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	<title>Schlagloch &#187; Seelenrheuma</title>
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		<title>REGEL:werk</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 08:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Besch&#228;ftigung mit religi&#246;sen Gedanken, mit &#220;berlegungen zur Seele, erscheint mir als sinnvoll, um selbst eine Antwort zu erarbeiten, zu den Vorg&#228;ngen von Geburt, Leben und Tod. Wir sind zwischen den Eckpunkten, Geburt und Tod eingezw&#228;ngt, gezwungen zum Leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die Besch&#228;ftigung mit religi&#246;sen Gedanken, mit &#220;berlegungen zur Seele, erscheint mir sinnvoll, um selbst eine Antwort zu den Vorg&#228;ngen von Geburt, Leben und Tod, zu finden. Wir sind zwischen den Eckpunkten, Geburt und Tod eingezw&#228;ngt, gezwungen zum Leben. F&#252;r manche beginnt der Kampf bei der Geburt, so spricht man bei einer Fr&#252;hgeburt davon, dass das Fr&#252;hchen einen starken Lebenswillen hat. Es folgt das Tauziehen um einen Platz in der Klassengemeinschaft, sich gegen andere Mitsch&#252;lern zu behaupten. Hier herrscht das Recht des St&#228;rkeren und des Gescheiteren. Verf&#252;gt man weder &#252;ber die eine noch &#252;ber die andere Eigenschaft, so muss man sich eine Nische aussuchen um zu &#252;berleben. Dabei kann ein besonderes Talent, ein geschickter Fu&#223;ballspieler, eine sch&#246;ne Gesangsstimme, ein schneller L&#228;ufer oder ein guter Zeichner zu sein, von Vorteil sein. Die K&#228;mpfe setzen sich im Leben fort und nehmen an Sch&#228;rfe zu. Meistens hat derjenige mehr Chancen, welcher der Bessere, Gr&#246;&#223;ere oder St&#228;rkere ist, oder f&#252;r sich eine Nische gefunden hat. In der Nische funktioniert es ohne dem Nachuntentreten, dem Verdr&#228;ngen und das Schlechtmachen von anderen.</p>
<p style="text-align: left;">Das Leben funktioniert nach einem Regelwerk, welches vielfach unverst&#228;ndlich ist. Um vieles unverst&#228;ndlicher ist das Regelwerk f&#252;r die Seele. Das Verst&#228;ndnis f&#252;r Geburt, Leben und Tod ist um vieles einfacher, wenn wir das Regelwerk einfach akzeptieren. Ich glaube, dass sich Maler, Komponisten und Schriftsteller nicht all zu viel mit den Regeln der Kunst  besch&#228;ftigen. Viele Regeln werden von den Betrachtern, den H&#246;rern, den Lesern hineininterpretiert.</p>
<p style="text-align: left;">Regeltechniker.</p>
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		<title>H&#214;RIG:keit III</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 06:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort H&#246;rigkeit bringt man am meisten mit menschlichen Gef&#252;hlen in Verbindung. In den verschiedenen Lebensphasen hat man zu bestimmten Personen ein Abh&#228;ngigkeitsverh&#228;ltnis. Die meiste Anh&#228;nglichkeit zeigt sich in der Kindheits- und Jugendphase, zu den Eltern, Lehrer oder  Pr&#228;fekten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Das Wort H&#246;rigkeit bringt man  meistens mit menschlichen Gef&#252;hlen in Verbindung. In den verschiedenen Lebensphasen kommt es zu wechselnden Abh&#228;ngigkeitsverh&#228;ltnissen. Die meiste Anh&#228;nglichkeit gibt es in der Kindheits- und Jugendphase, zu den Eltern, Lehrer oder  Pr&#228;fekten. Das Internatsleben f&#252;hrt schon in fr&#252;hen Jahren zu einer Abnabelung von den Eltern und verursacht bei vielen Heimweh. Dort hofft man auf die Gunst des Pr&#228;fekten. Bei einer Schar von sechzig Kindern, in einer Schulstufe, geht es im  Studiersaal und in den Schlafs&#228;len, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen, um Ordnung und Gehorsam, nicht um Zuwendung und Aufmerksamkeit.</p>
