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	<title>Schlagloch &#187; Weihnachten</title>
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		<title>IM:gebirge III</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 05:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[ Welche Folgen hat es f&#252;r einen Vermieter im Montafon, wenn Teile von S&#252;damerika von &#220;berschwemmungen heimgesucht werden oder er nicht in Sibirien war?  Wesentlich ist die Andersartigkeit zuzulassen, egal, ob jemand ein Weltreisender oder ein Bodenst&#228;ndiger ist. Beim Mittagessen  zu warten, bis alle die Suppe im Teller haben und erst dann mit dem Essen zu beginnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Auf dem R&#252;ckweg bemerke ich neben dem Winterwanderweg einen Neubau. Ein lang gezogener, rechteckiger Betonk&#246;rper, mit  einer Glasfront zur Talseite. Der  Anbau, indem sich die Sanit&#228;rr&#228;ume und die K&#252;che befinden, hat eine Verkleidung aus Holzbretter. Der Regen, die Sonne und der Schnee  werden den Brettern zusetzen und er wird sich von den Stallgeb&#228;uden der Umgebung nicht mehr hervorheben.  Die Dorfleute haben zu diesem  Bau unterschiedliche Meinungen. Einige Dorfleute lehnen den Bau ab, weil er nicht der Tradition des Tales entspricht , auch wenn sie viel verreisen. Diese beharren in der Fremde zur Jause auf den Surenk&#228;se. Sie suchen in der Ferne die Best&#228;tigung daf&#252;r, dass es nirgendwo so gut und so sch&#246;n ist wie in der Heimat. Viel reisen und eng denken. Die Allinklusiv Urlauber leben in Tunesien genauso wie im Montafon. Sie urlauben mit dem selben Komfort wie zu Hause und unterhalten sich dabei mit Bekannten.  Engstirnigkeit oder Weitsicht ist keine Folge des Reisens oder des Fernsehens, &#252;ber das Lesen redet niemand. Welche Folgen hat es f&#252;r einen Vermieter im Montafon, wenn Teile von S&#252;damerika von &#220;berschwemmungen heimgesucht werden oder er nicht in Sibirien war?  Wesentlich ist die Andersartigkeit zuzulassen, egal, ob jemand ein Weltreisender oder ein Bodenst&#228;ndiger ist. Beim Mittagessen  zu warten, bis alle die Suppe im Teller haben und erst dann mit dem Essen zu beginnen.</p>
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		<title>IM:gebirge II</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 09:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im  Skiort  liegt rechts und links vom Stra&#223;enrand ein Wust von Schnee, auf den Stra&#223;en tummeln sich Urlauber in bunter Skibekleidung. Die G&#228;steh&#228;user verteilen sich &#252;ber die Steilh&#228;nge.  An den H&#228;usern brennt die Weihnachtsbeleuchtung &#252;ber den ganzen Winter. Hier endet  Weihnachten  zu Ostern, wenn die letzten G&#228;ste abreisen. F&#252;r den spannendsten Ort halte ich  eine Musikkneipe, in einer renovierten M&#252;hle. Selbst bin ich noch nicht dort gewesen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Im  Skiort  liegt rechts und links vom Stra&#223;enrand ein Wust von Schnee, auf den Stra&#223;en tummeln sich Urlauber in bunter Skibekleidung. Die G&#228;steh&#228;user verteilen sich &#252;ber die Steilh&#228;nge.  An den H&#228;usern brennt die Weihnachtsbeleuchtung &#252;ber den ganzen Winter. Hier endet  Weihnachten  zu Ostern, wenn die letzten G&#228;ste abreisen. F&#252;r den spannendsten Ort halte ich  eine Musikkneipe, in einer renovierten M&#252;hle. Selbst bin ich noch nicht dort gewesen. Hier stimmt die Mischung aus touristischen  Leitbetrieben und privaten Fremdenpensionen. Der Privatvermieter vergibt seine Reparaturauftr&#228;ge an lokale Handwerker, ein internationales Hotel w&#252;rde anderst entscheiden. So verteilt sich der Wohlstand auf viele und ist nicht in der Hand weniger. Die gro&#223;en Hoteld&#246;rfer gibt es in der T&#252;rkei, Spanien und Tunesien. Sie geh&#246;ren den internationalen Hotelketten und die Gewinne flie&#223;en den Aktion&#228;ren zu. Gro&#223;betriebe sollen aufgegliedert werden und die Aktien st&#228;rker besteuert. Vom  Gewinn  soll auch denen etwas zu Gute kommen, die die Arbeit leisten. </p>
<p style="text-align: left;">Am Nachmittag besuche ich  eine siebzigj&#228;hrige Frau, ihr Haus steht etwas au&#223;erhalb des Dorfes. Der Besuch ist seit einem Jahr versprochen. Sie vermietet Zimmer, dies bringt zus&#228;tzliches Geld zu ihrer Mindestpension und Abwechslung in ihren Winteralltag. Der Mann ist vor f&#252;nfzehn Jahren gestorben, die Kinder sind aus dem Haus ausgezogen. In diesem  Jahr hat sie sich einen lang ersehnten Wunsch erf&#252;llt, eine Montafonerstube eingerichtet.  In der Stube steht ein Tisch mit Einlegearbeiten,  geschnitzte Holzst&#252;hle  und ein Wohnzimmerschrank. Der Parkettboden hat  zwei verschiedene Holzarten. Auf der Kommode befinden sich die Fotos vom Mann, den Kindern, den Enkeln und dem Urenkel. Die Vergangenheit und die Zukunft in Fotos festgehalten.  Der Kachelofen und die verkachelte  Sitzbank werden vom Vorraum aus beheizt. Selbst sitzt sie am liebsten in der K&#252;che, dort befindet sich  der Fernseher. Zum Abschied dr&#252;ckt sie mir eine Dose Weihnachtskeks in die Hand, mit der Bitte, die Dose zur&#252;ckzubringen. Der n&#228;chste Besuch ist versprochen. Am Abend sp&#252;re ich den Winterspaziergang in meinen F&#252;&#223;en.</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>ALLEN MEINEN LESERINNEN UND LESERN, EIN BESINNLICHES WEIHNACHTSFEST! </strong></em></p>
<div id="attachment_2087" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-2087" title="es ist ein ros entsprungen..." src="http://www.schlagloch.at/wp-content/uploads/DSC013351-150x150.jpg" alt="Es ist ein Ros entsprungen..." width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Es ist ein Ros entsprungen...</p></div>
<p style="text-align: center;"> </p>
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		<title>WAHR:zeichen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 05:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Vorweihnachtszeit werden vor allem die historisch interessanten St&#228;dte, in &#214;sterreich sind dies Graz, Wien oder Salzburg von vielen Italienern und Inl&#228;ndern besucht. Neben der geschichtlich gewachsenen Altstadt, mit ihren prunkvollen Fassaden und Kirchen, erfreuen in der Innenstadt die Christkindlm&#228;rkte durch das besondere Umfeld die Besucher. Die Altstadt hat den Vorteil, dass keine k&#252;nstliche Kulisse geschaffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In der Vorweihnachtszeit werden vor allem die historisch interessanten St&#228;dte, in &#214;sterreich sind dies Graz, Wien oder Salzburg von vielen Italienern und Inl&#228;ndern besucht. Neben der geschichtlich gewachsenen Altstadt, mit ihren prunkvollen Fassaden und Kirchen, erfreuen in der Innenstadt die Christkindlm&#228;rkte durch das besondere Umfeld die Besucher. Die Altstadt hat den Vorteil, dass keine k&#252;nstliche Kulisse geschaffen werden muss, hier ist die Stimmung schon in den Bauten angelegt. Viele Einkaufszentren versuchen hier mitzuhalten und pr&#228;sentieren den Einkaufstouristen im Eingangsbereich oder in der Mitte der Shoppingmeile einen Adventmarkt, um noch mehr Einkaufstimmung zu erzeugen. Heute ist es so, dass  zwischen Kitsch und gewachsenen Strukturen nicht mehr unterschieden wird. Bei vielen wird der k&#252;nstliche Glitter mehr Anklang finden, als gewachsene H&#228;userzeilen. Auch der Geschmack &#228;ndert sich von Generation zu Generation. Der Manager von einem Einkaufscenter verk&#252;ndete mit &#220;berzeugung, dass sein EKZ zu einem Wahrzeichen der Stadt wird.</p>
<p style="text-align: left;">Bei einem Verwandten, der nach Salzburg &#252;bersiedelt ist, haben wir gefragt, welche Sehensw&#252;rdigkeiten wir besichtigen sollen. Seine Antwort war: „Wenn wir etwas erleben wollen, sollen wir in das Einkaufszentrum Europapark oder in das Outlet Center fahren.</p>
<p style="text-align: left;">Veranstaltungshinweise.</p>
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		<title>WEIH:nacht</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 07:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[MUND.ART]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
WEIHNOCHT  I
Mit da Besinnlichkeit is es
zua Weihnochtszeit vurbei.
Im Dorf und in da Stodt heart
mon de Weihnochtsmusi
bis auf de Schtro&#223;n.
