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	<title>Schlagloch &#187; Menschennorm</title>
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		<title>ABSCHIED:nehmen II</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 04:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschennorm]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom „ Abschiednehmen“ gibt es viele Lieder, bei verschiedenen Anl&#228;ssen  wird davon gesungen und gesprochen. An oberster Stelle meint man den  Abschied von einem anderen Menschen durch den Tod.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Vom „ Abschiednehmen“ gibt es viele Lieder, bei verschiedenen Anl&#228;ssen  wird davon gesungen und gesprochen. An oberster Stelle meint man den  Abschied von einem anderen Menschen durch den Tod. Dieser Abschied ist ein Schnitt in das Herz, der wieder heilt, aber eine Narbe hinterl&#228;sst. Das Blut kann nicht mehr frei flie&#223;en, dies verursacht die Schmerzen im Brustbein. Es ist eine Frage wie nahe man dem Menschen gestanden ist. Qualvoll empfinden manche das Abschiednehmen, wenn sie aus beruflichen Gr&#252;nden in ein anderes Land ziehen und die Ehefrau mit den Kindern oder die Eltern zur&#252;cklassen m&#252;ssen. Mit den technischen M&#246;glichkeiten von heute, wie Telefon und Email bleibt man in Verbindung. Etwas fehlt, der k&#246;rperliche Kontakt, von Haut zu Haut.</p>
<p style="text-align: left;">Ein anderes Abschiednehmen steht in Verbindung mit dem Wort „Heimat“, aus einer Wohnung, von einem Ort wegziehen. Ein Tal wo man jahrelang gelebt hat, eine Felswand, einen Berggipfel auf den man t&#228;glich geschaut hat, verlassen. Der Dobratsch zeigt sich zu den verschiedenen Tages- und Jahreszeiten immer in einer anderen Farbe. In der &#8220;Roten Wand&#8221; habe ich t&#228;glich etwas Neues entdeckt. Der Felsen hat mich getr&#246;stet, wenn ich traurig war, hat mir Ratschl&#228;ge gegeben, wenn ich seine Hilfe gesucht habe und hat mir Ruhe und Sicherheit vermittelt. Er hat mich an seine Brust gedr&#252;ckt und gesagt: „Auf diesen Felsen kannst du dein Leben bauen“. Er wird mir in meiner neuen Heimat fehlen.</p>
<p style="text-align: left;">Absturzsicher.</p>
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		<title>NAH:erlebnis</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 06:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Haushalt von jungen Leuten ist es heute nicht mehr &#252;blich, dass die Bett- und Unterw&#228;sche geb&#252;gelt wird. Vieles wird nach dem Waschen ohne B&#252;geln verr&#228;umt, niemand hat daf&#252;r die Zeit und man legt auch keinen Wert darauf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Haushalt von jungen Leuten ist es heute nicht mehr &#252;blich, dass die Bett- und Unterw&#228;sche geb&#252;gelt wird. Vieles wird nach dem Waschen ohne B&#252;geln verr&#228;umt, niemand hat daf&#252;r die Zeit und man legt auch keinen Wert darauf. Immer &#246;fter wird Einweggeschirr verwendet, so kommt nach dem Essen alles in den M&#252;ll, das Essgeschirr und die Essensreste. Das Vorzeigebeispiel sind die Mc Donalds Restaurant. In Amerika gibt es auch in der gehobenen Mittelschicht kein Essgeschirr mehr wie wir es in Europa kennen, alles Einweggeschirr.</p>
<p>Auch die Ordnung in den Brieftaschen nimmt weiter ab. &#196;ltere Menschen sind ungl&#252;cklich, dass sie nach dem Zahlen im Supermarkt nicht die Zeit haben, die Geldscheine ordentlich in der Brieftasche zu verstauen. Hinter ihnen wartet schon der N&#228;chste zum Zahlen, im Stra&#223;enverkehr w&#252;rde man sagen der Nachkommende „dr&#228;ngelt“. Wer ist im Supermarkt der N&#228;chste?</p>
<p>Nah und frisch.</p>