<p style="text-align: left;">Ein Kreuzzeichen auf die Stirn vor dem Schlafengehen bedeutete ein Auserw&#228;hlter zu sein. Das Kreuz wurde mit dem Fingernagel eingeritzt. Man versucht das Kreuz abzusch&#252;tteln, es glingt in den wenigsten F&#228;llen, au&#223;er es ist jemand bereit das Kreuz mitzutragen. Nicht f&#252;r einen lokalen Kreuzweg zur Osterzeit, f&#252;r ein Leben lang. </p>
<p style="text-align: left;">Es gibt Kinder, die sich der H&#246;rigkeit durch musikalische, literarische oder malerische Begabungen entziehen. Sie leben in ihrem eigenen musischen Kosmos. Das Gef&#252;hl der H&#246;rigkeit gegen&#252;ber jemanden, der einen aus der Not des irdischen Alltages gerettet hat, kann einen ein Leben lang begleiten.</p>
<p style="text-align: left;">Befreiungsschlag.  </p>
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		<title>IN:vasion</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 04:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[KURZ.SCHRIFT]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wei&#223;, dass dies geschehen ist, es kann aber gestern gewesen sein oder vor f&#252;nf, ja sogar vor zehn Jahren. Nicht das ich mich nicht daran erinnern kann, nein, denn ich sehe es noch genau vor meinen Augen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ich wei&#223;, dass es geschehen ist, es kann aber gestern gewesen sein, oder auch vor f&#252;nf, ja sogar vor zehn Jahren. Nicht, dass ich mich nicht daran erinnern kann, nein, denn ich sehe es noch genau vor meinen Augen. Nur kann ich ihnen nicht sagen wann es geschehen ist, denn ich habe jeglichen Sinn f&#252;r Zeit verloren. Sie werden dies schrecklich finden, aber ich habe mich daran gew&#246;hnt, seit…..ich wei&#223; nicht wann.</p>
<p style="text-align: left;">Ich, dass ist ein Herr nach der „Norm Acht“. Ich w&#252;rde ihnen diesen Begriff, seine Bedeutung, seinen Zusammenhang gerne erkl&#228;ren, doch bin ich dazu nicht in der Lage, denn ich verf&#252;ge &#252;ber keine Kenntnisse von der Art meines Staates. Wohl aber kann ich ihnen eine Beschreibung meines &#196;u&#223;eren geben: Fu&#223;l&#228;nge 80 cm, Rumpfl&#228;nge 70 cm, Kopfl&#228;nge 20 cm. Wann immer sie einen Mann mit solchen Ma&#223;en begegnen, dann wissen sie, dass er zu der Gruppe „Norm Acht“ geh&#246;rt, vielleicht bin es sogar ich. Ich habe dies alles erz&#228;hlt, damit sie das Folgende leichter verstehen k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: left;">Es beginnt alles wie gew&#246;hnlich, besser gesagt entsprechend der „Norm Acht“. Ich &#246;ffne die Augen, ohne es zu wollen. &#220;ber mir h&#246;re ich dauernd ein Ger&#228;usch von hohem, tiefem und schrillen Kratzen, ich glaube man pr&#228;gte daf&#252;r das Wort Musik. Ich stehe auf, trete an das Waschbecken und lasse das Wasser &#252;ber die Finger laufen. Es h&#246;rt sich komisch an, dieses Gurgeln und Pl&#228;tschern, und in diesem Moment werden in mir irgendwelche Reize ber&#252;hrt, die mich darin erinnern, selbst einmal solche Laute von mir gesto&#223;en zu haben. Jetzt erkenne ich, ich wei&#223; nicht, ob diese Erinnerung Stunden, Tage oder Jahre dauert, was mit mir geschehen ist. Ohne es &#228;ndern zu k&#246;nnen, ohne es &#252;berhaupt &#228;ndern zu wollen, ja es erf&#252;llt mich nicht  mit Traurigkeit, mein jetziges zeitloses Leben.</p>
