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	<title>Schlagloch &#187; Lebenswarnung</title>
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		<title>HERZ.kammer II</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellt ein Betrieb seine &#246;ffentliche Arbeit ein, dies kann eine  Kleiderreinigung, ein Elektroinstallationsunternehmen oder der Verkauf von Textilien sein, so bedeutet dies f&#252;r den Inhaber oder bei einer Kleiderboutique f&#252;r die Inhaberin, dass damit auch ein Teil vom Herzen geschlossen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Stellt ein Betrieb seine &#246;ffentliche Arbeit ein, dies kann eine Kleiderreinigung, ein Elektroinstallationsunternehmen oder der Verkauf von Textilien sein, so bedeutet dies f&#252;r den Inhaber oder bei einer Kleiderboutique f&#252;r die Inhaberin, dass damit auch ein Teil vom Herzen geschlossen wird. Zu Recht sagt man bei den kleinen Handwerksbetrieben und Handelsbetrieben, dass die Inhaber mit Herz und Seele bei der Sache sind. Das zweite Herz h&#228;ngt am Betrieb, man geht mit zwei Herzen durch die Welt und pl&#246;tzlich wird eine Herzkammer geschlossen. Dabei muss man aufpassen, dass es in dieser Phase nicht zu Herzrhythmusst&#246;rungen kommt. Man wird aus dem Mittelpunkt der B&#252;hne, aus dem Zentrum der Aufmerksamkeit, in die Requisitenkammer abgeschoben. Dort findet man sich mit den Garderoben der vergangenen Jahre wieder. Jetzt hat man Zeit zum Archivieren und von den vergangene Zeiten zu tr&#228;umen. Welche Rollen man einmal auf der B&#252;hne gespielt hat, in welche Rollen man geschl&#252;pft ist und wie viel Applaus man bekommen hat.</p>
<p style="text-align: left;">
Auf der Stra&#223;e gibt es noch die Momente wo man in seiner alten Rolle erkannt wird. Ein wenig kann man den Rollentext von fr&#252;her noch auswendig, aber man hat nicht mehr diesen Elan, weil fr&#252;her war das Publikum ein gr&#246;&#223;eres, jetzt sind es einzelne Interessierte. Dazu kommen die Zurufe, dass der / die Neue die Rolle nicht so gut spielt, wie man selbst war. Es wird berichtet, was jetzt nicht passt, was fr&#252;her besser war. So tr&#228;gt man eine doppelte B&#252;rde, die Last, dass man von der B&#252;hne abgetreten ist und die Last, dass man mit den Schw&#228;chen der Nachfolger konfrontiert, zum Eingreifen aufgefordert wird. Dabei wird vergessen, dass man nicht mehr auf der B&#252;hne auftritt, sondern in der Requisitenkammer die alten Kost&#252;me hegt und pflegt.</p>
<p style="text-align: left;">
Herzflimmern.</p>
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		<title>HERZ.kammer</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 09:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[In unseren Breiten ist es &#252;blich, dass die Buchhaltung und das Finanzwesen einen wichtigen Bereich in der F&#252;hrung eines Betriebes einnimmt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In unseren Breiten ist es &#252;blich, dass die Buchhaltung und das Finanzwesen einen wichtigen Bereich in der F&#252;hrung eines Betriebes einnimmt. Wer in einem B&#252;ro arbeitet und ist es ein kleines B&#252;ro ist umgeben von Schriftst&#252;cken und Ordnern, deren Ablage &#252;ber Jahre zur&#252;ckreicht. Neben dem Verkaufslokal oder der Werkstatt ist dies das zweite Herz des Betriebes. Ist man im kaufm&#228;nnischen Bereich t&#228;tig und hat man mit dem Rechnungswesen, der Buchhaltung zu tun, dann wei&#223; man, dass dies Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit bei Erstellung der Konten und Buchungen erfordert. Die meisten Buchhaltungen werden heute mit der EDV erledigt, dies &#228;ndert nichts an der Sorgfalt mit der die einzelnen Buchungen durchgef&#252;hrt werden m&#252;ssen. Einige Kleinbetriebe f&#252;hren die Grundaufzeichnungen, wie Wareneingangs- und Kassabuch noch h&#228;ndisch, um dann f&#252;r den Jahresabschluss einen Steuerberater in Anspruch zu nehmen. Sonst ist es kaum m&#246;glich den Anforderungen der Abgabenbeh&#246;rde zu entsprechen.</p>
