ES:reicht

Nach dem Dancingstarfieber und dem Fußballfieber liegen die Österreicher jetzt im Wahlfieber. Jeder kennt aus seiner Kindheit die strengen Worte vom Vater oder von der Mutter: „Es reicht“. Davor hat man mit den Geschwistern durch die Wohnung getobt, sich um eine Packung Mannerschnitten gestritten oder dem jüngerem Bruder sein Legoauto kaputt gemacht.  Der Lärm und der Streit ist den Eltern zuviel geworden und sie haben einen Schlusspunkt gesetzt. Heute ist man gegenüber den Enkelkinder viel toleranter und geduldiger, selten setzt man einen Schlusspunkt mit den Worten: „Es reicht“. 

Verfolgte man in den letzten Wochen die Ereignisse in der österreichischen Politik  so hatte man den Eindruck, dass man einen Blick in ein Kinderzimmer wirft, wo große Kinder ihre bösen Spiele treiben. Zum Schluss hat jemand erzürnt das Zimmer verlassen und die Tür hinter sich zugeworfen mit den Worten: „Es reicht“. Wann können wir Wähler sagen: „Es reicht“. Die Politiker lassen sich durch Zurufe von ihren Wählern nicht stören. 

Österreich.

2 Gedanken zu „ES:reicht

  1. Hallo Schlagloch 😉
    „Es reicht“ auch in Deutschland, nicht nur bei euch. Doch auch bei uns hört niemand drauf.
    Früher gab´s da aus erziehungstechnischen Gründen eine saftige Ohrfeige. Aber heut´ darf man die Kinder nicht mehr schlagen .. !
    Kein Wunder, das da die „Eltern“ nicht mehr weiter wissen, es gibt ja keine Alternative.
    Liebe Grüße ;-))

  2. Hallo Schlafmütze!

    Wahrscheinlich müssen wir als Bürger lauter werden. Die Menge machts.

    Gruss schlagloch.

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