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	<title>Schlagloch &#187; Weihnachten</title>
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		<title>W&#214;CHNERIN:heim</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 05:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Besuch der Christmette liegt ein paar Tage zur&#252;ck, doch ist mir der Ablauf noch gegenw&#228;rtig, weil er mich ber&#252;hrt hat. Bei der Mette, in der Kapelle in Warmbad, hatte der Pfarrer vergessen die elektrischen Kerzen am Christbaum einzuschalten, aus Absicht oder aus Unachtsamkeit?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Besuch der Christmette liegt ein paar Tage zur&#252;ck, doch ist mir der Ablauf noch gegenw&#228;rtig, weil er mich ber&#252;hrt hat. Bei der Mette, in der Kapelle in Warmbad, hatte der Pfarrer vergessen die elektrischen Kerzen am Christbaum einzuschalten, aus Absicht oder aus Unachtsamkeit? So wurden wir Messbesucher durch nichts abgelenkt auf das Wesentliche, die Geburt Christi, hingef&#252;hrt. Das Grundlegende konnte nicht im Kerzenschein und sch&#246;ner Stimmung untergehen. Der Pfarrer hat uns alles weggenommen, was wir in unserer Gesellschaft um das Weihnachtsfest errichtet haben. Er lie&#223; uns nackt vor die Krippe treten, ohne Weihnachtsdekoration. In der Predigt sagte er: „Christus ist genauso wie wir nackt auf die Welt gekommen. In jedem Neugeborenen wird Gott Mensch, findet die Menschwerdung Gottes statt. Jeder Mensch ist eine Wiederholung von Christi Geburt.“ In der Predigt, welche der Abt in dem Film „Von Menschen und G&#246;ttern“ am Christtag vor seinen M&#246;nchen h&#228;lt, finden sich &#228;hnliche Gedanken.</p>
<p style="text-align: left;">Heute finden die meisten Geburten im Krankenhaus, in Ausnahmef&#228;llen zu Hause statt. In den f&#252;nfziger Jahren hatte die Hebamme Sulzenbacher in einem Wohnblock des Heraklithwerkes eine „Etage“ gemietet und dort eine W&#246;chnerinnenstation betrieben. In dieser Zeit wurden die meisten Ferndorfer dort geboren, auch meine Geschwister und ich. Die Mutter ist, wenn die Wehen einsetzten, von Politzen zu Fu&#223; nach Ferndorf gegangen. Nach der Geburt meines j&#252;ngsten Bruders haben wir Geschwister mit dem Vater die Mutter besucht. Beim Besuch hat uns die Mutter ihre Banane und Schokolade, welche sie zu den Mahlzeiten bekommen hat, gegeben. Als die Mutter das Wochenbett verlassen konnte hat man einen Nachbarn, der damals schon einen VW K&#228;fer fuhr gebeten, die Mutter und meinen Bruder heimzufahren. Aus dem Tagebuch, 27.12.2010.</p>
<p style="text-align: left;">Alles Wiederholung.</p>
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		<title>24. Dezember</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 08:58:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn heute jemand die Absicht hat ein Gesch&#228;ft zu &#252;bernehmen oder einen Betrieb zu gr&#252;nden, dann wird mit einem Steuerberater, einem Notar und einem Kreditberater vorher alles besprochen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Wenn heute jemand die Absicht hat ein Gesch&#228;ft zu &#252;bernehmen oder einen Betrieb zu gr&#252;nden, dann wird mit einem Steuerberater, einem Notar und einem Kreditberater vorher alles besprochen. Bei der Wirtschaftskammer gibt es daf&#252;r das Gr&#252;nderservice, handelt es sich um eine Betriebs&#252;bergabe, dann gibt es eine Beratungsstelle f&#252;r &#220;bergeber und f&#252;r &#220;bernehme. Man versucht die