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	<title>Schlagloch &#187; Kunstkinder</title>
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		<title>VOR:tritt</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 15:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Schulzeit bleiben den Meisten von uns  einige Vorkommnisse, auch wenn sie Jahrzehnte zur&#252;ckliegen, in Erinnerung.  Zu den Ungeliebten geh&#246;rte die Aufforderung vom Professor: vorzutreten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Schulzeit sind den Meisten von uns einige Vorkommnisse, auch wenn sie Jahrzehnte zur&#252;ckliegen, in Erinnerung geblieben.  Zu den Ungeliebten geh&#246;rte die Aufforderung vom Professor: Vorzutreten. Ein Grund daf&#252;r konnte sein, dass man w&#228;hrend des Unterrichtes ein St&#252;ck Brot gegessen hat, dabei erwischt wurde und es abgeben musste. Im Internat  war dies ein St&#252;ck Brot, ohne Brotaufstrich. Bei uns Z&#246;glingen waren die Endst&#252;cke des Brotlaibes bliebt, an der Rinde konnte man l&#228;nger kauen. Ein anderer Grund konnte sein, dass man bei der Schularbeit versucht hat seinem Vordermann einen „Schwindelzettel“  zu zuschieben oder man wurde aufgefordert vorzutreten, weil man w&#228;hrend der Stunde schw&#228;tzte. Wer f&#252;r eine Frage die richtige Antwort hatte oder eine Rechenaufgabe l&#246;sen konnte, ist nach vorne gegangen und hat die L&#246;sung an die Tafel geschrieben. Solche, die es nicht wussten, versteckten sich hinter dem Vordermann und  haben es vermieden den Professor anzusehen. Bei der  Aufforderung  einen Satz in das Lateinische zu &#252;bersetzen und an die Tafel zu schreiben war es hilfreich, dass in den vorderen Sitzb&#228;nken die besseren Sch&#252;ler sa&#223;en. So konnte man hoffen, dass bei Schwierigkeiten etwas zufl&#252;stert wurde. Als Belohnung gab es ein St&#252;ck Schokolade.</p>
<p>Die Unbek&#252;mmertheit  wie man als  Kind zu einer Pr&#252;fung vor die Klasse getreten ist, geht manchmal im Laufe des Lebens verloren. Es gibt keinen Grund auf seinen Leistungen sitzen zu bleiben. </p>
<p>Taubstummensprache.    </p>
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		<title>NICHT:alt</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 05:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeitet man mit jungen Menschen zusammen und ist f&#252;r ihre Ausbildung verantwortlich oder ist in einem Gesch&#228;ft besch&#228;ftigt, dass von vielen Jugendlichen frequentiert wird, dann erlebt man auf angenehme Art,dass man nicht zum „alten Eisen“ geh&#246;rt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeitet man mit jungen Menschen zusammen und ist f&#252;r ihre Ausbildung verantwortlich oder ist in einem Gesch&#228;ft besch&#228;ftigt, dass von vielen Jugendlichen frequentiert wird, dann erlebt man auf angenehme Art,dass man nicht zum „alten Eisen“ geh&#246;rt. Dabei erlebt man, wie zwanglos sie mit &#228;lteren Menschen umgehen,ohne ausf&#228;llig zu werden. Von anderen Menschen wird dar&#252;ber geklagt, dass die Jugend keinen Respekt vor dem Alter hat und sich abf&#228;llig &#228;u&#223;ert. Die Jugendlichen benehmen sich gegen&#252;ber &#196;lteren genauso locker wie untereinander,steife Umgangsformen lehnen sie ab. Wer diese Art von Umgang akzeptiert erlebt eine Bereicherung f&#252;r seinen Alltag, au&#223;er man kehrt veralterte Ansichten hervor. Diesen Umgang vermisst man, wenn man das Milieu wechselt . </p>
