…alle waren freundlich.
Ihr Einfamilienhaus steht in der Ortschaft Hirtenberg. Der Name kam mir bekannt vor, weil für mich die Hirter Munitionsfabrik ein Begriff ist. Dabei wurde die Dame sehr emotional, weil die Fabrik in ausländischem Besitz ist und die Erzeugung von Munition eingeschränkt wurde. Dem Ort wurde dadurch seine Lebensgrundlage entzogen. Von jeder Familie hat ein Mitglied in dieser Fabrik gearbeitet. Sie nannte einen grünen Politiker als Ursache, dass die Munitionserzeugung reduziert wurde. Er hat im Parlament Anfragen gestellt, wer die Abnehmer der Hirter Munitionsfabrik sind und ob dies mit dem Status eines neutralen Staates vereinbar sei? Die Hirter Patronenfabrik ist politisch unter die Räder gekommen. Mein Bezug zur Hirter Munitionsfabrik liegt etwas länger zurück. In den siebziger Jahren leistete ich einen Teil meines Präsenzdienstes im Gruppenkommando II in der Glacis Straße in Graz ab. Ich bekleidete den Posten eines Schreibers im Vorzimmer eines Obersts. Dieser war für die Beschaffung von Verpflegung, Bekleidung und Munition für Südösterreich zuständig. Eine der Aufgaben als Schreiber bestand darin, Firmenvertreter beim Oberst anzumelden und sie dann in das Besprechungszimmer zu begleiten. Zumeist holte ich auf Wunsch noch Getränke und Knapper Gebäck aus der Offizierskantine.
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