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	<title>Schlagloch &#187; Tabuzone</title>
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		<title>LEBEN:zeit</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 07:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer zur&#252;ckdenkt, weil sie/er schon einige Jahrzehnte hinter sich hat erkennt, weil fr&#252;her denkt man dar&#252;ber nicht nach, wie viel Sorgen und Leid die Zeit verursachen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Wer zur&#252;ckdenkt, weil sie/er schon einige Jahrzehnte hinter sich hat erkennt, weil fr&#252;her denkt man dar&#252;ber nicht nach, wie viel Sorgen und Leid die Zeit verursachen kann. Im ersten Drittel des Lebens, in den ersten drei&#223;ig Jahren, gibt es kein Zeitproblem, dort ist man agil. Im Vergleich mit &#228;lteren Mitmenschen kann man vieles in der halben Zeit erledigen. Man orientiert sich an Dingen die einem Spass machen, daf&#252;r ist keine Zeit zu schade oder zu kostbar, es gibt auch keinen ung&#252;nstigen Zeitpunkt. Geht es um Unterhaltung und Abwechslung, dann ist jede Tages- oder Nachtzeit recht. Dringende Vorhaben verlagert man in die nahe Zukunft, jetzt will man leben.<br />
Den gr&#246;&#223;ten &#196;rger bereitet die Zeit im zweiten Drittel des Leben. Dort klammert man sich an den Erwerb von verschiedenen Konsumartikeln, man bef&#252;rchtet den anderen hinterherzuhinken. Man h&#246;rt von Dingen, welche man selbst noch nicht erlebt hat, die man aber auf keinen Fall vers&#228;umen will. Es kommt zu einem Zeitproblem, weil man das Berufliche und das Allt&#228;gliche nicht mehr in seiner Tageszeit unterbringen kann. F&#252;r manche Aktivit&#228;ten gibt es eine biologische Zeit, manche Unternehmungen lassen sich im Alter rein k&#246;rperlich nicht mehr ausf&#252;hren. Kommt in diesem Lebensabschnitt ein gesundheitliches Problem dazu, dann kann man zuschauen wie die Zeit den Berg hinab rinnt. Dabei vergeht dem Empfinden nach manchmal ein Jahrzent so schnell wie drei Jahre.</p>
<p style="text-align: left;">Es kommt der Zeitpunkt wo man sagt, ich schlie&#223;e Friede mit der Zeit. Vieles, was man sich vorgenommen hat, hat man erreicht, &#252;ber manches ist man erstaunt, dass man es erreicht hat. Man betrachtet jeden Tag als Geschenk, den man nicht ungen&#252;tzt verstreichen lassen will, aber stellt auch keine Forderungen an ihn. Man freut sich, dass zu dem Erlebten das Eine und das Andere dazukommt. Man hat jetzt Zeit manches zu vertiefen, noch einmal nachzulesen und zu besuchen.</p>
<p style="text-align: left;">Pl&#246;tzlich &#228;ndert man seine Einstellung zur Zeit. Die Zeit wird selbst verschiedene Handlungen und Entscheidungen verlangen. Man stellt sich nicht die Frage, was muss ich bis zu diesem Zeitpunkt machen, sondern denkt, mit der Zeit werden sich verschiedene Dinge selbst erledigen. Kein Kampf mehr mit der Zeit, kein hadern, weil einmal wird die Zeit ein Ende haben.</p>
<p style="text-align: left;">Leben auf Zeit.</p>
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		<title>NETZ:werk</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 06:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tabuzone]]></category>

