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	<title>Schlagloch &#187; Sonnseite</title>
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		<title>FROH:botschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 11:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem bin ich mit dem Fahrrad an der Villacher Stadthalle vorbei geradelt und sah wie aus mehreren Seitenstra&#223;en, Frauen und M&#228;nner, M&#228;dchen und Burschen, in allen Altersstufen, auf den Eingang der Stadthalle zustr&#246;mten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Vor kurzem bin ich mit dem Fahrrad an der Villacher Stadthalle vorbei geradelt und sah wie aus mehreren Seitenstra&#223;en, Frauen und M&#228;nner, M&#228;dchen und Burschen, in allen Altersstufen, auf den Eingang der Stadthalle zustr&#246;mten. Am meisten aufgefallen ist mir, dass sie in farbenfrohen Kleidern, gut gelaunt und mit einem heiteren Gesicht unterwegs waren. Auf dem Gehsteig begr&#252;&#223;ten sich kleine Gruppen herzlichst untereinander, und redeten angeregt miteinander. F&#252;r mich, einen Au&#223;enstehenden, der zuf&#228;llig vorbeigekommenen ist, war ersichtlich, dass diese Menschen von etwas begeistert sind, das ihnen Lebensmut gibt. Ich hatte das Gef&#252;hl, das dies ansteckend sein kann, dass sie  in der Stadthalle eine frohe Botschaft erwartet. Wie ich erfahren habe hielten an diesem Wochenende die „Zeugen Jehovas“ ihren Jahreskongress ab. </p>
<p style="text-align: left;">In der N&#228;he der katholischen Kirchen vermisse ich am Sonntag, dass junge und &#228;ltere Menschen gemeinsam, mit Heiterkeit auf die Kirche zustr&#246;men. Man n&#228;hert sich der Kirche mit einem ernsten Gesicht, mit Andacht, in sich gekehrt. Uns Christen konfrontiert man zuerst mit der S&#252;nde, mit allem was wir falsch machen, an dem wir scheitern. Soll uns etwas Hoffnung machen, dann erreichen wir dies nur durch Reue, Askese und  Verzicht. Die Gl&#252;ckseligkeit muss uns schwerfallen, muss schmerzhaft sein. Der Ablauf der  Messliturgie wird dramatisiert, wirkt fast bedrohlich. Mit ernsten Gesicht folgen die Kirchenbesuchern, in den zumeist schlecht ausgeleuchteten, d&#252;steren Kirchen dem Ablauf der Handlung, nie kommt Fr&#246;hlichkeit auf. Auch das Liedgut ist durchzogen von Opfer und Schmerz. Manchmal frage ich mich, ob ich bei der richtigen Glaubensgemeinschaft bin, oder kommen die Signale, die sie aussendet bei mir falsch an.</p>
<p style="text-align: left;"> Aus heiterem Himmel.</p>
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		<title>KUR:termin</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 05:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer der Meinung ist, dass es bei den Kuranwendungen wie Massagen, Fangopackungen oder Unterwassergymnastik darum geht die Beschwerden des Bewegungsapparates zu mildern, trifft nicht den ganzen Zustand. Die Beschwerden haben eine Vorgeschichte und diese liegt nicht allein bei der k&#246;rperlicher Arbeit.  Auch die schwindende Elastizit&#228;t oder eine ungeschickte Bewegung verursachen in den Gelenken Probleme. Manche Verspannungen haben ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Wer der Meinung ist, dass es bei den Kuranwendungen wie Massagen, Fangopackungen oder Unterwassergymnastik darum geht die Beschwerden des Bewegungsapparates zu mildern, trifft nicht den ganzen Zustand. Die Beschwerden haben eine Vorgeschichte und diese liegt nicht allein bei der k&#246;rperlicher Arbeit.  Auch die schwindende Elastizit&#228;t oder eine ungeschickte Bewegung verursachen in den Gelenken Probleme. Manche Verspannungen haben ihre Ursache in seelischen Zust&#228;nden. Es k&#246;nnen  zu viele Verpflichtungen sein, die man sich auf die Schultern geladen hat oder es dr&#252;cken unheilvolle Sorgen auf die Brust, dann nehmen die Muskelschmerzen in diesen Bereichen zu. Zu der Gymnastik und der Massage brauchen die Kurg&#228;ste das Gespr&#228;ch. Da die finanziellen M&#246;glichkeiten der Krankenkassen weniger werden, gibt es im Rahmen eines Kuraufenthaltes f&#252;r den degenerativen Formenkreis keine Gespr&#228;chstherapie.</p>