Erfolgsaussichten anhand von Kennzahlen zu berechnen. Oft wenden sich Jungunternehmer an einen Pers&#246;nlichkeitstrainer der sie mental st&#228;rkt. Geht etwas zu Ende, dann erinnert man sich gerne an die Anf&#228;nge:</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Mit einem Inserat  wurde Anfang Dezember 197.. in der „Volkszeitung&#8221; ein Nachfolger f&#252;r ein Papiergesch&#228;ft in M&#246;selstein gesucht. Dies war der Ausl&#246;ser f&#252;r meine Selbstst&#228;ndigkeit. Ich hoffte als eigenst&#228;ndiger Buchh&#228;ndler viel Zeit mit dem Lesen zu verbringen. Nach einem Telefongespr&#228;ch mit dem Verp&#228;chter fuhren wir am 24. Dezember, der Vater, der Bruder und ich, mit einem VW K&#228;fer nach M&#246;selstein um das Gesch&#228;ft zu besichtigen und mit dem Verp&#228;chter zu verhandeln. Der Verkaufsraum hatte eine Fl&#228;che von ca. 30 m2. Heute w&#252;rde diese Gr&#246;&#223;e gerade f&#252;r eine W&#252;rstelbude oder einen S&#252;&#223;warenkiosk am Bahnhof ausreichend sein.  Das, im Ortszentrum gelegene Gesch&#228;ft, war ein Zubau bei einem Wohnhaus. Der Schnee am Stra&#223;enrand reichte bis in den ersten Stock. Bei einem Glas Wein wurden wir handelseinig und mit ein paar schriftlichen Unterlagen fuhren wir nach Hause. Wir wollten rechtzeitig zur F&#252;tterung  der K&#252;he und zur Weihnachtsbescherung zu Hause sein.</p>
<p style="text-align: left;">Zu Jahresbeginn nahm ich einen Kredit auf und kaufte einen gebrauchten R4, der in der Art einer alten Bauerntruhe bemalt war. Der Vorbesitzer war ein M&#246;belrestaurator. Bei einem Papiergro&#223;h&#228;ndler bestellte ich Waren nach dem Bauchgef&#252;hl. Zu dieser Zeit war ich bei der Firma Gabor als Schuhfacharbeiter, „Absatzschrauber“, besch&#228;ftigt. Pro Schicht verschraubte ich etwa 2800 St&#252;ck Damenabs&#228;tze. Am Freitag vor der geplanten Gesch&#228;ftser&#246;ffnung sagte ich dem Personalchef Bescheid, dass ich am Montag nicht mehr zur Arbeit kommen werde. Von diesem wurde ich aufgefordert die vierzehnt&#228;gige K&#252;ndigungsfrist einzuhalten. Kurze Zeit sp&#228;ter hat mir der Betriebsleiter gedroht: „Wenn ich die K&#252;ndigungsfrist nicht einhalte wird mir jeder Schuh, der durch meinen pl&#246;tzlichen Abgang weniger produziert wird, von meinem Lohn abgezogen und notfalls bei Gericht eingeklagt“. Einen Tag vor der Gesch&#228;ftser&#246;ffnung bin ich mit dem R4, beladen mit einem &#214;lofen und einem Diwan, nach M&#246;selstein gefahren. Am 20. J&#228;nner habe ich das Gesch&#228;ft wiederer&#246;ffnet.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Fr&#252;hstart.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #008000;"><em>ALLEN LESERINNEN und LESERN EINE FRIEDVOLLE UND ERHOLSAME WEIHNACHTSZEIT!</em></span></strong></p>
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		<title>HP:&#252;berall</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 07:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[HP ist  allgegenw&#228;rtig, dies wei&#223; jeder, der einen Laptop, Drucker oder PC in Verwendung hat. Wenige Firmen sind in der Computerwelt so pr&#228;sent wie HP und hat sich gegen die st&#228;rksten Konkurrenten durchgesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">HP ist allgegenw&#228;rtig, dies wei&#223; jeder, der einen Laptop, Drucker oder PC in Verwendung hat. Wenige Firmen sind in der Computerwelt so pr&#228;sent wie HP und hat sich gegen die st&#228;rksten Konkurrenten durchgesetzt. Auch in der Natur