. Die meisten haben einen Alu-Rahmen und sind mit allen technischen Raffinessen ausgestattet: Federgabeln, Nabendynamo, Scheibenbremsen, hydraulische Bremsen dazu ein Shimano Schaltwerk von 24 G&#228;ngen. Dem Verwendungszweck nach gibt es verschiedene Ausf&#252;hrungen, wie Mountainbike, Trekkingbike oder Citybike. Passend dazu eine funktionelle Radbekleidung, Schwei&#223; absorbierend, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die Radfahrer von heute k&#246;nnen unter einer Vielfalt von Fahrr&#228;dern w&#228;hlen. Die meisten haben einen Alu-Rahmen und sind mit allen technischen Raffinessen ausgestattet: Federgabeln, Nabendynamo, Scheibenbremsen, hydraulische Bremsen dazu ein Shimano Schaltwerk von 24 G&#228;ngen. Dem Verwendungszweck nach gibt es verschiedene Ausf&#252;hrungen, wie Mountainbike, Trekkingbike oder Citybike. Passend dazu eine funktionelle Radbekleidung, Schwei&#223; absorbierend, in allen Farben. Die einen verwenden das Fahrrad f&#252;r das sportliche Training, als Ausdauertraining f&#252;r den Kreislauf, andere f&#252;r einen gemeinsamen Familienausflug, zum Erleben der Gemeinschaft. Heute geht es beim Fahrradfahren um das Vergn&#252;gen oder um die k&#246;rperliche Fitness. Aus Kostengr&#252;nden und zur Verringerung der Umweltbelastung erledigt man Eink&#228;ufe im Nahbereich mit dem Fahrrad. Vereinzelt trifft man heute noch auf Landstra&#223;en, sogenannten Feld- und G&#252;terwegen &#228;ltere Frauen und Herrn mit einem Fahrrad der einfachsten Ausf&#252;hrung. Ein einfacher Antrieb mit R&#252;cktritt und einer Vorderbremse, keine Federung. Hier ist das Fahrrad das Fortbewegungsmittel der Landbev&#246;lkerung. Man ben&#252;tzt es um am Sonntag die Verwandten zu besuchen oder vom Feld etwas heimzuf&#252;hren. Die Fabriks- und Landarbeiter um am Sonntagnachmittag an einer politischen Versammlung teilzunehmen.</p>
<p style="text-align: left;">Die Radfahrer waren in den F&#252;nfziger Jahren eine politische Macht. Die soziale Dimension der Fahrr&#228;der und ihrer Ben&#252;tzer bringt der Maler <a href="http://www.schlagloch.at/wp-content/uploads/zigaina.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2572" title="zigaina" src="http://www.schlagloch.at/wp-content/uploads/zigaina.jpg" alt="" width="111" height="149" /></a> aus Friaul in seinen Bildern zum Ausdruck. In der Villa Manin, die Sommerresidenz der Dogen von Venedig, wurde sein Schaffen von 1942 – 2009, gezeigt. In den F&#252;nfziger Jahren malte er Landschaften ohne Menschen, nur mit Fahrr&#228;dern in blau und gr&#252;n T&#246;nen. Bedrohlich wirken die Szenen wo zu den Fahrr&#228;dern die Sensen dazukommen. Das Fortbewegungsmittel und die Sensen als die Waffe der Landbev&#246;lkerung. Die Landarbeiter kommen in den sp&#228;teren Bildern dazu, in Preu&#223;ischblau. Am Rand der Bilder die Stumpen der abgeholzten Pappeln. Bei manchen Darstellungen verschmelzen der Fahrer und das Rad zu einer Kampfmaschine. Biciclette.</p>
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		<title>LERN:schwierigkeiten</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 04:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es hei&#223;t, wir k&#246;nnen von den Haustieren lernen. In meinem Fall sind dies die Hauskatzen Charly und Undine. Zu den F&#228;higkeiten von Undine geh&#246;rt, dass sie geschlossene Zimmert&#252;ren &#246;ffnen kann. Zuerst kratzt sie zwei- bis dreimal, in zeitlichem Abstand, an einer T&#252;r und schaut mich fragend an, ob ich bereit bin die T&#252;r zu &#246;ffnen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Wir k&#246;nnen von den Haustieren lernen. In meinem Fall sind dies die Katzen Charly und Undine. Zu den F&#228;higkeiten von Undine geh&#246;rt, dass sie  Zimmert&#252;ren &#246;ffnen kann. Zuerst kratzt sie, in zeitlichem Abstand, zwei- bis dreimal an einer T&#252;r und schaut mich dabei fragend an, ob ich bereit bin die T&#252;r zu &#246;ffnen. Zeige ich keine Reaktion, dann springt sie die T&#252;r hoch, h&#228;lt sich f&#252;r einen kurzen Moment mit beiden Vorderpfoten bei der T&#252;rschnalle fest und die T&#252;r ist offen. Charly liebt den Platz ganz oben auf der Garderobe, auf der sogenannten Hutablage. Um dort hinzugelangen mache ich ihm die „Br&#252;cke“. Auf den Befehl „h&#252;pf halt“ h&#252;pft er auf den geb&#252;ckten R&#252;cken, von dort auf den Schuhkasten und weiter auf die Hutablage. Lernen k&#246;nnen wir von den Katzen auch,  jeden Tag ausgiebig zu schlafen und bei jedem L&#228;rm in eine sichere Ecke zu verschwinden.</p>