<p>Einem Sch&#252;ler ist &#252;bel geworden und er erz&#228;hlt der Lehrerin, dass er vor Schulbeginn eine T&#252;te Kartoffelchips gegessen hat. Die Lehrerin macht ihn darauf aufmerksam, dass er mit vierzehn Jahren so vern&#252;nftig sein m&#252;sste um zu wissen, dass dies nicht gesund ist. Der Sch&#252;ler: „Frau Lehrerin, mit f&#252;nfzehn Jahren werde ich gescheiter sein“.</p>
<p>Weisheiten.</p>
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		<title>SCHREIBEN:rechnen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 08:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Spricht man dar&#252;ber,dass sich in den letzten Jahrzehnten viel ge&#228;ndert hat, dann meint man damit den technischen und medizinischen Fortschritt und wie sich in unseren Breiten der Wohlstand entwickelt hat. Dies sind die Umst&#228;nde, die uns den Alltag anders vorkommen lassen. Heute erscheint uns, dass die Babys um vieles lebendiger und interessierter sind, als zu unserer Jugendzeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Spricht man davon, dass sich in den letzten Jahrzehnten viel ge&#228;ndert hat, dann meint man damit den technischen und medizinischen Fortschritt und wie sich in unseren Breiten der Wohlstand ausgebreitet hat. Dies sind Umst&#228;nde, die uns den Alltag anders vorkommen lassen. Die heutigen Babys erscheinen uns um vieles lebendiger und interessierter, als zu unserer Jugendzeit. Diese Lebendigkeit haben sich die Babys selbst erstrampelt, eine Revolution im Kinderwagen. Als Volkssch&#252;ler musste ich am Nachmittag auf den j&#252;ngeren Bruder, damals ein Baby, aufpassen. Unsere Eltern waren bei der Feldarbeit, ich k&#252;mmerte mich zuhause um meinen Bruder. Ich versuchte ihn zu beruhigen, wenn er unruhig war oder zu Schreien begann. Dies gelang mir, indem ich ihm etwas vorsang, aus meinem Lesebuch vorlas oder ihm erz&#228;hlte, was ich in der Schule gelernt und geh&#246;rt hatte. Damals war es &#252;blich, dass die Babys mit Stoffwindeln gewickelt und  dann „eingefascht“ wurden. Dies geschah mit einem Leintuch, welches wie ein Verband um das Kind gewickelt wurde, sodass es sich kaum bewegen konnte, nur die Arme waren frei. Als Baby f&#252;hrte man ein eingeschr&#228;nktes Leben, viel freier geht es heute bei der Kinderpflege zu.</p>
<p style="text-align: left;">Einen Fortschritt sieht man heute darin, dass bereits die Volkssch&#252;ler den Umgang mit dem PC und dem iPad erlernen. Schon mit den Erstkl&#228;sser werden Projektarbeiten und Studien au&#223;erhalb der Schule durchgef&#252;hrt. Nach dem schlechten Abschneiden der &#246;sterreichischen Sch&#252;ler bei der Pisastudie ist von einem P&#228;dagogikprofessor die Anregung gekommen, dass das Augenmerk beim Unterrichten in der Volksschule wieder darauf gelegt werden mu&#223;, dass die Kinder Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Irgendwann scheint das Wesentliche beim Unterrichten verloren gegangen zu sein.</p>
<p style="text-align: left;">Zum Ursprung.</p>
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		<title>DURCH:machen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 07:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Jugendzeit ist es vorgekommen, dass ich „durchgemacht“ habe. Damit ist gemeint, dass man bei einer Veranstaltung bis in die fr&#252;hen Morgenstunden dabei ist, vom Fest zur Arbeit. Zu den H&#246;hepunkten geh&#246;rte der Jahreswechsel, der Faschingsausklang und die Kirchtagzeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In meiner Jugend ist es vorgekommen, dass ich „durchgemacht“ habe. Damit ist gemeint, dass man bei einer Veranstaltung bis in die fr&#252;hen Morgenstunden dabei ist, vom Fest zur Arbeit eilt. Zu den Feiern  geh&#246;rten der Jahreswechsel, der Faschingsausklang und der Kirchtag. Da sind viele in M&#246;selstein erst in den Morgenstunden auf dem Heimweg, derweil die Arbeiter vom Wirtschaftshof die Wurfschlangen und die Bierflaschen vom Marktplatz wegr&#228;umen. Manche stapfen blo&#223;f&#252;&#223;ig durch den Schnee und tanzen den Kriegstanz. Vom Kirchtag verschlungen wie ein Bierbrezen &#252;ber den Hauptplatz gehen und denken, Scherben bringen Gl&#252;ck. Damals dachte ich, dass es immer so bleiben wird, jetzt muss ich erkennen, dass der Elan vor Mitternacht nachl&#228;sst und ich vom Heimweh gepackt werde.</p>