findet man HP, wenn man am Waldrand oberhalb der Genotteh&#246;he unterwegs ist und dort auf eine nette Idee st&#246;&#223;t. Es hat sich jemand die M&#252;he gemacht die Spazierg&#228;nger, passend zur Jahreszeit, mit Gedichten zu unterhalten. Die Gedichte wurden am PC ausgedruckt, laminiert, auf einer Platte aufgezogen und f&#252;r alle gut sichtbar in der N&#228;he eines Unterstandes, aufgestellt. So werden die Spazierg&#228;nger jetzt mit dem Gedicht „Barbaratage“ von Hans Carossa, „Der Wald schl&#228;ft“ von Fred Endrikat und „Am Weg“ von Max Kalbek begl&#252;ckt. Auch gute W&#252;nsche f&#252;r 2012 sind zu finden, gezeichnet mit HP. Vielleicht denkt sich HP, dass die Menschen, in der Stille des Waldes empf&#228;nglich sind f&#252;r Gedanken in Gedichtform, die Natur als materialisierter Geist. Die Vielfalt der Natur ist nicht selbstverst&#228;ndlich, genauso wenig wie die Gesundheit, obwohl wir vieles als selbstverst&#228;ndlich annehmen, bis es nicht mehr funktioniert.</p>
<p style="text-align: left;">M&#252;he geben sich auch ein paar H&#246;hlenforscher, die auf das gro&#223;e Gl&#252;ck oder den Zufall hoffen, dass sie ein H&#246;hlensystem in den Ausl&#228;ufern des Dobratsches oberhalb von Warmbad entdecken. Am Wochenende, auch im Sp&#228;therbst, sind sie damit besch&#228;ftigt einen Schacht in den Berg zu graben. Es werden zwei Leute durch einen engen Schlurf in die Tiefe gelassen, Pickel und Schaufel nachgereicht, um dort in m&#252;hsamer Handarbeit weiterzugraben. Das gef&#246;rderte Erdreich wird in einem Kanister von zwei M&#228;nnern mit Hilfe eines Seiles nach oben gezogen, ausgeleert und der Kanister wieder hinabgelassen. Ob und wann sie auf eine H&#246;hle sto&#223;en werden ist ungewiss.</p>
<p style="text-align: left;">Der Berg lebt.</p>
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		<title>WA(H)RE:licht</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 13:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Tag der „Heiligen Drei K&#246;nige“ endet die Weihnachtszeit. Manche Leute sind froh, dass die Zeit der Feiertage vorbei ist, ab morgen beginnt das normale, das geregelte Leben. Der Tag beginnt am Morgen mit dem L&#228;uten des Weckers. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Mit dem Tag der „Heiligen Drei K&#246;nige“ endet die Weihnachtszeit. Manche Leute sind froh, dass die Zeit der Feiertage vorbei ist, ab morgen beginnt das normale, das geregelte Leben. Der Tag beginnt am Morgen mit dem L&#228;uten des Weckers. Alles hat wieder seine Zeit und seine vorbestimmten Abl&#228;ufe. Viele Menschen sind heute dem Stern von Bethlehem gefolgt und in die Kirche „Heiligste Dreifaltigkeit“ in Villach-V&#246;lkendorf gekommen. Ein wenig sind sie auch dem Stern von Radio K&#228;rnten gefolgt, der die Heilige Messe live &#252;bertragen wird. Die aufgestellten Mikrofone &#252;berragen den Stern der „Heiligen drei K&#246;nige“, die mit dem Pfarrer in die Kirche einziehen. Sie waren in den letzten Tagen unterwegs zu den Menschen in ihren Wohnh&#246;hlen in V&#246;lkendorf: „Es kann verst&#246;ren, wenn es an der Wohnungst&#252;r l&#228;utet und die Besucher, “Drei K&#246;nige”, haben sich nicht &#252;ber die Sprechanlage am Hauseingang angemeldet. Man weis nicht was einem erwartet, wenn man die T&#252;r &#246;ffnet. Es k&#246;nnte eine Schlammlawine in die Wohnung hereinbrechen, das Leben radikal ver&#228;ndern“.</p>