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		<description><![CDATA[In manchen Situationen bleibt man allein. Die „K&#228;rntner Wirtschaft“, die Zeitung der Wirtschaftskammer, berichtete dar&#252;ber, dass es im wirtschaftlichen Leben wichtig ist ein Netzwerk aufzubauen und sich dabei der neuen Medien zu bedienen. Wie weit k&#246;nnen solche sozialen Netzwerke, die PC Kenntnisse voraussetzen und viel Zeit beanspruchen, einem in schwierigen Situationen helfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die „K&#228;rntner Wirtschaft“, die Zeitung der Selbstst&#228;ndigen, berichtet &#246;fters dar&#252;ber, dass es im wirtschaftlichen Leben wichtig ist ein Netzwerk aufzubauen und sich dabei der neuen Medien zu bedienen. Wie weit k&#246;nnen die sozialen Netzwerke, die PC Kenntnisse voraussetzen und viel Zeit beanspruchen, in schwierigen Situationen helfen? In manchen Altersgruppen herrscht Abneigung und Skepsis gegen&#252;ber diesen Netzwerken, sie halten sie f&#252;r nutzlos, gef&#228;hrlich f&#252;r die Partnerschaft und f&#252;r Zeitverschwendung. Sie schw&#246;ren auf die realen menschlichen Kontakte in der Nachbarschaft, in der Verwandtschaft und im Verein. Was diese Verbindungen im Alltag leisten k&#246;nnen, h&#228;ngt stark von der Art der Herausforderung ab. Lebenssituationen wie Probleme in der Kindererziehung, Vorkommnisse im Berufsleben, Familienfeiern und das Auftreten von Erkrankungen, werden mit einem Ratschlag aus diesem sozialen Netz beantwortet.</p>
<p style="text-align: left;">Stillschweigen und Verneinung herrscht bei Situationen die selten auftreten und nur Einzelne betreffen. Es ist die Ausnahme, wenn in der Bekanntschaft jemand seinen Betrieb schlie&#223;t oder einen &#220;bernehmer gefunden hat. Niemand fragt nach, wie dieser Prozess abl&#228;uft, welche Ma&#223;nahmen und Schritte, meistens ist es eine F&#252;lle von Schritten, gesetzt werden m&#252;ssen. Wo es Reibungspunkte und Hindernisse zwischen dem &#220;bergeber und dem &#220;bernehmer gibt. Man schweigt diesen Prozess tot, weil man dar&#252;ber zu wenig Bescheid wei&#223;. Man glaubt, dass dies &#228;hnlich abl&#228;uft, als wenn jemand seinen Job in einer Autowerkstatt oder in einem Tischlereibetrieb aufgibt. Ein halbes Jahr dauert die Einschulung bevor jemand in einer Schuhfabrik am Fertigungsband arbeiten darf. Niemand kennt die Qualen die auftreten, dass alles, was man  im Betrieb pers&#246;nlich gen&#252;tzt hat, offengelegt werden mu&#223; und von einem Tag auf den N&#228;chsten von anderen ben&#252;tzt wird. Es liegt sozusagen jemand anderer im eigenen Bett.</p>
<p style="text-align: left;">Die einzige Frage die gestellt wird gilt dem Danach, was man  mit der freien Zeit machen wird. F&#252;r die Zeit, wo man den Betrieb noch besitzt und St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck loslassen muss, interessiert sich niemand. In manchen Situationen bleibt man allein.</p>
<p style="text-align: left;">Nicht fassbar.</p>
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		<title>TODES:zone</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 03:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tabuzone]]></category>

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		<description><![CDATA[N&#228;hert sich der Sterbetag von einem Familienangeh&#246;rigen, so wie jetzt vom Vater, dann denke ich dar&#252;ber nach, wo er sein wird und wie er jetzt „leben“ wird? K&#246;nnte er sich dazu &#228;u&#223;ern, dann w&#252;sste ich, wie ich voraussichtlich einmal „leben“ werde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">N&#228;hert sich der Sterbetag von einem Familienangeh&#246;rigen, so wie jetzt vom Vater, dann denke ich dar&#252;ber nach, wo er sein wird und wie er jetzt „leben“ wird? K&#246;nnte er sich dazu &#228;u&#223;ern, dann w&#252;sste ich, wie ich voraussichtlich einmal „leben“ werde. In den Berichten &#252;ber Nahtoderfahrungen liest man, dass man im Sterben in ein Stadium des Wohlf&#252;hlen kommt, obwohl mir die Tatsache, dass die Sterbenden die Umgebung wahrnehmen, sehr irdisch vorkommt. In der Bibel gibt es sehr viele Stellen &#252;ber das Jenseits, und f&#252;r alle Auserw&#228;hlten wird es himmlisch sein. Da ich es in diesen Tagen nicht schaffe sein Grab zu besuchen, so ben&#252;tze ich die Mittagspause um in der Kirche eine Kerze anzuz&#252;nden und ein“ Vater Unser“ zu beten. Der Vater war ein gl&#228;ubiger Mensch, wenn es m&#246;glich war hat er an den Sonntagen die Heilige Messe besucht. Im Sommer konnte es durchaus passieren, dass bei Sch&#246;nwetter die Heuernte wichtiger war. Er hat eine Zeit lang als Mesner in der Pfarre Dienst versehen.</p>