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		<title>PENSIONS:antrag</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 09:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschennorm]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Pensionsantrag auszuf&#252;llen und abzusenden bedeutet eine sichere finanzielle Versorgung, anderseits wechselt man die Seiten, vom Berufsleben in den Ruhestand. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Den Pensionsantrag auszuf&#252;llen und abzusenden bedeutet eine sichere finanzielle Versorgung, anderseits wechselt man die Seiten, vom Berufsleben in den Ruhestand. Man wechselt damit wahrscheinlich auch die Ansichten, vom kritischen und berufsorientierten, zum unbeteiligten und bequemen Denken.</p>
<p style="text-align: left;">Viele Menschen w&#252;nschen mir eine sch&#246;ne Pension und Gesundheit. Es ist dasselbe wie bei einem runden Geburtstag, auch dort ist der oberste Gl&#252;ckwunsch, dass man gesund bleibt. Mit jeder Woche, in der ich verschiedene Schritte in Richtung Pension erledige, freue ich mich auf die n&#228;chsten Schritte. Die Bedenken, ob das Gesch&#228;ft weitergef&#252;hrt wird, haben sich erledigt. Vor einigen Jahren bestand die Perspektive darin, einen Totalabverkauf durchzuf&#252;hren.</p>
<p style="text-align: left;">Pensionserh&#246;hung.</p>
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		<title>LEBENS:mittel</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 06:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschennorm]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommt man zuf&#228;llig oder mit einem Besuch in ein Einkaufszentrum, dann wird es schwer im Lebensmittelmarkt die Pr&#228;sentation von Fleisch, Wurst oder K&#228;se zu akzeptieren. Dort geht man an Sch&#252;tten und Gitterk&#246;rben vorbei, wo sich das Fleisch, die Wurst und der K&#228;se zu Aktionsbergen t&#252;rmen. Die Nahrungsmittel werden &#246;ffentlich zur Schau gestellt, dass an ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Kommt man zuf&#228;llig oder mit einem Besuch in ein Einkaufszentrum, dann wird es schwer im Lebensmittelmarkt die Pr&#228;sentation von Fleisch, Wurst oder K&#228;se zu akzeptieren. Dort geht man an Sch&#252;tten und Gitterk&#246;rben vorbei, wo sich das Fleisch, die Wurst und der K&#228;se zu Aktionsbergen t&#252;rmen. Die Nahrungsmittel werden &#246;ffentlich zur Schau gestellt, dass an ihnen nichts intimes bleibt. Man bekommt das Gef&#252;hl, dass diese Lebensmittel aus einer anonymen Fabrik kommen und genauso vom Flie&#223;band laufen, wie ein Staubsauger oder eine Bohrmaschine. Die Schleuderpreise, mit denen die Milch oder das Fleisch angeboten werden, werten die Nahrungsmittel noch weiter ab. Den Landwirten ist es aufgesto&#223;en, dass nicht nur ihre Produkte, sondern auch ihre Arbeit und ihr Beruf durch diese Preisschlacht abgewertet werden. Wer weis, wie viel Liebe und Arbeit im Brot, in der Milch, K&#228;se, sowie Fleisch steckt, erschrickt dar&#252;ber wie die Lebensmittel durch die Art der Pr&#228;sentation und die Rabatte abgewertet werden.</p>
<p style="text-align: left;">In der Gro&#223;buchhandlung werden die B&#252;cher stapelweise auf sogenannten Aktionstischen angeboten. B&#252;cher, die in den Zeitungen, im H&#246;rfunk oder im Fernsehen besprochen werden, die Bestseller. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand stehen bleibt ist dort am gr&#246;&#223;ten, wo der Stapel am gr&#246;&#223;ten ist. Ein B&#252;cherstapel kommt mir vor, wie ein Haufen Erbrochenes, wo der Autor seine innersten Gedanken erbrochen hat. Einmal mit sch&#246;nen Bildern bereichert, ein andermal mit engen Zeilen bedruckt. Genauso wie den Nahrungsmitteln ergeht es den B&#252;chern, auch hier kommen die Schleuderpreise zur Anwendung. Wer nicht zur absoluten unterhaltsamen Spitze geh&#246;rt, wird verramscht. Wie mag sich ein Autor f&#252;hlen, der sein Buch um Euro 2.99 und darunter, auf einem „W&#252;hltisch“ liegen sieht?  </p>
<p style="text-align: left;">Drei&#223;ig Zeilen.       </p>