<p style="text-align: left;">So wenden sich Kurg&#228;ste an andere Kurg&#228;ste und erz&#228;hlen beim Kaffeetrinken, zwischen zwei Behandlungen, von ihren schweren Belastungen. Man l&#228;sst dem Gegen&#252;ber keine Zeit f&#252;r ein lockeres, erfreuliches Gespr&#228;ch. Die Menschen wollen sich von dem befreien, was sie am meisten bedr&#252;ckt. Eine &#228;ltere Frau erz&#228;hlt, dass die Kinder halbtags auf ihren Mann schauen, damit sie die M&#246;glichkeit hat eine ambulante Therapie im Kurzentrum zu machen. Seit drei Jahren muss sie ihren Mann pflegen, waschen, f&#252;ttern, und WC f&#252;hren. Obwohl sie tags&#252;ber immer in seiner N&#228;he ist, redet er seit Jahren kein einziges Wort mit ihr. Alles ist so gekommen, seit er vor drei Jahren in altersm&#228;&#223;igen Zustand in das Krankenhaus musste, um die Medikamenten gegen Alzheimer abzustimmen. Ihrer Meinung nach wurde er w&#228;hrend des Aufenthalts mit Medikamenten zugem&#252;llt und dabei ein Schlaganfall &#252;bersehen. Abgemagert, hilflos und sprachlos ist er nach Hause gekommen und wird jetzt von ihr und den Kindern gepflegt. Der n&#228;chste Therapietermin.</p>
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		<title>WORT:genau</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 08:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der F&#252;lle von W&#246;rtern die t&#228;glich auf uns einstr&#246;men, aus dem Radio, aus der Zeitung und den Zeitschriften, hat man das Gesp&#252;r f&#252;r den einzelnen Satz verloren. Niemand hat die Zeit sich einem Satz zuzuwenden. F&#252;r den Beruf, f&#252;r die  Beziehung, wird  man in Kursen darauf trainiert, dass man viel spricht, alles zerredet. An [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Bei der F&#252;lle von W&#246;rtern die t&#228;glich auf uns einstr&#246;men, aus dem Radio, aus der Zeitung und den Zeitschriften, hat man das Gesp&#252;r f&#252;r den einzelnen Satz verloren. Niemand hat die Zeit sich einem Satz zuzuwenden. F&#252;r den Beruf, f&#252;r die  Beziehung, wird  man in Kursen darauf trainiert, dass man viel spricht, alles zerredet. An einem Satz festhalten ist uns abhanden gekommen. Hat man Gl&#252;ck, dann kommt einem ein Satz aus der Kindheit in den Sinn, ein Vaterwort oder Mutterwort. Das kann man sich genauer anschauen. Diese S&#228;tze pr&#228;gen einen Menschen, sie erschaffen ein ganzes Weltbild. Die ganze Weltsicht beruht auf einem Wort, auf einem Satz: „Es mag mich niemand“. Es ist nebens&#228;chlich wer diesen Satz gesprochen hat, zu wem und in welcher Situation, dies ist ein Lebenssatz.</p>
<p style="text-align: left;">Zu uns Kindern wurde am Bauerhof immer gesagt: „Wir m&#252;ssen gescheiter sein als die Viecher.“ Gemeint waren die  K&#252;he, Pferde, Schweine, H&#252;hner und Schafe. Es lag in unserer Obsorge, dass die K&#252;he beim Weiden nicht in das Getreidefeld oder in den Obstgarten liefen, das Pferd nicht durch unachtsame Bewegungen aufscheuchte oder mit den Hufen ausschlug. Holten wir aus dem Garten Gem&#252;se, durften wir  das Gartentor nicht offen lassen. Es dauerte keine f&#252;nf Minuten und die ganze H&#252;hnerschar zerrupfte den Salat. Schuldig waren wir Kinder, nicht die K&#252;he, Pferde oder H&#252;hner.</p>
<p style="text-align: left;">Selbstanklage</p>
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		<title>DER:w&#228;chter</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 07:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus den St&#228;llen h&#246;rte ich das Schnaufen und Wiederk&#228;uen der K&#252;he, die Pferde begannen zu wiehern, wenn sie meine Schritte h&#246;rten. Auf den letzten hundert Meter wurde ich vom Hofhund „W&#228;chter“ abgeholt, er sprang winselnd an mir hoch. Ich gab ihm ein St&#252;ck von meinem Jausenbrot, das ich f&#252;r ihn aufgespart hatte.
