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	<title>Schlagloch &#187; Jagdgesellschaft</title>
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		<title>FINANZ:markt III</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 05:53:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe keine Erfahrung wie weit religi&#246;se Praktiken, Meditation- und Klosterregeln, im Alltag umsetzbar sind. Wir leiden unter unserer Abh&#228;ngigkeit vom Arbeitsplatz, vom Verdienst, von anderen Menschen, wir sind nicht wirklich frei. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ich habe keine Erfahrung wie weit religi&#246;se Praktiken, Meditation- und Klosterregeln, im Alltag umsetzbar sind. Wir leiden unter unserer Abh&#228;ngigkeit vom Arbeitsplatz, vom Verdienst, von anderen Menschen, wir sind nicht wirklich frei. Freiheit w&#252;rde bedeuten nicht anhaften, eine der wichtigen Regeln des Buddhismus. Die Umsetzung dieser Regel w&#252;rde uns wirklich frei machen, von Besitz, Beruf und Beziehung, dies w&#252;rde uns Autonomie verschaffen. Yoga- und Zenmeister bieten immer &#246;fter Seminare zur Erlangung von Gelassenheit und f&#252;r ein neues Denken in Wirtschaftsfragen an.</p>
<p style="text-align: left;">Exerzitienmeister und &#196;bte sind heute gefragte Vortragende bei Seminaren f&#252;r Manager oder die Manager ziehen sich f&#252;r Besinnungstage in das Kloster zur&#252;ck. Die Kl&#246;ster m&#252;ssen sich wirtschaftlich selbst erhalten und k&#246;nnen nicht mehr mit Zusch&#252;ssen vom Orden oder vom Bistum rechnen. Die &#196;bte appellieren f&#252;r eine Wirtschaft die dem Menschen keinen Schaden zuf&#252;gt. Ich selbst habe keinen Einblick in die Wirtschaftlichkeit der Kl&#246;ster. Meine Kontakte beziehen sich darauf, dass ich bei einem Seminarbesuch im Klosterladen eine Flasche Wein oder ein Glas Marmelade aus dem klostereigenen Anbau kaufe. Dabei hatte ich schon den Eindruck, dass der oder die Verk&#228;ufer geruhsam und in ausreichender Zahl zur Verf&#252;gung standen.</p>
<p style="text-align: left;">
Anders im Verkaufsraum von einem Lebensmittelsupermarkt, dort herrscht in den ersten Vormittagstunden bei den Verk&#228;uferinnen rege Betriebsamkeit, an allen Enden und Ecken werden Waren nachgef&#252;llt. &#220;berall stehen Container mit Ware, welche in die Regale geschlichtet werden. Die Leerkartons und die Plastikverpackungen f&#252;llen die Mittelg&#228;nge. Die Supermarktangestellten geh&#246;ren zu den minderbezahlten Arbeitskr&#228;ften, meistens haben sie nur einen Teilzeitjob. Anders die Patres in den Kl&#246;stern, sie arbeiten f&#252;r Gottes Lohn und f&#252;r ein kleines Taschengeld. Sie bekommen Unterkunft und Verpflegung gratis. Manche von ihnen betreuen eine Pfarrei in der Umgebung und unterrichten in einer &#246;ffentlichen Schule. So bringen sie von ausw&#228;rts Geld in die Klosterkasse.</p>
<p style="text-align: left;">Den Bonus der Freiwilligkeit gibt es in der realen Wirtschaft nicht, daher ist das Tempo und das Klima, egal ob Mittel- oder Gro&#223;betrieb ein anderes. Etwas vom kl&#246;sterlichen Miteinander k&#246;nnten die Betriebe &#252;bernehmen. Oft ist es die Konkurrenzsituation unter den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, welche das Betriebsklima versch&#228;rfen.</p>
<p style="text-align: left;">Gewaltfreiheit</p>