<p style="text-align: left;">Da stellt sich die Frage wie fahrl&#228;ssig darf ein Staat, wie Griechenland, Portugal oder Italien, wo Milliarden Euro im Staatshaushalt fehlen und an die EU- Finanzbeh&#246;rde falsche Zahlen gemeldet wurden, sein? Das Budget, die Finanzsituation eines ganzen Landes wurde mit Tricks falsch dargestellt. Wie k&#246;nnen es die Aufsichtsbeh&#246;rden zulassen, dass Politiker in solchen Ausma&#223; manipulieren?</p>
<p style="text-align: left;">Machtzentrum.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>VERG&#196;NG:lich III</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 05:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine  Art von Verg&#228;nglichkeit trifft auf Orte und Geb&#228;ude zu, sowie auf das Interesse an den Vorkommnissen in einem Ort und deren Bev&#246;lkerung. Man fragt sich, wie gro&#223; muss der geografischen Raum sein, an dem man Interesse hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Interesse an den Vorkommnissen in einem Ort und an der Bev&#246;lkerung nimmt  mit der Entfernung ab. Man fragt sich, wie gro&#223; muss der geografischen Raum sein, an dem man Interesse hat. Zu einem geografisch weit entfernten Land, zu einem anderen Kontinent besteht dann Interesse, wenn es  einen menschlichen Bezug gibt. So, wenn jemand aus der Familie oder aus dem Freundeskreis sich f&#252;r einen l&#228;ngeren Zeitraum dort aufh&#228;lt oder f&#252;r immer ausgewandert ist. Aufmerksam wird man, wenn sich dort ein Erdbeben, Flutwellen, St&#252;rme, bis hin zu Zugs- und Grubenungl&#252;ck ereignet.</p>
<p>Die sch&#246;nere Alternative ist, wenn man eine Urlaubsreise plant und sich aus TV- Dokumentationen und Internet Informationen holt. Dann widmet man den politischen und wirtschaftlichen Nachrichten aus diesem Gebiet besondere Aufmerksamkeit. Es kann vorkommen, dass bei einer Radionachricht das Wissen aus der Schule wiederkommt oder man holt aus dem B&#252;cherschrank ein Buch und beginnt darin zu lesen. </p>
<p>Vorlesen.</p>
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		<title>LEBENS:abschnitt</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 09:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Wechsel vom Arbeitsleben in die Pension beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Vor allem dann, wenn man diesen Wechsel radikal durchf&#252;hrt, nicht auf Raten oder sich eine Hintert&#252;r offen h&#228;lt. Man beginnt die geleistete Arbeit der letzten Jahrzehnte abzurechnen, eine Abschlussbilanz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Mit dem Wechsel vom Arbeitsleben in die Pension beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Vor allem dann, wenn man diesen Wechsel radikal durchf&#252;hrt, nicht auf Raten oder sich eine Hintert&#252;r offen h&#228;lt. Man beginnt die geleistete Arbeit der letzten Jahrzehnte abzurechnen, eine Abschlussbilanz. Nach diesem Zeitenwandel wendet man sich Neuem zu und st&#246;&#223;t dabei auf eine Wand, es ist dies die Wehmut. Die wenigsten k&#246;nnen sich bei diesem Schritt der Wehmut entziehen, von den Aufregungen und den &#196;rgernissen hat man vieles vergessen. Am besten &#252;bt man sich in Gelassenheit. Die Wochen vor dem Pensionsantritt dauern  l&#228;nger als die Jahrzehnte des Berufs. Das Gef&#252;hl f&#252;r die Zeit ist auf den Kopf gestellt, mit dem Pensionseintritt wird das ganze Leben auf den Kopf gestellt. Seit der Geburt ist es immer bergauf gegangen, mit dem Pensionseintritt geht es bergab. Was mit der Geburt begann, wird mit dem Tod enden.</p>
