… ein Auszug
Es gibt Lebensphasen wo man selbst sein kann. In der Kindheit, Jahre der Meinungs- und Narrenfreiheit, bevor man zwischen die Mühlsteine der Gesellschaft kommt und von diesen zerrieben wird. Es kann sein, ein paar Jahre später, spurt man nicht wie es die Erwachsenen wollen heißt es dieser Lümmel kann sich nicht anpassen. Er hat einen schwierigen Charakter oder schlimmer, dies ist ein Asozialer. Wie verträgt sich die Sehnsucht nach innerer Freiheit, der Schrei nach Freiraum, nach Überwindung von den Grenzen der Gepflogenheiten mit dem öffentlichen Auftritt welcher vom Beruf verlangt wird? In einer Landgemeinde ist ein Lehrer, Kaufmann, Gastwirt oder Gemeinderat eine öffentliche Person. Besucht man eine Veranstaltung kommt es schnell zu einer Zuschreibung, schau der Papierhändler ist auch hier. Dabei gibt es Zeiten, wo man versucht sich nicht vom Klischeebild eines Papierhändlers vereinnahmen zu lassen. In dieser Zeit versuchte ich nach Geschäftsschluss, nach dem Umdrehen des Geschäftsschlüssel, mein zweites ich zu leben. In den Anfangsjahren als selbstständiger Kaufmann schrieb ich nebenher an experimentellen Texten und entwickelte einen eigenen Schreibstil. Damit einhergehend meine Weltsicht, welche nicht den üblichen kaufmännischen Regeln folgte. Ein Auszug:
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