<p style="text-align: left;">Ich beobachte mich als einen Mann, der einen dauernden Zeitlauf mit der Zeit betreibt, von einem Termin zum n&#228;chsten jagt. Bis zu jenem Zeitpunkt, als die „Zeitlosen“ die Erde &#252;berfallen. Ich wei&#223;, dass dies geschehen ist, nur kann ich nicht sagen wann. Ich lebe nach diesen Erinnerungen weiter wie gew&#246;hnlich, entsprechend der „Norm Acht“.</p>
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		<title>MILCH:brot</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 07:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer italienischen Tageszeitung konnte man die Schlagzeile lesen: „Es scheint, dass die H&#246;lle leer ist“. In meiner Jugend war der Ausdruck „Tods&#252;nde“ noch &#252;blich. In der Kirche hat bei der Bestrafung der S&#252;nder eine Trendwende eingesetzt. Es wird  nicht mehr der strafende Gott, sondern der verzeihende Gott in den Vordergrund ger&#252;ckt. Eine Episode, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In einer italienischen Tageszeitung konnte man die Schlagzeile lesen: „Es scheint, dass die H&#246;lle leer ist“. In meiner Jugend war der Ausdruck „Tods&#252;nde“ noch &#252;blich. In der Kirche hat bei der Bestrafung der S&#252;nder eine Trendwende eingesetzt. Es wird  nicht mehr der strafende Gott, sondern der verzeihende Gott in den Vordergrund ger&#252;ckt. Eine Episode, die gerne w&#228;hrend des Mittagsessen in Bildungsh&#228;usern erz&#228;hlt wird: Petrus serviert den wenigen Bewohnern des Himmels das Mittagessen. Es gibt seit  Jahren t&#228;glich nur Milch und Brot. Durch ein Fenster kann man beobachten, dass einen Stock tiefer, in der H&#246;lle, die feinsten Speisen serviert werden. Dort gibt es zum Mittagessen verschiedene Fleischgerichte, alkoholische Getr&#228;nke und als Nachtisch Mehlspeisen. Ein Himmelsbewohner fragt Petrus, wie  kommt es, dass wir nur Milch und Brot bekommen, w&#228;hrend sie in der H&#246;lle mit Fleischgerichten und alkoholischen Getr&#228;nken verw&#246;hnt werden. Petrus antwortet: „F&#252;r uns wenige zahlt es sich nicht aus zu kochen“.</p>
<p style="text-align: left;">&#196;hnlich verschieden war die Stimmung bei einem Aufenthalt in einem Kurzentrum. Ist man durch den Speisesaal der Kassenpatienten gegangen, gab es dort Hintergrundmusik und man erlebte fr&#246;hliche und gespr&#228;chige Menschen. Betrat man den Privatspeisesaal, dann sa&#223;en Kurg&#228;ste an Einzeltischen, in die Zeitung vertieft. Jedes Ger&#228;usch von Gabel und Messer war im ganzen Restaurant zu h&#246;ren. Wurde zwischen Bedienung und Gast gesprochen, dann geschah dies im Fl&#252;sterton. Jetzt kann man sich &#252;berlegen, welche Menschen haben sich beim Essen wohler gef&#252;hlt.</p>
<p style="text-align: left;">Zu ebener Erde und im ersten Stock.          </p>
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		<title>GE:h&#246;rt</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Zusammentreffen von Menschen aus den verschiedensten Orten &#214;sterreichs kann auch dazu dienen um festzustellen, was kennt man in anderen Orten vom eigenen Ort. &#220;ber die Ortsgrenze hinaus bekannt ist das Wirken des Grenzlandchores und ein ehemaliger Akteur beim Villacher Fasching. Sie sind sozusagen die Aush&#228;ngeschilder des Ortes. Faschingskrapfen.