<p style="text-align: left;">Von der Wiege bis zur Bahre.</p>
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		<title>BE:schwerden</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 09:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der am h&#228;ufigsten ge&#228;u&#223;erte Gl&#252;ckwunsch bei festlichen Anl&#228;ssen ist: „Bleiben sie gesund“, in K&#228;rnten kurz: „Gsund bleibn“. Daher erleben wir jeden Tag, an dem wir nicht gesund sind, als &#196;rgernis, als einen Fehler der Natur, eine Misswirtschaft des Sch&#246;pfers.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der am h&#228;ufigsten ge&#228;u&#223;erte Gl&#252;ckwunsch bei festlichen Anl&#228;ssen ist: „Bleiben sie gesund“, in K&#228;rnten kurz: „Gsund bleibn“. Daher erleben wir jeden Tag, an dem wir nicht gesund sind, als &#196;rgernis, als einen Fehler der Natur, eine Misswirtschaft des Sch&#246;pfers. Wie aber gehen Menschen mit dem Alltag um, die in fr&#252;hen Jahren krank geworden sind oder im Alter kr&#228;nklich werden? Dabei sehnen sich gerade diese nach Freude und Abwechslung. Oft ist man der Meinung, dass man der Einzige mit Beschwerden ist, alle anderen sind gesund und gl&#252;cklich. Diese Ansicht bleibt so lange aufrecht, bis man einen Bekannten im Krankenhaus besucht, der zu den gl&#252;cklichen Menschen z&#228;hlte und jetzt total ungl&#252;cklich ist.</p>
<p style="text-align: left;">Sp&#252;rt man beim Abschiednehmen vom Betrieb k&#246;rperliche Unsicherheit, so muss man dies akzeptieren. Steht man im leeren Lager und wei&#223; das man hier nichts mehr zu sagen hat, kann  dies Betroffenheit hervorrufen. Man muss etwas loslassen, an dem man sich festhalten konnte. Noch wei&#223; man nicht, an was man sich in der Zukunft festhalten wird.</p>
<p style="text-align: left;">K&#228;rntnerstra&#223;e.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>GESCH&#196;FTS:zeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 12:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommt man zu einem Gesch&#228;ft, dann ist es &#252;blich, dass in der N&#228;he der Eingangst&#252;r die &#214;ffnungszeiten ersichtlich sind. Manches mal sind die Gesch&#228;ftszeiten in der Reklames&#228;ule vor dem Gesch&#228;ft integriert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Bei einem Gesch&#228;ft ist es &#252;blich, dass in der N&#228;he der Eingangst&#252;r die &#214;ffnungszeiten ersichtlich sind. Manches mal sind die Gesch&#228;ftszeiten in der Reklames&#228;ule vor dem Gesch&#228;ft integriert. Arbeitszeiten sind ein gutes Mittel um dem Tag und dem Leben eine Struktur zu geben. Die umherirrenden Gedanken werden auf den Arbeitsprozess zur&#252;ckgef&#252;hrt. Eine klare Struktur kann Gr&#252;beleien ausschalten.</p>
<p style="text-align: left;">Eine solche Struktur sollte man sich  in der Pension  schaffen, einen Pensionsrythmus. Vom Klosteralltag kann man sich ein Muster ausleihen. Nicht  um der Aktivit&#228;ten willen jede Kleinigkeit sofort besorgen oder erledigen, sie b&#252;ndeln und  gemeinsam erledigen. Nicht in der Stille  verharren, neue soziale Verbindungen schaffen und sich caritativ  bet&#228;tigen. Regelm&#228;&#223;ig ein Tagebuch f&#252;hren und Texte verfassen. Gedanken k&#246;nnen einsam machen.</p>