<p style="text-align: left;">Um das Einkommen vom Bergbauernhof etwas aufzubessern, hat er als Grabmacher gearbeitet, im Volksmund als „Totengr&#228;ber“. Es war eine anstrengende Arbeit, mit Pickel und Schaufel, h&#228;ndisch ein Grab auszuschaufeln. Erschwerend waren die Bedingungen bei Regen oder im Winter, wo die oberste Erdschicht gefroren war. Ich habe ihm auf den Friedhof eine Jause, Speck und K&#228;se, sowie eine Flasche Most, gebracht. Ob der Vater durch diese Arbeit, die er solange durchgef&#252;hrt hat, bis sie ihm k&#246;rperlich zu schwer geworden ist, dem Tod n&#228;hergekommen ist, sozusagen mit dem Tod Frieden geschlossen hat, wei&#223; ich nicht. Man sagt von Menschen, die viel mit Sterbenden oder Toten zu tun haben, wie die &#196;rzte oder die Bestatter, dass sie nicht &#252;ber den Tod sprechen wollen. Bei schrecklichen Erlebnissen verwenden wir das Wort „Todesangst“, so befinden wir uns Zeit unseres Lebens in der Todeszone.</p>
<p style="text-align: left;">Absprungbasis.</p>
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		<title>TABAK:genuss  II</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 08:28:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Tabuzone]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Bestimmung des Gesundheitsministerium verlangt, dass f&#252;r Raucher und Nichtraucher in Gastst&#228;tten separate R&#228;umlichkeiten zur Verf&#252;gung stehen. Wie als Schaufensterpuppe f&#252;hlt man sich, wenn man im Glascontainer, der von einem Café in einem Einkaufszentrum als Raucherzone angeboten wird, Platz genommen hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"> Eine neue Bestimmung des Gesundheitsministerium verlangt, dass f&#252;r Raucher und Nichtraucher in Gastst&#228;tten separate R&#228;umlichkeiten zur Verf&#252;gung stehen. Wie als Schaufensterpuppe f&#252;hlt man sich, wenn man im Glascontainer, der von einem Café in einem Einkaufszentrum als Raucherzone angeboten wird, Platz genommen hat. Auf der Glast&#252;r klebt ein Schild:“ Rauchen gef&#228;hrdet ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer Mitmenschen.“ Alle vorbeigehenden Shopper werfen einen Blick in den Glascontainer.</p>
<p style="text-align: left;">Schaden gelitten hat die Idee in einem V&#246;lkendorfer Café, den Besuchern B&#252;cher zum Lesen anzubieten, durch die Trennung des Lokals in Raucher- und Nichtraucherzone. Die B&#252;cher befinden sich in der Raucherzone, die durch eine Glast&#252;r vom &#252;brigen Lokal abgetrennt wurde, die Nichtraucher sind vom B&#252;cherentleihen ausgesperrt. Bei den &#246;sterreichischen Bundesbahnen gibt es nur mehr Nichtraucherabteile. Vor Jahren war es m&#246;glich, waren in den Nichtraucherabteilen alle Pl&#228;tze besetzt, dass man in die Raucherabteile ausweichen konnte. Dort gab es meistens noch freie Pl&#228;tze.</p>
<p style="text-align: left;">In der Auslage.  </p>