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		<title>FINANZ:markt  II</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 05:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den Wirtschaftsseiten von Zeitungen liest man, wie Staaten zahlungsunf&#228;hig werden, wie selbst ernannte Ratingagenturen &#252;ber die Zukunft, die Zinsen, eines Staates entscheiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Auf den Wirtschaftsseiten von Zeitungen liest man, wie Staaten zahlungsunf&#228;hig werden, wie selbst ernannte Ratingagenturen &#252;ber die Zukunft, die Zinsen, eines Staates entscheiden. Dazu muss man anmerken, dass von einzelnen Staaten, im Einverst&#228;ndnis mit den Staatsb&#252;rgern, enorme Schulden angeh&#228;uft wurden. Das Schuldenmachen ist zu einer Selbstverst&#228;ndlichkeit geworden, selbst hat man auch vieles auf Kredit gekauft. Der Staat hat einen Freibrief ausgestellt, alle W&#252;nsche sofort. Den Wohlstand wollen alle sofort haben, warten und sparen, zwei Worte aus dem vorigen Jahrhundert. H&#246;rt man sich in der Bekanntschaft und in der Verwandtschaft um, dann leben solche die Schulden haben, fr&#246;hlicher und besser als solche, die in alter Tradition sparen. Diese sind aussterbende Artgenossen.</p>
<p style="text-align: left;">Das Sparen war daf&#252;r gedacht, dass man sich eine gr&#246;&#223;ere Anschaffung ohne einen Kredit erf&#252;llen kann und bei einem unvorhergesehenem Schicksalschlag, diesen finanziell abfangen kann. Heute bangen die Sparbuchbesitzer um ihr Ruhekissen, obwohl der Staat f&#252;r die Einlagen haftet. Fr&#246;hlicher leben jene, die darauf hoffen, dass durch eine Inflation oder &#228;hnliche finanzielle Ereignisse ein Teil ihrer Schulden abgedeckt wird. Ihnen geht es um den Spass, hier und jetzt.</p>
<p style="text-align: left;">Fun alle Tage.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>SCHUL:grippe</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 13:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;bt man einen Beruf aus, der mit dem Ablauf des Schuljahres eng verkn&#252;pft ist, egal ob es sich um eine kaufm&#228;nnische T&#228;tigkeit oder um eine Lehrt&#228;tigkeit handelt, so kennt man die Anspannung die sich einstellt, wenn die Sommerferien zu Ende gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;bt man einen Beruf aus, der mit dem Ablauf des Schuljahres eng verkn&#252;pft ist, egal ob es sich um eine kaufm&#228;nnische T&#228;tigkeit oder um eine Lehrt&#228;tigkeit handelt, so kennt man die Anspannung die sich einstellt, wenn die Sommerferien zu Ende gehen. Dies gilt auch f&#252;r Handwerker die in den Schulen Reparaturarbeiten durchf&#252;hren und dies bis zu Schulbeginn bewerkstelligen m&#252;ssen. Jener Handwerker, der zuletzt kommt ger&#228;t am meisten unter Druck, andere vor ihm haben oft die Zeit &#252;berschritten oder schlampig gearbeitet.</p>
<p>Vierzehn Tage vor dem Schulanfang erh&#246;ht sich die Kundenfrequenz in den Kinderabteilung der Textil- und Schuhgesch&#228;ften. Gr&#246;&#223;eren Zulauf haben die Buch- und Papierhandlungen, welche die Kinder mit Schulb&#252;chern und Schulartikeln versorgen. Hier soll der Bedarf innerhalb einer Woche abgedeckt werden, weil die  Lehrern verlangen,dass in der zweiten Schulwoche alle mit den ben&#246;tigten Utensilien ausgestattet sind. Gen&#252;gt im Normalbetrieb eine Verk&#228;uferin, so braucht es f&#252;r kurze Zeit mehrere. Diese sollen Grundkenntnisse vom Schulbedarf haben. Manche Papierdiskonter l&#246;sen diese Aufgabe dadurch, dass sie mit Anfang September Papierverk&#228;uferinnen einstellen, um sie mit Ende des Monats wieder zu entlassen. Das „Probemonat“ lassen sie sich durch das AMS finanzieren.</p>
<p>Trotz sorgf&#228;ltiger Vorbereitung und langj&#228;hriger Erfahrung blickt man dem  Schulanfang mit gemischten Gef&#252;hlen entgegen. Bei vielen Papierh&#228;ndler kommt es  Anfang September zu Grippesymptome wie Schnupfen, M&#252;digkeit und Gliederschmerzen, obwohl keine Grippewelle oder Verk&#252;hlung vorliegt. Nach den ersten gut verlaufenen Schultagen sind die Symptome vorbei, ohne das es einer Behandlung durch den Arzt oder Medikamente bedurfte.</p>
<p>Schulsyndrom.</p>