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Spaziere ich an einem Winterabend &#252;ber die Wiese auf der Genotteh&#246;he, wird es um mich nie ganz dunkel. &#220;ber der Stadt liegt ein heller Schein, verst&#228;rkt durch die Weihnachtsbeleuchtung, auf dem Schnee spiegelt sich das Licht des Mondes. Die hohen Fichten am  Waldrand weisen den Weg. Aus dem dunklen Wald treten zwei Rehe und scharren mit ihren Hufen unter den Str&#228;uchern. Es wird von Wohnungseinbr&#252;chen an den Stadtr&#228;ndern berichtet und manche Menschen f&#252;rchten sich am Abend spazieren zu gehen. Auf mich wirkt der Winterwald beruhigend.</p>
<p style="text-align: left;">W&#228;hrend meiner Lehrzeit bin ich abends von der Bushaltestelle in Olsach zu Fu&#223; nach Politzen am Berg gegangen, zu jeder Jahreszeit. F&#252;r den Heimweg brauchte ich etwa eine Stunde. Nach einer Viertelstunde lagen  die H&#228;user der Siedlung hinter mir  und ich &#252;berquerte den Talboden. Im Winter war es  dunkel, au&#223;er an den Vollmondtagen. Bei Mondschein konnte ich jede Bewegung von Weitem erkennen, auch die Rehe, die vor mir fl&#252;chteten. Die Temperaturen waren in den klaren Wintern&#228;chten frostig. Selten begegnete ich auf dem Nachhauseweg einem Nachbarn. Auf der Bahnstrecke von Spittal nach Villach huschten die Z&#252;ge als Leuchtwurm vorbei. Nach passieren des Bahnschrankenw&#228;rterhauses konnte ich die Abk&#252;rzung durch das Schilf nehmen, das Sumpfgebiet ist in den Wintermonaten  zugefroren. Am Politzner Berg ging ich an einigen Bauernh&#228;user vorbei, die Menschen sasen in der Stube beim Abendessen. Aus den Viehst&#228;llen h&#246;rte ich das Schnaufen und Wiederk&#228;uen der K&#252;he, die Pferde begannen zu wiehern, wenn ich am Stall vorbeiging. Auf den letzten hundert Metern wurde ich vom Hofhund „W&#228;chter“ erwartet, er sprang winselnd an mir hoch. Ich gab ihm ein St&#252;ck von meinem Jausenbrot, das ich f&#252;r ihn aufgespart hatte.</p>
<p style="text-align: left;">Der Freund.</p>
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		<title>BEKANNT:machen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 13:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sonnseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Historikern wird diskutiert, ob sich die Geschichte wiederholen kann oder ob wir aus der Geschichte lernen k&#246;nnen. Verfolge ich als Laie die Weltgeschichte, so habe ich den Eindruck, dass aus der Geschichte nichts gelernt wird. Man spricht zwar dar&#252;ber, dass  die V&#246;lker friedvoller miteinander umgehen sollen, dass man Fehler beim Umgang mit anderen Nationen vermeiden wird. In den Nachrichten h&#246;re ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Von Historikern wird diskutiert, ob sich die Geschichte wiederholen kann oder ob wir aus der Geschichte lernen k&#246;nnen. Verfolge ich als Laie die Weltgeschichte, so habe ich den Eindruck, dass aus der Geschichte nichts gelernt wird. Man spricht zwar dar&#252;ber, dass  die V&#246;lker friedvoller miteinander umgehen sollen, dass man Fehler beim Umgang mit anderen Nationen vermeiden wird. In den Nachrichten h&#246;re ich t&#228;glich von neuen Grenzverletzungen, Kriegshandlungen. Die Staatengemeinschaft bem&#252;ht sich die Lebensmittel besser zu verteilen, der Wasserknappheit vorzubeugen und trotzdem hungern Millionen Menschen. Auch in unseren Breiten gibt es keine soziale Gerechtigkeit. </p>
