…in der Synagoge.
Das schmiedeeiserne Gittertor, welches einen Blick in den Innenhof der Synagoge von Augsburg freigab, versuchte ich vergeblich zu öffnen. Zwei, dreimal drückte ich die Klinke nichts rührte sich. Ich kehrte auf den Stufen zum Gehsteig zurück, mein Blick fiel auf den Plakatständer, „Wir haben geöffnet“. Ich kehrte um und probierte es noch einmal, diesmal wurde das Schloss von der Tür automatisch entriegelt. Der Eintritt in den Innenhof, in das Museum und in die Synagoge war nur nach dem Passieren einer Detektorschleuse möglich. Dem Besucher vor mir wurde sein Schweizer Taschenmesser abgenommen, auf die Abnahme des Smartphons wurde verzichtet. Mehrmals wurde von der Aufsichtsperson darauf hingewiesen, dass in der Synagoge Fotografieren verboten ist. Das Museum zeigt in mehreren Räumen Einblicke in das jüdische Gemeindeleben seit dem dreizehnten Jahrhundert in Augsburg und Bayern. Nach dem Pogrom im Zweiten Weltkrieg wurde die Synagoge stufenweise wiederhergestellt und im Jahre 1983 der große Betsaal eingeweiht.
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