HAUS . KLIMA

Wegen der hohen Energiepreise ist man bemüht den Energieverbrauch bei den Häusern gering zu halten und verbessert das Hausklima. Bei den Altbauten werden die Mauern mit Styroporplatten wärmeisoliert. Diese Baumassnahme wird durch Landes- und Bundesmittel gefördert. Zum Hausklima gehört auch wie sich die einzelnen Bewohner, die Hausparteien, miteinander umgehen. Ob sich die Hausbewohner gegenseitig grüßen und es nicht als Panne ansehen, wenn man sich im Stiegenhaus begegnet. Beim Verlassen der Wohnung die Wohnungstür geräuscharm schließt, nicht alle haben die selben Arbeitszeiten. Der Nachbar schläft noch. Auch wenn der Eingangsbereich und das Stiegenhaus regelmäßig von einer Putzfirma gereinigt wird, so ist es angebracht auf Sauberkeit zu achten. Es sollte einem selbst auffallen, dass der Fernseher oder das Radio zu laut ist und nicht die Beschwerde des Nachbarn abwarten. Der kommunikativste Ort in einem Mehrparteienhaus ist die Tiefgarage. Es braucht einige Zeit das Auto zu starten oder einzuparken. Dabei kommt es vor, dass man mit einem Mitbewohner der ebenfalls das Auto abstellt, zum Reden kommt. Weniger angenommen werden Einladungen für einen Besuch, dabei legt man zuviel Wert auf den äußere Rahmen. Dabei sollte das Gespräch den Mittelpunkt bilden. 

Die Klimakatastrophe.

 

Kommentar(e)    

Gerhard (26.7.07 13:39)
Man hat keine Zeit, garkeine Zeit…und der andere könnte ein „Zeiträuber“ sein.
Man erlebt sich getrennt vom anderen und will seine Ruh!
In.Ruhe.lassen.
orange / Website (26.7.07 14:07)
Hallo,
.. und bei uns gibt es noch nicht mal eine Tiefgarage zum Haus 😉
Die Wohnung ist ein Ort für den Rückzug aus dem Alltagsgeschehen, da können Nachbarn schon mal „lästig“ sein. Rücksichtnahme ist die andere Sache.
Trifft man mal auf einen dieser Sorte, beginnt der Tratsch über die anderen Nachbarn. Mehr verbindet offenbar nicht.
Lange habe ich nicht bemerkt, dass der Nachbar unter mir ausgezogen ist, diese Wohnung verkauft wurde… eigentlich doch traurig?!
Erinnert mich an einen Zeitungsartikel von letzter Woche – Nachbarn sollten „zusammen rücken“, vor allem ältere Leute haben Angst, zu vereinsamen, vergessen zu werden. Jüngere können ihre Kreise weiter ziehen…
LG Isabella.
schlagloch /
Hallo Gerhard!
„ZEITRÄUBER“ Dieses Wort solltest du dir schützen lassen. (Patent anmelden)
Gruss schlagloch.
schlagloch /
Hallo Isabella!
Das du nicht bemerkt hast, dass der Nachbar ausgezogen ist, ist eine „leichte Variante“ der Nachbarschaft. Es gibt Fälle, wo der Wohnungsnachbar monatelang tod in der Wohnung liegt und keiner bemerkt es. Eine WG für Senioren, eine gute Idee.
Gruss schlagloch.
Mo / Website (26.7.07 19:03)
Nachbarschaft ist, wenn dich der Nachbar schafft ;-)Ich habe mein Leben lang immer mit Nachbarn gelebt. Zu keinem gab es ein freundschaftliches Verhältnis mit gegenseitigen Besuchen. Aber sich im Treppenhaus zu grüßen, die Tür aufzuhalten oder jemandem beim Tütenschleppen behilflich zu sein, ist für mich selbstverständlich.

Nicht selbstverständlich ist gegenseitige Rücksichtnahme, aber warum sollte das im Treppenhaus anders sein, als im Rest des Lebens ?? 😉

Liebe Grüße
Mo

schlagloch /
Hallo Mo!
Wahrscheinlich benimmt man sich gegenüber Mitbewohnern in der Wohnanlage so, wie man sich sonst im Beruf oder im Leben benimmt. Der heutige Berufsalltag zeichnet sich nicht durch Rücksichtsnahme aus.
Gruss schlagloch.
schlafmuetze / Website (29.7.07 22:07)
Hallo Schlagloch 😉
Ich habe zu meinen Nachbarn immer gerne Kontakt gehabt und meine Erfahrungen mit Ihnen sind trotz zum Teil großerAltersunterschiede ziemlich gut.
Daraus sind teilweise sehr gute Freundschaften entstanden die das „Wegziehen“ schon seit Jahren überdauern 😉
Wichtig ist es meiner Meinung nach, den Menschen so zu nehmen, wie er ist. Dann kann man mit fast jedem auskommen.
Liebe Grüße 🙂

schlagloch /
Hallo Schlafmütze.
Den Menschen so zu nehmen wie er ist, ist ein guter Ansatz. Manchmal hat man andere Vorstellungen.
Gruss schlagloch.

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