handels:lehrling

Manche Handelsfirmen nehmen an, dass sich künftige Generationen beim Einkauf lieber von einem elektronischen Assistenten beraten lassen, als von einer menschlichen Person? Jahrzehnte hat man das Fachwissen der Verkäufer in vielen Branchen für unverzichtbar gehalten, jetzt hält der elektronische Verkaufsassistent Einzug. Teilweise sogar bei Elektrogeräten, wo auf Wunsch ein Sprachassistent die Vorzüge und technischen Details des Gerätes heruntersagt.

Im Lebensmittelhandel gibt es Versuche die Beratung durch den Verkäufer, durch eine elektronische Software zu ersetzen. Dabei schlägt der Markt zu, weil die Lehrlinge in den Supermärkten bedienen, im positiven Sinn, kaum noch Kunden. Bei den wenigen Bedienungsinseln geht es darum, den gewünschten Käse oder die Wurst schnell aufzuschneiden. Dabei fällt vom Thekenpersonal kein Wort zum Geschmack des Käses oder der Wurst und deren Herkunft. In diesen Lebensmittelhallen lernt der Lehrling nur  die angelieferte Ware flott aufzufüllen. Dies erlebe ich besonders stark am Montagvormittag, wo ich beim Einkaufen auf eine Palette nach der Anderen stoße. Das Verkaufspersonal ist einzig darum bemüht, den Nachschub effizient in den Regalen zu verstauen. Die vorbeiströmenden Kunden werden kaum zur Kenntnis genommen. Die Frage wo ein Produkt zu finden ist, wird als Störung empfunden. Von diesen Fließbandmärkten werden ihre Lehrlinge in Fortbildungswochen geschickt, in Verkaufsakademien. Ein künstlicher Ort ohne Kundenkontakte, zumeist wird intern Verkäufer und Kunde simuliert. Wie kann in den Lehrsälen der Kunde als menschliches Wesen wahrgenommen werden?

Augenkontakt

2 Gedanken zu „handels:lehrling

  1. Jesus trägt für den Vater des Alexander und des Rufus das Kreuz – „1933“ n. Jesu G. („Reichserbhofgesetz“, zur Schweiz?), mein Sohn schenkte uns eine französische Vita Jesu von Félix Klein. Wäre das nicht ein Grund, ein Kreuzzeichen zu vermeiden („14.“ des Folgemonats des Augusts)? Nicht beantwortet: Frage auf „gästebuch stadt loitz posch“ (‚google‘, erstes Ergebnis: „gästebuch schlagloch“, zu einem uns in Graz angebotenen Bild)? Niemand war gestern in der THOMASKIRCHE, Kalvarienbergstr. 77, vor dem Gottesdienst beim Schriftenstand behilflich, wo am „15. August“ (zum „22. August“) jemand etwas über Familie suchte. Sonne. S. B. P. F. Posch

  2. Sehr geehrter Herr Siegfried Paul Posch!

    Warum wird der Apostel Thomas immer wieder an den Pranger gestellt, er war doch der einzig menschliche unter den zwölf Aposteln?

    Gruss schlagloch.

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