 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Heilungsprozess, angeregt durch einen Kuraufenthalt h&#246;rt nicht mit der Kur auf, sondern setzt sich nach der Kur fort. Dies bedeutet kein Vertr&#246;sten der Kurg&#228;ste, die oftmals w&#228;hrend den Behandlungen &#252;ber mehr Beschwerden klagen als vor der Kur, auf sp&#228;ter. Die Kur&#228;rztin verweist bei der Abschlussuntersuchung darauf, dass sich die Kurerfolge in vier bis sechs Wochen nach der Kur zeigen, dies sei wissenschaftlich erwiesen. Aus der Erfahrung weis man, dass sich manche Verspannung nicht durch die  verordneten Therapien, sei es Galvanisation, Moorbad oder Wassergymnastik l&#246;sen, sondern indem sie sich Geh&#246;r verschaffen, dass ihnen jemand zuh&#246;rt. Ein Ort sich Geh&#246;r zu verschaffen mit der Aussicht, dass jemand zuh&#246;rt, ist in Bad Vigaun der Kurheurige Georg. Es ist dort am Abend nicht einfach, das man geh&#246;rt wird, weil das Stimmengewirr ist gro&#223;. Alle hoffen darauf jemanden zu finden, der ihm zuh&#246;rt. Viele der Kurg&#228;ste sind Pensionisten und diese klagen schmerzlich dar&#252;ber, dass ihnen niemand mehr zuh&#246;ren will, obwohl sie eine Menge an Erfahrungen gesammelt haben.  Auch ist es jetzt m&#246;glich manches auszusprechen, was man fr&#252;her aus R&#252;cksicht auf seinen Arbeitsplatz, seine Kollegen, auf eine Gesch&#228;ftsbeziehung oder auf  einen Kredit nicht ausgesprochen hat. Viele meinen,  ist man aus dem Arbeitsproze&#223; ausgeschieden, wird man in der &#214;ffentlichkeit nicht mehr wahrgenommen. Jetzt ist der Kurheurige  eine der wenigen M&#246;glichkeiten sich auszusprechen und viele n&#252;tzen dies  in gro&#223;em Umfang. Es kommen in unserer Gesellschaft in der Regel nicht diejenigen zu Wort die wesentliches zu sagen haben, sondern jene, die sich mit r&#252;cksichtslosen  Methoden Geh&#246;r verschaffen.</p>
<p style="text-align: left;">Das Zusammentreffen von Menschen aus den verschiedensten Orten &#214;sterreichs kann auch dazu dienen, um  festzustellen, was kennt man in anderen Orten vom eigenen Ort. &#220;ber die Ortsgrenze hinaus bekannt ist das Wirken des Grenzlandchores und ein ehemaliger Akteur beim Villacher Fasching. Sie sind sozusagen die Aush&#228;ngeschilder des Ortes. Faschingskrapfen.</p>
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		<title>NAH:tod III</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 06:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[vZum Anderen die Beschreibung, dass im Jenseits Raum und Zeit aufgehoben ist, alles w&#228;hrt ewig, der Eintritt in die Ewigkeit. Der Pfarrer sah in den Schilderungen des Herrn Atzm&#252;ller die Best&#228;tigung f&#252;r die, von der katholischen Kirche verk&#252;ndete Lehre.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Herr Pfarrer meldete sich nach dem Bericht des Herrn Atzm&#252;ller zu Wort und sagte was ihn am meisten bewegt hat:</p>
<p style="text-align: left;">Zum einen die Situation wie Atzm&#252;ller von der „Stimme“ aufgefordert wurde seine Vergehen zu bereuen, wie er sich entscheiden musste, ob er diese bereut oder nicht bereut. Sich sozusagen zwischen Himmel und H&#246;lle entscheiden konnte. Nach Verfehlungen, die er zu „Lebzeiten“ gebeichtet hatte wurde er nicht mehr befragt. Diese S&#252;nden waren auch im Jenseits vergeben. Nach den Regeln des Beichtsakrament: Alles was ihr hier auf Erden vergeben wird, wird auch beim Vater im Himmel vergeben sein.</p>
