…bringt manche Fortschritte.
Not macht erfinderisch. So kann man die Situation am Bauernhof beschreiben, ging es darum ein kaputtes Teil zu reparieren. Bei der Getreidemühle war ein Zapfen gebrochen, der die Zufuhr vom Getreide zu den Mühlsteinen reguliert hat. In diesem Jahrzehnt war vieles aus Holz und der Vater konnte auf dem Holzbock den Zapfen wiederherstellen. Bei der Melkanlage ist ein Stück Gummischlauch brüchig geworden. Dann wurde mit einem Stück Gartenschlauch die Zeit, bis wir in die Stadt gekommen sind den Schlauch zu besorgen, überbrückt. Im Sommer mussten die Schönwettertage dazu benützt werden um die Heuernte einzubringen. Nach der Sendung „Autofahrer unterwegs“ kam im Radio der Wetterbericht. Dabei war es am Esstisch in der Küche muxmäuschenstill damit kein Wort verlorenging. Unabhängig davon hatten wir eine eigene Wetterstation im Hof, dies war das metallene Brunnenrohr. Hier floss Tag und Nacht das Wasser von der eigenen Quelle. Begann das Eisenrohr zu schwitzen, dann konnten wir annehmen, dass sich das Wetter in zwei bis drei Tagen ändern wird. Auch die Äskulapnatter die im Gemäuer hauste, welches den Hang beim Brunnen stützte, zeigte sich öfters. Während der Heusaison ging es gnädig her, weil das Wetter war immer für eine Überraschung gut. Beim Motormäher war das Kupplungsseil gerissen, da versah ein Spagat gute Dienste. Ich glaube, dass aus der Not heraus manche Fortschritte gekommen sind. Not macht erfinderisch, dies könnte auch bedeuten, es regt die Kreativität des Menschen an.
Aber WARUM gibt es überhaupt Not auf der Welt? Und wird sie einmal aufhören? Auf einem unserer zwei Laptops erschien dieser Tage ein Vortrag von Prof. Dr. Christian Stettler {ein bekannter Mann, schon die große Gewandtheit seines Vortragsstils ließe das vermuten) über die ‘ALLVERSÖHNUNG’, also die ‘ALLERLÖSUNG’, die wir erwarten sollen Ich fand den Vortrag gerade mit ‘google’, ‘Prof. Dr. Christian Stettler’, mühelos wieder: ’50:16′ Minuten Nun untersucht der Vortragende im Neuen Testament die Frage, ob von dieser ‘ALLVERSÖHNUNG’ jemand ausgeschlossen ist Dabei kommt er bei ‘Minute 47’ tangierend die Bedeutung, die wir in deutschen Sprachräumen dem Wort ‘Gott’ geben können, zu dem Schluß: der ‘LIEBE GOTT’ ist eine Schimäre mancher, die einen solchen lieben wollen – ‘Gott ist nicht der liebe Gott’, so der Schluß des Vortragenden bei ‘Minute 47’ Unsere Mutter mochte aber die Liedzeile am Ende des Liedes über den Morgen und das Krähen der Hähne, das Gottlob Frick singt: ‘DER LIEBE GOTT GEHT DURCH DEN WALD’ Ich habe aber den Gedanken, ohne daß ich das Lied deshalb als wertlos ansehen würde, die FRAGE: richtet sich das Lied nicht gegen Jesu A p o s t e l P e t r u s und dessen Verleugnung Christi im Zusammenhang mit dem Krähen der Hähne? Dr. phil. Siegfried Paul Posch