…und E-Bike Fahrer.
Die Zugverbindung von Villach nach Salzburg und in die umgekehrte Richtung wird vielfach von den Radtouristen, welche den Alpen Adria Weg befahren, genützt. Zumeist für die etwas beschwerlichen Teilstücke und für die Durchfahrt durch den Tauerntunnel. Steilstücke stellen für den überwiegenden Teil der Radfahrer kein Hindernis mehr da, benützen doch fast alle ein E-Bike. Es ist eine Überlegung wert, in Zukunft zwischen Radfahrer, solche welche sich nur mit Muskelkraft vorwärtsbewegen und E-Bike Fahrer zu unterscheiden. Noch einmal überraschte die Zugbegleiterin mit der Bitte, sich rechtzeitig zum Ausstieg zu begeben, um keine Verzögerungen bei der Weiterfahrt zu verursachen. Die Fahrtzeit ist knapp kalkuliert, nur so können in Salzburg die Anschlüsse zu den internationalen Verbindungen nach Wien, Innsbruck oder München erreicht werden.
Spannend ist für mich das Verhalten der Mitreisenden im Zugabteil zu beobachten oder auch die Bekleidung ist oft einen Hingucker wert. Als Jugendlicher war eine Fahrt mit dem Zug, wenn wir zum Einkaufen in die Draustadt fuhren, etwas Besonderes. Mir wurde das Sonntagsgewand angezogen und bis wir die Bahnstation in Ferndorf erreichten, waren wir eine schwache Stunde zu Fuß unterwegs. Ich kann mich nicht erinnern, dass damals jemand mit einer schmutzigen und löchrigen, blauen Jogginghose mit gelben Streifen in den Zug zugestiegen wäre.
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