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		<title>AUS:radiert</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 09:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Wort „ausradiert“ verbinden wir verschiedene Vorstellungen. Am h&#228;ufigsten denken wir dabei, das etwas Falsch geschriebenes ausradiert wird. Auch bei einem so selbstverst&#228;ndlichen Vorgang hat es in den letzten Jahrzehnten einige Entwicklungen gegeben. Vor Jahrzehnten gab es zum Ausradieren nur den rotblauen Radiergummi, den wir alle kennen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Mit dem Wort „ausradiert“ verbinden wir verschiedene Vorstellungen. Am h&#228;ufigsten denken wir daran, dass ein  falsch geschriebenes Wort ausradiert wird. Auch bei diesem so selbstverst&#228;ndlichen Vorgang hat es in den letzten Jahrzehnten einige Entwicklungen gegeben. Vor Jahrzehnten gab es zum Ausradieren nur den rotblauen Radiergummi, den wir alle kennen. Zu den Kautschukradiergummis sind die sogenannten Plastikradiergummis dazugekommen. F&#252;r die mechanische Schreibmaschine wurde der Radierstift und der Korrekturroller entwickelt. Bei den elektronischen Schreibmaschinen konnte man die Fehler mit Hilfe eines Korrekturbandes ausbessern. Am Computer gibt es den &#8220;virtuellen Radiergummi&#8221;, es war noch nie so einfach Fehler zu beseitigen.</p>
<p style="text-align: left;">Das Wort „Ausradiert“ ben&#252;tzen die Zeitungen bei Katastrophenf&#228;llen, wie Verkehrsunfall, Lawinenabgang, Tsunami oder Erdbeben, wenn dabei eine ganze Familie umkommt, oder ein ganzer Ort zerst&#246;rt wird. Ein Name, eine Familie, ein Ort wurden f&#252;r alle Zeiten gel&#246;scht. Bei uns macht sich tiefe Betroffenheit breit, soweit wir bei der F&#252;lle von Katastrophen die aus dem Radio, dem Fernseher und dem Internet in das Wohnzimmer schwappen, noch Zeit und Mitgef&#252;hl haben.</p>
<p style="text-align: left;">Wird  nach vierzig Jahren der Firmenname auf der Hausfassade &#252;bermalt, dann wird mit Farbe und Pinsel ausradiert. Der Name wird aus dem Gesichtsfeld gel&#246;scht, oder schimmert noch das Negativ durch, obwohl ein neuer Name auf der Hauswand steht?  Verz&#246;gern kann man den Vorgang, wenn man einen Ordner anlegt und darin Werbebriefe, Prospekte, Fotos und Leserbriefe aufbewahrt und sich vornimmt, in f&#252;nf Jahren den Ordner zu durchforsten. Dann kann man neu entschieden, was man behalten will und von was man sich trennen will.</p>
<p style="text-align: left;">Bedeutungslos.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ARBEITS:markt</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 06:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat man eine lange Berufslaufbahn hinter sich, dann hofft man, dass man den Arbeitsplatz nicht kurz vor der Pensionierung verlieren wird. Geh&#246;rt man keiner bevorzugten Berufsgruppe, wie Eisenbahner oder Beamte an, von denen viele um die F&#252;nfzig in Pension gehen, kann man es nicht riskieren, die eine oder andere Krankheit auszukurieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Hat man eine lange Berufslaufbahn hinter sich, dann hofft man, dass man den Arbeitsplatz nicht kurz vor der Pensionierung verlieren wird. Geh&#246;rt man keiner bevorzugten Berufsgruppe, wie Eisenbahner oder Beamte an, von denen viele um die F&#252;nfzig in Pension gehen, kann man es nicht riskieren, die eine oder andere Krankheit auszukurieren. Selbstst&#228;ndige verschieben, weil sie vom Betrieb nicht fernbleiben k&#246;nnen,  manche Operation in die Zukunft. Man hofft, mit den Beschwerden einige Jahre weiterarbeiten zu k&#246;nnen, dann werden es zehn Jahre. Die Politik hat Einsicht  mit denen, die f&#252;nfundvierzig Jahre ohne Unterbrechung gearbeitet haben, denen wird ein fr&#252;herer Pensionsantritt erm&#246;glicht. Die Arbeitslosenunterst&#252;tzung kann beansprucht werden, sodass man in einer Warteschleife den Pensionsantritt abwartet.</p>