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		<title>UN:vergessen II</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 05:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tabuzone]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Fall denke ich an manche gemeinsame Jahreswechsel, wobei wir uns bei Hausmannskost und ein paar Getr&#228;nken bestens unterhalten haben. Zur Stimmung beigetragen haben harmlose, aber wirksame Scherzartikel, wie Zauberw&#252;rmer, Blitzwatte und Knalleinlagen f&#252;r Zigaretten. Den Abschluss bildete das Abschie&#223;en der Silvesterraketen.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Es ist &#252;blich, dass man auf der Trauerpate und bei einer Traueranzeige in der Tageszeitung schreibt: „Er ist unvergesslich“. Bei der Trauerpate kommt dieser Satz von den engsten Angeh&#246;rigen, wo der Verstorbene eine L&#252;cke im Familienverbund hinterl&#228;sst. Nach einer Todesanzeige von einer Firma wird der Verstorbene sehr schnell durch einen Neuen ersetzt. Der Nachfolger wird sich bem&#252;hen, neue Ideen und Pl&#228;ne einzubringen, sodass nichts mehr an den Vorg&#228;nger erinnert. Manchmal erf&#228;hrt man erst zwei oder drei Wochen sp&#228;ter, dass ein Mensch verstorben ist, den man Jahre lang gut gekannt und gemeinsam sch&#246;ne Abende verbracht hat. Irgendwann hat man sich aus den Augen verloren, obwohl man im selben Ort wohnt. Erkranken Leute, dann ziehen sie sich immer mehr zur&#252;ck, zeigen sich nicht mehr im Alltag und sterben. In einem Fall denke ich an manche gemeinsame Jahreswechsel, wobei wir uns bei Hausmannskost und ein paar Getr&#228;nken bestens unterhalten haben. Zur Stimmung beigetragen haben harmlose, aber wirksame Scherzartikel, wie Zauberw&#252;rmer, Blitzwatte und Knalleinlagen f&#252;r Zigaretten. Den Abschluss bildete das Abschie&#223;en der Silvesterraketen.</p>
<p style="text-align: left;">Gemeinsam sind wir in das damals noch existierende, benachbarte Jugoslawien gefahren, wo sich die Raucher mit g&#252;nstigen Zigaretten eindeckten. Zollfrei einf&#252;hren durfte man drei Schachteln. Als Nichtraucher habe ich f&#252;r die Raucher drei Schachteln mitgenommen. Gelohnt hat sich ein Ausflug, wenn man es schaffte mehrere Stangen Zigaretten zu schmuggeln. In den siebziger Jahren wurde an der jugoslawischen Grenze streng kontrolliert und beim Schmuggeln von Zigaretten oder Spirituosen drohte nicht nur eine Geldstrafe, sondern die Beschlagnahme des Autos. Damals waren die Zierpolster mit verschiedenen Motiven, wie Blumen, Pferde oder Katzen, Mode und man sah sie im Heckfenster eines jeden Autos. Ein Schmugglertrick bestand darin, die Zierpolster ohne F&#252;llmaterial nach Jugoslawien mitzunehmen, um sie dann mit Zigaretten zu f&#252;llen und sie in das Heckfenster zu legen. So kam man durch jede Kofferraumkontrolle. Die VW K&#228;fer waren daf&#252;r gut geeignet. Beatle.</p>
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		<title>UN:vergessen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 02:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tabuzone]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder hat in seinem Leben unvergessliche sch&#246;ne Momente. Manche sagen, dass gerade die schlechtesten Ereignisse unvergesslich bleiben. F&#252;r neue Eindr&#252;cke, will ich sie nicht vergessen, brauche ich heute das Notizbuch. Am leichtesten erschlie&#223;en sich manche Ereignisse, wenn man auf Fotos zur&#252;ckgreifen kann. Hat man Gl&#252;ck, dann kommt man mit einzelnen Personen wieder in das Gespr&#228;ch. Es kann sein, dass abgebildete Personen verstorben sind, ohne dass man davon benachrichtigt wurde. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Jeder hat in seinem Leben unvergessliche sch&#246;ne Momente. Manche sagen, dass gerade die schlechtesten Ereignisse unvergesslich bleiben. F&#252;r neue Eindr&#252;cke, will ich sie nicht vergessen, brauche ich heute das Notizbuch. Am leichtesten erschlie&#223;en sich manche Ereignisse, wenn man auf Fotos zur&#252;ckgreifen kann. Hat man Gl&#252;ck, dann kommt man mit einzelnen Personen wieder in das Gespr&#228;ch. Es kann sein, dass abgebildete Personen verstorben sind, ohne dass man davon benachrichtigt wurde. Ein unvergesslicher Augenblick ist f&#252;r mich, als ich das erste Mal die Kirche in Portoroz betreten und die Kreuzigungsgruppe von Temschwar gesehen habe. Christus hat eine Hand vom Kreuz gel&#246;st und ergreift damit die Hand einer hilfesuchenden Frau und l&#228;chelt ihr aufmunternd zu. Jedes Mal wenn ich in Portoroz bin, dann besuche ich diese Kirche und pr&#228;ge mir das Altarbild aufs Neue ein. Die Kreuzwegbilder an der Kirchenwand stammen von der K&#252;nstlerin Mira Licen – Krmpotic. F&#252;r sie bedeutet Auferstehung sich im Leben, nach einem Schicksalsschlag, wieder aufzurichten.</p>
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		<title>MYTHOS:h</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 09:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tabuzone]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt wenige Menschen die Kult- oder Mythosstatus erreichen, wenn sie in Ehren alt werden und eines nat&#252;rlichen Todes sterben. Am schnellsten bilden sich Legenden, wenn die Person unter ungekl&#228;rten oder vermeintlich ungekl&#228;rten Um-st&#228;nden stirbt oder durch fremde Gewalt ums Leben kommt. Auch ein Selbstmord kann bei einer bekannten Pers&#246;nlichkeit zur Legendenbildung beitragen. Daf&#252;r gibt es in der Geschichte genug Beispiele: Von Politikern, S&#228;ngern, K&#252;nstlern, Schrift-stellern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Es gibt wenige Menschen die Kult- oder Mythosstatus erreichen, wenn sie in Ehren alt werden und eines nat&#252;rlichen Todes sterben. Am schnellsten bilden sich Legenden, wenn die Person unter ungekl&#228;rten oder vermeintlich ungekl&#228;rten Umst&#228;nden stirbt oder durch fremde Gewalt ums Leben kommt. Auch ein Selbstmord kann bei einer bekannten Pers&#246;nlichkeit zur Legendenbildung beitragen. Daf&#252;r gibt es in der Geschichte genug Beispiele: Von Politikern, S&#228;ngern, K&#252;nstlern, Schriftstellern. Bei Politikern bildet sich eine andere Art von Legende, wenn sie durch einen Sprengstoffanschlag oder auf andere spektakul&#228;re Art um das Leben kommen. Zeigen sich nach dem Tod Ungereimtheiten oder schwerwiegende Fehler in ihrem Wirken, dann wird von den Anh&#228;ngern behauptet, daran seien die Mitarbeiter schuld und der Verstorbene habe davon nichts gewusst. Eine andere Variante ist zu sagen, w&#228;re der Politiker noch am Leben, h&#228;tte er die schwerwiegenden Fehler noch repariert. In Wahrheit w&#228;re es m&#246;glich gewesen, diese Vergehen noch f&#252;r eine geraume Zeit zu vertuschen, unter Verschluss zu halten, um sp&#228;ter aufgedeckt zu werden. So kommt es, dass die politischen Erben ein schwieriges Erbe &#252;bernehmen und sanieren m&#252;ssen. &#196;hnliches erleben manchmal die Erben von einem Gesch&#228;ftsbetrieb. Sie glauben eine gut florierende, finanziell starke Firma zu &#252;bernehmen, in Wirklichkeit stellt sich heraus, dass Schulden vorhanden sind und viele Stammkunden abgewandert sind. Nur das Charisma des Verstorbenen hat verhindert, dass die Banken die Kredite f&#228;llig stellten.</p>