<p style="text-align: left;">Es gibt Selbstst&#228;ndige, die sind vom „Durchmachervirus“ befallen. Sie &#252;bersehen den Zeitpunkt wo es sinnvoll ist den Betrieb aufzugeben oder weiterzureichen. Wer die M&#252;digkeit vor Mitternacht unterdr&#252;ckt und die Mitternachtsstunde verleugnet, hat keine andere Wahl, als durchzumachen. Es gibt Kollegen, die nicht aufh&#246;ren wollen und als Selbstschutz fragen: „Was soll ich zu Hause machen“. F&#252;r diejenigen, die in Pension gehen, nur Kopfsch&#252;tteln &#252;brig haben. Ein achtzigj&#228;hriger Kaufmann hat bei einer Ehrung der Wirtschaftskammer auf die Frage: „Wann er die Absicht hat aufzuh&#246;ren“, gemeint: „Jetzt, da ich wei&#223; wo jede Schraube in meinem Gesch&#228;ft zu finden ist, soll ich aufh&#246;ren“?</p>
<p style="text-align: left;"> Finderlohn.</p>
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		<title>TABAK:genuss</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 10:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kunstkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den Jugendlichen ist es schick, es zeugt von M&#228;nnlichkeit, immer mehr auch von Weiblichkeit, wenn sie zur Zigarette greifen. Die J&#252;ngsten treffen sich auf einem Parkplatz oder hinter einem Supermarkt im Ort, wo sie heimlich eine Zigarette rauchen und dazu ein Energy Getr&#228;nk trinken. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Bei den Jugendlichen ist es schick, es zeugt von M&#228;nnlichkeit, immer mehr auch von Weiblichkeit, wenn sie zur Zigarette greifen. Die J&#252;ngsten treffen sich auf einem Parkplatz oder hinter einem Supermarkt im Ort, wo sie heimlich eine Zigarette rauchen und dazu ein Energy Getr&#228;nk trinken. Das Bekannteste ist Red Bull, dies hat seinen Preis, aber durch die Eigenmarke einer Supermarktkette „S-Budget“,  wird ein Energy Drink auch f&#252;r Kinder leistbar. Es hat als beliebtestes Getr&#228;nk vor und nach dem Unterricht, das Coca Cola abgel&#246;st. Es wird von den unter Vierzehnj&#228;hrigen als Aufputschmittel ben&#252;tzt. &#220;ber die gesundheitlichen Auswirkungen in den sp&#228;teren Jahren wei&#223; man noch nichts. Von den sch&#228;dlichen Folgen des Rauchens wird im  Biologie-  oder im Lebenskundeunterricht berichtet, anderseits gibt es sogenannte Raucherzimmer. Ein abschreckendes Beispiel sind R&#246;ntgenaufnahmen von der Lunge, sie schauen aus, als seien die Lungen geteert worden. Ein Nachbar war ein starker Raucher, ihm mussten wegen Durchblutungsst&#246;rungen beide Beine  amputiert werden. Die Antiraucherkampagnen sind wichtig, weil Rauchen nicht nur der pers&#246;nlichen Gesundheit des Einzelnen schadet, sondern auch den passiv Mitrauchern. Die EU hat Bestimmungen erlassen, wie das Werbeverbot f&#252;r Zigaretten, ein Rauchverbot in allen &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln und Geb&#228;uden. In Krankenh&#228;usern und Kureinrichtungen ist es schon lange nicht mehr erlaubt zu rauchen. </p>