<p style="text-align: left;">Hat man nie eine Sozialhilfe in Anspruch genommen, dann mu&#223; man sich &#252;berwinden eine Auskunft auf dem  Arbeitsamt einzuholen. Schon in der Fr&#252;h warten die Ersten vor dem Amt. &#214;ffnen sich die T&#252;ren, dann st&#252;rmen alle los, ohne Nummer geht nichts. Jetzt ist man nicht der Herr oder die Frau sowieso, man ist eine Nummer. Der Beamte begr&#252;&#223;t einen nicht, keine Aufforderung Platz zu nehmen, ein kurzes „geben sie her“, gemeint sind die Unterlagen. Man will eine Auskunft. Der Beamte macht einen als erstes darauf aufmerksam, dass man eine Arbeitslosenunterst&#252;tzung nur in Anspruch nehmen kann, wenn man arbeitswillig ist. Ist jemand arbeitswillig, wenn er die letzten f&#252;nfundvierzig Jahre durchgehend ohne Krankenstand, bei wenig Urlaub, gearbeitet hat?  </p>
<p style="text-align: left;">Das bessere Service.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>JUNG:unternehmer</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 20:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Politik wird gefordert, dass &#214;sterreich junge und agile Unternehmer braucht. Die heutige Gr&#252;ndergeneration ist im Durchschnitt 35 Jahre alt, vor einigen Jahrzehnten waren die Jungunternehmer etwa 25 Jahre alt. Einerseits setzt man die Altersgrenzen f&#252;r vieles herunter, die Wahlpflicht, den Erwerb des F&#252;hrerschein, auf der anderen Seite werden die Jugendliche um vieles sp&#228;ter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Von der Politik wird gefordert, dass &#214;sterreich junge und agile Unternehmer braucht. Die heutige Gr&#252;ndergeneration ist im Durchschnitt 35 Jahre alt, vor einigen Jahrzehnten waren die Jungunternehmer etwa 25 Jahre alt. Einerseits setzt man die Altersgrenzen f&#252;r vieles herunter, die Wahlpflicht, den Erwerb des F&#252;hrerschein, auf der anderen Seite werden die Jugendliche um vieles sp&#228;ter erwachsen. Die wenigsten von ihnen werden heute mit einer einfachen Berufsausbildung Unternehmer, meistens strebt man ein Studium oder den Abschluss einer Fachhochschule an. Es gibt einige Institutionen und Aktivit&#228;ten die sich bem&#252;hen, Jungunternehmer bei ihrem Gang in die Selbstst&#228;ndigkeit zu unterst&#252;tzten. Vielfach macht dies den Entscheidungsprozess kompliziert und verz&#246;gert ihn. Dabei wird die finanzielle Seite zu sehr in den Vordergrund gestellt und viel mit den Kennzahlen aus dem Betriebsergebnisse gearbeitet. Im freien Wettbewerb l&#228;sst sich nur weniges vorausberechnen, vieles kommt anders als man es sich vorgestellt oder prognostiziert bekommen hat. <strong></strong></p>
<p style="text-align: left;">Es ist der Reiz eines Jungunternehmers, dass er aus dem Schatten der Berater und  der Gr&#252;ndungsv&#228;ter heraustritt und etwas unerwartetes beginnt und damit Erfolg hat. Solche die glauben, dass es im freien Wettbewerb ein garantiertes Einkommen gibt, m&#252;ssen sich als Bankangestellte bewerben. Es bleiben manche auf der Strecke oder brechen den Startvorgang ab. Bei manchen Dingen ist es besser, man weis es vorher nicht. Es verh&#228;lt sich wie bei den Nebenwirkungen der Tabletten: Man kann aus Furcht vor den Nebenwirkungen die Einnahme verweigern, damit vergibt man sich aber auch die Chance auf eine Heilung.</p>
