…der langanhaltenden Dürrezeit .
Es ist Zeit für eine ganz private Rückschau auf die Hitzewelle in diesem Sommer. Die täglichen Apelle von den Umweltschutzorganisationen, den Klimaaktivisten und den Aufrufen der Grün Parteien, diesmal den Klimawandel ernst zu nehmen, haben etwas an Intensivität verloren. Die verheerenden Waldbrände in Südost Europa sind eingedämmt und durch die Niederschläge versiegt. Zurückgeblieben sind tausende Hektarflächen an verbranntem Waldbestand, dazu kommt die Dürre unter der die meisten Waldkulturen in Mitteleuropa leiden. Bei den Aufforstungen geht es jetzt darum, die richtige Mischung aus hitzebeständigen Bäumen zu finden. Schattenspende Bäume kehren in das Stadtbild zurück, das Modewort dafür heißt Schwammbäume. In der Villacher Innenstadt bilden sie eine ganze Alee, vom Bahnhofsplatz bis zum Hans-Gasser-Platz. Wer die Augen offenhält sieht, dass die Sitzgelegenheiten unter den Schwammbäumen immer gut besetzt sind. Nicht möglich ist es in der Innenstadt neue Grünflächen, in Form von Parks zu schaffen. Dies würde einen radikalen Eingriff in die Baustruktur erfordern. Eine Radikalität, wie wir es aus der frühen Neuzeit kennen. Um Platz für die Erweiterung der mittelalterlichen Städte zu schaffen wurden die Festungsmauern niedergerissen. Ein berühmtes Beispiel ist die Errichtung von Palais und die Planung der Ringstraße in Wien. Die Hitzewelle hat vielerlei Vorschläge auf den Tisch gebracht. Derzeit genießen wir die etwas kühleren Herbsttage.
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