<p style="text-align: left;">Anders ist die Situation bei den Steuern, obwohl es seit langem Antiraucherkampagnen gibt, so sind die Zigarettenk&#228;ufer eine willkommene Quelle f&#252;r Steuereinnahmen. Durch eine neue Verordnung wird in &#214;sterreich, ab J&#228;nner, jede Zigarettenpackung um drei&#223;ig bis f&#252;nfunddrei&#223;ig Cent teurer, was dem Staat circa hundert Millionen Euro mehr an Steuereinnahmen bringt. Ein Beitrag zur Budgetsanierung.</p>
<p style="text-align: left;">Sag niemals nie.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>WISSENS:l&#252;cke</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 04:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Es vergeht kein Tag an dem nicht von den &#246;ffentlichen Stellen, von einem Bildungspolitiker beteuert wird, dass die Zukunft unserer jungen Generation in einer guten Ausbildung liegt. Die Arbeit im Unterrichts- und Forschungsbereich gesichert ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Es vergeht kein Tag an dem nicht von den &#246;ffentlichen Stellen, von einem Bildungspolitiker beteuert wird, dass die Zukunft unserer jungen Generation in einer guten Ausbildung liegt, dass die Mittel f&#252;r den Unterrichts- und Forschungsbereich gesichert sind. Die n&#228;chsten Jahrzehnte werden ein Leben in einer Informationsgesellschaft sein. Studien &#252;ber das Ausbildungsniveau von heute sagen, dass es noch nie eine Generation gegeben hat, die so lange studiert hat, wie die Heutige. Vielfach handelt es sich um spezielles Fachwissen, weniger um eine gute Allgemeinbildung. Heute wird nicht mehr verlangt, das man alles wei&#223;, heute z&#228;hlt ein Internetanschluss und das Zauberwort hei&#223;t Wikipedia. Es ist erstaunlich wieviel Kinder im Volksschulalter wissen, oftmals ist es ein Wissen, welches in &#8220;der Luft h&#228;ngt&#8221;. Es wurde von den Erwachsenen, aus dem Fernsehen und dem Internet aufgeschnappt. Sie versuchen mit Hartn&#228;ckigkeit recht zu behalten, mit  viel Einfallsreichtum werden neue Argumente hervorgezaubert. Eine Gleichwertigkeit von verschiedenen Meinungen existiert f&#252;r sie nicht, dies d&#252;rfte mit der Familienpraxis zusammenh&#228;ngen. Es l&#246;st Freude aus wenn man vom Kind gefragt wird: „Woher kommt der Almdudler“.</p>
<p style="text-align: left;">Kr&#228;uterlimonade.</p>
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		<title>KUH:stall</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 16:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kunstkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Handelsgesch&#228;ften ist es nicht mehr &#252;blich, dass die Waren im Kopf zusammengez&#228;hlt werden. In den meisten F&#228;llen werden die Preise in die Kassa eingescannt und so die Rechnung erstellt. Bei den Supermarktkassiererinnen ist jedes Gesp&#252;r f&#252;r den Rechnungsbetrag verloren gegangen, was die elektronische Kasse anzeigt, das stimmt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In den Handelsgesch&#228;ften ist es nicht mehr &#252;blich, dass die Waren im Kopf zusammengez&#228;hlt werden. In den meisten F&#228;llen werden die Preise in die Kassa eingescannt und so die Rechnung erstellt. Bei den Supermarktkassiererinnen ist jedes Gesp&#252;r f&#252;r den Rechnungsbetrag verloren gegangen, was die elektronische Kasse anzeigt, das stimmt. So werden Tippfehler kaum erkannt und wahrgenommen. In meiner Lehrzeit war es &#252;blich, die Posten auf einen Block aufzuschreiben und mit dem Kopf zusammenzuz&#228;hlen. Dabei konnte es vorkommen, dass man bei mehr  als zehn Posten, beim Nachrechnen etwas anderes herausgekommen ist, als beim ersten Mal. Zum Schluss hat die „Erste Verk&#228;uferin“, so hie&#223; dies damals, die Rechnung noch einmal kontrolliert. So hat sich bei mir im Laufe der Jahre ein Zahlengef&#252;hl entwickelt. Damals war es selbstverst&#228;ndlich, dass man das Einmaleins „im Schlaf“ konnte. In der Schule wurde zu Beginn des Unterrichts eine Viertelstunde Kopfrechnen ge&#252;bt. Heute ben&#252;tzen die Kinder schon sehr fr&#252;h einen Taschenrechner und manche scheitern bei kleinen Kopfrechenaufgaben.</p>