<p style="text-align: justify;">In der Lebensgeschichte kann sich  manches wiederholen. Ein Beispiel ist die Partnerschaft. Oft hat der neue Partner dieselben Charaktereigenschaften, der beim Vorhergehenden  zur Trennung gef&#252;hrt hat. In der Familie  gibt es Situationen, wo ich mir denke, dies habe ich schon einmal erlebt. In der Kulturhauptstadt sitzt in einer Trattoria eine Schwester mit ihrer Tochter. Zwischen den beiden der neue Freund der Tochter, er wird der Verwandtschaft vorgestellt. Der Freund ist ein lustiger Steirabua, das tats&#228;chliche Alter liegt etwas dar&#252;ber. Die Schwester h&#246;rt dem Freund zu und ist ratlos. Fragend schaut sie in die Tischrunde. Vor einigen Jahrzehnten habe ich &#228;hnliches erlebt. Damals hat die Schwester ihren Freund dem Vater vorgestellt. Er war ein geselliger Holzknechtbua, seine Geschichten wurden schmunzelnd  aufgenommen.  </p>
<p>Die Wiederholung.</p>
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		<title>WASSER:geist</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 06:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sonnseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Beginn der Sch&#246;pfungsgeschichte steht: „Der Geist schwebte &#252;ber dem Wasser“. Zwischen Geist und Wasser herrscht eine spirituelle Verbindung. Wie unterschiedlich mit dem Wasser umgegangen wird und zu welchen Ergebnissen der Umgang mit Wasser f&#252;hrt, erlebt man im Hochmontafon. Unter der Kirche von Gaschurn gibt es einen Kraftort unter dem Motto „Wasser und Geist“, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Beginn der Sch&#246;pfungsgeschichte steht: „Der Geist schwebte &#252;ber dem Wasser“. Zwischen Geist und Wasser herrscht eine spirituelle Verbindung. Wie unterschiedlich mit dem Wasser umgegangen wird und zu welchen Ergebnissen der Umgang mit Wasser f&#252;hrt, erlebt man im Hochmontafon. Unter der Kirche von Gaschurn gibt es einen Kraftort unter dem Motto „Wasser und Geist“, der zum Verweilen einl&#228;dt. Auf den Sitzb&#228;nken finden sich Zitate aus der Bibel. Beim Brunnen der Vers aus dem Johannesevangelium: „Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen. Wer aber von dem Wasser trinkt, dass ich ihm gebe, wird niemals mehr Durst bekommen“. Viele, die hier vorbeikommen, bringen eine Flasche Bier oder eine Dose Cola mit.</p>
<p>Einen anderen Kraftort gibt es weiter drinnen im Tal, in Partennen. Die Kavernenkrafth&#228;user von Kops I und Kops II stehen jeweils in einer Felsenh&#246;hle im Berg und sind von au&#223;en unsichtbar. Erzeugt werden hier ca. 700 MW Strom. Damit wird der Versuch unternommen, unseren Durst nach elektrischer Energie zu stillen. Frei nach Johannes: „Wer von dieser Energie trinkt, wird immer mehr Durst bekommen.“</p>
<p>Was ist der gr&#246;&#223;ere Kraftort, wo kann man mehr Energie sch&#246;pfen? Beim Kraftwerk l&#228;sst sich die Energie in MW messen, wie kann man die spirituelle Energie messen? Was braucht es zum Leben, und bei welchem Mangel w&#252;rden wir verdursten?</p>
<p>Wasserkraft.</p>