<p style="text-align: left;">Dem Ruf zur Messe sind auch die Erstkommunionkinder gefolgt. Ein gro&#223;es Anliegen des Pfarres ist es, die Kinder in die Gestaltung der Messe einzubinden, auch wenn sich mancher Kirchenbesucher in seiner Andacht gest&#246;rt f&#252;hlt. Erst recht, wenn die Kinder durch die B&#228;nke gehen und allen erwachsenen Kirchenbesucher ihren Namen sagen und die Hand reichen. Dem Anlass entsprechend kommen alle p&#252;nktlich und feierlich in die Kirche. Das ganze Kirchenvolk betet und singt mit, und lauscht dem Gesang der „Capella Trinitatis“ und der Singgruppe „Immanuel. Das Evangelium erz&#228;hlt davon: Wie sich die Drei Weisen aus dem Morgenland bei Herodes nach dem neugeborenem K&#246;nig erkundigen, weil sie ihm huldigen wollen. Herodes erschrickt dar&#252;ber sehr, er sieht seine Macht gef&#228;hrdet. Er empfiehlt den Weisen nach dem Neugeborenen zu suchen, und ihn davon zu informieren. Die Weisen finden das Kind, beschenken es, und kehren auf einem anderen Weg in das Morgenland zur&#252;ck. In seiner Predigt spricht der Pfarrer dar&#252;ber: „Dass schon viele Generationen dem Stern von Bethlehem gefolgt sind und jetzt sind wir dran. Es gibt verschiedene Zug&#228;nge zu dem Ereignis. Da ist Herodes, der Mann der Provinz, den alles Neue &#228;ngstigt, bei dem sich alles nur um ihn selbst dreht, um seinen Machterhalt. Die Angst, neben dem wahren Licht zu verblassen, trotz gro&#223;artiger Bauwerke. Dann sind da die Sterndeuter, internationale Wissenschaftler. Sie sind offen f&#252;r Neues, sie erkennen im Stern eine Botschaft der Natur, die hindeutet auf den Messias, auf das wahre Licht. Auf der Suche nach der geheimen Wahrheit sind sie gemeinsam weiter vorgedrungen als alle Egoisten und Herdentiere. Jeder kann aufbrechen, um den wirklichen Jesus zu finden. Amen.“</p>
<p style="text-align: left;">Nach dem Segen verlassen die Gl&#228;ubigen die Kirche. Sie werden nach dem „wahren Stern“ suchen. Der k&#252;nstliche Weihnachtsstern am Hauptplatz wird es nicht sein, er wird mit heutigem Tag abgeschaltet.</p>
<p style="text-align: left;">Aus dem Tagebuch, 6.1.2009.  <a href="http://www.kath-kirche-kaernten.at/pages/bericht.asp?id=8525"> Mehr&#8230;</a></p>
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		<title>WOHN:zimmer</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 04:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die „grosse Stubn“, wie das Elternschlafzimmer genannt wurde, war ein "Mehrzweckraum". Es wurde je nach Bedarf zus&#228;tzlich f&#252;r verschiedene Zwecke ben&#252;tzt. In einer Ecke stand ein gro&#223;er Kachelofen, der von der „Labn“ beheizt wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die „grosse Stubn“, wie das Elternschlafzimmer genannt wurde, war ein &#8220;Mehrzweckraum&#8221;. Es wurde je nach Bedarf zus&#228;tzlich f&#252;r verschiedene Zwecke ben&#252;tzt. In einer Ecke stand ein gro&#223;er Kachelofen, der von der „Labn“ beheizt wurde. Auf zwei Seiten hatte er eine Holzbank und in den &#214;ffnungen konnte man &#196;pfel braten. Der Ofen wurde im Winter  an den Wochenenden, vor allem in der Weihnachtszeit eingeheizt. Der Christbaum wurde in der Stubn aufgestellt.  So sa&#223;en wir an den Feiertagen rund um den Kachelofen, h&#246;rten Radio oder lasen ein Buch, ich die „Hochreiter Kinder“.  Der Vater las zu den Feiertagen aus dem Reimmichlkalender vor, der als Weihnachtsgeschenk unter dem Christbaum lag. So wurde das Elternschlafzimmer zu den Festtagen, wie Weihnachten und Ostern, zum Wohnzimmer.</p>