<p>Beim Melken der K&#252;he hat der Vater mit uns Kinder das Einmaleins ge&#252;bt, oder das Zusammenz&#228;hlen und das Wegz&#228;hlen. Ich wei&#223; nicht, ob die K&#252;he auch mitgez&#228;hlt haben, zugeh&#246;rt haben sie.</p>
<p>F&#252;r das Leben lernen wir.</p>
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		<title>KEUCH:husten</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 08:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kunstkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Drittel des Schuljahres werden oft die Weichen daf&#252;r gestellt, ob ein Sch&#252;ler dem Unterrichtsstoff  folgen kann oder nicht, ob er ein  schlechter oder ein guter Sch&#252;ler sein wird, dies gilt auch f&#252;r Schulanf&#228;nger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Im ersten Drittel des Schuljahres werden oft die Weichen daf&#252;r gestellt, ob ein Sch&#252;ler dem Unterrichtsstoff  folgen kann oder nicht, ob er ein  schlechter oder ein guter Sch&#252;ler sein wird, dies gilt auch f&#252;r Schulanf&#228;nger. Vieles, hat man es in den ersten Monaten durch eine Krankheit oder Unfall vers&#228;umt, kann nicht mehr nachgeholt werden. Bei mir war es ein Keuchhusten, dass ich in der ersten Volksschulklasse nach dem Schulbeginn zu Hause bleiben musste. Nach den ersten Hustenanf&#228;llen hat mich die Mutter in das Bett geschickt, wo ich mich eingeengt f&#252;hlte und darauf dr&#228;ngte, dass ich ins Freie, in die frische Luft konnte. Dies wurde abgelehnt. Da sich der Husten nicht gebessert hat, wurde ein Arzt aufgesucht, der bei mir einen Keuchhusten diagnostizierte. Er hat den Eltern geraten, dass ich mich tags&#252;ber im Freien aufhalten soll, dort w&#252;rde der Husten schneller abklingen. In den n&#228;chsten Wochen bin ich in der Fr&#252;h in der Hofeinfahrt gestanden und habe den Kindern, die zur Schule unterwegs waren, wehm&#252;tig nachgeschaut. Nach ein paar Wochen begleitete mich der Vater in die Schule und sagte zur Lehrerin: „Do is da Bua wieda .“ Der Drang, bei k&#246;rperlichen Beschwerden in das Freie zu gehen, am liebsten in den naheliegenden Wald, ist mir erhalten geblieben.</p>
<p style="text-align: left;">Die Natur heilt.</p>
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		<title>FEHLER:frei</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 05:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstkinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon Vorschul- und Volksschulkindern wird versucht, auch mit  Druck und Drohungen, beizubringen, wie man ordentlich beim Tisch sitzt und isst. Beim Fr&#252;hst&#252;ck darauf zu achten, wann ein Familienmitglied das Marmeladeglas oder ein St&#252;ck Wei&#223;brot braucht. War man unaufmerksam und hat dies &#252;bersehen, so muss man sich daf&#252;r zumindest entschuldigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Bei den  Vorschul- und Volksschulkindern wird versucht, ihnen mit Druck beizubringen, wie man ordentlich bei Tisch sitzt und isst. Beim Fr&#252;hst&#252;ck darauf zu achten, wann ein Familienmitglied das Marmeladeglas oder ein St&#252;ck Wei&#223;brot braucht. War es unaufmerksam und hat dies &#252;bersehen, so muss es sich daf&#252;r zumindest entschuldigen. Das