Im Einkafscenta tuat da
Weihnochtsmonn de Gschenke
vakafn. Mir lafn von an Gsch&#228;ft
zan n&#228;chstn, es konn goar
nit schn&#246;ll gnua geahn.
Om liabstn tatma
mitn Auto bei Roat iba
de Kreizung foahrn.
Do schiabsn an
Rollstuahl iban Zebrastreifn&#8230;
 
WEIHNOCHT  II 
Bei v&#252;le Schaufensta vurbeigeahn,
bei sov&#252;le Sochn nit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>WEIHNOCHT  I</p>
<p>Mit da Besinnlichkeit is es</p>
<p>zua Weihnochtszeit vurbei.</p>
<p>Im Dorf und in da Stodt heart</p>
<p>mon de Weihnochtsmusi</p>
<p>bis auf de Schtro&#223;n.</p>
<p>Im Einkafscenta tuat da</p>
<p>Weihnochtsmonn de Gschenke</p>
<p>vakafn. Mir lafn von an Gsch&#228;ft</p>
<p>zan n&#228;chstn, es konn goar</p>
<p>nit schn&#246;ll gnua geahn.</p>
<p>Om liabstn tatma</p>
<p>mitn Auto bei Roat iba</p>
<p>de Kreizung foahrn.</p>
<p>Do schiabsn an</p>
<p>Rollstuahl iban Zebrastreifn&#8230;</p>
<p> </p>
<p>WEIHNOCHT  II </p>
<p>Bei v&#252;le Schaufensta vurbeigeahn,</p>
<p>bei sov&#252;le Sochn nit wia&#223;n</p>
<p>woas schenkn, v&#252;lleicht</p>
<p>is dos Christkindl a Gutschein.</p>
<p>Im Lodn von da Caritas suacht</p>
<p>a Tirkin noch zwoa Pullova</p>
<p>fir ehrne Kinda&#8230;</p>
<p> </p>
<p>HEILIGN OBND</p>
<p>Om heilign Obnd</p>
<p>hots zan Regnan ongfongan,</p>
<p>da Regn hot in Schnea</p>
<p>und a de Weihnochtsstimmung</p>
<p>furtgschwemmt.</p>
<p>Umas Haus hots des</p>
<p>Gr&#252;mpl ausagapert.</p>
<p>Im Haus san de oltn</p>
<p>Streitigkeitn zwischn de</p>
<p>Leit zan Vurschein kemman&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>IM:kopf</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2009/10/23/imkopf/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 06:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[In acht Wochen ist Weihnachten und bei diesem Gedanken habe ich das Gef&#252;hl, dass das Jahr vorbei ist. Das Zeiterleben spielt sich im Bauch ab. Wir ben&#252;tzen den Kopf und denken aus dem Bauch heraus. Vieles hat weder Hand noch Fu&#223;, vieles ist f&#252;r den Arsch, wie es volkst&#252;mlich hei&#223;t. &#220;ber vieles wird im Kopf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In acht Wochen ist Weihnachten und bei diesem Gedanken habe ich das Gef&#252;hl, dass das Jahr vorbei ist. Das Zeiterleben spielt sich im Bauch ab. Wir ben&#252;tzen den Kopf und denken aus dem Bauch heraus. Vieles hat weder Hand noch Fu&#223;, vieles ist f&#252;r den Arsch, wie es volkst&#252;mlich hei&#223;t. &#220;ber vieles wird im Kopf abgestimmt, was eine Sache des Bauches ist. Kopfarbeiter sein bedeutet alles  mit dem Kopf zu entscheiden. Sucht man Verb&#252;ndete, dann findet man diese im linken Herzlappen und in der rechten Herzklappe. Wird die Kopfarbeit zu schwer, dann k&#252;mmert sich der rechte Lungenfl&#252;gel darum. Durch die  neue Aufgabe kann sich der Schleim aus der Lunge nicht l&#246;sen. Der Schleim macht das Atmen schwer. F. K.  hat gesagt, weil mein Kopf nicht alles ertragen kann, hat die Lunge etwas davon abgenommen. Die Arbeit am PC kann zu viel werden, Verwirrtheit und Entz&#252;ndungen ausl&#246;sen. Es braucht Eigenkorrekturen oder einen Korrektor. Wer  ist dazu f&#228;hig.</p>
<p>Im Haushalt  ist an manchen Ereignisse ersichtlich, wie die Zeit vergeht. Finden sich im Briefkasten mehr Modekataloge als normal, wei&#223; man, dass eine andere Jahreszeit kommt, ein Jahreswechsel bevorsteht . Dazu braucht man nicht aus dem Fenster zu schauen, die Natur zu beobachten. Das Gewicht der Post k&#252;ndigt den Jahreszeitenwechsel an. Das Gewicht einer Person bestimmt vieles. Ein gewichtiger Mensch hat ein gewichtiges Wort mitzureden. Wird eine Meinung ignoriert ist dies ist ein Fliegengewicht, sein K&#246;rpergewicht und seine Meinung.</p>
<p>Fliegenf&#228;nger.</p>
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		<title>NEON:klaustrophobie</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2008/12/26/neonklaustrophobie-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 19:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt liest  man oft das Wort "Sparflamme", dann denken nur wenige daran, dass damit die Flamme einer Petroleumlampe gemeint sein k&#246;nnte, die auf niederem Niveau brennt, der Docht ganz zur&#252;ckgedreht ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt liest  man oft das Wort &#8220;Sparflamme&#8221;, dann denken nur wenige daran, dass damit die Flamme einer Petroleumlampe gemeint sein k&#246;nnte, die auf niederem Niveau brennt, der Docht ganz zur&#252;ckgedreht ist. An die Zeit der Petroleumlampen k&#246;nnen sich nur mehr wenige erinnern. Meine Tante Paula wohnte in einem Nebengeb&#228;ude vom Bauernhof, dort gab es kein elektrisches Licht. Sie ben&#252;tzte eine Petroleumlampe. Im Winter sah man am sp&#228;ten Nachmittag das Flackern der Flamme im Fenster. Waren wir mit der Hausaufgabe fertig, dann gingen wir zur Tante. Sie sa&#223; im Schein der Petroleumlampe auf einem Stuhl, las in einem Heimatroman oder strickte an Socken und Pullovern. Wir setzten uns auf den Diwan, sie hatte f&#252;r uns Kinder immer eine S&#252;&#223;igkeit zu Hause. Oft erz&#228;hlte sie uns oder las uns, eine Geschichte vor. In der Weihnachtszeit verw&#246;hnte uns die Tante mit ihren selbst gebackenen Keksen und solange vorhanden,  bekamen wir etwas vom  Christbaumbehang. Wurde es finster, verabschiedeten wir uns von der Tante, gingen in den Stall und waren dem Vater bei der Stallarbeit behilflich. </p>
<p>Die meisten Menschen kennen in unseren Breitengraden nur das elektrische Licht, den Schalter umlegen oder moderner, man betritt einen Raum und der Bewegungsmelder schaltet das Licht automatisch ein. Beim Hauseingang oder bei der Garageneinfahrt haben sich die Bewegungsmelder gut bew&#228;hrt. Durch die Lichtautomatik werden auch unliebsame Leute oder Menschen mit b&#246;ser Absicht abgeschreckt.  Manche f&#252;hlen sich sicherer, wenn ein kleines Licht brennt, es nimmt ihnen die Angst vor der Einsamkeit. </p>
<p>Ein Spruch sagt: „Licht lockt Leute&#8221;. Dieser Spruch bezieht sich in besonderem auf die Schaufensterbeleuchtung, auf  die Neonreklameschriften und -Reklametafeln. In manchen Wohnzimmern oder Schlafzimmern wird es nie mehr ganz dunkel, weil an der Hausecke oder vis-à-vis eine Neonreklame montiert ist. In der Weihnachtszeit kommt die Weihnachtsbeleuchtung dazu. Immer mehr Menschen leiden in dieser Zeit unter einer<em> </em>Neonklaustrophobie, sie f&#252;hlen sich durch die allgegenw&#228;rtige Beleuchtung st&#228;ndig beobachtet.</p>