<p style="text-align: left;">Zum Anderen die Beschreibung, dass im Jenseits Raum und Zeit aufgehoben ist, alles w&#228;hrt ewig, der Eintritt in die Ewigkeit. Der Pfarrer sah in den Schilderungen des Herrn Atzm&#252;ller eine Best&#228;tigung f&#252;r die Lehre der katholischen Kirche .</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.i-med.ac.at/mypoint/news/2007031901.xml">Tabuthema</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>NAH:tod II</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 06:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sich in ihm „innerlich“ abspielte beschreibt Herr Atzm&#252;ller so: „Ich habe trotz meiner Bewusstlosigkeit meine Eltern und Bekannten im Krankenzimmer gesehen und sprechen geh&#246;rt. Ich habe es bedauert, dass meine Geschwister nicht da waren. Ich konnte nicht  verstehen, dass sich meine Eltern nicht dar&#252;ber freuten, dass ich jetzt sterben konnte. Ich wollte allen Menschen verzeihen, die mir Unrecht zugef&#252;gt haben und auch die anderen f&#252;r meine Vergehen um Verzeihung bitten. Ich konnte mich aber nicht mehr verst&#228;ndigen. Von einem Priester bekam ich die „Letzte &#214;lung“, die Eltern fuhren am Abend nach Hause, ich wurde kurze Zeit sp&#228;ter f&#252;r „Tot erkl&#228;rt“. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Vor seinen Schilderungen &#252;ber seine Nahtoderfahrung erz&#228;hlt Herr Josef  Atzm&#252;ller von den &#228;u&#223;eren Umst&#228;nden die dazu f&#252;hrten, dass ihn die &#196;rzte f&#252;r tot erkl&#228;rten: „Ich bekam als 16j&#228;hriger HTL-Sch&#252;ler, im Jahre 1964, &#252;ber das Wochenende Bauchschmerzen. Am Montag kam der Hausarzt der die Eltern beruhigte und sagte, dies vergeht schon wieder. Auf Dr&#228;ngen der Mutter wurde ich aber doch in das Krankenhaus St. P&#246;lten eingeliefert. Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass ich einen Blinddarmdurchbruch und eine Bauchfellentz&#252;ndung hatte, f&#252;r eine Operation sei es schon zu sp&#228;t. Der Primar sagte den Eltern zu, es trotzdem zu versuchen, ohne jede Erfolgsgarantie. Drei Tage sp&#228;ter wurden die Eltern und Verwandte verst&#228;ndigt, dass ich kaum noch &#220;berlebenschancen h&#228;tte, sie sollten kommen um sich von mir zu „verabschieden“. Ich lag im Koma.“</p>
<p style="text-align: left;">Was sich in ihm „innerlich“ abspielte beschreibt Herr Atzm&#252;ller so: „Ich habe trotz meiner Bewusstlosigkeit meine Eltern und Bekannten im Krankenzimmer gesehen und sprechen geh&#246;rt. Ich habe es bedauert, dass meine Geschwister nicht da waren. Ich konnte nicht  verstehen, dass sich meine Eltern nicht dar&#252;ber freuten, dass ich jetzt sterben konnte. Ich wollte allen Menschen verzeihen, die mir Unrecht zugef&#252;gt haben und auch die anderen f&#252;r meine Vergehen um Verzeihung bitten. Ich konnte mich aber nicht mehr verst&#228;ndigen. Von einem Priester bekam ich die „Letzte &#214;lung“, die Eltern fuhren am Abend nach Hause, ich wurde kurze Zeit sp&#228;ter f&#252;r „Tot erkl&#228;rt“. Ich erlebte, wie mein „Inneres“ aus dem K&#246;rper „abgesaugt“ wurde und sich mein Leben noch einmal vor mir abspielte. Bei Situationen in denen ein  Fehlverhalten von mir vorlag wurde ich von einer „Stimme“  gefragt, ob ich dies bereue. Bei Vergehen die ich schon zu „Lebzeiten“ gebeichtet habe, entfiel diese Frage. Der n&#228;chste „Schritt“ war, dass ich mich auf ein „Licht“ zubewegte und pl&#246;tzlich hatte ich die Gewissheit, dass ich &#252;ber das ganze Wissen des Universums verf&#252;ge, dass ich teilhabe  am Universalwissen. Die Zeit, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,  erlebte ich gleichzeitig. Ich kam schwebend immer n&#228;her zum Licht. Da sagte die „Stimme“ zu mir, kehre zur&#252;ck in deinen K&#246;rper.</p>
<p style="text-align: left;">In diesem Augenblick setzte mein irdisches Bewusstsein wieder ein. Ich erwachte mit Schmerzen und war in einem kleinen Raum auf meinem Bett. Ich versuchte zu rufen, Kopf, Arme oder Beine zu bewegen, nichts funktionierte. Nur meine gro&#223;e Zehe konnte ich abbiegen. Mit dieser habe ich mich bemerkbar gemacht, als am Morgen eine Schwester in den Raum kam. Ich wurde wieder zur&#252;ck in das Krankenzimmer gebracht. Nach etwa einem Monat wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen“. </p>