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		<title>JUBIL&#196;UM:spiel</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 05:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Menschennorm]]></category>

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		<description><![CDATA[Anl&#228;sslich des zehn Jahresjubil&#228;um seit  der Jahrtausendwende hat sich in der Verwandtschaft ein Frage- und Antwortspiel entwickelt. Um der Geschwindigkeit, mit der diese Jahre vergangen sind, etwas von der Grausamkeit zu nehmen, fragt man sich gegenseitig, was einem in den letzten zehn Jahren am meisten Freude gemacht hat. Von den Unfreuden, Gott sei dank gibt es keine gr&#246;&#223;eren Ungl&#252;cke, will man nicht reden. Die Ereignisse fallen ganz unterschiedlich aus. Die j&#252;ngere Generation hat viel erlebt, Hochzeiten, die Geburt von Kindern, Schulanfang, Wohnungswechsel, neue Autos und den Wechsel der Arbeitspl&#228;tze. In der mittleren Generation sp&#252;rt man die Langeweile, man hat im Konsumleben seinen Platz gefunden und einen Wohlstandsbauch angesetzt. Dazwischen mischt sich die Sorge, dass die Idylle, die man sich geschaffen hat, Spr&#252;nge bekommen k&#246;nnte. Die Wirtschaftskrise den Arbeitsplatz gef&#228;hrdet, die Partnerschaft durch Au&#223;enstehende oder vom Partner selbst zerst&#246;rt werden k&#246;nnte. Der Partner eine neue geistige oder k&#246;rperliche Herausforderung sucht, um die Langeweile zu durchbrechen. Bei den &#228;lteren Angeh&#246;rigen herrscht dar&#252;ber Verwunderung, es entsteht eine leichte Panik, dass zehn Jahre vergangen sind.

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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Anl&#228;sslich des zehn Jahresjubil&#228;um seit  der Jahrtausendwende hat sich in der Verwandtschaft ein Frage- und Antwortspiel entwickelt. Um der Geschwindigkeit, mit der diese Jahre vergangen sind, etwas von der Grausamkeit zu nehmen, fragt man sich gegenseitig, was einem in den letzten zehn Jahren am meisten Freude gemacht hat. Von den Unfreuden,Gott sei Dank gibt es keine gr&#246;&#223;eren Ungl&#252;cke, will man nicht reden. Die Ereignisse fallen ganz unterschiedlich aus. Die j&#252;ngere Generation hat viel erlebt, Hochzeiten, die Geburt von Kindern, Schulanfang, Wohnungswechsel, neue Autos und den Wechsel der Arbeitspl&#228;tze. In der mittleren Generation sp&#252;rt man die Langeweile, man hat im Konsumleben seinen Platz gefunden und einen Wohlstandsbauch angesetzt. Dazwischen mischt sich die Sorge, dass die geschaffene Idylle Spr&#252;nge bekommen k&#246;nnte. Die Wirtschaftskrise den Arbeitsplatz gef&#228;hrdet, die Partnerschaft durch Au&#223;enstehende oder vom Partner selbst zerst&#246;rt werden k&#246;nnte. Der Partner eine neue geistige oder k&#246;rperliche Herausforderung sucht, um die Langeweile zu durchbrechen. Bei den &#228;lteren Angeh&#246;rigen herrscht dar&#252;ber Verwunderung, dass zehn Jahre vergangen sind,  es entsteht Panik.</p>
<p style="text-align: left;">Bezieht ein  Alleinstehender eine neue Wohnung, m&#252;sste es nach meinen Erleben dazu f&#252;hren, dass er sich Gedanken macht, ob es erf&#252;llend ist, wenn er allein bleibt. W&#228;re es nicht sch&#246;ner die Freude, &#252;ber eine neue Wohnung, mit jemand anderem zu teilen. In Zukunft zu zweit  den Abend und das Wochenende zu verbringen. Es gibt Menschen, die sind sich allein genug, die in Abrede stellen, dass sie jemanden brauchen. Die Gef&#252;hle f&#252;r andere verweigern,sie w&#252;rden sich nur gest&#246;rt f&#252;hlen, m&#252;ssten auf jemanden anderen R&#252;cksicht nehmen. Das einzige Sprachrohr ist das Telefon, zu den Heiligen Zeiten, Weihnachten und Ostern.</p>
<p style="text-align: left;">Schutzbehauptung.</p>