<p>Weihnachtsstern.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ROM:splitter I</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2008/12/22/romsplitter-i/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2008/12/22/romsplitter-i/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 17:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAGE.BUCH]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gailtal liegt der erste Schnee, so glaubt man wieder an wei&#223;e Weihnachten. Zurzeit hat man den Glauben an die Wirtschaft, an die Kaufkraft verloren, da kommt eine Romreise zur rechten Zeit. Die Vorsorgepl&#228;ne brechen ein, die Fonds verlieren an Wert, jetzt steht der Zusammenhalt in der Pfarrgemeinde im Vordergrund, nicht die Zeremonien. Es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gailtal liegt der erste Schnee, so glaubt man wieder an wei&#223;e Weihnachten. Zurzeit hat man den Glauben an die Wirtschaft, an die Kaufkraft verloren, da kommt eine Romreise zur rechten Zeit. Die Vorsorgepl&#228;ne brechen ein, die Fonds verlieren an Wert, jetzt steht der Zusammenhalt in der Pfarrgemeinde im Vordergrund, nicht die Zeremonien. Es gibt begabte Zeremonienmeister. F&#252;r die Pilgerreise nach Rom erwartet man sich sch&#246;nes, warmes Wetter. Ist man mit einer Reisegruppe unterwegs, hofft man auf nette Leute. Es ist gut, sich auf das Reiseprogramm, Romreise mit Papstaudienz und Christbaumillumination, einzustimmen: „Montaigne, Tagebuch einer Reise durch Italien&#8221;.  </p>
<p>Im Bus gibt es nach der Abfahrt eine Begr&#252;&#223;ung, das erste Gebet und die ersten Informationen. In Rom leben Hunderte Leute davon, dass sie Touristen die Handtaschen, die Brieftaschen, die Handys und andere Wertgegenst&#228;nde stehlen. Vorsicht vor den Taschendieben! Nehmen wir die Warnung vor den Taschendieben zu genau, dann verlieren Hunderte Menschen ihren Arbeitsplatz. Beim Busstop in der N&#228;he von Padua lernen wir die italienische Gepflogenheit, zuerst bei der Kassa zahlen dann zur Theke, kennen. Cappuccino und Mortadellasemmel, Euro 3.70. Vorbei an Feldern mit Kraut- und Salatk&#246;pfen fahren wir weiter in Richtung Bologna. Dort herrschen ein verwirrendes Stra&#223;ennetz von Auffahrten, Abfahrten, Ober- und Unterflurtrassen, zwischen den H&#228;userschluchten und &#252;ber die H&#228;user hinweg. Die Stra&#223;e &#252;ber den Apennin zeigt ihr wildes Gesicht, stark befahren, kurvenreich, tunnelreich und leichter Schneefall. Auf der Stra&#223;e ist ein Unfall, es kommt zu einem Stau. Es wird dunkel und wir stehen noch immer im Stau. Man f&#228;ngt an zu tr&#228;umen: Es schneit intensiver, die Bratw&#252;rstel und die Getr&#228;nke gehen aus, das Benzin geht zu Ende, es wird kalt im Bus. Wir sind am Apennin eingeschneit und niemand wei&#223; davon. Wir sind froh, als wir im Pilgerhaus am Stadtrand von Rom ankommen, und unsere Zimmer beziehen.   </p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen fahren wir mit dem Bus in das Zentrum von Rom. Eine Frau im Pelzmantel f&#252;hrt zwei Hunde an der Leine, gekleidet in lila M&#228;ntel, zum Morgenspaziergang. Die L&#252;cken zwischen den langsam vorw&#228;rts fahrenden Autos ben&#252;tzen die Mofafahrer f&#252;r eine Slalomfahrt. Am Petersplatz nehmen das Stimmengewirr, die Hektik und das Gedr&#228;nge vor der Personenkontrolle zur Audienzhalle zu. Alles auf das Laufband, Handtasche, Brusttasche, Handy, Fotoapparat, Kleidungsst&#252;cke mit Reisverschluss und Pr&#252;fung durch den Metalldetektor. Der Papst in einem Sicherheitstrakt. Die Audienzhalle f&#252;llt sich mit zehntausend Menschen, auf der B&#252;hne ist ein Stuhl leer. Wie kann man sich das Kommen des Papstes vorstellen? Zuerst h&#246;rt man den Jubel, den Beifall der Leute, dann sieht man den Papst auf der B&#252;hne, gr&#246;&#223;er auf einer Videoleinwand. Ein Festakt f&#252;r Rombesucher. Lesung aus dem Paulusbrief: „H&#228;tte ich alle Sch&#228;tze der Welt, aber die Liebe nicht, dann w&#228;re ich nichts anderes als taubes Erz&#8221;. </p>
<p>Am dritten Besuchstag wird der Petersdom besichtigt. Nach einer Stunde Wartezeit bei str&#246;menden Regen und umschw&#228;rmt von Regenschirmverk&#228;ufern, ist man bei der Sicherheitskontrolle angelangt. Der Petersdom &#252;berrascht innen mit seiner Gr&#246;&#223;e, diese Gr&#246;&#223;e beeindruckt. Wozu diese Gr&#246;&#223;e, eine Machtdemonstration f&#252;r wen? Ein Papstgrabmal reiht sich an das Andere, das Kirchenschiff nimmt kein Ende. Es wird unterbrochen von der Kuppel, ein Blick in den Himmel. Einmal kommt der Hauptaltar. Ein Prunkbau der P&#228;pste, den Ort zum Beten muss man suchen. Im Dom sind mehrere Baustellen, Arbeiter, Ger&#252;ste und Kr&#228;ne. Mit dem Hubstapler werden St&#252;hle abtransportiert. </p>
<p>Steigen die Pilger aus ihren Komfortbussen aus, werden sie von blo&#223;f&#252;&#223;igen Kindern und Frauen mit einem Baby am Arm, um eine Spende ersucht. Im Innenhof der Basilika St. Paul vor den Mauern probt der Chor aus dem Lesachtal unter Palmen, bei 12 Grad plus, Weihnachtslieder. Vor der Kirche steht zwischen den Pinien der Christbaum aus K&#228;rnten, daheim gibt es f&#252;nfzig Zentimeter Neuschnee. F&#252;r die Besucher gibt es Villacher Bier mit dem Papstkonterfei. </p>
<p>Kommt man am Abend in das Pilgerhaus Fraterna Domus zur&#252;ck, sehen wir von Weitem ein leuchtendes Kreuz und die Lichter der Vorstadtsiedlungen. In der Eingangshalle vom Pilgerhaus zeigt ein gro&#223;es &#214;lbild den gekr&#252;mmten, zusammengekauerten Papst Paul II. In einer Ecke am Platz vor dem Hauptgeb&#228;ude steht ein Stall, eine Krippe, mit lebensgro&#223;en Figuren. Josef st&#252;tzt sich auf einen Stock und schaut ungl&#228;ubig auf das Kind in der Krippe, Maria zieht den Mantel vor der Brust zusammen, es ist ihr kalt. Ein Hirte h&#228;lt ein Schaf in seinen H&#228;nden, ein zweites Schaf ist zu seinen F&#252;&#223;en. Auf dem Feld brennt ein Feuer. Vor der Krippe kniet ein Engel mit ausgebreiteten Fl&#252;geln und l&#228;chelt das neugeborene Kind an. Eine Frau, mit einem Wasserkrug auf dem Kopf und einem Kind am Arm, geht vorbei. Vor dem Stall ist ein Ziehbrunnen. Dieses l&#228;chelnde Kind, unter einfachen Umst&#228;nden geboren, hat mit seiner Botschaft die Welt ver&#228;ndert. Prunkbauten und Kunstsch&#228;tze waren nicht notwendig.  </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><a href="http://www.kath-kirche-kaernten.at/pages/aktuell.asp?menuopt=13438"><span style="font-size: small;"><span style="color: #800080;">Bilder&#8230;</span></span></a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><a href="http://www.maria-luggau.at/"><span style="color: #800080;">Noch mehr Bilder&#8230;</span></a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="color: black; font-family: Arial;"><a href="http://www.kath-kirche-kaernten.at/pages/bericht.asp?id=8525"><span style="font-size: small;"><span style="color: #800080;">Mehr Text&#8230;</span></span></a></span><span style="color: black; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #800080;"> </span></span></span> </p>
<p>Aus dem Tagebuch, November 2008.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #008080;">ALLEN MEINEN LESERNINNEN, KOMMENTATORENINNEN und FreundenInnen ein friedvolles WEIHNACHTSFEST.</span></strong>  </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schlagloch.at/wp-content/uploads/rom-krippe-1a.jpg"><img class="aligncenter" title="rom-krippe-1a" src="http://www.schlagloch.at/wp-content/uploads/rom-krippe-1a-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><a href="http://www.online-roman.de/weihnacht041.html"><span style="color: #800080;"><strong>Charly &amp; Undine. Eine Weihnachtsgeschichte.</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