<p style="text-align: left;">Nicht erst seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise ist das Schlagwort vom lebenslangen Lernen in aller Munde. Passiert es freiwillig, dass wir in sp&#228;teren Jahren aufh&#246;ren zu lernen oder machen wir aus der Not eine Tugend und behaupten, es ist unser freier Wille. In vielen Geistesstr&#246;mungen wird das Loslassen als eine Tugend gesehen. Sollen wir dereinst von unserem Wissen loslassen, nicht wissend in den Tod gehen. Was bringt uns das Wissen, um am Ende zu sterben. Wir wissen um den Tod und wissen doch nicht, wann wir sterben. Das Wissen um unsere Sterblichkeit ist eine Strafe, Nichtwissen w&#228;re besser.</p>
<p style="text-align: left;">Allwissend.</p>
<p style="text-align: center;"><em>Ich w&#252;nsche  allen Leserinnen und Lesern erholsame Ostern.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>FETT:fleck</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 06:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute, am &#246;kumenischen Weltgebetstags der Frauen, habe ich nachgefragt ob dazu auch M&#228;nner eingeladen und willkommen sind. In einem Handygespr&#228;ch hat mir die Organisatorin f&#252;r eine Pfarre im Drautal den Ablauf der Aktion erkl&#228;rt:  Das nur wenige M&#228;nner am Frauengebetstag teilnehmen habe nichts mit dem Motto zu tun, sondern es w&#252;rden sich mehr Frauen als M&#228;nner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Heute, am &#246;kumenischen Weltgebetstags der Frauen, habe ich nachgefragt ob dazu auch M&#228;nner eingeladen und willkommen sind. In einem Handygespr&#228;ch hat mir die Organisatorin f&#252;r eine Pfarre im Drautal den Ablauf der Aktion erkl&#228;rt:  Das nur wenige M&#228;nner am Frauengebetstag teilnehmen habe nichts mit dem Motto zu tun, sondern es w&#252;rden sich mehr Frauen als M&#228;nner f&#252;r religi&#246;se und spirituelle Themen engagieren. Im Mittelpunkt steht das Gebet und das Singen, auch afrikanischer Lieder. Danach gibt es einen Diavortrag und Informationen &#252;ber die wirtschaftliche und politische Lage der Frauen in Kamerun, sowie eine typische Speise aus Kamerun. Den Abschluss des Frauengebetstages bildet, wie jedes Jahr, ein Kaffee und ein Butterbrot. Sie, als Hauptverantwortliche f&#252;r die Butterbrote, legt Wert darauf, dass „Drautaler Butter“ verwendet wird. Einen Bezug zu den Installationen von Joseph Beuys, der ein bekennender Verwender von Butter war, konnte sie nicht herstellen. Butter, ein verg&#228;ngliches Material, f&#252;hrte nach einiger Zeit zum sogenannten Beuysschen „Fettfleck“. Aus meiner Kindheit weis ich, dass man stundenlang r&#252;hren muss, bis aus der Milch die Butter wird.</p>
<p style="text-align: left;">Dass zu vielen religi&#246;sen Veranstaltungen nur Frauen kommen wurde mir bewusst, als ich in einem Gailtaler Pfarrhof an einem Referat von J. Atzm&#252;ller, der von  seiner pers&#246;nlichen Sterbeerfahrung berichtete, teilnahm. Als einer der wenigen M&#228;nner wurde ich von ihm pers&#246;nlich begr&#252;&#223;t. Als ich mich umschaute,  habe ich  nur Frauen erblickt.</p>
<p style="text-align: left;">Der R&#252;hrk&#252;bel.  </p>
]]></content:encoded>