<p>Soweit die Kurzfassung von einem Vortrag des Herrn Atzm&#252;ller, den er in einem Gailtaler Pfarrhof gehalten hat. F&#252;r mich stellt sich die Frage, wo war die Seele, der Geist, von  Herrn Atzm&#252;ller in der Zeit, als  er von den &#196;rzten f&#252;r tot erkl&#228;rt wurde und wessen Stimme hat er geh&#246;rt? </p>
<p>Ansichtssache.</p>
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		<title>BEICH:ten</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 07:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Fastenzeit werden die Christen aufgefordert zur Beichte zu gehen. Seine S&#252;nden zu bereuen und sich von seiner Schuld losprechen zu lassen. Wird man dadurch auch von der Schuld am N&#228;chsten befreit? F&#252;r die S&#252;nden gibt es eine Bu&#223;e in Form von Gebeten. In Bad Vigaun  kann man sich die Art der Beichte aussuchen. Im Beichtstuhl gibt es zwei M&#246;glichkeiten, das Beichtgespr&#228;ch kann man sitzend f&#252;hren, die Beichte muss man kniend ablegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In der Fastenzeit werden die Christen aufgefordert zur Beichte zu gehen. Seine S&#252;nden zu bereuen und sich von seiner Schuld losprechen zu lassen. Wird man dadurch auch von der Schuld am N&#228;chsten befreit? F&#252;r die S&#252;nden gibt es eine Bu&#223;e in Form von Gebeten. In Bad Vigaun  kann man sich die Art der Beichte aussuchen. Im Beichtstuhl gibt es zwei M&#246;glichkeiten, das Beichtgespr&#228;ch kann man sitzend f&#252;hren, die Beichte muss man kniend ablegen. F&#252;r Verfehlungen, die wir gegen die Gesetze des Staat begehen, gibt es konkrete Strafen. Zwei Beispiele, bei einfachen Geschwindigkeits&#252;bertretungen Geldstrafen, bei Einbr&#252;chen Haftstrafen. Bei der Beichte ist die Reue gefragt. Was bessert den Menschen auf Dauer, die Reue oder die Geldstrafe.</p>
<p style="text-align: left;">Die Beichte ist die Voraussetzung f&#252;r den Empfang der hl. Kommunion, beides wird im Kindesalter mit der Erstkommunion eingesetzt. In einem katholischen Internat geh&#246;rte die Beichte zum w&#246;chentlichen Ritual. Der minimale Spielraum den wir Z&#246;glinge hatten, die Gedankenfreiheit, wurde noch einmal reguliert. Es ist normal gewesen, dass man sich ein Stammregisters&#252;ndenblatt angelegt hat und dieses abwechselnd einmal bei dem einen Beichtvater und die n&#228;chste Woche bei einem anderen Beichtvater vorgetragen hat. Nach einer schlechten Schulnote haben die Zweifel an Gott  zugenommen.</p>
<p style="text-align: left;">Fromm.</p>
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		<title>GE:f&#228;ngnis</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 06:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der menschlichen Gemeinschaft dient das Gef&#228;ngnis  dazu, Leute wegzusperren, um f&#252;r ihre Straftaten Bu&#223;e zu tun. Im Gef&#228;ngnis ist jeder, der sich von schlechten Gedanken nicht l&#246;sen kann, sich von verschiedenen Emotionen zu sehr beherrschen l&#228;sst. Dies k&#246;nnen negative Emotionen wie Hass, Wut, Angst oder Eifersucht sein, oder positive Emotionen wie Freude, Gl&#252;ck, Hoffnung oder Liebe. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;"><span style="line-height: 150%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-size: 12pt; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: EN-US; mso-ansi-language: DE-AT; mso-bidi-language: AR-SA;">In der menschlichen Gemeinschaft dient das Gef&#228;ngnis  dazu, Leute wegzusperren, um f&#252;r ihre Straftaten Bu&#223;e zu tun. Im Gef&#228;ngnis ist jeder, der sich von schlechten Gedanken nicht l&#246;sen kann, sich von verschiedenen Emotionen zu sehr beherrschen l&#228;sst. Dies k&#246;nnen negative Emotionen wie Hass, Wut, Angst oder Eifersucht sein, oder positive Emotionen wie Freude, Gl&#252;ck, Hoffnung oder Liebe. In einem Gef&#228;ngnis lebt man, wenn man sich nur der Arbeit oder dem Gegenteil, nur