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		<title>SUCHE . WEIHNACHT</title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2007/11/26/suche-weihnacht/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 09:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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In der Vorweihnachtszeit ist das  Bed&#252;rfnis von den Mitmenschen verstanden zu werden besonders gro&#223;. Diese Erwartung haben die meisten Menschen. Im Weihnachtstrubel ist es schwierig f&#252;r die Anderen Verst&#228;ndnis und Geduld zu zeigen. Eine F&#252;lle von Hilfsaktionen werden gestartet um in Not geratene Menschen zu helfen. Es wird an unsere Menschlichkeit appelliert. Menschlichkeit kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%">In der Vorweihnachtszeit ist das  Bed&#252;rfnis von den Mitmenschen verstanden zu werden besonders gro&#223;. Diese Erwartung haben die meisten Menschen. Im Weihnachtstrubel ist es schwierig f&#252;r die Anderen Verst&#228;ndnis und Geduld zu zeigen. Eine F&#252;lle von Hilfsaktionen werden gestartet um in Not geratene Menschen zu helfen. Es wird an unsere Menschlichkeit appelliert. Menschlichkeit kann man im Alltag beweisen: Wenn ich im Stra&#223;enverkehr einen anderen Autofahrer problemlos einreihen lasse, mich trotz Zeitnot im Supermarkt bei der Kassa nicht vorschwindle. Mir die Zeit nehme und jemanden der keine Ansprache mehr hat mit Interesse zuh&#246;re.<br />
 <br />
Im Weihnachtsevangelium zeigt der Stern den Hirten an, wo Jesus geboren wird. Auch heute ist der Stern ein Symbol f&#252;r die Weihnachtszeit. Es gibt ihn in verschiedener Ausf&#252;hrung. Ich kann den Weihnachtsstern in einem Topf  kaufen und bei guter Pflege bl&#252;ht der Weihnachtsstern rot. An den Wohnungst&#252;ren und Fenstern sieht man Weihnachtssterne aus Stroh, Weidenruten, Goldfolie und anderen Materialien h&#228;ngen. Im Neonzeitalter blinken und glitzern die Weihnachtssterne in allen Farben an Garageneinfahrten, Hauseinfriedungen und Dachfirsten. &#220;ber dem Eislaufplatz gibt es einen k&#252;nstlichen Sternenhimmel. Marktpl&#228;tze und Einkaufsstrassen schm&#252;cken sich mit elektrischen Weihnachtssternen. Der Weihnachtsstern vom Einkaufszentrum erleuchtet meine Wohnung. <br />
 <br />
Vier  Wochen vor dem Heiligen Abend bin ich ratlos und auf der Suche nach Weihnachten. Zu meinen Weihnachtserinnerungen geh&#246;rt viel Schnee und jetzt gibt es im S&#252;den von &#214;sterreich im Tal  noch keinen Schnee. Ich glaube, egal wie alt man gerade ist, wir haben immer die Weihnachten unserer Kindheit vor unseren Augen. Zu meiner Kindheit geh&#246;rte das Zusammenleben mit Tieren auf einem Bauernhof. Meine besten  Freunde waren der Hofhund „W&#228;chter&#8221; und der schwarze Kater „Murli&#8221; und andere Haustiere. Als der Hofhund „W&#228;chter&#8221; verendete, konnte ich lange nur bei ge&#246;ffneter Zimmert&#252;re schlafen. In der Dunkelheit sah ich den „W&#228;chter&#8221; auf der Zimmerwand laufen. Der Kater Murli war &#252;ber f&#252;nfzehn Jahre alt, immer unterwegs und mit einem z&#228;hem Leben ausgestattet. Er schaffte es von seinen Beutez&#252;gen trotz Bisswunden, hinkenden Beinen, angeschossenem Hinterteil, nach Hause zukommen. Einmal schneite es einige Tage vor  Weihnachten einen halben Meter. Der Kater Murli blieb verschollen. Nach der Schneeschmelze wurde er bei der hinteren Hausmauer gefunden, er ist dort wohl an Ersch&#246;pfung oder Altersschw&#228;che gestorben. Am Tag des Heiligen Abend ist eine feierliche Stimmung auf dem Bauernhof. In Haus und Hof wurde gekehrt, geputzt und gekocht. Man ging etwas fr&#252;her als an anderen Tagen in den Stall um die Tiere zu f&#252;ttern und die K&#252;he zu melken. Es kam mir vor als sp&#252;rten die Tiere etwas von der Besonderheit dieses Tages. Es gab f&#252;r sie eine Extraportion Leck. Um Haus und Hof wurde es still. Die Autoger&#228;usche vom Talboden verschluckte der Schnee. Es gab keine blinkenden und laufenden Weihnachtsbeleuchtungen, nur wenige Lichter in der verstreuten Nachbarschaft. Mit Einbruch der Dunkelheit kam die Stille &#252;ber die Sonnseite. In der Stille ist Weihnacht.<br />
 <br />
Mein Beitrag zur <a href="http://feel-better-blog.de/2007/11/04/blogparade-weihnachten-was-bedeutet-weihnachten-fuer-dich/">Blogparade-Weihnachten</a> vom <a href="http://feel-better-blog.de/">Feel-Better-Blog</a>.<br />
 <br />
 <br />
 </td>
</tr>
<tr>
<td width="100%"> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> <strong>3</strong> Kommentar(e)     </p>
<p align="right">
<table border="0" cellspacing="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%">
<em>Gerhard (<a name="CID_34167358" href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/9185652/SUCHE_WEIHNACHT#CID_34167358">27.11.07 13:30</a>)<br />
</em>Sch&#246;n Deine Schilderung!</p>
<p>Ich pers&#246;nlich kann mich nur schwer zur&#252;ckversetzen in die Weihnachtzeit als Kind, wei&#223; nur unbestimmt, da&#223; es eine Zeit war, die einlud zur Besinnlichkeit und zur festlichen Freude.</p>
<p>Jetzt suche ich gew&#246;hnlich das Weite an solchen Tagen. Mir sind Festtage ein Greuel. Wohl eben, weil es keinen Weg zur&#252;ckgibt.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellspacing="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%">
<em><a href="mailto:feel-better@gmx.com">Frank Obels</a> / <a rel="nofollow" href="http://feel-better-blog.de/" target="_blank">Website</a> (<a name="CID_34168270" href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/9185652/SUCHE_WEIHNACHT#CID_34168270">27.11.07 19:38</a>)</em></p>
<p><em><br />
</em>Danke sch&#246;n f&#252;rs mitmachen &#8211; sehr sch&#246;n geschrieben. Nun muss ich auch bald ran.</p>
<p>Herzliche Gr&#252;sse</p>
<p>Frank</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellspacing="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><a name="lastcomm"></a><br />
<em><a href="mailto:schlagloch@hotmail.com">schlagloch</a></em></p>
<p><em><br />
</em>Hallo Gerhard!</p>
<p>Ich freue mich auf alle Festtage, sie bieten mir die M&#246;glichkeit auszuruhen und mich mit etwas zu besch&#228;ftigen, was ich gerne mache. Um den Trubel zu vergessen gen&#252;gt ein Spaziergang im Wald.</p>
<p>Gruss schlagloch.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://www.schlagloch.at/2006/12/01/88/</link>
		<comments>http://www.schlagloch.at/2006/12/01/88/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2006 06:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[ 



ZAHNARZT . GEBURT
ZAHNARZTGEBURT.
 
BEWEGUNGEN SIND SCHMERZEN.
BECKEN HEBEN UND SENKEN.
SCHAMHAARE KIPPEN. TR&#196;NEN. SPEICHEL.
SCHMERZ. WEGSCHLECKEN. K&#220;SSEN. ZUH&#214;REN.
KEINE GEBURTSURKUNDE.SPRACHE. NACHKOMMEN. V&#196;TER MIT MESSERN AM TISCH. SCHW&#196;NZEN. B&#196;RTEN. EIN GEDRITTELTER K&#214;RPER IST EIN GUTER K&#214;RPER. SCHMERZLOS. WILLENLOS. GESCHLECHTSLOS.  MONTAG IST ENTLEERUNGSTAG. KOPFM&#220;LL.
HAUSM&#220;LL. UNTERLEIBSM&#220;LL. ZUR SCHAU STELLEN. AUSSORTIEREN. WIEDERVERWERTEN.
WIEDERGEBURT. ALLES KOMMT WIEDER. DIE BL&#220;TEN. DIE ANGST.  DIE BAKTERIEN. OTTO WILL EINE NORMALE GEBURT.