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		<title>HEIM:vorteil</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2009/11/17/heimvorteil/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 06:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Menschennorm]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r die Jugend ist es sehr n&#252;tzlich, wenn sie nach der Berufsausbildung, dem Studium, einen Ortswechsel vollzieht. Andere Menschen, Kulturen, Firmen und Arbeitspl&#228;tze kennenlernt. Dies kann ein Wechsel innerhalb des eigenen Landes sein, in Nachbarstaaten f&#252;hren oder einen Kontinentwechsel bedeuten. Nicht f&#252;r jeden ergibt sich diese Chance, manche f&#252;hren den Familienbetrieb fort, treten in denselben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r die Jugend ist es sehr n&#252;tzlich, wenn sie nach der Berufsausbildung, dem Studium, einen Ortswechsel vollzieht. Andere Menschen, Kulturen, Firmen und Arbeitspl&#228;tze kennenlernt. Dies kann ein Wechsel innerhalb des eigenen Landes sein, in Nachbarstaaten f&#252;hren oder einen Kontinentwechsel bedeuten. Nicht f&#252;r jeden ergibt sich diese Chance, manche f&#252;hren den Familienbetrieb fort, treten in denselben Betrieb ein wie der Vater oder die Mutter. Kehrt man mit neuen Erfahrungen aus dem Ausland zur&#252;ck, dann kann man vieles &#228;ndern, man hat einen anderen Blickwinkel. Man hat nicht den toten Blick, wo die eigenen Schw&#228;chen nicht erkannt oder gerne &#252;bersehen werden. Die, welche zu Hause geblieben sind haben einen anderen Vorteil, den Heimvorteil. Sie k&#246;nnen auf ein heimisches Netzwerk zur&#252;ckgreifen, sie kennen die Gewohnheiten der heimischen Bev&#246;lkerung. Wer hat den besseren Ausgangspunkt: Auslandserfahrung gegen Heimvorteil.</p>
<p>Betreibt man ein Gesch&#228;ft, einen Betrieb, &#252;ber drei&#223;ig Jahre, dann fragen die Kunden oft, ob man schon ewig an diesem Platz ist. Sie haben keine Vorstellung von der Zeit. Bei drei Jahren kann man sich etwas vorstellen, bei drei&#223;ig Jahren verblassen die Vorstellungen. Ein Nachteil ist, dass man kein Jahr, kein Jahrzehnt zur&#252;ckdrehen kann, die Zeit bewegt sich vorw&#228;rts. Von keinem drei&#223;igj&#228;hrigen Auto wird man verlangen, dass alles noch in Schuss ist, wie in den ersten drei Jahren. Von einem Menschen der &#252;ber drei&#223;ig Jahre im Arbeitsleben steht verlangt man, dass noch alles gut funktioniert. Der K&#246;rper verursacht manchmal Blockaden, er blockiert Forderungen die an ihn gestellt werden.</p>
<p>Die Alterserfahrung.</p>
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		<title>SCH&#214;N:heit</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 08:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschennorm]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nat&#252;rlichen Abl&#228;ufe des Lebens k&#246;nnen Probleme verursachen. Eines der nat&#252;rlichen Dinge des Lebens ist das Altern. Es ist schwierig, die richtige Einstellung zu seinem Alter zu finden. Manches mal sehnt man sich nach dem &#196;lterwerden, weil man hofft, verschiedenen Torheiten aus dem Weg zu gehen, zum Anderem will man sich mit dem Altern Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die nat&#252;rlichen Abl&#228;ufe des Lebens k&#246;nnen Probleme verursachen. Eines der nat&#252;rlichen Dinge des Lebens ist das Altern. Es ist schwierig, die richtige Einstellung zu seinem Alter zu finden. Manches mal sehnt man sich nach dem &#196;lterwerden, weil man hofft, verschiedenen Torheiten aus dem Weg zu gehen, zum Anderem will man sich mit dem Altern Zeit lassen. Noch schwieriger ist es, wie man Menschen ab einem gewissen Alter begegnen soll. Es gibt verschiedene Alterstypen: Die einen sind stolz auf ihr Alter, geben ihr Alter offen zu. Diese geh&#246;ren zu jenen, die gut aussehen und sehr aktiv sind. Hier zeigt es sich,  dass wir uns &#252;ber Aktivit&#228;t und Sch&#246;nheit definieren, dass Aktivsein und Sch&#246;nheit gefragt sind. Wer strahlt nicht, wenn er f&#252;r sein Aussehen ein Kompliment erh&#228;lt, es ist wie eine Vitaminpille. Ein Kompliment kann sein, dass man im Alter keine Pillen nehmen muss.  </p>