<p>Handbremse.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>AUS:geschieden</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 06:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vorstellungen, was man in der Pension machen will, sind verschieden. F&#252;r manche wird es eine Fortsetzung von ihrem erlernten Beruf, in geringerem Umfang. Dies trifft oft bei Handwerker, wie Tischler, Installateur oder Maler zu. Heutzutage ist ein guter Handwerker immer gefragt, so sind Maurer, Mechaniker oder Fliesenleger schon w&#228;hrend ihres Berufsleben in ihrer Freizeit immer ausgebucht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die Vorstellungen, was man in der Pension machen wird, sind verschieden. F&#252;r manche ist es eine Fortsetzung von ihrem erlernten Beruf, in geringerem Umfang. Dies trifft oft bei Handwerker, wie Tischler, Installateur oder Maler zu. Heutzutage ist ein guter Handwerker immer gefragt, so sind Maurer, Mechaniker oder Fliesenleger schon w&#228;hrend ihres Berufsleben in ihrer Freizeit immer ausgebucht. Scheiden sie aus dem Arbeitsleben aus, warten andere darauf, dass sie ihnen bei der Wohnungsrenovierung oder beim Bau eines Eigenheimes zur Hand gehen. Die Nachfrage geht &#252;ber den Familienkreis hinaus. Manchmal ist der Bau eines Eigenheimes erst m&#246;glich, wenn man auf Pensionisten zur&#252;ckgreifen kann. Viel wird f&#252;r Sch&#246;nheit und Kleider ausgegeben, so bekommen pensionierte Friseurinnen und Schneiderinnen neue Aufgaben. Die erste Generation der pensionierten Softwarespezialisten und Netzwerktechniker sind gefragt, wenn es um die Erstellung einer Homepage f&#252;r einen Verein geht. Weniger gebraucht werden pensionierte Verk&#228;ufer oder Bankangestellte. Ein Bet&#228;tigungsfeld f&#252;r sie w&#228;re Laienschauspieler oder die Mithilfe bei einem caritativen Besuchsdienst. Von B&#228;uerinnen und Bauern weis man, dass sie solange am Hof mitarbeiten, wie es ihre Arbeitskraft erlaubt.</p>
<p style="text-align: left;">Feldarbeit.  </p>
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		<title>AUTO:matismus</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 06:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Steht man jahrelang im pers&#246;nlichem Kontakt mit Kunden, so wird es im Laufe der Jahre zur Selbstverst&#228;ndlichkeit, dass man die Kunden begr&#252;&#223;t und verabschiedet, und ein paar Worte an sie richtet. Oft geschieht dies automatisch, ohne viel Nachdenken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Steht man jahrelang im pers&#246;nlichem Kontakt mit Kunden, so wird es im Laufe der Jahre zur Selbstverst&#228;ndlichkeit, dass man die Kunden begr&#252;&#223;t und verabschiedet, und ein paar Worte an sie richtet. Oft geschieht dies automatisch, ohne viel Nachdenken. Eine der schlimmsten Phrasen der letzten Jahre ist der Satz: „An schean Tog noch“. Er kommt den meisten Menschen gedankenlos &#252;ber die Lippen und ist in ganz &#214;sterreich gebr&#228;uchlich. Egal, ob man einen Lebensmittelmarkt, ein Papiergesch&#228;ft, eine B&#228;ckerei oder eine Trafik verl&#228;sst, nach einem Friseur- oder einem Arztbesuch, &#252;berall wird einem dieser Spruch nachgeschleudert. Dabei wird nicht unterschieden, ob jemand eine Gl&#252;ckwunschkarte zum Geburtstag oder ein Trauerbillett gekauft hat. Geht man &#246;fters an der selben Regalbetreuerin im Supermarkt vorbei, dann wird man jedes mal automatisch gegr&#252;&#223;t, ohne das die Verk&#228;uferin aufschaut. Dies &#228;hnelt den Sensoren, die automatisch das Licht einschalten, sobald man an ihnen vorbeigeht.</p>
<p style="text-align: left;">Was sich hinter der Fassade des „sch&#246;nen Tages“ verbirgt, zeigt sich in meinem Buch <a href="http://supersberger.jimdo.com/meine-b&#252;cher/">&#8220;An schean Tog&#8221;.