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		<title>FAST:en</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder Autofahrer kennt die Geschwindigkeitsbeschr&#228;nkung von 30 km/h. Es handelt sich um Stra&#223;en in einer Wohnsiedlung. Obwohl man f&#252;r die Geschwindigkeitsbeschr&#228;nkung ein Einsehen hat, f&#252;hlt man sich manchmal unwohl, weil es nur im Schritttempo vorw&#228;rts geht. M&#246;glicherweise wird man dabei von einem Ausw&#228;rtigen &#252;berholt, der auf der Durchfahrt ist. In der Fastenzeit kann die Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Jeder Autofahrer kennt die Geschwindigkeitsbeschr&#228;nkung von 30 km/h. Es handelt sich um Stra&#223;en in einer Wohnsiedlung. Obwohl man f&#252;r die Geschwindigkeitsbeschr&#228;nkung ein Einsehen hat, f&#252;hlt man sich manchmal unwohl, weil es nur im Schritttempo vorw&#228;rts geht. M&#246;glicherweise wird man dabei von einem Ausw&#228;rtigen &#252;berholt, der auf der Durchfahrt ist. In der Fastenzeit kann die Frage auftauchen, ob man sich zum Geschwindigkeitsfasten entschlie&#223;en soll. Dies w&#252;rde bedeuten, dass man die Geschwindigkeiten in Ortsdurchfahrten und Wohnsiedlungen korrekt einh&#228;lt. Zus&#228;tzlich noch einen Schritt weitergeht und in Ortsdurchfahrten statt f&#252;nfzig km/h nur drei&#223;ig und in Wohngebieten statt 30 km/h nur 10 km/h schnell f&#228;hrt. Ein freiwilliger Verzicht auf Geschwindigkeit, im Heckfenster eine Tafel „Geschwindigkeitsfasten“. Es bleibt die Frage, wie dies von den anderen Autofahrern aufgenommen wird. Mit dieser Aktion k&#246;nnte man auch solche zur Vernunft bringen, die mit weit &#252;berh&#246;hter Geschwindigkeit durch den Ort fahren.</p>
<p style="text-align: left;">Ein wenig erinnert mich dies an die Situation, dass in vielen Sonntagspredigten die zumeist  recht schaffenden zur Bu&#223;e aufgerufen werden. Die Menschen, welche total &#252;ber die Str&#228;nge schlagen, werden nicht erreicht, weil sie nicht an der Sonntagsmesse teilnehmen. Opfer werden meistens von denen eingefordert, die schon Opfer bringen.</p>
<p style="text-align: left;">Opferstock.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>KEIN:rasen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 07:27:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Sommerzeit fahren viele schneller als sonst. Sind es die sommerlichen Temperaturen, das helle Sonnenlicht, die dr&#252;ckende Hitze oder die vielen Termine? Vieles l&#228;sst uns im Sommer schneller und st&#228;rker auf das Gaspedal steigen. Dazu kommt, dass manche Autofenster ge&#246;ffnet sind und die Musik alle H&#228;user entlang der Ortsdurchfahrt in M&#246;selstein beschallt. Es kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">In der Sommerzeit fahren viele schneller als sonst. Sind es die sommerlichen Temperaturen, das helle Sonnenlicht, die dr&#252;ckende Hitze oder die vielen Termine? Vieles l&#228;sst uns im Sommer schneller und st&#228;rker auf das Gaspedal steigen. Dazu kommt, dass manche Autofenster ge&#246;ffnet sind und die Musik alle H&#228;user entlang der Ortsdurchfahrt in M&#246;selstein beschallt. Es kann oft nicht schnell genug gehen und so wird der Vordermann auch bei einer Sperrlinie oder in einer Ortsdurchfahrt &#252;berholt. Viele n&#252;tzen die Sommermonate dazu, wenn es die Distanz erlaubt, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, um den Rasern auf der Strasse zu entkommen. Dabei kann man abseits der Bundesstrasse auf dem Gailradweg erleben, wie ein Hase &#252;ber eine Waldlichtung springt oder ein Reh inmitten eines Feldes seinen Kopf hebt. Die V&#246;gel haben am Morgen die sch&#246;nste Stimme und die Stimmen werden immer kr&#228;ftiger, je heller der Tag wird. Auf der Wiese bl&#252;hen die Blumen in den Farben wei&#223;, gelb, violett, hellblau. Dagegen sind die Rasen rund um die Wohnanlagen eint&#246;nig gr&#252;n. Dort versucht man mit tropischen Blumen und Pflanzen Farbe auf den Rasen zu bringen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Die Blumenwiese.