…Polit-Stratege.
Dem politischen Strategen Bruno Kreisky gelang ein weiterer Clou, er verkürzte den Grundwehrdienst auf sechs Monate. Damit sicherte er sich die Wählerstimmen der Jungwähler. Damals vertraute man darauf, dass die USA einen großen militärischen Schutzschirm über Europa spannt und wir darunter unbesorgt leben können. Genauso wie die Küken bei Gefahr unter die Flügel der Henne flüchten Die Europäer haben in einem Glashaus gelebt und plötzlich wirft aus dem Osten jemand Steine auf das Glashaus und auch der Schutzschirm ist brüchig geworden. Ein weiteres Zuckerl der Kreisky Regierung war das Heiratsgeld und das Baby Geld von etwa tausend Euro. Einige Paare haben sich zwecks der Heiratsprämie entschlossen zu heiraten. Heute ist von diesen „Kreiskyzuckerln“ nicht mehr viel übriggeblieben. Verfolgen wir die Geschichte der Republik Österreich so wurden beständig „Geldgeschenke“ an das Wahlvolk verteilt, um die Wähler an eine Partei zu binden.
Später waren es andere Zuckerln, zu guter Letzt haben die Förderungen während der Coronapandemie die Staatskassen gelehrt. Erst seit ein zwei Jahren hat sich die bittere Erkenntnis durchgesetzt, dass der Staat nicht durchgehend Boni an seine Mitbürger ausschütten kann. Was mich nach der letzten Wahl in Erstaunen versetzt hat, war nach der Überprüfung der Staatsfinanzen die Größe des Defizits. Vor der Wahl wurde durchgehend behauptet, dass das Budget ausgeglichen ist, nach der Wahl öffnete sich ein Bugdetdefezit. Das Budgetloch wurde immer größer, sodass der größte Berg Österreichs Platz hätte, der Großglockner. Wie kann es sein, dass trotz des Einsatzes digitaler Programme und den vielen Staatsbeamten es nicht möglich ist, zu jeder Tag- und Nachstunde den aktuellen Staatshaushalt abzurufen.