NIE [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><strong>ZAHNARZT . GEBURT</strong></p>
<p align="center"><strong>ZAHNARZTGEBURT.<br />
</strong> <br />
BEWEGUNGEN SIND SCHMERZEN.<br />
BECKEN HEBEN UND SENKEN.<br />
SCHAMHAARE KIPPEN. TR&#196;NEN. SPEICHEL.<br />
SCHMERZ. WEGSCHLECKEN. K&#220;SSEN. ZUH&#214;REN.<br />
KEINE GEBURTSURKUNDE.SPRACHE. NACHKOMMEN. V&#196;TER MIT MESSERN AM TISCH. SCHW&#196;NZEN. B&#196;RTEN. EIN GEDRITTELTER K&#214;RPER IST EIN GUTER K&#214;RPER. SCHMERZLOS. WILLENLOS. GESCHLECHTSLOS.  MONTAG IST ENTLEERUNGSTAG. KOPFM&#220;LL.<br />
HAUSM&#220;LL. UNTERLEIBSM&#220;LL. ZUR SCHAU STELLEN. AUSSORTIEREN. WIEDERVERWERTEN.<br />
WIEDERGEBURT. ALLES KOMMT WIEDER. DIE BL&#220;TEN. DIE ANGST.  DIE BAKTERIEN. OTTO WILL EINE NORMALE GEBURT.<br />
NIE WIEDER EINE ZAHNARZTGEBURT.<br />
ALS LACHER IN DIE WELT KOMMEN.<br />
 <br />
 <br />
<strong>ALLEN MEINEN LESERN EIN FRIEDVOLLES WEIHNACHTSFEST.<br />
</strong> </p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" cellspacing="3" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><em>23.12.06 09:06 </em></td>
<td><a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/612396/ZAHNARZT_GEBURT">verlinken</a> <a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/612396/ZAHNARZT_GEBURT#comm">/ 6 Kommentare / kommentieren</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><strong>VOR . WEIHNACHTEN</strong></p>
<p>Wir haben die Gewohnheit unangenehme oder schwierige Aufgaben lange vor uns herzuschieben. In den Tagen vor Weihnachten will man unerfreuliche Dinge nicht ansprechen oder verdr&#228;ngen. Dazu geh&#246;ren auch soziale und mitmenschliche Dienste. Vielleicht sollte man gerade weil Weihnachten kommt einen l&#228;ngst f&#228;lligen Besuch im Krankenhaus oder im Altersheim machen, oder mit den Wohnungsnachbarn reden. Jetzt hat man den guten Vorsatz im Kopf, nach Weihnachten will man oft von den guten Vors&#228;tzen nichts mehr wissen. <br />
 <br />
Der Weihnachtsstern f&#252;r den Wohnungsnachbar.  <br />
 </td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" cellspacing="3" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><em>20.12.06 15:41 </em></td>
<td><a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/527610/VOR_WEIHNACHTEN">verlinken</a> <a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/527610/VOR_WEIHNACHTEN#comm">/ kommentieren</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><strong>NEBEL . SCHWADEN</strong></p>
<p>An regnerischen Dezembertagen hat man den Wunsch, dass sich die Nebelschwaden vor dem Fenster verziehen und der Blick auf den Mittagskogel  freigegeben wird. Dies ist verbunden mit dem Wunsch, dass sich die Nebelschwaden im Kopf verziehen, welche die Sichtweise und die Gedanken verdunkeln. Deshalb setzen viele Menschen auf die Heilkraft der Weihnachtsbeleuchtung, sei es am Balkon, an der Hausfassade oder im Garten. In Deutschland hat jemand f&#252;r seine Weihnachtsbeleuchtung an seinem Einfamilienhaus 500. 000 (f&#252;nfhunderttausend) Gl&#252;hbirnen angebracht. Der Strom daf&#252;r wird von einem eigenem Stromaggregat geliefert.<br />
Die Weihnachtsbeleuchtung von den M&#246;belh&#228;usern ist drei bis vier Stockwerke hoch. An manchen Tagen ist der Nebel im Villacherbecken so dicht, dass die grellsten Recklamelichter nicht zu sehen sind. Dann h&#246;rt man nur die Ger&#228;usche der Eisenbahn und die Ger&#228;usche der Autos auf der Fahrt zu den M&#246;belh&#228;usern.<br />
 <br />
Im Nebel verirrt.<br />
  <br />
 </td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" cellspacing="3" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><em>18.12.06 08:07 </em></td>
<td><a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/527092/NEBEL_SCHWADEN">verlinken</a> <a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/527092/NEBEL_SCHWADEN#comm">/ 2 Kommentare / kommentieren</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><strong>ROTE . MANN</strong></p>
<p>In der Vorweihnachtszeit werden mehr Wohnungseinbr&#252;che ver&#252;bt als zu anderen Jahreszeiten. Ist dies auf die fr&#252;he Dunkelheit oder auf die Geldknappheit der Menschen, die unter dem Geschenkzwang leiden, zur&#252;ckzuf&#252;hren? In der N&#228;he von M&#246;selstein hat es innerhalb einer Woche zwei Bank&#252;berf&#228;lle gegeben. Noch nie ist die Polizei mit so hoher Geschwindigkeit durch den Ort gerast . Beide Bankr&#228;uber sind noch fl&#252;chtig. An meinem Arbeitsplatz, ein Gesch&#228;ft, wurde auch einmal ein Einbruch ver&#252;bt. In der Fr&#252;h war eine Seitent&#252;re aufgebrochen und im Verkaufsraum waren die Vitrinen mit den Geschenkartikel in Silber, Messing und Kupfer ausger&#228;umt. &#220;berall waren die Schubladen ge&#246;ffnet, vieles lag am Boden. Aus dem Getr&#228;nkeautomat hatten sich die Einbrecher ein paar Colaflaschen geholt und damit im Gesch&#228;ft herumgespritzt.<br />
 <br />
Jetzt kann man an vielen H&#228;usern einem Fassadenkletterer bei seinem Einbruchsversuch zusehen. An einer Strickleiter, die am Balkon eingeh&#228;ngt ist, zieht sich ein Mann bekleidet mit einer roten M&#252;tze und einer roten Weste die Hauswand hoch. Alle schauen ihm dabei zu, aber keiner greift ein.<br />
 <br />
Der rote Mann.</td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" cellspacing="3" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><em>14.12.06 11:14 </em></td>
<td><a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/526419/ROTE_MANN">verlinken</a> <a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/526419/ROTE_MANN#comm">/ 4 Kommentare / kommentieren</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><strong>WA(H)RE . SINN</strong></p>
<p>Nach dem Supereinkauswochende, mit dem Feiertag am 8. Dezember und dem langem Einkaufssamstag kehrt heute Normalit&#228;t in den Handelsalltag ein. Auch bei vielen Konsumenten und man geht dem Gedanken nach, was man wirklich f&#252;r den Alltag braucht. Von dem Gedanken was im Leben z&#228;hlt ist man in der Vorweihnachtszeit weiter entfernt als sonst.<br />
Vieles  wurde aufgeboten um die Kunden in die Einkaufstempel zu locken. Die sparsame Handelskette warb mit minus 10 % auf alles. Andere verschenkten Schip&#228;sse und verkauften Wintersportartikel um 15 % reduziert. Den Weihnachtsschmuck gab es zum halben Preis und Einzelst&#252;cke bei Spielwaren um 30 % verbilligt. Im Restaurant gab es zum Mittagessen einen Stempel in den Treuepass und das zehnte Men&#252; um 10 Cent. So konnte jeder seine Prozente finden.<br />
 <br />
Nicht gekl&#228;rt ist, ob Jesus eine jungfr&#228;uliche Geburt war. Moderne Religionsforscher haben aus Bibeltexten nachgewiesen, dass Jesus mehrere Geschwister hatte. Die Festlegung des Dogma der jungfr&#228;ulichen Geburt erfolgte bei einem Konzil im sechstem Jahrhundert nach Christus.<br />
Daf&#252;r interessieren sich die Kunden in den Einkaufszentren am Tag von „Maria Empf&#228;ngnis&#8221; nicht.<br />
 <br />
Der wa(h)re Sinn.      </td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" cellspacing="3" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><em>11.12.06 09:36 </em></td>
<td><a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/525770/WA_H_RE_SINN">verlinken</a> <a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/525770/WA_H_RE_SINN#comm">/ 3 Kommentare / kommentieren</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><strong>Alle Jahre wieder<br />
</strong><strong> <br />
</strong><strong>Jetzt<br />
</strong><strong>Zugreifen<br />
</strong><strong>Auch W&#228;rme<br />
</strong><strong>Schenken ist geil<br />
</strong><strong>Niedrige Heizkosten<br />
</strong><strong>Der Ordnung wegen<br />
</strong><strong>Es schneit Geschenke<br />
</strong><strong>Licht in sch&#246;nster Form<br />
</strong><strong>Leise purzeln die Preise<br />
</strong><strong>Warum bis Ostern warten<br />
</strong><strong>Fleisch zu Diskontpreisen<br />
</strong><strong>Weihnachten kann kommen<br />
</strong><strong>Feiern mit dem Weihnachtshasen</strong><strong><br />
</strong><strong>Der<br />
