…der Contra Supermarkt eröffnete.
Der Jahresanfang ist die Zeit wo die meisten von uns, leidet man nicht gerade aus Überdruss am Leben, neue Vorsätze fassen. Es gibt Statistiken, welche Vorsätze zu den am häufigsten gehören. Ganz oben steht Gesundheit, gesünder Leben und mehr Zeit für sich und seine Mitmenschen einplanen. Dies nach den vielfältigen Familienfeiern wo es im besten Fall gemenschelt hat, bei den traditionellen Festen Weihnachten und Silvester. Es gibt auch andere Erzählungen, dass die Hoffnung auf das Zwischenmenschliche enttäuscht wurde, die große Versöhnung und Gemeinsamkeit ausgeblieben sind. Ich kenne kaum jemanden, der nicht den einen und anderen Vorsatz für das neue Jahr gefasst hat. Die Vorsätze sind dabei so individuell wie die Menschen und ihre Lebensumstände. Abhängig vom sozialen Umfeld, ob im oder nach dem Erwerbsleben. Von den Rentnern gibt es den Spruch, soweit sie nicht in ganz ärmlichen Verhältnissen leben, Gesundheit ist das Wichtigste. Alles andere können wir uns selbst richten und sind zumeist zufrieden. Bei den Selbständigen, wie ich es über vierzig Jahre war, gab es den Wunsch, dass sich die betriebliche Lage im kommenden Jahr nicht verschlechtert. Als kleiner Handelsbetrieb war es mir nicht darum die Umsätze großartig zu steigern, mein Wunsch war, für den umfangreichen Arbeitseinsatz ein durchschnittliches Auskommen zu haben.
Wir empfinden unsere Zeit, wo täglich über die Klima- und Wirtschaftskrise, über Kriege und Migration berichtet wird als unsicher und bedrohlich. In den vergangenen Jahrzehnten gab es auch Krieg, Migration und Umweltalarm. Ich kann mich gut an das Baumsterben durch Schwefeldioxyd erinnern, durch geeignete Maßnahmen ging es zurück. In den 80er und 90er Jahren gab es für den lokalen Handel große Herausforderungen durch das Entstehen der Einkaufszentren am Stadtrand. Für mein Geschäft gab es spürbare Umsatzeinbußen als in Arnoldstein der erste Contra Supermarkt eröffnet wurde. Alles was der Contra Markt an Papier- und Spielwaren geführt hat wurde dort eingekauft. Nach Monaten wanderten die Kunden langsam zurück, bei mir war die Auswahl breitgefächerter und origineller. Bei mir hinzugekommen sind Gag- und Geschenkartikel für Erwachsene und das Service diese originell zu verpacken. Kindergeburtstagfeiern waren der große Hit und bei uns gab es für die Eltern aktuelle Informationen, welche Gag Artikel bei den Kindern gerade gefragt waren.