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		<title>MOND:nacht</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 00:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Start der ersten unbemannten Raumsonde „Sputnik“ durch die Sowjets im Jahre 1957 begann das Zeitalter der Raumfahrt. Danach begann ein Wettlauf zwischen den Amerikanern und den Sowjets, wer bringt den ersten Menschen auf den Mond. An den Start der Apollo 11 und  die  Mondlandung durch die Amerikaner am 20. Juli 1969 mit der Mondf&#228;hre &#8220;Eagale&#8221; kann ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-family: Arial;" lang="DE"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Mit dem Start der ersten unbemannten Raumsonde „Sputnik“ durch die Sowjets im Jahre 1957 begann das Zeitalter der Raumfahrt. Danach begann ein Wettlauf zwischen den Amerikanern und den Sowjets, wer bringt den ersten Menschen auf den Mond. An den Start der Apollo 11 und  die  Mondlandung durch die Amerikaner am 20. Juli 1969 mit der Mondf&#228;hre &#8220;Eagale&#8221; kann ich mich  erinnern. Neil Armstrong sagte am 21. Juli 1969 (MEZ) nach dem Betreten der Mondoberfl&#228;che: &#8220;Das ist ein kleiner Schritt f&#252;r einen Menschen, ein riesiger Schritt f&#252;r die Menschheit&#8221;. Im Nachhinein betrachtet war dies f&#252;r die Astronauten ein Abenteuerurlaub, weil zu dieser Zeit war die Unterst&#252;tzung durch die Technik f&#252;r heutige Begriffe minimal. Ein gew&#246;hnlicher Taschenrechner besitzt heute mehr Rechenfunktionen und Speicherkapazit&#228;t als damals die Steuerung des Mondautos. Wer die M&#246;glichkeit hatte, verfolgte die Mondlandung im Fernsehen.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-family: Arial;" lang="DE"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-family: Arial;" lang="DE"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-family: Arial;" lang="DE"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">In Politzen gab es den einzigen Fernsehapparat im Gasthof Rader, Erwachsene und Kinder versammelten sich in der Gaststube. Die Erwachsenen bestellten sich ein Glas Bier und einen Salzbrezel, die Kinder bekamen einen Almdudler und eine Dreieckschnitte. Manche zweifelten an der Echtheit der &#220;bertragung und behaupteten, diese Szenen spielen sich in einer W&#252;ste in Texas ab. Am n&#228;chsten Tag erschien die Bildzeitung erstmals f&#228;rbig, mit Berichten und Bildern von der Mondlandung. Betrachtete ich danach den Mond, versuchte ich mir vorzustellen, wie es war, als die Astronauten am Mond gelandet sind. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-family: Arial;" lang="DE"><span style="font-size: small;"></span></span><span style="mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-family: Arial;" lang="DE"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-family: Arial;" lang="DE"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Nach der Mondlandung kauften immer mehr Haushalte einen Fernsehapparat. In Politzen kaufte sich ein Mann, der nicht lesen und schreiben konnte, als Erster einen Fernseher. In der Gaststube f&#252;hrte er das gro&#223;e Wort, er wusste durch die Fernsehnachrichten &#252;ber alles Bescheid. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-family: Arial;" lang="DE"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-family: Arial;" lang="DE"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Das Fernsehwissen.<span style="mso-spacerun: yes;">       </span></span></span></span></p>
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		<title>GE:druckt</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2009/07/16/blaetterrauschen-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sonnseite]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