</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>ST&#220;CK:zahl</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schnell man Vertrauen verliert und zu zweifeln beginnt, obwohl man jahrelang darauf vertraut hat zeigte sich, als nach dem &#214;ffnen einer Packung Teebeutel, statt zw&#246;lf Teebeutel nur elf Teebeutel in der Packung waren. Ein Vorfall, der einem Laien, welcher mit verpacken nichts zu tun hat, ein R&#228;tsel aufgibt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Wie schnell man Vertrauen verlieren kann und zu zweifeln beginnt, obwohl man jahrelang darauf vertraut hat zeigte sich, als nach dem &#214;ffnen einer Packung Teebeutel, statt zw&#246;lf Teebeutel nur zehn Teebeutel in der Packung waren. Ein Vorfall, der einem Laien, welcher mit dem Verpacken nichts zu tun hat, ein R&#228;tsel aufgibt. Die Folge davon war, dass beim n&#228;chsten Einkauf zur Verwunderung der Kassiererin vor ihr die Verpackung ge&#246;ffnet und die Teebeutel nachgez&#228;hlt wurden. Des weiteren wurden bei den Kaffee-, den Backpulver- und den Suppenbeutel die Verpackungen beim Kassiervorgang ge&#246;ffnet und der Inhalt auf Vollst&#228;ndigkeit &#252;berpr&#252;ft. Man wollte es nicht wahrhaben, dass der fehlende Teebeutel ein einmaliges Ereignis war. Um die Kontrollen zu rechtfertigen hat man sie auf andere Dinge ausgedehnt. Es wurde damit begonnen Zucker, Nudeln, Teigwaren und Dosengem&#252;se nachzuwiegen. Ein Disput mit der Kassiererin war vorgegeben.</p>
<p style="text-align: left;">Beim Reden kommen die Leute zusammen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ZU:kunft</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 09:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Altstadt von Hallein hat die Zukunft schon begonnen. An die kleinen R&#228;ume in den historischen Geb&#228;uden, im Erdgescho&#223; mit Gew&#246;lbedecken, darf man keine hohen Anspr&#252;che stellen. Dort haben sich ein t&#252;rkischer Gem&#252;seladen, ein anatolischer Backshop, ein Handyparadies und mehrere Kebab Imbisstuben eingemietet. Die gro&#223;en Handelsketten haben die Innenstadt schon lange verlassen und sich am Stadtrand, an den Einfallstra&#223;en, mit den besseren Parkm&#246;glichkeiten niedergelassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In diesem Jahr, wo man auf eine Entspannung in der Wirtschaftslage, auf eine Stabilisierung der W&#228;hrung und einer Besserung am Arbeitsmarkt hofft, klammert sich die mittlere und &#228;ltere Generation noch st&#228;rker an der Vergangenheit fest. Nicht nur bei Gl&#252;ckw&#252;nschen, auch bei einem kurzen Plausch auf der  Stra&#223;e gibt es beim Verabschieden den Wunsch, dass alles so bleibt wie es ist. Man hofft, dass die Zeiten nicht schlechter werden, dass man von seinem Lebensstandard keine Abstriche machen muss. Der Historiker Philipp Blom meinte: „Die Europ&#228;er, die &#214;sterreicher, wollen nur Gegenwart, dass alles so bleibt wie es ist, dass es nicht schlechter wird.“ Wer keine Ver&#228;nderung anstrebt, wer auf Stillstand beharrt, gef&#228;hrdet den Wohlstand der Gegenwart. Die Zukunft nicht mitzugestalten, sie  abzulehnen, bedeutet sein Leben aus der Hand zu geben.</p>
<p style="text-align: left;">In der Altstadt von Hallein hat die Zukunft schon begonnen. An die kleinen R&#228;ume in den historischen Geb&#228;uden, im Erdgeschoss mit Gew&#246;lbedecken, darf man keine hohen Anspr&#252;che stellen. Dort haben sich ein t&#252;rkischer Gem&#252;seladen, ein anatolischer Backshop, ein Handyparadies und mehrere Kebab Imbisstuben eingemietet. Die gro&#223;en Handelsketten haben die Innenstadt schon lange verlassen und sich am Stadtrand, an den Einfallstra&#223;en, mit den besseren Parkm&#246;glichkeiten niedergelassen. Geblieben ist im Zentrum das M&#228;dchenpensionat der katholischen Schulschwestern, mit dem Spruch  an der Hausmauer : „Was wir haben, sind Gottes Gaben“. Dieser Spruch weist im Umfeld einer mehrheitlich muslimischen Bev&#246;lkerung anarchistische Z&#252;ge auf. &#220;ber die H&#228;lfte der Schulkinder, die das Keltenmuseum besuchen, hat eine andere Hautfarbe. Afrikalok.</p>
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