</strong><strong>b(w)are<br />
</strong><strong>Wahnsinn<br />
</strong><strong> <br />
</strong> </td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" cellspacing="3" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><em>7.12.06 17:41 </em></td>
<td><a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/525153/">verlinken</a> <a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/525153/#comm">/ 1 Kommentar / kommentieren</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><strong>KAL . VARIJA</strong></p>
<p>Mitten im Hang von Portoroz in Istrien steht die Pfarrkirche „Maria vom Rosenkranz&#8221;, eingeschlossen von Zypressen und Palmen, im Garten stehen Dattel- und Khakib&#228;ume. Die Weintrauben h&#228;ngen dunkelblau in den Reben, die Khaki werden gerade gepfl&#252;ckt und in Obststeigen gelegt, wie bei uns die &#196;pfel. Beim Khakifest in Strunjan kann man die verschiedenen Khakimehlspeisen und Khakilik&#246;re verkosten. Die Kirche ist ein Sichtbetonbau mit einem nach oben geschwungenem Holzdach. Das  Kirchenschiff ist ein Halbkreis mit gro&#223;en seitlichen Mosaikfenstern. Wenn man in der Kirche und bei sich angekommen ist, dann h&#246;rt man nichts mehr vom Stra&#223;enverkehr und vom Kurbetrieb.<br />
 <br />
Die Kreuzigungsgruppe hinter dem Volksaltar zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Jesus ist auf einem T-Kreuz  mit den F&#252;&#223;en und nur mit einer Hand angenagelt, die andere Hand reicht er einer Frau die neben dem Kreuz steht und l&#228;chelt ihr zu. Es stehen noch mehr Menschen um das Kreuz und wollen die Hand Jesu ergreifen. Sie erwarten sich Trost und Hilfe vom gekreuzigten Gottessohn, wessen Sohn er immer gewesen ist. Eine tr&#246;stliche Kreuzigungsgruppe von Tone Demsar, dass Jesus vom Kreuze herab dem Menschen die Hand reicht um ihm zu helfen. Gottessohn kann auch der n&#228;chste Mitmensch sein.<br />
 <br />
Gottes- und Menschenhilfe.         </td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" cellspacing="3" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><em>4.12.06 12:41 </em></td>
<td><a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/524547/KAL_VARIJA">verlinken</a> <a href="http://schlagloch.20six.de/schlagloch/art/524547/KAL_VARIJA#comm">/ 2 Kommentare / kommentieren</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" width="480">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><strong>CHRIST . HASE</strong></p>
<p>Wer jetzt beginnt seinen Garten, Terrasse oder Hauseingang mit weihnachtlichem Symbolen zu schm&#252;cken, ist sp&#228;t dran. Wenn man sich an den Weihnachtsdekorationen in den Strassen und Pl&#228;tzen der St&#228;dte orientiert, dann hat man eine Versp&#228;tung von einem Monat. Bei einem Spaziergang Anfang November durch die  Innenstadt von Villach habe ich im Schaufenster einer Geschenkboutique in der N&#228;he der Stadtpfarrkirche einen geschm&#252;ckten und beleuchteten Weihnachtsbaum gesehen. Auf den Plakatw&#228;nden wurde f&#252;r das Winter Openair Werbung gemacht. Die Weihnachtsbeleuchtung wurde installiert und das Schild f&#252;r den Christkindlmarkt aufgeh&#228;ngt. Eine Elektrokette wirbt mit dem Weihnachtshasen.<br />
 <br />
Seit diesem Wochenende ist der Christkindlmarkt er&#246;ffnet. Die Kinder tummeln sich auf dem k&#252;nstlichem Eislaufplatz vor dem Rathaus und die jungen M&#252;tter stehen bauchfrei gekleidet an den Banden.     <br />
 <br />
Christkind und Osterhase trinken einen Capuccino.</td>
</tr>
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<td width="100%">
<table border="0" cellspacing="3" width="100%">
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<td><em>27.11.06 12:41 </em></td>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2004 08:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlagloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TAG.GEDANKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[02.12.2004 KATZEN . TREUE
Es war bei der Sch&#246;nwetterperiode im November, als die Katzen Undine &#38; Charly seit Tagen das Fressen kaum anr&#252;hren. Wir fragen uns, ist daran der F&#246;hn oder der Vollmond schuld? Am Wochenende erfahren wir, dass am Bauernhof in Politzen woher die Katzen stammen der Herr A., kurz vor seinem neunzigstem Lebensjahr, gestorben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>02.12.2004 KATZEN . TREUE<br />
Es war bei der Sch&#246;nwetterperiode im November, als die Katzen Undine &amp; Charly seit Tagen das Fressen kaum anr&#252;hren. Wir fragen uns, ist daran der F&#246;hn oder der Vollmond schuld? Am Wochenende erfahren wir, dass am Bauernhof in Politzen woher die Katzen stammen der Herr A., kurz vor seinem neunzigstem Lebensjahr, gestorben ist. Haben die Katzen sein Sterben, eine halbe Autostunde von Politzen entfernt, gesp&#252;rt? Am Tag des Begr&#228;bnisses erz&#228;hle ich Friedericke, das A. zu meinen Kindheitserlebnissen geh&#246;rt hat. Beim Wort A. stellen Undine &amp; Charly ihre Ohren nach vorne, sie sind auch von ihm gef&#252;ttert worden.<br />
Katzentreue bis in den Tod.</p>
<p>Kommentare:<br />
S. am 2. Dezember 2004 um 22:01<br />
Dies ist wirklich ein komisches Ph&#228;nomen das du beobachtet hast! Vor allem, wenn man die zwei s&#252;&#223;en &#8220;Politzner Kampf-Katzen&#8221; kennt, ist es schwer zu glauben, dass die nix mehr fressen! Es ist durchaus m&#246;glich das die Katzen das Sterben ihres fr&#252;heren &#8220;Herrchens&#8221; gesp&#252;rt haben! Es Gibt Dinge, die sich nicht wissenschaftlich erkl&#228;ren lassen, dessen bin ich &#252;berzeugt.</p>
<p> <br />
06.12.2004 HEIMLICH . NIESEN<br />
Wenn im Dezember die erste Schnupfen- und Husten-Welle auftritt, sind die Wartezimmer der &#196;rzte voll von Patienten. In der Apotheke erhalten manche Leute so viele Medikamente, als w&#252;rden sie f&#252;r eine Woche Lebensmittel einkaufen. Es ist ein R&#228;tsel warum manche an einer Grippe erkranken und andere nicht. Vor drei&#223;ig Jahren haben die Mediziner erkl&#228;rt, dass es in ein paar Jahren keinen Schnupfen mehr geben wird und bis heute trifft dies nicht zu. Besonders gef&#228;hrdet sind die Berufst&#228;tigen, welche bei ihrer Arbeit viele Kunden-Kontakte haben. Dazu geh&#246;ren die Kassiererinnen in den Superm&#228;rkten, Arzthelferinnen oder auch Lehrerinnen und viele Andere. Diese Berufe sollten eine Gefahren-zulage w&#228;hrend der Wintermonate erhalten. Jeder kennt ein Hausmittel oder schw&#246;rt auf sein Geheimrezept um nicht an einem Schnupfen oder einer Grippe zu er-kranken. Wenn man allen Vorschl&#228;gen folgen w&#252;rde, dann w&#252;rde man sicher krank werden. Viele Mit-Menschen zucken zusammen, wenn in ihrer N&#228;he jemand laut niest.<br />
Niese nie &#246;ffentlich.</p>
<p> <br />
09.12.2004 HUNDE . LEBEN<br />
Das Parkcafe ist bei Kaffeetrinkern und Zeitungslesern beliebt, f&#252;r beide Gruppen gibt es hier eine reiche Auswahl. Es ist auch ein beliebter Treffpunkt f&#252;r Hunde-Besitzer. Da die R&#228;ume des Kaffeehauses sehr gro&#223; sind ist es m&#246;glich, nach einem Spaziergang den Hund in das Parkcafe mitzunehmen ohne dadurch die anderen Besucher zu st&#246;ren. Bei einem Hund konnte ich beobachten, wie er sich vor jedem vorbeigehenden Gast auf den R&#252;cken drehte und seinen Bauch zum Kraulen darbot. In dieser Hinsicht haben es die Hunde einfacher als die Menschen, sie k&#246;nnen ihre Liebesbed&#252;rfnisse offen zeigen.<br />
Kein Hundeleben.</p>
<p> <br />
13.12.2004 DIE . UNVERN&#220;NFTIGEN<br />