<p style="text-align: left;">Das Jahr &#252;ber diente es auch als Wirtschaftsraum. Da war der „Speisekasten,“  darin wurde Mehl, Teigwaren, Kaffe, Butter und K&#228;se aufbewahrt,  sowie verschiedene Ger&#228;te zum Wursten. Dazu kam ein Kleiderkasten, mit zwei Schubladen, in denen sich alle wichtigen Dokumente des Haushaltes befanden. Die Geburtsurkunden, der Grundbuchauszug, die Zeugnisse, die Rechnungen vom Lagerhaus und die Stromstreifen, sowie das Bargeld. In einer Ecke stand die Zentrifuge, mit der man den Rahm von der Milch trennte und der Butterk&#252;bel. Beide Ger&#228;te musste man  h&#228;ndisch bedienen. In einer anderen Ecke stand ein Tisch mit einer Eckbank, wo die Mutter die W&#228;sche b&#252;gelte. Zeitweise hingen von der Decke die Hausw&#252;rstel oder an den Feiertagen eine Stange Tirolerwurst.</p>
<p style="text-align: left;">Eines der Zimmerfenster war immer nur „angelehnt“, damit die Eltern nachts h&#246;ren konnten, sollte sich im Viehstall etwas Unvorhergesehenes ereignen. Das Pferd meldete dies, indem es anfing mit den Hufen zu scharren und zu wiehern. So wussten die Eltern sofort, wenn eine Kuh zu kalben begann, die meisten K&#228;lber wurden nachts geboren. Die Fenster waren sehr klein und mit Eisenst&#228;ben vergittert. Im Heustadel lag der Hofhund „W&#228;chter“ und bellte, wenn sich jemand dem Haus oder dem Stall n&#228;herte.</p>
<p style="text-align: left;">Der W&#228;chter. </p>
<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #339966;">Allen Lerserinnen und Leser, allen Freunden des Blog “Schlagloch” ein ruhiges, erholsames und erhellendes Weihnachtsfest.</span></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #339966;"><a href="http://www.online-roman.de/weihnacht041.html"><strong>Charly &amp; Undine. Eine Weihnachtsgeschichte.</strong></a></span></em></p>
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		<title>WEIHNACHT:illumination</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 08:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;berall kann man jetzt beobachten wie in den Superm&#228;rkten, in den Fachgesch&#228;ften und in den M&#246;belh&#228;usern die Weihnachtsware ausgepackt wird. Im Freien verw&#246;hnt uns das Wetter mit einem sch&#246;nen Herbsttag. Dabei ist Vorsicht geboten, bei Sonnenschein kommt man gut ohne Jacke aus, im Schatten kann es ganz sch&#246;n abk&#252;hlen. In den Lebensmittelm&#228;rkten sind die Herbststollen zum Weihnachtsstollen mutiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">&#220;berall kann man jetzt beobachten wie in den Superm&#228;rkten, in den Fachgesch&#228;ften und in den M&#246;belh&#228;usern die Weihnachtsware ausgepackt wird. Im Freien verw&#246;hnt uns das Wetter mit einem sch&#246;nen Herbsttag. Dabei ist Vorsicht geboten, bei Sonnenschein kommt man gut ohne Jacke aus, im Schatten kann es ganz sch&#246;n abk&#252;hlen. In den Lebensmittelm&#228;rkten sind die Herbststollen zum Weihnachtsstollen mutiert. Tritt man in das XXL M&#246;belhaus um nach einem Dekorartikel f&#252;r Halloween zu suchen, einen K&#252;rbiskopf in dem man ein Teelicht stellen kann, weil man einen Besuch mit Kind erwartet, sieht man zuerst vor lauter festlich dekorierter Christb&#228;ume den Rest der Halle nicht. Der Christbaumschmuck, die Dekorengel und Renntiere, in verschiedenen Materialien, sind zu Pyramiden aufgestapelt. Mit diesem vorweihnachtlichen Fr&#252;hstart nehmen wir uns selbst die Illumination auf Weihnachten. Wie soll die gro&#223;e Schar von Kindern, welche noch an das Christkind, dass den Christbaum und die Geschenke bringt, glauben, wenn die Christb&#228;ume in so gro&#223;er Zahl im Eingangsbereich stehen. Die Halloweenartikel gab es im Sommer.</p>