<p style="text-align: left;">Zum Mythos geworden ist ein t&#246;dlich verungl&#252;ckter Landeshauptmann, der alkoholisiert und mit &#252;berh&#246;hter Geschwindigkeit gefahren ist. Als Unfallursache vermuten viele seiner Anh&#228;nger, dass er vors&#228;tzlich alkoholisiert und an seinem Auto manipuliert wurde. Ausgef&#252;hrt von seinen Feinden, wer immer diese sind, sie werden auch nicht genannt. Verteidigt wird der Selbstbedienungsladen den der Verungl&#252;ckte bei der landeseigenen Hypobank installiert hat. Viele der Events und Wahlzuckerln musste die Bank finanzieren, dadurch wurde sie zum Sanierungsfall und nur durch eine staatliche Haftung vor dem Bankrott bewahrt. Die Anh&#228;nger glauben, dies w&#228;re nicht passiert, wenn der Landeshauptmann  nicht verungl&#252;ckt w&#228;re. Er h&#228;tte bestimmt einen Ausweg gefunden und vieles von der „Freunderlwirtschaft“ hat er nicht gewusst.</p>
<p style="text-align: left;">Legende.</p>
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		<title>STARKER:jahrgang</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 07:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tabuzone]]></category>

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		<description><![CDATA[Von korpulenten Herren oder Frauen sagt man im Umgangston, dies ist ein starker Jahrgang. Ist man im Schulbereich t&#228;tig, dann h&#246;rt man, jetzt kommen die starken Jahrg&#228;nge, es gibt viele Sch&#252;ler. Die letzten Jahre waren davon gepr&#228;gt, dass es weniger Sch&#252;ler gab und weniger Klassen. Man spricht von schwachen Jahrg&#228;ngen. Anders verh&#228;lt es sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von korpulenten Herren oder Frauen sagt man im Umgangston, dies ist ein starker Jahrgang. Ist man im Schulbereich t&#228;tig, dann h&#246;rt man, jetzt kommen die starken Jahrg&#228;nge, es gibt viele Sch&#252;ler. Die letzten Jahre waren davon gepr&#228;gt, dass es weniger Sch&#252;ler gab und weniger Klassen. Man spricht von schwachen Jahrg&#228;ngen. Anders verh&#228;lt es sich in &#214;sterreich bei den Pensionisten, da spricht man davon, dass jetzt die starken Jahrg&#228;nge, gemeint sind die in den 50er Jahren Geborenen, in Pension gehen werden. Dies bedeutet, dass die Staatsausgaben f&#252;r die Pensionen steigen werden. Die Aussage, „jetzt kommen die starken Jahrg&#228;nge“ steht wie eine Drohung im &#246;ffentlichen Raum. In Zeiten, wo sich der Staat wegen der Wirtschaftskrise verschuldet hat, ein neues Unheil. Dabei wird  verschwiegen, dass diese  Jahrg&#228;nge in ihrer aktiven Zeit viel an Steuern und Abgaben gezahlt haben. Viele Einrichtungen der &#246;ffentlichen Infrastruktur gibt es , weil die Staatskassen gef&#252;llt waren. Auch der Prozess f&#252;r einen offenen Staat, f&#252;r mehr Demokratie ist durch diese eingeleitet worden. Von den Hausbesetzungen, der Antiatombewegung bis zu den Anf&#228;ngen der Gr&#252;nbewegung. Die starken Jahrg&#228;nge kommen in den Genuss des medizinischen Fortschritts, den sie selbst eingeleitet haben. In der &#246;ffentlichen Diskussion stellt sich die Frage, wie werden wir die starken Jahrg&#228;nge los? Durch Pensionsk&#252;rzungen,  einer finanziellen Abmagerungskur.</p>
<p>Pensionsk&#252;rzung.</p>
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		<title>PARTEI:buch</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 06:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie aktuell theologische Abhandlungen, die vor zweihundert Jahren niedergeschrieben wurden, sein k&#246;nnen, erf&#228;hrt man in der Klosterbibliothek in Wiblingen. Bei der Besichtigung der Klosterbibliothek, mit vielen theologischen, philosophischen und wissenschaftlichen B&#252;chern, wo bei man anmerken muss, dass viele B&#252;cher nach den Franzosenkriegen abtransportiert wurden, ist mir ein kleines Buch  mit dem Titel: &#8220;Hat der Satz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aktuell theologische Abhandlungen, die vor zweihundert Jahren niedergeschrieben wurden, sein k&#246;nnen, erf&#228;hrt man in der Klosterbibliothek in Wiblingen. Bei der Besichtigung der Klosterbibliothek, mit vielen theologischen, philosophischen und wissenschaftlichen B&#252;chern, wo bei man anmerken muss, dass viele B&#252;cher nach den Franzosenkriegen abtransportiert wurden, ist mir ein kleines Buch  mit dem Titel: &#8220;Hat der Satz seine Richtigkeit: Wem Gott ein Amt gegeben hat, dem gibt er auch den Verstand“, aufgefallen.  