<p style="text-align: left;">Gsund bleibn.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ALT:werden</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 09:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die  B&#252;cher, welche sich mit der Lust und der Freude am Altwerden besch&#228;ftigen sind so zahlreich wie die B&#228;ume am Waldesrand. Es vergeht kein Tag, an dem man nicht etwas zur demografischen Entwicklung der Bev&#246;lkerung erf&#228;hrt, und es stimmt, wir werden &#228;lter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Es vergeht kein Tag, an dem man nicht etwas zur demografischen Entwicklung der Bev&#246;lkerung in &#214;sterreich aus den Medien erf&#228;hrt, und es stimmt, wir werden &#228;lter. Auch die Buchverlage haben entdeckt, dass dieses Thema ein Hoffnungsmarkt ist, eine Marktl&#252;cke. Man versucht anderen Branchen, wie Seniorenreisen, Nahrungsmittelerg&#228;nzungen oder Bekleidung f&#252;r Senioren nachzueifern. Die B&#252;cher, welche sich mit der Lust, der Freude und den Beschwerden beim Altwerden besch&#228;ftigen, sind so zahlreich wie die B&#228;ume am Waldesrand. So gibt es die Spezialisten, ob Theologe, Philosoph, Internist, Sportarzt, Hirnforscher oder Psychotherapeut, die selbst in das reife Alter gekommen sind und alle verfassen einen Ratgeber &#252;ber das &#196;lterwerden. Eines ist unumst&#246;&#223;lich, am &#196;lterwerden kann niemand etwas &#228;ndern, kein Ratgeber und kein Sachbuch, &#228;ndern kann man seine Einstellung zum eigenen K&#246;rper. Die Gebrechlichkeit des Leibes annehmen, zur Kenntnis nehmen, dass man verschiedene Aufgaben nicht mehr so schnell erledigen kann. Angefangen beim Gehen, besonders das Aufw&#228;rtsgehen, beim Essen, man vertr&#228;gt nicht mehr alle Speisen gleich gut.</p>
<p style="text-align: left;">Nach einer Geburtstagsfeier im Familienkreis wird oft gesagt, jetzt ist die Tante schon f&#252;nfundsiebzig Jahre alt und noch immer „gut drauf“. Das bedeutet, dass sie sich drei oder vier Stunden von ihrer besten Seite gezeigt hat, meistens ohne k&#246;rperliche Anstrengungen. Familienfeiern haben viel mit Sitzen zu tun, man muss die Feier absitzen, so wie man eine Strafe absitzen muss, obwohl man nichts Unrechtes getan hat. </p>
<p style="text-align: left;"> Professor Ernst P&#246;ppel hat sich aus der Sicht der Hirnforschung mit dem Alter besch&#228;ftigt, und den Schluss gezogen: „Je &#228;lter umso besser“, so der Buchtitel. Zitate aus dem Buch: „Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische,sondern dass sie ist.“ „Heutzutage denken viele Menschen zu egoistisch“. „Altern bedeutet, vom M&#252;ssen zum Wollen gelangen. Es ist die geschenkte Freiheit nicht zu m&#252;ssen“. </p>
<p style="text-align: left;">Es gibt f&#252;r jeden zeitlose Momente, wie am Meer zu sitzen, die Wiese zu betrachten, seinen K&#246;rper zu sp&#252;ren und sich innerlich jung f&#252;hlen. Der Verstand versteht es nicht, dass man k&#246;rperlich betrachtet bald das sechzigste Lebensjahr erreicht, aber tief im Inneren f&#252;hlt man sich so, als w&#252;rde man als Drei&#223;igj&#228;hriger am Meer sitzen. Das Gef&#252;hl macht den Alterungsprozess, wie es  f&#252;r die die Haut oder die Muskeln gilt, nicht mit. Dazu sagt die Psychotherapie, dass die Gef&#252;hle nicht altern m&#252;ssen, dass man im Alter genau dieselben Gef&#252;hle haben kann wie in jungen oder mittleren Jahren. Wie w&#228;re es sonst m&#246;glich, dass sich &#228;ltere Leute, &#252;ber Siebzig, noch genauso verlieben k&#246;nnen wie Zwanzigj&#228;hrige.</p>
