DRAUTAL:fenster

In der Vorweihnachtszeit finden in den Ortschaften, in den Tälern von Kärnten, die traditionellen Kunsthandwerkausstellungen und Adventbasare statt. Diese Initiativen gehen vom Seniorenbund, den Frauen der Pfarre oder der Trachtengruppe aus. Dort zeigen und verkaufen die heimischen Hobbykünstler ihre Arbeiten. Bei der Kunstausstellung „Drautalfenster“ wurden von einer kreativen Frau alte Teppiche, Kleider, Jacken usw. zu Umhängetaschen verarbeitet. Diese Ausstellungen unterscheiden sich wesentlich vom Weihnachtsmarkt oder Christkindlmarkt in der Stadt, wo zum Großteil industriell gefertigte und importierte Waren angeboten werden.

 

Auf keinen Fall fehlen bei diesen Kunstwerkausstellungen die selbst gebastelten Krippen. Eine besondere Begabung hat die Lobabäuerin, sie formt aus Maisfedern die Krippenfiguren. Die ausgesuchten Maisfedern werden in das Wasser getaucht und dann geformt, sie behalten beim Trocknen die Form bei. Der Stall wird vom Mann hergestellt. Ein Lob der Einfachheit, eine Anleitung zum glücklichen Leben liefert sie beim Verkauf einer Krippe dazu. Sie spricht von der Freude die sie beim Modellieren der Figuren hat, vom Zufriedensein, wenn man ein schönes Hobby gefunden hat. Nicht das Geld sei für sie entscheidend, sondern dass der Käufer seine Freude an der Krippe hat.

 

Der göttliche Funke.      

5 Gedanken zu „DRAUTAL:fenster

  1. Hallo Schlagloch,
    schön, wenn man so ein Hobby gefunden hat. Selbstvergessen vor sich hinarbeiten, formen, kreieren, schaffen. Meist wird dann auch am Ergebnis sichtbar, daß hier mit Hingabe und Freude gearbeitet wurde. Das Produkt trägt sozusagen die Schaffensfreude im Gesicht.

    Gruß
    Gerhard

  2. Hallo Gerhard!

    Das Krippenbauen ist, wenn man es aus innerem Glauben macht, ein beglückendes Hobby. Am schönsten sind die Krippen mit dem Material aus der jeweiligen Region. In Friaul, in Palmanova, werden am Weihnachtsmarkt Krippen aus Muscheln angeboten.

    Gruss schlagloch.

  3. Ja, Weihnachten kommt so oder so. und gegen Liebe hab ich nichts.
    ich finde es nur irgendwie affig, dass man seine Liebe sozusagen von der ‚Jahreszeit‘ abhängig macht. ich meine, man kann doch theoretisch gesehen das ganze Jahr über immer mal was mit der Familie machen. macht man zwar auch, aber zu Weihnachten kommt das dann alles auf einmal. also, es ist einfach zu viel, finde ich. auch wenn ich – um Gottes Willen – nichts gegen meine Familie habe. aber ich hätte das einfach gerne lieber in so kleinen Häppchen. da mal ein Advent, hier mal ein Advent. nicht 4 Wochen hintereinander. – verstehst du? 😡

    Grüße.

  4. Hallo Amie!

    Ich stimme dir zu, man sollte sich öfter im Jahr „weihnachtlich“ verhalten. Einmal ist zu wenig.

    Gruss schlagloch.

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