Alle Jahre wieder kommt es an den Tagen, an denen es die ersten st&#228;rkeren Schneef&#228;lle gibt zu Autounf&#228;llen und Behinderungen durch quergestellte oder h&#228;ngen gebliebene Fahrzeuge auf den Strassen. Auf den Auto-Bahnen gibt es Massenkarambolagen und kilometerlange Staus. Niemand will auf die Fahrt mit seinem Auto verzichten, auch wenn geeignete Verbindungen mit den &#246;ffentlichen Verkehrsmittel, wie Bahn und Bus zur Verf&#252;gung stehen. Beim ersten starken Schneefall habe ich mein Auto in der Garage gelassen und bin mit dem Bus zu meiner Therapie in die Therme von Warmbad Villach gefahren. Von der Bushaltestelle aus konnte ich beobachten, wie auf der nahegelegenen Kreuzung die Autos Schwierigkeiten beim Wegfahren hatten und manche sich um die eigene Achse drehten. Viele versuchten an diesem schneereichen Tag ihr Gl&#252;ck mit Sommerreifen. Auf der Fahrt nach Villach sah ich vom Bus aus in Abst&#228;nden von drei bis f&#252;nf Kilometer immer wieder Autos, die von der Strasse abgekommen sind und im Strassen Graben oder im freien Feld gelandet sind. Es gibt Fahrten, die nur mit dem eigenen Pkw erledigt werden k&#246;nnen und unaufschiebbar sind, aber dann mit einem Auto welches Winter fit ist und mit Winterreifen.<br />
Die Unvern&#252;nftigen sterben nicht aus.</p>
<p>Kommentare:<br />
G. am 13. Dezember 2004 um 23:03<br />
Also mal vorweg, ich bin selber ein sehr leidenschaftlicher Autofahrer. Und zu deinem Thema kann ich nur sagen, dass es f&#252;r manche wirklich besser w&#228;re &#246;ffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Ich finde, wer sein Auto nicht beherrscht sollte es besser stehen lassen. Wenn man sich auf die Stra&#223;e wagt dann nur, wie du schon sagst mit guter Winterausr&#252;stung und der Kenntnis der Wetterlage. Ich &#228;rgere mich immer wieder wenn ich zur Arbeit fahre &#252;ber manche, die dann einfach meinen, es ist noch Sommer und dann komischerweise quer in der Kreuzung stehen und andere behindern. Ja &#252;ber das Thema k&#246;nnte man lange reden, darum lasse ich es auch lieber jetzt gut sein.</p>
<p>schlagloch am 15. Dezember 2004 um 19:56<br />
F&#252;r eine gute Sache zu k&#228;mpfen braucht es Leidenschaft.</p>
<p> </p>
<p>16.12.2004 KUNST . SCHNEE<br />
Es ergibt unterschiedliche Eindr&#252;cke, wenn man den selben Spaziergang im Sommer oder jetzt im Dezember macht. Im Sommer w&#228;chst auf der Wiese das Gras, dazwischen bl&#252;hen die Blumen und rundherum haben die B&#228;ume die verschiedensten Gr&#252;nt&#246;nen. Von den Bienenst&#246;cken fliegen die Bienen aus zur Nahrungs-Suche. Die Hunderten von Bienen erzeugen einen gleichbleibenden Ton, eine beruhigende Musik. Jetzt im Dezember sind die Gr&#228;ser vom Raureif geknickt, die Bienenst&#246;cke verschlossen und kein Laut ist zu h&#246;ren. Das Leben in den Bienenst&#246;cken l&#228;uft auf Sparflamme. Auch f&#252;r uns Menschen w&#228;re es w&#252;nschenswert, wenn wir im Winter unsere K&#246;rperfunktionen zur Regeneration drosseln k&#246;nnten. Ein paar hundert Meter weiter ist jetzt im Winter das Rauschen und Surren der Schneekanonen zu h&#246;ren, ein Ger&#228;usch, welches in den Ohren schmerzt. Hier kommt die Natur nicht zur Ruhe. In einer Woche kommen die Skitouristen auf die Kunstschneepiste.<br />
Waldhonig und Kunstschnee.</p>
<p> <br />
18.12.2004 EINKAUF . FIEBER<br />
Im Dezember besteht die gr&#246;&#223;te Gefahr von einer fiebrigen Krankheit befallen zu werden. Es gibt ver-schiedene Arten von Fieber. Eine der h&#228;ufigsten Krank-heiten ist das Einkaufsfieber. Statt besinnliche Advent-Stimmung zu verbreiten verwandeln sich die M&#228;rkte und Pl&#228;tze in fiebrige Orte, wo die Gefahr der Ansteckung besonders gro&#223; ist. Es gibt kaum jemanden, der sich dieser Gefahr entziehen kann. Dieses Fieber wird durch die Werbung angeheizt. Versuche auf dieses Fieber aufmerksam zu machen scheitern, die Rufe gehen im Weihnachtsl&#228;rm unter. Menschen die an einer Fieber-Krankheit leiden, haben nicht die M&#246;glichkeit diese zu bek&#228;mpfen. Das innere Feuer verzehrt sie, &#228;u&#223;erlich ist nichts zu bemerken. Der EU Raum wird gesch&#252;ttelt vom Fieber, von niemanden wird es gemessen.<br />
Das Gesunde ist das Kranke.</p>
<p>Kommentare:<br />
S. am 20. Dezember 2004 um 18:37<br />
Hallo Schlagloch, dein Text zeigt die Atmosph&#228;re w&#228;hrend der Vorweihnachtszeit schon sehr richtig. Eigentlich die Jahreszeit, wo man sich am wenigsten in den Innenst&#228;dten blicken lassen sollte.</p>
<p>schlagloch am 21. Dezember 2004 um 10:01<br />
In der Zeit wo sich viele Menschen nach Stille und Sch&#246;pfungspause sehnen ist es am lautesten. Eine verkehrte Welt oder benehmen wir uns verkehrt?</p>
<p>S. am 21. Dezember 2004 um 11:30<br />
Hallo, gute Frage. Vielleicht h&#228;ngt es mit der Struktur der menschlichen Zusammenrottung / Zusammenballung auf einem Platz/ Stelle / Fleck zusammen, also diese Megacity und das nicht nur in Deutschland. Im l&#228;ndlichen Bereich im Dorf, fern der gr&#246;&#223;eren St&#228;dte ist es wesentlich ruhiger. Nicht umsonst spricht man im S&#252;den Deutschlands von der staden Zeit! Auch die Landwirte zogen sich im Winter in die Stuben zur&#252;ck. Im Erzgebirge wurden von den Bergleuten die Holzwaren hergestellt. Je mehr Menschen auf einer begrenzten Fl&#228;che zusammen treffen oder dort dauernd anwesend sind, um so lauter ist es. Der Platz der dem Einzelnen zusteht wird immer kleiner, die Aggressions-potentiale steigen. Dadurch wird dann auch der Bedarf an Elementen die zur Beruhigung, Erbauung, Erfreuung dienen soll immer gr&#246;&#223;er. Ferner ist ein gro&#223;er Teil der Menschheit so strukturiert, dass sie wie die Lemminge hinter einander herst&#252;rzen, was der eine hat ,will der andere auch. Den Individualismus, die Elit&#228;rheit des bewussten Verzichtens, des nicht Besitzens gibt es noch nicht oder nicht in nennenswertem Umfang. Jeder will das haben, was der andere besitzt, wehe einer hat mehr als der Andere. Vielleicht ist es auch so eine Art positiver Stress, um dann am Hl. Abend in einer wohligen Ersch&#246;pfungszustand zu fallen, in die weihnachtliche Besinnungslosigkeit und Bewusstlosigkeit. Stress, L&#228;rm, Aufregung in der Megacity als Suchtmittel und als Ausweis der Mitgliedschaft, je h&#246;her der Stressfaktor umso h&#246;her der Rang in der Hierarchie der Gesellschaft.</p>
<p> <br />
21.12.2004 RAU . REIF<br />
Der Spaziergang zum L&#228;nderdreieck beginnt mit einem steilen Wegst&#252;ck, dass einen schnell in die H&#246;he und au&#223;er Atem bringt. Der Weg &#252;ber die Hochebene wird zum Stimmungsaufheller. Die B&#228;ume sind mit Raureif belegt und durch die Baumwipfel scheint die Sonne. Der Raureif zeigt sich auf der Fichte, der Esche, der Buche oder der Birke in unterschiedlichen Formen. Am zer-brechlichsten wirken die Zweige der Birken im Raureif . Sie glitzern in der Sonne, als h&#228;tten sich alle Sterne des Himmels auf den Zweigen niedergelassen. Im Sonnen-licht strahlt die Tanne, als w&#228;re sie bereits ein Weih-nachtsbaum. Je h&#246;her man kommt, umso ruhiger wird es in der Landschaft. Wie unertr&#228;glich w&#228;re es um diese Zeit, an einem Nachmittag vor Weihnachten, in einem Einkaufszentrum. Dort herrscht jetzt ein Gedr&#228;nge, von &#252;berall winkt der Weihnachtsmann, aus allen Laut-Sprechern t&#246;nt die Weihnachtsmusik und die vielen zus&#228;tzlichen Scheinwerfer heizen die Atmosph&#228;re auf. Jeder glaubt noch etwas kaufen zu m&#252;ssen. Man m&#246;chte sich zwischen die B&#228;ume stellen und warten bis man selbst mit Raureif &#252;berzogen wird. Ein paar Monate in die Winterstarre zu verfallen w&#228;re eine Wohltat. Man sollte Weihnachten alle zwei Jahre aussetzen, dann g&#228;be es dazwischen einen besinnlichen Advent, wie es von allen gew&#252;nscht wird.<br />
Weihnachten im Zweijahresrhythmus.</p>
<p>Kommentare:<br />
S. am 21. Dezember 2004 um 11:37<br />
Warum Weihnachten alle zwei Jahre aussetzen? Wer im Raureif spazieren mag, soll das auch tun. Raureif gef&#228;llt mir jedes Jahr immer wieder aufs neue sehr gut. Man muss doch in der Weihnachtszeit nicht in die Stadt fahren oder man geht nur dort hin wo man die Dinge einkauft, die wirklich ben&#246;tigt werden. Warum immer alles reglementieren, ich halte gar nix davon. Wenn du in der Lage bist, schlagloch, dich vom Weihnachtstrubel innerlich und k&#246;rperlich fern zuhalten, dann freu dich dessen und genie&#223;, dass du so stark bist. Und in Winterstarre verfallen, kannst du dann trotzdem.</p>
<p>schlagloch am 22. Dezember 2004 um 17:39<br />