<p style="text-align: left;">Ewige Liebe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>FASCHING:kehraus</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2011/03/08/faschingkehraus/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 05:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche geben sich viel M&#252;he um im Leben Aufmerksamkeit zu erregen. Man f&#228;hrt von  einer Party zur n&#228;chsten, auf der  Faschingsparty versucht man durch ein schillerndes, knappes Kost&#252;m aufzufallen. Jeder will beim Gschnas der jungen Wirtschaft gesehen werden, dort besteht die M&#246;glichkeit Verbindungen zu anderen Unternehmer herzustellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Manche erreichen im Leben nur mit viel M&#252;he Aufmerksamkeit. Sie fahren von  einer Party zur n&#228;chsten und versuchen auf der  Faschingsparty durch ein schillerndes, knappes Kost&#252;m aufzufallen. Jeder will beim Gschnas der jungen Wirtschaft gesehen werden, dort besteht die M&#246;glichkeit Verbindungen zu anderen Kollegen herzustellen. Die Stadtpolizisten treffen sich zu einer Schnapserrunde,  die Wirte zu einem Sausch&#228;delschmaus. Frauen bilden ein eigenes Netzwerk, f&#252;r mehr Erfolg im Berufsleben und nicht durch die Beziehungen zu M&#228;nnern Karriere zu machen. Die Fischer laden zur Nixenparty, die &#8220;Stempler&#8221;, Menschen welche Arbeitslosengeld beziehen, haben ihren Stemplerball und besonders lustig ist es auf dem Gschnasfest der Pfarrhaush&#228;lterinnen.</p>
<p style="text-align: left;">Auf dem Weg zur Arbeit trifft man Leute, die ohne es zu wollen auffallen. So, wenn jemand bei starkem Schneefall mit dem Fahrrad auf dem Fahrradweg, der nicht ger&#228;umt ist, unterwegs ist. Er  wird von einem Polizisten, der einen Schutzweg &#252;berwacht, angehalten und sein Fahrrad wird kontrolliert. Der Polizist beanstandet, dass er am Fahrrad keine Winterreifen montiert hat. Er muss drei&#223;ig Euro Strafe zahlen und das Fahrrad schieben.</p>
<p style="text-align: left;">Ein &#228;lterer Herr geht mit einer Katze im Transportkorb &#252;ber den Hauptplatz und kehrt beim Mc Donald zu. Katzen wollen einen Big Mac fressen.</p>
<p style="text-align: left;">Lei drei.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>VER:r&#252;ckt</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2011/02/24/verruecktheit-ii/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 05:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einem Maskenball oder bei einem Faschingsumzug schaffen es viele eine andere Identit&#228;t anzunehmen, eine andere Rolle zu besetzen oder wie gerne gesagt wird, sie schl&#252;pfen in eine andere Haut. Manchmal w&#228;re es besser man k&#246;nnte aus der Haut fahren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Auf einem Maskenball oder bei einem Faschingsumzug nehmen viele eine andere Identit&#228;t an, sie besetzen eine andere Rolle oder wie gerne gesagt wird, sie schl&#252;pfen in eine andere Haut. Manchmal w&#228;re es gut man k&#246;nnte aus der Haut fahren. Beim Faschingstreiben ist man au&#223;er sich, maskiert,  geschminkt und verr&#252;ckt. Wie viele verschiedene Leben k&#246;nnen wir hier auf Erden haben und wie viele Rollen vertr&#228;gt unsere Psyche, dabei sind nicht Theaterrollen gemeint. Dabei gibt es die Rolle des guten Ehemannes und strengen Abteilungsleiters, die andere Seite ist  der verschwenderische Unterhalter in einer Bar. Der allseits beliebte Bankdirektor und zu hause der missmutige Ehepartner.</p>
