Auswirkung…

…der langanhaltenden Dürrezeit .

Es ist Zeit für eine ganz private Rückschau auf die Hitzewelle in diesem Sommer. Die täglichen Apelle von den Umweltschutzorganisationen, den Klimaaktivisten und den Aufrufen der Grün Parteien, diesmal den Klimawandel ernst zu nehmen, haben etwas an Intensivität verloren. Die verheerenden Waldbrände in Südost Europa sind eingedämmt und durch die Niederschläge versiegt. Zurückgeblieben sind tausende Hektarflächen an verbranntem Waldbestand, dazu kommt die Dürre unter der die meisten Waldkulturen in Mitteleuropa leiden. Bei den Aufforstungen geht es jetzt darum, die richtige Mischung aus hitzebeständigen Bäumen zu finden. Schattenspende Bäume kehren in das Stadtbild zurück, das Modewort dafür heißt Schwammbäume. In der Villacher Innenstadt bilden sie eine ganze Alee, vom Bahnhofsplatz bis zum Hans-Gasser-Platz. Wer die Augen offenhält sieht, dass die Sitzgelegenheiten unter den Schwammbäumen immer gut besetzt sind. Nicht möglich ist es in der Innenstadt neue Grünflächen, in Form von Parks zu schaffen. Dies würde einen radikalen Eingriff in die Baustruktur erfordern. Eine Radikalität, wie wir es aus der frühen Neuzeit kennen. Um Platz für die Erweiterung der mittelalterlichen Städte zu schaffen wurden die Festungsmauern niedergerissen. Ein berühmtes Beispiel ist die Errichtung von Palais und die Planung der Ringstraße in Wien. Die Hitzewelle hat vielerlei Vorschläge auf den Tisch gebracht.  Derzeit genießen wir die etwas kühleren Herbsttage.

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KI-Hype endet…

…da Gehirn des Menschen siegt.

Bei jedem ausführlicheren Gespräch, egal um welches Sach- oder Themenfeld es sich handelt, landen wir schlussendlich bei der neuen Zauberformel KI. Mir erscheint es fast so, als ist es diesen Algorithmen gelungen, Erde in Gold zu verwandeln. Es gab die Zeit der Alchimisten, die versuchten durch spekulative Mischungen von Metallen und Chemikalien, durch chemische Prozesse, Gold herzustellen. In der Pfanne sollte schlussendlich Gold liegen. Gelungen ist es niemanden, aber so nebenbei hat es doch einige Erfolge in der Chemie oder Physik gebracht. Der Umstand, dass es nicht gelungen ist im Labor Gold zu erzeugen trägt dazu bei, dass heute Gold als Währungsreserve und Geldanlage fest verankert ist. Ob der KI-Hype damit enden wird, dass wir uns schlussendlich damit abfinden müssen, dass das menschliche Gehirn nicht durch KI ersetzt werden kann? Zurzeit bringt die Anwendung von KI in manchen Berufen Einsparungen beim Personal. Nichts befeuert die menschliche Fantasie so, als wenn die Möglichkeit besteht Gewinne zu erwirtschaften und Kosten zu sparen.

Ein Beispiel für den vermehrten Einsatz der KI ist die Auswertung von Röntgenbildern. Zumeist sind es die Laien, welche davon schwärmen, dass ein KI gesteuertes Programm in kürzester Zeit ein viel genauere Diagnose stellen könne, als ein Facharzt. Die Frage, wer die Verantwortung für den Befund übernimmt und mit der Unterschrift dafür haftet, bleibt offen. Eine Gewissensfrage, wer ist damit einverstanden, allein auf Basis eines Befundes durch die KI sich einer Operation zu unterziehen? Auch in diesem Bereich ist einem das Hemd näher als der Rock. Wird darüber abgestimmt, bei der Verschreibung von Medikamenten zu sparen, wären viele dafür. Wird es konkret und einem wird das eine und andere Medikament nicht mehr bezahlt, dann ist es mit der Einwilligung zum Sparen vorbei.

Eine franz. Lokomotive…

…CC7107 durchbrach im Jahre 1955 die 300 km/h Marke.