Kind soll lernen Haltung und Geduld zu bewahren. Haltung zu zeigen geh&#246;rt zu den Goldtugenden, wichtig f&#252;r das sp&#228;tere Leben. Es wird verlangt, von seinen inneren Gef&#252;hlen nichts zu verraten, egal in welcher misslichen Lage man sich befindet. Das bedeutet bei einem Sturz, der noch so weh tut, jede Tr&#228;ne zu unterdr&#252;cken. Verreist die beste Freundin f&#252;r Jahre, soll es &#228;u&#223;erlich den Anschein haben, als geh&#246;rt dies zu den Allt&#228;glichkeiten. Das Ziel  ist der fehlerfreie Mensch. Noch ist nicht genau definiert ab welchem Stadium die Vollkommenheit beginnt. Oft sind gerade die fehlerfreien Menschen unausstehlich und das Zusammenleben wird zur Qual. Verlangt nicht ein Bibelwort von uns: „Das wir Vollkommen sein sollen wie der Vater im Himmel vollkommen ist. Wer nicht vollkommen ist, wird nicht in das Himmelreich eingehen.“</p>
<p style="text-align: left;">Viele unserer t&#228;glichen Gebrauchsgegenst&#228;nde sind weniger fehlerhaft  als der Mensch. Bezieht  man die M&#246;glichkeit in Betracht, dass der Mensch krank werden kann und am Ende stirbt, dann erscheint ein Auto, eine Hobelmaschine oder ein Radio um vieles weniger st&#246;ranf&#228;llig. In Amerika entwickelt man einen Roboter der nicht so sein soll wie der Mensch, sondern besser als der Mensch. So, wie wir es gerne w&#228;ren. Dabei gibt es einen Vergleich mit dem menschlichen Alltag, weil viele Eltern bem&#252;hen sich, dass die Kinder mehr erreichen, als sie selbst erreicht haben. </p>
<p style="text-align: left;">Messer und Gabel.</p>
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		<title>LEBENS:genuss</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 07:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstkinder]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Von der Jugend sagt man, dass sie bei einem zuf&#228;lligen Treffen auf der Terrasse vom Cafe Platzl oder bei der Autowaschanlage „Fun Wash“ auf die Zeit vergisst. Nach Arbeitsschluss f&#252;hrt der erste Weg beim Kiosk an der B83 vorbei und das Fertigstellen des Gartenzaunes wird auf den n&#228;chsten Tag verschoben. Um f&#252;r die Eltern etwas zu besorgen fehlt oft die Zeit, wenn man nach Hause kommt warten schon die Joggingschuhe auf den Einsatz. Ab geht die Post mit der Freundin, die Gail entlang, in der Almwirtschaft wird zugekehrt. Das Wochenende verbringt man im Cinaplex und irgendwie hat die Freundin die flotteren Sachen, dies &#228;ndert man beim Modeshoppen. Die Jungen wollen trendig sein und der Tag soll Spass machen auch wenn das Bankkonto schon schmal geworden ist. Bei gr&#246;&#223;eren Anschaffungen, wie Autos und Wohnungseinrichtung vertraut man darauf, dass alles nach Plan verlaufen wird. Zuerst wird gelebt und dann gespart.</p>
<p style="text-align: left;">Vor Jahrzehnten war es umgekehrt, man hat zuerst gespart und dann gelebt. Manches mal hat man in der Zeit des Sparens das Genie&#223;en verlernt und sich mit der Zeit in der Pension getr&#246;stet. Sp&#228;ter wird vieles schwieriger und beschwerlicher, auch das Genie&#223;en und Feiern. Die wenigsten werden reich geboren, sodass sie nicht arbeiten m&#252;ssen und nur feiern k&#246;nnen. Manche sind davon &#252;berzeugt, dass sie einen Auftrag in ihrem Leben haben, f&#252;r sie kommt Genie&#223;en nicht in Frage. Sieht man die jugendlichen, braun gebrannten, fr&#246;hlichen Frauen von der Hauskrankenhilfe im Café sitzen, dann kommt einem der Gedanke, dass im Alter nicht alles tr&#252;be ist.</p>
<p style="text-align: left;">Zur sch&#246;nen Aussicht.</p>
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