<p style="text-align: justify;">Jede Frau h&#246;rt es gerne, dass sie sch&#246;n aussieht. Weniger angenommen wird der Spruch, „dass man f&#252;r sein Alter noch gut aussieht“. Selbst sagt man von anderen Personen, „dass sie f&#252;r ihr Alter gut aussehen und flott unterwegs sind“. Oder umgekehrt, „dass sie f&#252;r ihr Alter viele Falten haben und &#228;lter aussehen, als sie wirklich sind“. Ein Leben ohne Pille. </p>
<p style="text-align: justify;">Viel L&#228;rm um nichts.           </p>
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		<title>ALTERS:sorgen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 07:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Menschennorm]]></category>

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		<description><![CDATA[Die W&#252;nsche &#228;lterer Menschen sind verschieden. Die einen sehnen sich nach Ruhe und Erholung, andere wollen verreisen und etwas erleben. Dabei kommt es auf den Zustand der Gesundheit, auf das k&#246;rperliche Wohlbefinden und die finanziellen M&#246;glichkeiten an. Andere engagieren sich in einem gemeinn&#252;tzigen Verein und &#252;bernehmen verschiedene soziale Aufgaben. F&#252;r viele geh&#246;rt der Umgang mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die W&#252;nsche &#228;lterer Menschen sind verschieden. Die einen sehnen sich nach Ruhe und Erholung, andere wollen verreisen und etwas erleben. Dabei kommt es auf den Zustand der Gesundheit, auf das k&#246;rperliche Wohlbefinden und die finanziellen M&#246;glichkeiten an. Andere engagieren sich in einem gemeinn&#252;tzigen Verein und &#252;bernehmen verschiedene soziale Aufgaben. F&#252;r viele geh&#246;rt der Umgang mit den Enkeln zum Sch&#246;nsten. Manche erweitern ihr Wissen, besuchen Vortr&#228;ge und Seminare oder beginnen ein Studium. Andere widmen sich ihrem Hobby, wie der Jagd, dem T&#246;pfern oder dem Garten. Die M&#246;glichkeiten sind so verschieden und vielf&#228;ltig wie die Menschen. Im Trend liegen PC Kurse f&#252;r Senioren, unter dem Motto: „Oma und Opa surfen durch das Internet“. Bei anderen bricht die Kreativit&#228;t durch, sie brechen aus ihrer bisherigen sozialen Rolle aus und schaffen ein Alterswerk, wie der Schweizer Autor Gerhard Meier mit seiner „Amrainer Tetralogie“.  Eines ist den &#228;lteren Menschen gemeinsam, sie sprechen nicht dar&#252;ber, dass die Zeit endlich ist, die ihnen f&#252;r die Aktivit&#228;ten bleiben. Sehr oft sind &#228;ltere Personen, wenn es die Kr&#228;fte erlauben, rastlos.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine sechsundneunzigj&#228;hrige Frau, die einen Teil ihrer Zeit  mit dem Fernsehen verbringt und dabei  mit vielen menschlichen  und wirtschaftlichen Katastrophen konfrontiert wird, hat mir gegen&#252;ber ihre Sorge ge&#228;u&#223;ert, dass die Welt untergehen k&#246;nnte, bevor sie hundert Jahre alt sein wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Jahrhundertmensch.   </p>
]]></content:encoded>
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		<title>TAUSCH:handel</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 05:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschennorm]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch an Orten, bei Wohnungen, wo die n&#228;chste Stra&#223;e mehrere Hunderte Meter entfernt ist, kann man den Stra&#223;enl&#228;rm h&#246;ren. An sch&#246;nen Tagen, wenn der Wind weht und dazwischen aus einem angrenzenden Garten der helle Ruf eines spielenden Kindes. Gegen dieses Rauschen, das am fr&#252;hen Vormittag und am sp&#228;ten Nachmittag am st&#228;rksten ist, gibt es keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch an Orten, bei Wohnungen, wo die n&#228;chste Stra&#223;e mehrere Hunderte Meter entfernt