</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>ZU:fall</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 05:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hitzefieber]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend eines Kuraufenthaltes in der Buckligen Welt kommt es zu  einigen Verkn&#252;pfungen nach K&#228;rnten. Ein Benefizfest „Afrikanische Nacht&#8221; zugunsten des Jabulani Selbsthilfezentrums in S&#252;dafrika  wurde vom Vocalensemble mit einem K&#228;rntner Lied er&#246;ffnet. Dort wird in einer Missionsstation, ohne nach dem Glauben zu fragen, etwa hundert Frauen aus den umliegenden Vorstadtsiedlungen verschiedene Arbeiten angeboten. Die Kinder der Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend eines Kuraufenthaltes in der Buckligen Welt kommt es zu  einigen Verkn&#252;pfungen nach K&#228;rnten. Ein Benefizfest „Afrikanische Nacht&#8221; zugunsten des Jabulani Selbsthilfezentrums in S&#252;dafrika  wurde vom Vocalensemble mit einem K&#228;rntner Lied er&#246;ffnet. Dort wird in einer Missionsstation, ohne nach dem Glauben zu fragen, etwa hundert Frauen aus den umliegenden Vorstadtsiedlungen verschiedene Arbeiten angeboten. Die Kinder der Frauen werden mit Essen versorgt und ihnen das Schulgeld bezahlt. Erlauben es die finanziellen Mittel wird f&#252;r die Familien ein einfaches Haus gebaut, bestehend aus zwei R&#228;umen. Das wichtigste dabei ist eine versperrbare Eingangst&#252;r. So sind die Bewohner vor &#220;berf&#228;llen und im Besonderen die Frauen und M&#228;dchen vor Vergewaltigungen gesch&#252;tzt. Die meisten Behausungen in den Vorstadtsiedlungen bestehen aus Spanplatten, Plastikfolien und Pappkarton. Die wenigsten haben eine Arbeit und ein regelm&#228;&#223;iges Einkommen. Sie wissen nicht, was sie am n&#228;chsten Tag essen werden. Viele Kurg&#228;ste haben &#220;bergewicht und  werden zur Ern&#228;hrungs- und Di&#228;tberatung geschickt. </p>
<p>Die Sonnwendfeier im Kurort wurde vom &#214;sterreichischen Kameradschaftsbund am Kirchenplatz abgehalten. Neben dem Kirchenplatz ist auf einem Telegrafenmast ein Storchennest. Dieses Jahr gibt es drei Jungst&#246;rche. Die Segnung des Feuers erfolgt durch den Dorfpfarrer. Die Feier gestalten das „Dorfgsangl&#8221;, die Bl&#228;sergruppe und die Seniorenvolkstanzgruppe. Von einem Kameraden wird ein Gedicht von Ingeborg Bachmann vorgelesen. Das Storchenpaar ist auf Futtersuche. </p>
<p>Bei der Sonntagsmesse predigte der Pfarrer vom Liebhaben, von der Umarmung eines Menschen, eines Tieres oder eines Baumes. Von der Aufgabe, dem N&#228;chsten Liebe und Trost zu schenken. Dabei verweist er auf die K&#228;rntner Schriftstellerin Christine Lavant und ihr Buch: „Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus&#8221;. Darin beschreibt sie, dass es auch in der gr&#246;&#223;ten Verzweiflung, in dunklen Stunden, es noch Hoffnung geben kann. Christine Lavant hat geschrieben, was sie erlebt hat. Zum Schluss der Messe bedauert der Pfarrer, dass die Ministranten „verschollen&#8221; sind. Vielleicht kommen sie wieder, wenn er, der alte Pfarrer geht. </p>
<p>Lichtpunkte.</p>
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		<title>HAPPY . HOUR</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 10:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hitzefieber]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aufkl&#228;rung, dass man bei gro&#223;er Hitze viel trinken soll, ist &#252;berall angekommen. Jeder hat seinen Tipp, wie sich der Durst bei hohen Temperaturen am besten l&#246;schen l&#228;sst. Aus gesundheitlicher Sicht empfiehlt man dabei Brunnenwasser, Mineralwasser oder Kr&#228;utertees. Von alkoholischen Getr&#228;nken wird abgeraten. Trotzdem greifen die Menschen bei der Hitze, unter dem Vorwand den Durst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufkl&#228;rung, dass man bei gro&#223;er Hitze viel trinken soll, ist &#252;berall angekommen. Jeder hat seinen Tipp, wie sich der Durst bei hohen Temperaturen am besten l&#246;schen