<p style="text-align: left;">Um das Warten auf das Christkind zu verk&#252;rzen, ging man mit uns Kindern am 24. Dezember, bei Einbruch der D&#228;mmerung, spazieren. Dabei hofften wir, dass wir f&#252;r einen Augenblick das Christkindl sehen k&#246;nnen, vielleicht wie es beim Stubenfenster hinein- oder herausfliegt. Selbst wenn die Christi Geburt eine Illusion w&#228;re, so m&#252;sste man daf&#252;r dankbar sein, dies w&#228;re dann eine Illusion die noch intakt ist.</p>
<p style="text-align: left;">Ohne Illusionen.</p>
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		<title>IM:gebirge III</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 05:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[ Welche Folgen hat es f&#252;r einen Vermieter im Montafon, wenn Teile von S&#252;damerika von &#220;berschwemmungen heimgesucht werden oder er nicht in Sibirien war?  Wesentlich ist die Andersartigkeit zuzulassen, egal, ob jemand ein Weltreisender oder ein Bodenst&#228;ndiger ist. Beim Mittagessen  zu warten, bis alle die Suppe im Teller haben und erst dann mit dem Essen zu beginnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Auf dem R&#252;ckweg bemerke ich neben dem Winterwanderweg einen Neubau. Ein lang gezogener, rechteckiger Betonk&#246;rper, mit  einer Glasfront zur Talseite. Der  Anbau, indem sich die Sanit&#228;rr&#228;ume und die K&#252;che befinden, hat eine Verkleidung aus Holzbretter. Der Regen, die Sonne und der Schnee  werden den Brettern zusetzen und er wird sich von den Stallgeb&#228;uden der Umgebung nicht mehr hervorheben.  Die Dorfleute haben zu diesem  Bau unterschiedliche Meinungen. Einige Dorfleute lehnen den Bau ab, weil er nicht der Tradition des Tales entspricht , auch wenn sie viel verreisen. Diese beharren in der Fremde zur Jause auf den Surenk&#228;se. Sie suchen in der Ferne die Best&#228;tigung daf&#252;r, dass es nirgendwo so gut und so sch&#246;n ist wie in der Heimat. Viel reisen und eng denken. Die Allinklusiv Urlauber leben in Tunesien genauso wie im Montafon. Sie urlauben mit dem selben Komfort wie zu Hause und unterhalten sich dabei mit Bekannten.  Engstirnigkeit oder Weitsicht ist keine Folge des Reisens oder des Fernsehens, &#252;ber das Lesen redet niemand. Welche Folgen hat es f&#252;r einen Vermieter im Montafon, wenn Teile von S&#252;damerika von &#220;berschwemmungen heimgesucht werden oder er nicht in Sibirien war?  Wesentlich ist die Andersartigkeit zuzulassen, egal, ob jemand ein Weltreisender oder ein Bodenst&#228;ndiger ist. Beim Mittagessen  zu warten, bis alle die Suppe im Teller haben und erst dann mit dem Essen zu beginnen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>IM:gebirge II</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2009/12/23/imwesten-iii/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 09:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im  Skiort  liegt rechts und links vom Stra&#223;enrand ein Wust von Schnee, auf den Stra&#223;en tummeln sich Urlauber in bunter Skibekleidung. Die G&#228;steh&#228;user verteilen sich &#252;ber die Steilh&#228;nge.  