<p style="text-align: left;">Ist es verr&#252;ckt, wenn bei der rockigen Faschingsmesse in der  Dreifaltigkeitskirche in V&#246;lkendorf bei der Predigt der Versuch unternommen wurde, die Auferstehung als eine Verr&#252;cktheit des Lebens zu bezeichnen. Es wird von uns verlangt an etwas zu glauben, was au&#223;erhalb unserer  Normalit&#228;t und Erfahrung steht. Die „Dreifaltigkeit“, drei Personen in einer Person vereint, kann als Verr&#252;cktheit bezeichnet werden. Fasching und Ostern haben vieles gemeinsam. Nehmen die Kirchenbesucher maskiert an der heiligen Messe teil, so wird das Au&#223;ersichsein, das dem Glauben innewohnt, auch &#228;u&#223;erlich dokumentiert. Auf einem Hut findet sich der Bericht von der Er&#246;ffnung der olympischen Spiele in Vancouver. Dort findet der irre Kampf um Medaillen statt, dabei wird mit Tausendstelsekunden gemessen, eine Bewegung, die mit dem menschlichen Auge nicht  wahrnehmbar ist. Niemand leistet gegen diese verr&#252;ckte Art der Leistungsbemessung Widerstand. Vieles was uns im Alltag bewegt, bewegt sich im Bereich des N&#228;rrischen. Im Evangelium nach Lukas, am sechsten Sonntag im Kirchenjahr, hei&#223;t es: &#8220;Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Die Normalit&#228;t wird auf den Kopf gestellt. </p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.kath-kirche-kaernten.at/pages/bericht.asp?id=8525">Aus dem Tagebuch, 14.2.2010</a></p>
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		<title>THOMAS:bernhard</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 08:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswarnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Tag w&#228;re Thomas Bernhard achtzig Jahre alt geworden. Einer seiner markanten S&#228;tze lautet: „Die Ursache jedes &#220;bels ist man selbst“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Gestern w&#228;re Thomas Bernhard achtzig Jahre alt geworden. Einer seiner markanten S&#228;tze lautet: „Die Ursache jedes &#220;bels ist man selbst“. Er k&#246;nnte damit gemeint haben, dass wir dazu neigen die Ursache f&#252;r unsere Probleme bei anderen zu suchen. Anderen die Schuld an unserem Ungl&#252;ck zuzuschieben. Es gibt Lebenssituationen, die von anderen mitgesteuert werden, wenn man es dabei bel&#228;sst. F&#252;r b&#246;se Menschen wird oft mehr Verst&#228;ndnis aufgebracht als f&#252;r die Braven. In der Bibel steht, dass im Himmel mehr Freude &#252;ber einen reuigen S&#252;nder herrscht, als &#252;ber hundert Gerechte. Die Frage ist, ob b&#246;se Menschen ein Unrechtsempfinden haben?  Sie sehen sich nie im Unrecht.</p>
<p style="text-align: left;">Es hei&#223;t, dass sich viele Menschen damit die H&#246;lle auf Erden schaffen, indem sie die  Schuld bei anderen  suchen. Andere Menschen mit Vorw&#252;rfen &#252;berh&#228;ufen, die nicht stimmen und sich dabei selbst die H&#246;lle bereiten. Die christliche Theologie sieht im Himmel und in der H&#246;lle keinen jenseitigen Zustand. Die Menschen bereiten sich, durch gute Taten den Himmel und durch schlechte Taten die H&#246;lle, hier auf Erden selbst.</p>
<p style="text-align: left;">Eine Eigenschaft, mit denen man sich die H&#246;lle auf Erden bereiten kann, ist die Eifersucht. Es gibt nichts Konkretes, man bohrt  in Ereignissen und erwartet, dass aus den Bohrl&#246;chern, Honig und Milch flie&#223;en, es kommt bittere Galle. Nebens&#228;chliche Vorkommnisse werden zu einer Geschichte entwickelt.</p>
<p style="text-align: left;">Fegefeuer.</p>
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