l&#228;sst. Aus gesundheitlicher Sicht empfiehlt man dabei Brunnenwasser, Mineralwasser oder Kr&#228;utertees. Von alkoholischen Getr&#228;nken wird abgeraten. Trotzdem greifen die Menschen bei der Hitze, unter dem Vorwand den Durst zu l&#246;schen, vermehrt zu alkoholischen Getr&#228;nken, vornehmlich zu Bier. Wer Bier trinkt ist in bester Gesellschaft und die Hitze gibt einem recht. In unserer Gesellschaft geh&#246;rt bei den Erwachsenen das Trinken zum guten Ton. Mit Bedauern beobachtet man, dass immer mehr Jugendliche, M&#228;dchen und Burschen, zum &#252;berm&#228;&#223;igem Alkoholkonsum neigen. Das Wort Komatrinken oder salopp ausgedr&#252;ckt, Komasaufen, ist in aller Munde. Gemeint ist damit, dass sich Gruppen von Jugendlichen alkoholische Getr&#228;nke, Wein, Bier, Schn&#228;pse und Mixgetr&#228;nke im Supermarkt kaufen, sich damit zu einer Fete an ein Flussufer, Autobushaltestelle oder Bahnsteigunterf&#252;hrung zur&#252;ckziehen und sich vollaufen lassen. &#220;ber die Ursachen und die Verhinderung dieser Alkoholpartys wird viel diskutiert. F&#252;r viele Jugendliche sind die Zukunftsaussichten schlecht, dass sie diese nur mit der rosa Brille ertragen k&#246;nnen.<br />
 <br />
Bei vielen Kirchtagen in K&#228;rnten ist es &#252;blich, dass es zur Einstimmung auf das Fest am Vorabend eine Happy Hour Zeit gibt. Hier kann man drei alkoholische Getr&#228;nke bestellen, braucht aber nur f&#252;r zwei zu zahlen oder es gibt  sie zum halben Preis.<br />
 <br />
Wem die Stunde schl&#228;gt.</p>
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		<title>KLIMA . WANDEL</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 11:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzefieber]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel wird &#252;ber die Klimaver&#228;nderung geschrieben und gesprochen. Die einen verleugnen sie, die anderen f&#252;rchten sie, man fragt sich, wie wird sich das Klima in Europa ver&#228;ndern. F&#252;r &#214;sterreich gibt es neue Untersuchungen, welche schon f&#252;r den Zeitraum von 2040 bis 2050 einen Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur von bis zu drei Grad vorhersagen. Das bedeutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel wird &#252;ber die Klimaver&#228;nderung geschrieben und gesprochen. Die einen verleugnen sie, die anderen f&#252;rchten sie, man fragt sich, wie wird sich das Klima in Europa ver&#228;ndern. F&#252;r &#214;sterreich gibt es neue Untersuchungen, welche schon f&#252;r den Zeitraum von 2040 bis 2050 einen Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur von bis zu drei Grad vorhersagen. Das bedeutet aber, dass es im Herbst und im Sommer einen deutlichen Temperaturanstieg geben wird. Im Herbst sollen die Temperaturen stark zulegen. Schon jetzt spricht man vom Altweibersommer. Die Sommertage sollen sich verdoppeln, dies w&#252;rde bedeuten sechs Monate Sommer. Die extremen Hitzetage mit Temperaturen um f&#252;nfunddrei&#223;ig Grad sich vervierfachen.<br />
 <br />
Wer die letzten Hundstage erlebt hat, Tage mit Temperaturen um f&#252;nfunddrei&#223;ig Grad wei&#223;, was dies f&#252;r den Alltag bedeutet. Es ist schwer an diesen Tagen bei der Arbeit einen k&#252;hlen Kopf zu bewahren. Wenn vorhanden wird die Klimaanlage eingeschaltet und damit der Klimawandel zus&#228;tzlich beschleunigt. An solchen Sommertagen wird man in den klimatisierten Einkaufszentren vermehrt Senioren antreffen, die dort versuchen gesundheitlich zu &#252;berleben. Die Hitze ist eine gro&#223;e Belastung f&#252;r das Herz- und Kreislaufsystem und die Venen. Zuhause k&#246;nnen sich die wenigsten eine Klimaanlage leisten. Bei diesen Hundstagen werden viele Menschen die Kirchenr&#228;ume zur Abk&#252;hlung aufsuchen und so einen unerwarteten Besucherstrom in die Kirchen ausl&#246;sen. Dort wird man dann mit einer Predigt &#252;berrascht.<br />
 <br />
Prima Klima. </p>
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