An den H&#228;usern brennt die Weihnachtsbeleuchtung &#252;ber den ganzen Winter. Hier endet  Weihnachten  zu Ostern, wenn die letzten G&#228;ste abreisen. F&#252;r den spannendsten Ort halte ich  eine Musikkneipe, in einer renovierten M&#252;hle. Selbst bin ich noch nicht dort gewesen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Im  Skiort  liegt rechts und links vom Stra&#223;enrand ein Wust von Schnee, auf den Stra&#223;en tummeln sich Urlauber in bunter Skibekleidung. Die G&#228;steh&#228;user verteilen sich &#252;ber die Steilh&#228;nge.  An den H&#228;usern brennt die Weihnachtsbeleuchtung &#252;ber den ganzen Winter. Hier endet  Weihnachten  zu Ostern, wenn die letzten G&#228;ste abreisen. F&#252;r den spannendsten Ort halte ich  eine Musikkneipe, in einer renovierten M&#252;hle. Selbst bin ich noch nicht dort gewesen. Hier stimmt die Mischung aus touristischen  Leitbetrieben und privaten Fremdenpensionen. Der Privatvermieter vergibt seine Reparaturauftr&#228;ge an lokale Handwerker, ein internationales Hotel w&#252;rde anderst entscheiden. So verteilt sich der Wohlstand auf viele und ist nicht in der Hand weniger. Die gro&#223;en Hoteld&#246;rfer gibt es in der T&#252;rkei, Spanien und Tunesien. Sie geh&#246;ren den internationalen Hotelketten und die Gewinne flie&#223;en den Aktion&#228;ren zu. Gro&#223;betriebe sollen aufgegliedert werden und die Aktien st&#228;rker besteuert. Vom  Gewinn  soll auch denen etwas zu Gute kommen, die die Arbeit leisten. </p>
<p style="text-align: left;">Am Nachmittag besuche ich  eine siebzigj&#228;hrige Frau, ihr Haus steht etwas au&#223;erhalb des Dorfes. Der Besuch ist seit einem Jahr versprochen. Sie vermietet Zimmer, dies bringt zus&#228;tzliches Geld zu ihrer Mindestpension und Abwechslung in ihren Winteralltag. Der Mann ist vor f&#252;nfzehn Jahren gestorben, die Kinder sind aus dem Haus ausgezogen. In diesem  Jahr hat sie sich einen lang ersehnten Wunsch erf&#252;llt, eine Montafonerstube eingerichtet.  In der Stube steht ein Tisch mit Einlegearbeiten,  geschnitzte Holzst&#252;hle  und ein Wohnzimmerschrank. Der Parkettboden hat  zwei verschiedene Holzarten. Auf der Kommode befinden sich die Fotos vom Mann, den Kindern, den Enkeln und dem Urenkel. Die Vergangenheit und die Zukunft in Fotos festgehalten.  Der Kachelofen und die verkachelte  Sitzbank werden vom Vorraum aus beheizt. Selbst sitzt sie am liebsten in der K&#252;che, dort befindet sich  der Fernseher. Zum Abschied dr&#252;ckt sie mir eine Dose Weihnachtskeks in die Hand, mit der Bitte, die Dose zur&#252;ckzubringen. Der n&#228;chste Besuch ist versprochen. Am Abend sp&#252;re ich den Winterspaziergang in meinen F&#252;&#223;en.</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>ALLEN MEINEN LESERINNEN UND LESERN, EIN BESINNLICHES WEIHNACHTSFEST! </strong></em></p>
<div id="attachment_2087" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-2087" title="es ist ein ros entsprungen..." src="http://www.schlagloch.at/wp-content/uploads/DSC013351-150x150.jpg" alt="Es ist ein Ros entsprungen..." width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Es ist ein Ros entsprungen...</p></div>
<p style="text-align: center;"> </p>