ist, kann man den Stra&#223;enl&#228;rm h&#246;ren. An sch&#246;nen Tagen, wenn der Wind weht und dazwischen aus einem angrenzenden Garten der helle Ruf eines spielenden Kindes. Gegen dieses Rauschen, das am fr&#252;hen Vormittag und am sp&#228;ten Nachmittag am st&#228;rksten ist, gibt es keine Rechtshandhabe. Wir leben in einer Gesellschaft mit klaren Rechtsregeln, wir sind in einem stabilen Rechtssystem aufgewachsen. Es ist ein seltener Zustand, wenn es im Kopf v&#246;llig still wird, wir sind nicht nur dem L&#228;rm von au&#223;en ausgesetzt. Die moderne Hirnforschung sagt, dass wir unsere T&#228;tigkeiten unabh&#228;ngig von unserem Willen ausf&#252;hren. Wir best&#228;tigen im Nachhinein die Entscheidung unsers Gehirn, dies ist der freie Wille. Wir haben die M&#246;glichkeit etwas nicht zu tun, uns gegen unser Gehirn aufzulehnen.</p>
<p>Als Kind lernen wir, dass es menschliche Regeln gibt, jeder seine Freiheiten hat, aber keine endg&#252;ltigen Freiheiten. Ohne Regeln w&#252;rden wir st&#228;ndig agieren, wir w&#252;rden die Grenze des N&#228;chsten &#252;berschreiten. Grenzenlose Freiheit w&#252;rde uns in die Unfreiheit f&#252;hren, das sichere Leben w&#252;rde zur Unsicherheit ausarten. Jedes Lebensalter bietet andere Freiheiten, Lebensabschnittsfreiheiten. Die Freiheit der Jugend, bei Mode, Unterhaltung oder Verantwortung unterscheiden sich in vielen Punkten von den Freiheiten des Alters. Die unfreiste Zeit des Lebens ist die Zeit der Lebensmitte. Im Alter n&#252;tzt man noch einmal die menschlichen Freiheiten aus, besitzt man ein gesundes Mass an Selbstbewusstsein und blickt auf sein Leben mit Selbstachtung zur&#252;ck. Es ist die Zeit, sich noch einmal gegen gesellschaftliche Entwicklungen aufzulehnen, vieles nicht gut zu hei&#223;en. Sich nicht durch Jugend und Sch&#246;nheit in das Abseits dr&#228;ngen lassen. Die einzige Grenze der Altersfreiheit ist die Grenze des eigenen Lebens, die Begrenztheit der Lebensjahre.</p>
<p>Altersfreiheit gegen Jugend.</p>
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		<title>IM:gespr&#228;ch</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 06:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[W&#228;hrenddem ich in einem Stra&#223;ensteilst&#252;ck das Fahrrad schiebe, kann ich zuh&#246;ren, wie junge Menschen miteinander in das Gespr&#228;ch kommen. Auf dem Gehweg ist ein junges Paar unterwegs, beide in Freizeitkleidung, er mit einem Rucksack auf dem R&#252;cken. Sie zu ihm: „Wir sollten etwas schneller gehen, es k&#246;nnte bald zu regnen anfangen“. Er dreht sein Gesicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">W&#228;hrenddem ich in einem Stra&#223;ensteilst&#252;ck das Fahrrad schiebe, kann ich zuh&#246;ren, wie junge Menschen miteinander in das Gespr&#228;ch kommen. Auf dem Gehweg ist ein junges Paar unterwegs, beide in Freizeitkleidung, er mit einem Rucksack auf dem R&#252;cken. Sie zu ihm: „Wir sollten etwas schneller gehen, es k&#246;nnte bald zu regnen anfangen“. Er dreht sein Gesicht zu ihr und schaut sie fragend an? <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Sie deutet auf sein Ohr und gibt ihm zu verstehen, er soll den Kopfh&#246;rer aus dem Ohr nehmen. Er sagt: „Der R&#252;cken tut mir weh.“ Sie schaut ihn fragend an und er deutet, auf ihr Ohr, der Kopfh&#246;rer . Beide bleiben stehen und nehmen jeweils einen Kopfh&#246;rer aus dem Ohr, der Zweite bleibt im anderem Ohr. Sie wiederholt den Satz: „Wir sollten etwas schneller gehen, es k&#246;nnte bald zu regnen anfangen“.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Er antwortet: „Der R&#252;cken tut mir weh.“<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Dann geben beide den Kopfh&#246;rer wieder in das Ohr und gehen weiter. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Im Gespr&#228;ch bleiben. </span></p>
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