Die erste Euphorie über die Eröffnung der neuen Bahnverbindung von Klagenfurt nach Graz ist abgeklungen. Inzwischen dürften schon viele Kärntner und Steirer die neue Zugstrecke mit dem Herzstück „Koralmtunnel“ gefahren sein. Ohne dringenden Bedarf einen Tagesausflug in die benachbarte Landeshauptstadt für einen Schaufensterbummel unternommen haben. Bei meiner morgendlichen Fahrt im Railjet von Villach nach Graz habe ich die spärlichen Fahrgäste im Waggon ein wenig beobachtet. In gleicher Höhe, auf der anderen Waggonseite hat in Klagenfurt ein Herr im mittleren Alter, am Rücken einen Rucksack und bekleidet mit einer Winterjacke Platz genommen. Sein Verhalten ist mir bekannt vorgekommen, weil ich ähnlich handle. Er hat seinen Rucksack auf dem Nebensitz platziert, sich der Winterjacke entledigt und sich in Fahrtrichtung niedergesetzt. In dieser Position hatte er, auch ich, den digitalen Bildschirm mit der Anzeige der momentanen Fahrtgeschwindigkeit gut in Sichtweite. Der nächste Griff erfolgte in eine Seitentasche vom Rucksack und beförderte ein Papierackerl von der Bahnhofsbäckerei in Klagenfurt auf den Tisch. Diesem entnahm er ein Käsestangerl, herzhaft biss er hinein, ohne die Geschwindigkeitsanzeige aus den Augen zu lassen. Aus dem Rucksack entnahm er ein Buch mit dem Titel: „Das Geheimnis der Pyramiden Energie“.  Er begann darin zu lesen und blickte regelmäßig zur Geschwindigkeitsanzeige hoch. Der Railjet beschleunigte und erreichte etwas über zweihundert km/h. Erstmals durchbrach eine französische Lokomotive CC7107 die 300 km/h Marke im Jahre 1955. 

  

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Kehrtwende…

…für jeden spürbar.

Bei der ersten Ölkrise musste sich jeder Autobesitzer für einen Autofreien Tag in der Woche entscheiden und diesen mit einem „Pickerl“ auf der Windschutzscheibe sichtbar machen. Ich wählte den Mittwoch als autofreien Tag, am Wochenende wollte ich mit dem Auto etwas unternehmen.  Den älteren Österreichern ist der Ausspruch des damaligen Bundeskanzler Kreisky in Erinnerung: „Die Männer sollen sich nassrasieren und keinen Elektrorasierer verwenden“. Dies wäre ein Beitrag zum Energiesparen, seit damals ist dies ein gesellschaftliches Kernthema. In die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts fiel auch die Abstimmung über die Inbetriebnahme des Atomkraftwerk Zwentendorf. Um nicht gegen das Volk zu regieren veranstaltete Kreisky eine Volksabstimmung über die Inbetriebnahme das Kernkraftwerk Zwentendorf.

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Gesundheit ist…

Der Jahresanfang gehört zu der Zeit wo die meisten von uns, leidet man nicht gerade aus Überdruss am Leben, neue Vorsätze fasst. Es gibt Statistiken, welche Vorsätze zu den am häufigsten gehören. Ganz oben steht Gesundheit, gesünder Leben und mehr Zeit für sich und seine Mitmenschen einplanen. Dies auch nach den vielfältigen Familienfeiern wo es im besten Fall gemenschelt hat, bei den traditionellen Familienfesten Weihnachten und Silvester. Dazu gibt auch andere Erzählungen, dass die Hoffnung auf das Zwischenmenschliche enttäuscht wurde, die große Versöhnung und Gemeinsamkeit ausgeblieben ist. Ich kenne im Erwachsenenalter kaum jemanden, der nicht den einen und anderen Vorsatz für das neue Jahr gefasst hat. Die Vorsätze sind dabei so individuell wie die Menschen und ihre Lebensumstände. Abhängig vom sozialen Umfeld, ob im oder nach dem Erwerbsleben. Von den Rentnern gibt es den Spruch, soweit sie nicht in ganz ärmlichen Verhältnissen leben, Gesundheit ist das Wichtigste. Alles andere können wir uns selbst richten und sind zumeist zufrieden. Bei den Selbständigen, wie ich es über vierzig Jahre war, gab es den Wunsch, dass sich die betriebliche Lage im kommenden Jahr nicht verschlechtert. Als kleiner Handelsbetrieb war es mir nicht darum die Umsätze großartig zu steigern, mein Wunsch war, für den überproportionalen Arbeitseinsatz ein durchschnittliches Auskommen zu haben.

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