In den Informations- und Medienbereichen hat die Geschwindigkeit zugenommen, auch im Druckereigewerbe. Besucht man ein Druckzentrum f&#252;r Tageszeitungen wird einem bei der Geschwindigkeit, mit der die Zeitung hergestellt wird, unheimlich. Der Rotationsdruck entzieht sich ob der Geschwindigkeit dem menschlichen Auge. Die Redaktion ist vom Druckereizentrum weit entfernt. Die Beitr&#228;ge entstehen direkt am Ort der Veranstaltung, am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span>In den Informations- und Medienbereichen hat die Geschwindigkeit zugenommen, auch im Druckereigewerbe. Besucht man ein Druckzentrum f&#252;r Tageszeitungen wird einem bei der Geschwindigkeit, mit der die Zeitung hergestellt wird, unheimlich. Der Rotationsdruck entzieht sich ob der Geschwindigkeit dem menschlichen Auge. Die Redaktion ist vom Druckereizentrum weit entfernt. Die Beitr&#228;ge entstehen direkt am Ort der Veranstaltung, am Laptop, immer mehr steht online im Internet.  </span> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;">Mein Lehrbetrieb umfasste eine Buchhandlung, eine Setzerei, eine Buchdruckerei und eine Buchbinderei. In der Setzerei wurden die Buchstaben h&#228;ndisch aus einem Setzkasten zu einer Seite zusammengef&#252;gt. F&#252;r l&#228;ngere Texte gab es eine Setzmaschine, wo die Buchstaben eingetippt und die Bleilettern gegossen wurden. Bei den Buchdruckmaschinen, Marke Heidelberg, verursachte der Einzug des Papieres  ein saugendes Ger&#228;usch, ich kann es vierzig Jahre sp&#228;ter noch h&#246;ren. Bei einem Spaziergang durch die Stadt Putje h&#246;re ich dieses saugende Ger&#228;usch. Durch das Fenster sehe ich dieselben Druckmaschinen, wie sie vor vierzig Jahren in meinem Lehrbetrieb verwendet wurden.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;">Druck machen.</p>
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		<title>AUS:rasten</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 09:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sonnseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Tag in der Woche sollte man ausrasten, abschalten. Welcher Tag dies in der Woche ist, ist ganz unterschiedlich. Vor Jahrzehnten war dies traditionell der Sonntag. An diesem Tag hatten die meisten Fabriken, Handwerksbetriebe und Handelsgesch&#228;fte geschlossen. Bei den Bauern ruhte die Feldarbeit, die Schulen und die Tankstellen waren geschlossen. Heute l&#246;sen sich diese Strukturen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 4;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="mso-bidi-font-weight: bold;">Einen Tag in der Woche sollte man ausrasten, </span>abschalten. Welcher Tag dies in der Woche ist, ist ganz unterschiedlich. Vor Jahrzehnten war dies traditionell der Sonntag. An diesem Tag hatten die meisten Fabriken, Handwerksbetriebe und Handelsgesch&#228;fte geschlossen. Bei den Bauern ruhte die Feldarbeit, die Schulen und die Tankstellen waren geschlossen. Heute l&#246;sen sich diese Strukturen auf, der Mensch will an keinem Tag in der Woche auf seine gewohnten Annehmlichkeiten verzichten. So werden in vielen Dienstleistungsbetrieben und Fabriken sieben Tage in der Woche gearbeitet. Wie der Sonntag zum Ausrasten gen&#252;tzt wird, ist ganz unterschiedlich. Die einen erledigen eine Reparatur in der Wohnung, arbeiten im Garten, ben&#252;tzen den Sonntag zu einem Besuch bei Freunden oder laden zu einer Grillparty ein. Viele besuchen am Sonntag eine Veranstaltung, einen Kirchtag, ein Sport- oder Musikerfest und nehmen selbst an einem Wettspiel teil. Andere machen einen Ausflug in das benachbarte Ausland. Einen Beitrag zur eigenen Gesundheit leisten viele, wenn sie wandern, schwimmen oder Rad fahren gehen. Mit argw&#246;hnischen Augen