dem Spiel widmet. Zu bedenken ist, dass  Mathematiker, Philosophen, Mediziner, f&#252;r ihre Forschungsarbeiten  ein freiwilliges Gef&#228;ngnis auf sich nehmen. Ohne dem w&#228;ren die Leistungen nicht m&#246;glich. &#196;hnlich ergeht es den Malern, Komponisten oder Dichtern. In Ausnahmef&#228;llen wird der freiwillige Gef&#228;ngnisaufenthalt von der Umwelt akzeptiert. Es ist nicht immer die wissenschaftliche oder k&#252;nstlerische Leistung die wahre Leistung, sondern das Durchhalteverm&#246;gen bei den Projekten, entgegen den &#228;u&#223;eren Umst&#228;nden. Die kreativen Anlagen befinden sich im K&#246;rper, sie brauchen nur befreit werden, Raum und Zeit zum Wachsen. Es ist wie bei den Universen, auch wenn dadurch  ein anderes Universum verdr&#228;ngt oder in seinem Wachstum behindert wird. In der Regel ist nur ein Universum m&#246;glich, nur ausnahmsweise vertragen sich zwei gleichwertige Universen nebeneinander.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 12pt 0cm;"><span style="line-height: 150%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-size: 12pt; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: EN-US; mso-ansi-language: DE-AT; mso-bidi-language: AR-SA;">K&#246;rperuniversum.</span></p>
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		<title>VITAL:kirche</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 05:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenrheuma]]></category>

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		<description><![CDATA[ „Von der Volkskirche zur Individualkirche&#8221; bezeichnete Dr. Peter Deibler seinen Vortrag. Bei dem Wort Individualkirche ist mir der heutige Mensch eingefallen mit seinen pers&#246;nlichen Bed&#252;rfnissen. Egal, welchen Bereich man heranzieht, dort, wo man es sich leisten kann, geht es um die Individualit&#228;t. Das f&#228;ngt beim Essen an, Bioessen, Vitalessen oder Schlemmermen&#252;, betrifft die Kleidung, jedem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> „Von der Volkskirche zur Individualkirche&#8221; bezeichnete Dr. Peter Deibler seinen Vortrag. Bei dem Wort Individualkirche ist mir der heutige Mensch eingefallen mit seinen pers&#246;nlichen Bed&#252;rfnissen. Egal, welchen Bereich man heranzieht, dort, wo man es sich leisten kann, geht es um die Individualit&#228;t. Das f&#228;ngt beim Essen an, Bioessen, Vitalessen oder Schlemmermen&#252;, betrifft die Kleidung, jedem sein Designermodell. Ein neues Auto mit individueller Ausstattung, auf die Fahrgewohnheiten des K&#228;ufers abgestimmt. Die medizinische Forschung verspricht f&#252;r die Zu-kunft Medikamente, die ganz spezifisch auf die Schwingungen jedes Einzelnen und seine Beschwerden wirken.  </p>
<p>Die Individualkirche stelle ich mir so vor, dass sie f&#252;r jeden ein pers&#246;n-liches, ma&#223;geschneidertes Angebot bietet, je nach Lebensverlauf. F&#252;r die verschiedenen Lebensl&#228;ufe sowie f&#252;r die verschiedenen Berufe, wie Tischler, Automechanikerin oder Verk&#228;ufer. Es gibt unterschiedliche Pers&#246;nlichkeiten und Hobbys, wie L&#228;ufer, Musiker, Imker oder Feuer-wehrmann, mit unterschiedlichen Sorgen und Freuden. Die Menschen haben verschiedene Gesichter, so k&#246;nnte man f&#252;r jeden von Gott ein ein-zigartiges Profil erstellen. F&#252;r verschiedene Volksschichten eine unter-scheidbare Kirche, f&#252;r die Jugend eine rockige Kirche, f&#252;r junge Eltern eine Kirche, die anpackt, f&#252;r die Senioren eine vertrauensw&#252;rdige, eine bodenst&#228;ndige Kirche.</p>
<p>Dazu ein Softwareprogramm f&#252;r den PC, das f&#252;r den Einzelnen zu seinen Angaben eine ma&#223;geschneiderte Auslegung der Bibel liefert. Jedem seinen pers&#246;nlichen Glauben, wie seine pers&#246;nliche E-Mail-Adresse.</p>
<p><a href="http://weichensteller7.twoday.net/">Die Breitbandinitiative.</a></p>
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