GOOGLE: spirituell

Vor einem Jahr feierten die Zisterzienser Mönche vom Stift Heiligenkreuz bei Baden mit der CD „Chant“, lateinische Choräle, einen großen Erfolg. Sie belegten mit dieser CD die Spitzenplätze in den Hitparaden. Es war die richtige Musik zur richtigen Zeit, das Bedürfnis in der Gesellschaft war vorhanden. Man hat gespürt, hier nehmen Menschen ihren Glauben ernst, es ist kein Modetrend. Es überrascht mich nicht, dass dieses Jahr ein Buch „Chant – Leben für das Paradies“ von Bernhard Meuser mit Beschreibungen und Gesprächen mit den singenden Mönchen erschienen ist. Ich habe bei verschiedenen Mönchen auf die Frage, wie Sie in das Kloster gekommen sind gelesen, durch Google. Sie haben sich zuallererst im Internet über das Kloster informiert und sich das Video von der Homepage vom Stift Hl. Kreuz angesehen.

 

Ein Mönch sagt: „Niemand gräbt sich in die Welt tiefer ein als der, der sie verlässt“. Ich verstehe dies so, dass niemand tiefere Spuren hinterlässt, mehr Interesse erweckt als der, der sich um die Welt und ihre Aufgeregtheit nicht kümmert.

 

Im Paradies.

  

12 Gedanken zu „GOOGLE: spirituell

  1. Grüss Gott Schlagloch,

    hab den Post dreimal gelesen – unsicher ob ich ihn auch richtig verstanden habe.

    Ein Mönch sagt: „Niemand gräbt sich in die Welt tiefer ein als der, der sie verlässt“. Ich verstehe dies so, dass niemand tiefere Spuren hinterlässt, mehr Interesse erweckt als der, der sich um die Welt und ihre Aufgeregtheit nicht kümmert.

    Dazu muss er, der Mönch, Eremit, aber kund tun, dass er….
    weil wenn es keiner weiss hinterlässt er auch keine Spuren, oder?

    Liebe Grüsse//Erika

  2. Hallo Erika!

    Ich habe die Aussage des Mönches genauso verstanden wie du. Es ist oft so, dass bei einer Feier, Veranstaltung, jene Leute die nicht teilnehmen mehr Interesse erwecken, als die Anwesenden.

    Auf den Mönch bezogen könnte es der Fall sein, dass das Schweigen mehr Spuren in der Welt hinterläßt, als ein ständiger Wörterschwall.

    Gruss schlagloch.

  3. Hallo Schlagloch,

    wäre das dann auch so, wenn ich hierher auf den Blog komme
    und NICHT kommentierte?
    Hinterließe das auch große Spuren?
    Da müßt ich mich ein bissl damit beschäftigen.
    Willst du gelten komme selten.

    Oder H.Kerkeling wenn er sagt: ich bin dann mal weg.
    jedem wars wurscht, bis ers gesagt hat.
    OH, wohin geht er denn der Harpe?

    Der ging nach Santiago di Compostella und bei Gott
    darum beneid ich ihn.
    Ich hoffe Du konntest folgen.
    Gruß und Schluß
    elisabeth

  4. Hallo Elisabeth!

    Die Situation beim Mönch sehe ich so: Er zieht sich zurück, meditiert und betet für die Menschen. Von diesen Erfahrungen, die sich vom öffentlichen Leben wesentlich unterscheiden, berichtet er nach Außen. Ich glaube nicht, dass dies Jedermanns/Jederfraus Sache ist.

    Meine Situation beschreibe ich so: Ich beobachte, das Gesehene ergänze und vergleiche ich mit meinen Erlebnissen, und beginne zu fantasieren und komprimiere es. Davon berichte ich nach Außen.
    Kommentare schreibe ich, wenn ich einen Eintrag ergänzen oder erweitern kann, der Eintrag bei mir Wiederspruch, Zustimmung oder eine Frage auslöst. In diesem Sinne freue ich mich über jeden Kommentar und jeden Leser auf meiner Webseite.

    Ich habe mich für eine Webseite entschieden, nicht für eine Mönchszelle.

    Gruss schlagloch.

    p.s. Wie siehst du deine Situation?, wer ist Kerkeling und Harpe?.

  5. Hallo Schlagloch!
    Heutzutage gräbt man Spuren in die Welt des Internets, man braucht nicht mal mehr raus zu gehen. Hier kommt man weiter als zu Fuß.
    Luiebe Grüße
    Grey Owl

  6. Noch mal ich,…….und „Danke“,…dass Du mir nicht böse bist.
    Wir kennen uns ja nun schon einige Zeit hier im Net. Es wäre schade, wenn wir uns durch dieses kleine Mißversrändnis nicht mehr lesen. Deine Beiträge sind stehts sehr interessant.
    Sei lieb gegrüßt, und einen schönen Tag.
    Grey Owl

  7. Hallo GreyOwl!

    Das Internet sehe ich als Parallelwelt zur Realenwelt. So wie beim Universum, wo man ein Paralleluniversum annimmt.

    Im Blog gibt es für mich kein „böse sein“. Jeder liest einen Beitrag oder einen Kommentar auf seine Weise, das ist auch das Spannende. Meinungsvielfalt.

    Gruss schlagloch.

  8. Jetzt benutzen wir Google erst seit ein paar Jahren und schon ist es unverzichtbar geworden. Auf einige schöne spirituelle Seiten bin ich schon so gestossen – man muß nur hingebend lange mit unterschiedlichen Begriffen suchen, dann findet man die Perlen.

    Gruß´
    Gerhard

  9. Hallo Gerhard!

    Google ist heute unverzichtbar, so wie es früher das Telefonbuch oder das Lexikon war. Jeder will bei Google gefunden werden, egal ob er ein Befürworter oder ein Gegener vom Internet ist.

    Gruss schlagloch.

  10. Hallo Schlagloch,
    bitte schau mal in google, den harpe kerkeling kennst du sicher aus dem tv.war ja auch nur ein Beispiel.
    ich hab mich auch für die welt entschieden, aber manchmal hätt ich gern die eremitage wenn auch nicht in zellenform, sondern eher in den bergen indiens

  11. „The WORLD is an ILLUSION, but you have to ACT as if it’s REAL“ (Krishna)

    das find ich gut!
    ich bin ja sehr froh das ich einst, als ich mich auch mit der idee mich zurückzuziehen spielte, es nicht getan hab und erfahrungen des lebens gesammelt hab die ich nicht missen möchte.

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