beobachtet die christliche Kirche die vielen Freizeitaktivit&#228;ten am Sonntag. Jahrhunderte lang stand der Besuch des Gottesdienstes im Mittelpunkt des Sonntags. Es war eine S&#252;nde, wenn man am Sonntag die hl. Messe nicht besuchte. Heute ist man toleranter. Ich weis nicht, woher dieser Anspruch auf den Sonntag kommt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 4;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 4;"><span style="font-size: small; font-family: Verdana;">Heute wird das Wort „ausrasten“ oft mit der Jugend in Verbindung gebracht, wenn sie Zuviel Alkohol trinken, Drogen konsumieren oder Mitmenschen attackieren. Fr&#252;her haben die Burschen beim Kirchgang die M&#228;dchen aus der Nachbarschaft getroffen, wobei die M&#228;dchen aus den Arbeiterfamilien kaum die hl. Messe besucht haben. W&#228;hrend der Messe waren die Burschen damit besch&#228;ftigt die M&#228;dchen zu beobachten, mit wem sie zusammensitzen, wie sie angezogen sind und ob sie nicht ab und zu einen Blick her&#252;berwerfen. Nach der Messe versuchten sie einen Anschluss an die M&#228;dchen, zu finden. Besa&#223; ein Bursche ein Moped, kurvte er solange um die M&#228;dchen, bis eines bereit war, mitzufahren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 4;"><span style="font-size: small; font-family: Verdana;"><br />
Der Kirchgang.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Verdana;"> </span></p>
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		<title>UR:schock</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 14:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sonnseite]]></category>

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		<description><![CDATA[In Ferndorf wird das Heraklith-Werk, ein Vorl&#228;ufer aller D&#228;mmstofferzeuger zum Teil stillgelegt, obwohl bei den hohen Energiepreisen die W&#228;rmed&#228;mmung von Fassaden, Dachb&#246;den, einen Boom erlebt. Mit der Teilschlie&#223;ung des &#8220;Werks&#8221;, wie das Heraklithwerk liebevoll von den Ferndorfern genannt wird, erlebt der Ort nicht nur eine Wirtschaftskrise, sondern auch eine Identit&#228;tskrise. Das „Werk“, war nicht nur das Ur-Werk der D&#228;mmstofferzeugung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="color: black; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: Arial;">In Ferndorf wird das Heraklith-Werk, ein Vorl&#228;ufer aller D&#228;mmstofferzeuger zum Teil stillgelegt, obwohl bei den hohen Energiepreisen die W&#228;rmed&#228;mmung von Fassaden, Dachb&#246;den, einen Boom erlebt. Mit der Teilschlie&#223;ung des &#8220;Werks&#8221;, wie das Heraklithwerk liebevoll von den Ferndorfern genannt wird, erlebt der Ort nicht nur eine Wirtschaftskrise, sondern auch eine Identit&#228;tskrise. </span><span style="font-family: Verdana;">Das „Werk“, war nicht nur das Ur-Werk der D&#228;mmstofferzeugung sondern auch das Uhr-Werk des Ortes. Das Signal zum Schichtwechsel bestimmte das Leben im Ort und manche stellten ihre Uhr danach. Nach dem Schichtwechsel herrschte Leben im Ort, in den Gesch&#228;ften und Gastst&#228;tten.</span><span style="color: black; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: Arial;"> <a href="http://www.kleinezeitung.at/kaernten/villachland/ferndorf/1819058/index.do">Mehr</a>…</span></span></p>
<p style="line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: black; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Uhr los.</span></span></p>
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