Verfasst wurde es von Martin Mack, der von  1712 – 1776 gelebt hat.</p>
<p>F&#252;r mich ist diese Frage noch immer aktuell, besonders dann, wenn es nach Wahlen zur Bildung einer Regierung kommt und die verschiedenen Ressorts mit Ministern besetzt werden. Dabei fragt sich der aufgeweckte B&#252;rger, gen&#252;gt f&#252;r ein Ministeramt die Parteizugeh&#246;rigkeit oder sollte nicht das Fachwissen eine entscheidende Rolle spielen. Diese Frage stellt sich nicht nur bei Ministerernennungen, sondern setzt sich auch auf anderen Ebenen fort. Eine Ursache der Millionenverluste in staatsnahen Betrieben liegt bestimmt darin, dass man in Parteiarbeit geschulte Menschen in das Management von Wirtschaftsbetrieben berufen hat. Damals wie heute kann die Richtigkeit des Satzes: „Wem Gott ein Amt gegeben hat, dem gibt er auch den Verstand“, angezweifelt werden.</p>
<p>Mitgliedskarte.</p>
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		<title>BLIND:taub</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 05:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei vielen emotionalen Regungen kann man von Rauschzust&#228;nden sprechen. Der Volksmund sagt: „Liebe macht blind“, der Hass ebenso. &#8220;Taub&#8221; vor Trauer und Gl&#252;ck. Rauschzust&#228;nde k&#246;nnen Symptome wie Heiserkeit, Augenbrennen, Magendr&#252;cken oder Schwindelgef&#252;hle  hervorrufen. Geistige Symptome, Blindheit im Denken. Wie k&#246;nnen wir mit  Rauschzust&#228;nden im Alltag umgehen? Im Alltagsleben fehlt uns die k&#246;rperliche Ausdrucksm&#246;glichkeit, wir m&#252;ssen uns gefasst benehmen. Wer hat heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Verdana;">Bei vielen emotionalen Regungen kann man von Rauschzust&#228;nden sprechen. Der Volksmund sagt: „Liebe macht blind“, der Hass ebenso. &#8220;Taub&#8221; vor Trauer und Gl&#252;ck. Rauschzust&#228;nde k&#246;nnen Symptome wie Heiserkeit, Augenbrennen, Magendr&#252;cken oder Schwindelgef&#252;hle  hervorrufen. Geistige Symptome, Blindheit im Denken. Wie k&#246;nnen wir mit  Rauschzust&#228;nden im Alltag umgehen? Im Alltagsleben fehlt uns die k&#246;rperliche Ausdrucksm&#246;glichkeit, wir m&#252;ssen uns gefasst benehmen. Wer hat heute die M&#246;glichkeit, wenn er vom Gl&#252;ck &#252;berw&#228;ltigt wird, ganz spontan einen Luftsprung zu machen oder f&#228;ngt zum Singen an. Bricht einem die Trauer um einen Menschen das Herz, den Schmerz hinauszuschreien. Alles verl&#228;uft gefasst, die &#214;ffentlich-keit schaut zu. Man erwartet angemessene Trauer mit Hilfe von Zeremonienmeister. F&#252;r den Hass gibt es wenig k&#246;rperlichen Raum. Man bekommt Entspannungstechniken, Verhandlungen, Vermittlungen angeboten. Es soll kein b&#246;ses Wort fallen, nicht mit dem Fu&#223; in den Boden stampfen oder eine T&#252;r zuzuschlagen. Der Hass staut sich auf, er macht blind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Verdana;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Verdana;">Blutrausch.<span style="mso-spacerun: yes;">    </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></span></p>
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