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		<title>WAHR:zeichen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 05:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Vorweihnachtszeit werden vor allem die historisch interessanten St&#228;dte, in &#214;sterreich sind dies Graz, Wien oder Salzburg von vielen Italienern und Inl&#228;ndern besucht. Neben der geschichtlich gewachsenen Altstadt, mit ihren prunkvollen Fassaden und Kirchen, erfreuen in der Innenstadt die Christkindlm&#228;rkte durch das besondere Umfeld die Besucher. Die Altstadt hat den Vorteil, dass keine k&#252;nstliche Kulisse geschaffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In der Vorweihnachtszeit werden vor allem die historisch interessanten St&#228;dte, in &#214;sterreich sind dies Graz, Wien oder Salzburg von vielen Italienern und Inl&#228;ndern besucht. Neben der geschichtlich gewachsenen Altstadt, mit ihren prunkvollen Fassaden und Kirchen, erfreuen in der Innenstadt die Christkindlm&#228;rkte durch das besondere Umfeld die Besucher. Die Altstadt hat den Vorteil, dass keine k&#252;nstliche Kulisse geschaffen werden muss, hier ist die Stimmung schon in den Bauten angelegt. Viele Einkaufszentren versuchen hier mitzuhalten und pr&#228;sentieren den Einkaufstouristen im Eingangsbereich oder in der Mitte der Shoppingmeile einen Adventmarkt, um noch mehr Einkaufstimmung zu erzeugen. Heute ist es so, dass  zwischen Kitsch und gewachsenen Strukturen nicht mehr unterschieden wird. Bei vielen wird der k&#252;nstliche Glitter mehr Anklang finden, als gewachsene H&#228;userzeilen. Auch der Geschmack &#228;ndert sich von Generation zu Generation. Der Manager von einem Einkaufscenter verk&#252;ndete mit &#220;berzeugung, dass sein EKZ zu einem Wahrzeichen der Stadt wird.</p>
<p style="text-align: left;">Bei einem Verwandten, der nach Salzburg &#252;bersiedelt ist, haben wir gefragt, welche Sehensw&#252;rdigkeiten wir besichtigen sollen. Seine Antwort war: „Wenn wir etwas erleben wollen, sollen wir in das Einkaufszentrum Europapark oder in das Outlet Center fahren.</p>
<p style="text-align: left;">Veranstaltungshinweise.</p>
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		<title>WEIH:nacht</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 07:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[MUND.ART]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[  WEIHNOCHT  I Mit da Besinnlichkeit is es zua Weihnochtszeit vurbei. Im Dorf und in da Stodt heart mon de Weihnochtsmusi bis auf de Schtro&#223;n. Im Einkafscenta tuat da Weihnochtsmonn de Gschenke vakafn. Mir lafn von an Gsch&#228;ft zan n&#228;chstn, es konn goar nit schn&#246;ll gnua geahn. Om liabstn tatma mitn Auto bei Roat iba [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>WEIHNOCHT  I</p>
<p>Mit da Besinnlichkeit is es</p>
<p>zua Weihnochtszeit vurbei.</p>
<p>Im Dorf und in da Stodt heart</p>
<p>mon de Weihnochtsmusi</p>
<p>bis auf de Schtro&#223;n.</p>
<p>Im Einkafscenta tuat da</p>
<p>Weihnochtsmonn de Gschenke</p>
<p>vakafn. Mir lafn von an Gsch&#228;ft</p>
<p>zan n&#228;chstn, es konn goar</p>
<p>nit schn&#246;ll gnua geahn.</p>
<p>Om liabstn tatma</p>
<p>mitn Auto bei Roat iba</p>
<p>de Kreizung foahrn.</p>
<p>Do schiabsn an</p>
<p>Rollstuahl iban Zebrastreifn&#8230;</p>
<p> </p>
<p>WEIHNOCHT  II </p>
<p>Bei v&#252;le Schaufensta vurbeigeahn,</p>
<p>bei sov&#252;le Sochn nit wia&#223;n</p>
<p>woas schenkn, v&#252;lleicht</p>
<p>is dos Christkindl a Gutschein.</p>
<p>Im Lodn von da Caritas suacht</p>
<p>a Tirkin noch zwoa Pullova</p>
<p>fir ehrne Kinda&#8230;</p>
<p> </p>
<p>HEILIGN OBND</p>
<p>Om heilign Obnd</p>
<p>hots zan Regnan ongfongan,</p>
<p>da Regn hot in Schnea</p>
<p>und a de Weihnochtsstimmung</p>
<p>furtgschwemmt.</p>
<p>Umas Haus hots des</p>
<p>Gr&#252;mpl ausagapert.</p>
<p>Im Haus san de oltn</p>
<p>Streitigkeitn zwischn de</p>
<p>Leit zan Vurschein kemman&#8230;</p>
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