Ich bin auch gegen (fast) alle Reglementierungen. Es war ein &#8220;schlaglochgedanke&#8221;, ein Schlagloch eben. Jetzt hoffe ich auf das Weihnachtstauwetter.</p>
<p> <br />
25.12.2004 DISKONT . LEBEN<br />
In der St. Peter Kirche in Salzburg verk&#252;ndete man in der Heiligen Nacht , wie in allen katholischen und evangel-ischen Kirchen auf der ganzen Welt die Geburt Jesu Christi , geboren in einem Stall unter armseligen Ver-h&#228;ltnissen. So steht es im Weihnachtsevangelium. Heute klingt diese Begebenheit wie eine Weihnachtsgeschichte. Die Botschaft von der Geburt dieses Kindes hat sich um den ganzen Erdball verbreitet. Heute werden Kinder in den Entwicklungsl&#228;ndern zu Diskontpreisen angeboten. Beim Souvenirstand vor der Kirche St. Peter dreht sich eine gro&#223;e Mozartkugel, wie die Erde um die eigene Achse. Hier ist die Mozartkugel das Zentrum der Stadt. Die Mozartkugeln gibt es in immer neuen Verpackungen. Der neueste Schrei ist die Verpackung in Form von einer Geige. Die Packung Mozartkugeln mit achtzehn St&#252;ck gibt es zum Diskontpreis von € 5.50. Wem die Mozart-kugeln zu s&#252;&#223; sind, der findet daneben einen Kebabstand. Ein paar Meter weiter sitzt ein Mann im mittleren Alter in abgetragenen Kleidern, mit halblangen Haaren und einem unrasiertem Gesicht auf den Stufen eines Hauseinganges und trinkt aus einer Bierflasche. Neben sich hat er eine Sechserpackung Stiegl Bierflaschen aus dem Diskontladen stehen. &#220;berleben zum Diskontpreis.<br />
Das Leben zum Diskontpreis.</p>
<p>Kommentare:<br />
F. am 25. Dezember 2004 um 20:23<br />
Manchmal landet jemand schneller auf dem Diskontmarkt des Lebens als die Errichtung eines neuen Diskontladen Zeit ben&#246;tigt.</p>
<p>S. am 25. Dezember 2004 um 22:53<br />
Das sind die schlimmen Lebenskontraste die heutzutage direkt nebeneinander zu erleben sind. Und das in den reichen europ&#228;ischen Industriestaaten.</p>
<p> <br />
27.12.2004 ZEITEN . WANDEL<br />
Nach dem Festgottesdienst am Christtag verlassen die Gl&#228;ubigen den Salzburger Dom und verlieren sich in den Gassen der Altstadt. Zur selben Zeit beginnen drei Indios am Kapitelplatz ihre Verst&#228;rker, Mikrofone und Instrumente auszupacken. Sie beginnen auf ihren Fl&#246;ten, Gitarren und Rasseln zu spielen, am Kopf tragen sie einen riesigen Federschmuck. Einige Menschen setzen sich bei den fr&#252;hlingshaften Temperaturen auf die Sitzb&#228;nke im Freien, horchen den s&#252;damerikanischen Kl&#228;ngen zu und genie&#223;en dabei die Sonne. Eine Frau mit einem Hund setzt sich neben mir und erz&#228;hlt , dass der Federschmuck der Indios nicht echt sei, die Federn sind aus Plastik.<br />
Das ist der Zeitenwandel.</p>
<p>Kommentare:<br />
S. am 28. Dezember 2004 um 00:49<br />
Vermutlich ein unvermeidbarer Zeitenwandel. Denn ob es die gefl&#252;gelten Viecher, V&#246;gel, noch gibt, um einen indigenen Federschmuck herzustellen, dass wage ich doch zu bezweifeln.</p>
<p>schlagloch am 28. Dezember 2004 um 07:30<br />
Erst wenn es keine V&#246;gel mehr gibt, werden wir merken, dass wir sie brauchen. Die Stille wird unertr&#228;glich sein.</p>
<p> <br />
29.12.2004 WEIHNACHTS . EIER<br />
Mit der Weihnachtszeit sind viele Symbole verbunden. F&#252;r die Einen sind es die christlichen Symbole, die Krippe mit dem Jesuskind, Maria und Josef, den Hirten, den Schafen und dazu gesellen sich die Drei Heiligen K&#246;nige. Im Alpenraum w&#252;nscht man sich zur Weihnachtszeit eine Winterlandschaft, obwohl dies in vielen T&#228;lern ein frommer Wunsch bleibt, den auch das Christkind nicht erf&#252;llen kann. Im Dezember bl&#252;ht der Weihnachtsstern und die Barbarazweige. Auch die Maronibrater und die Eislaufpl&#228;tze in den Stadtzentren geh&#246;ren zu den Weihnachtsvorboten. Zu den neuen Weihnachtssymbolen z&#228;hlen die vielen Lichterketten und Leuchtsterne auf den &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen und Strassen. In den St&#228;dten machen sich das Christkind und der Weihnachtsmann gegenseitig Konkurrenz. Das bekan-nteste Symbol in Europa ist der Christbaum. Je nach Tradition wird der Baum auf verschiedene Weise geschm&#252;ckt. In manchen Familien wird seit Generationen der selbe Christbaumschmuck verwendet. In anderen H&#228;usern gibt es beim Schm&#252;cken des Baumes den neuesten Trend aus dem M&#246;belhaus. So verschieden wie die Familien und ihre Wohnungen sind, so verschieden sind auch die Christb&#228;ume geschm&#252;ckt. Ein jeder ist stolz auf seinen Christbaum.<br />
Wer f&#252;r das n&#228;chste Jahr einen etwas anderen Christbaumschmuck sucht, der findet in der Judengasse in Salzburg ein Gesch&#228;ft in welchem Eier als Christbaumschmuck angeboten werden. In diesem Gesch&#228;ft findet man:<br />
Eier, bemalt mit roten Nussknackern<br />
Eier , bemalt mit einer blauen Winterlandschaft<br />
Eier, bemalt mit gr&#252;nen Tannenzweigen<br />
Eier, bemalt mit Christb&#228;umen<br />
Eier, bemalt mit einem goldenen Engel der Geige spielt<br />
Eier, bemalt mit einer roten Weihnachtskerze.<br />
Diese Aufz&#228;hlung ist unvollst&#228;ndig, es gibt bestimmt &#252;ber f&#252;nfzig verschiedene Weihnachtsmotive mit denen die Eier bemalt sind.<br />
Osterhase bringt Weihnachtseier.</p>
<p> </p>
<p>30.12.2004 TSUNAMI . WELLE<br />
Nach der Flutkatastrophe im Indischen Ozean steht es au&#223;er Streit, dass wir unseren Landsleuten, welche dort gerade ihren Urlaub verbringen, helfen m&#252;ssen und sie so bald als m&#246;glich in die Heimat zur&#252;ckfliegen. Auch der Bev&#246;lkerung von Indonesien, Sri Lanka, Indien, Malaysia und den anderen Staaten, welche von der Flutwelle betroffen sind soll, beim Wiederaufbau geholfen werden. Nach einer Aussage eines &#246;sterreichischen Philosophen ist der Mensch nicht in der Lage den Tod von mehr als drei Menschen zu verarbeiten. Daher sagen uns auch die Zahlen von zigtausenden Toten so wenig. Wohl aber wird das Leid begreifbar, wenn man von Einzel-Schicksalen h&#246;rt. Nach den ersten Hilfsmassnahmen m&#252;ssen wir uns fragen, warum hat man in einem so gro&#223;em Tourismusgebiet keine Fr&#252;hwarnsysteme f&#252;r Flutwellen installiert und warum sind manche Hotelanlagen von so schlechter Bauqualit&#228;t? Eine Ursache liegt darin, dass die gro&#223;en Tourismusver-anstalter vor allem Gewinne machen wollen und daher auf Sicherheitsvorkehrungen, wie sie in Europa vorge-schrieben w&#228;ren, wenig Wert legen. Zum anderen w&#252;rde die Installation von Fr&#252;hwarnsystemen und Sicher-heitsvorkehrungen die Urlaubspreise erh&#246;hen. Viele Touristen aus Europa w&#252;rden ausbleiben und andere Urlaubsziele w&#228;hlen. Erst der Tourismus hat die Verbauung der Meeresstr&#228;nde in solchem Ausma&#223; be-wirkt. Jeder will billig verreisen und auch im Tourismus gilt der Spruch „Geiz ist Geil&#8221; und bringt er auch den Tod.<br />
Der Tod ist nicht geizig.</p>
<p>Kommentare:<br />
S. am 30. Dezember 2004 um 16:54<br />
Zuk&#252;nftig wird sich kein Reiseveranstalter mehr erlauben k&#246;nnen, billig zu bauen und vor allem wird man wohl sehr schnell ein Tsunami- Warnsystem errichten. So hoch d&#252;rften die Kosten wohl nicht sein. Wenn man sich die Satellitenaufnahmen von unseren Amis anschaut, dann sieht man das es nur eine schmaler Streifen bebautes Land war, wie mit dem Lineal gezogen, dass nun v&#246;llig entv&#246;lkert ist. Heute las ich in der Zeitung, dass in einem nahegelegenen Natur und Tierreservat kein einziges Tierkadaver zu finden sei. Die gesamte Tierschar, angefangen vom Elefanten bis zu Kleintieren, brachte sich offensichtlich in Sicherheit. Was mich sehr erstaunt, dass so viele Kleinkinder und Kleinstkinder aus Europa ein 15st&#252;ndiger Flug nach S&#252;dostasien zugemutet wird. Die verlassenen und / oder verwaisten Kinder lassen einem fast das Herz stehen bleiben! Wie k&#246;nnen Eltern so egoistisch sein?</p>
<p>schlagloch am 1. Januar 2005 um 16:56<br />
Bei anderen Blogs diskutiert man derzeit die Frage, &#8220;Wie kann Gott dies zu lassen?&#8221;. Die Antwort ist, weil der Mensch dies zul&#228;sst.</p>
<p> </p>
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