MADONNA:angelo

Am Ende der Landzunge, welche bei Caorle in das Meer ragt, steht die Marien-Wallfahrtskirche „Madonna dell`Angelo“, separat daneben der Campanile. Zusammen sind sie ein weithin sichtbares Wahrzeichen für Seefahrer und Touristen. Alle fünf Jahre wird Anfang September, in mehreren Tagesetappen, die Muttergottesstatue mit Booten in die verschiedenen Ortsteile gebracht und dort in der jeweiligen Kirche angebetet. Am 12. September wird sie in Anwesenheit des Patriarchen von Venedig, im Rahmen einer großen Schiffsprozession wieder an ihren angestammten Platz über dem Altartisch in die Kirche „Madonna dell`Angelo“ zurückgebracht. Während dieser Tage sind die Häuser in der Altstadt und die Hotels entlang der Meeresstrände mit weiß–blauen Geschenkbändern und Maschen geschmückt. Dazwischen flattert ein Bild der „Santuario Madonna dell`Angelo“. Es gehört zur Ehre eines jeden Besitzers sein Haus im weiß-blauen Bänderschmuck erstrahlen zu lassen. Bei einigen Häusern sind auch die Gitterstäbe des Gartenzaunes mit den Bändern liebevoll umwickelt.

Während dieser Tage ist der Platz der Madonna über dem Altartisch verwaist. Trotzdem knien täglich Menschen vor dem Altar und beten zur Madonna. Wie kann man sich die Erhörung der Fürbitten vorstellen, wenn die Madonna „auf Reisen ist“?

Paralleluniversum.

4 Gedanken zu „MADONNA:angelo

  1. Maria, sei gegrüßt mit deinem lieben Sohn,
    dem man das Kreuz auflud
    zu dreimal schwerem Fall.

    Das steht im Lied Nr. 591 des gedruckten Buchs
    „GOTTESLOB“ (österreichische „Schulbuch-
    Nummer“ 4037). Nun habe ich von keinem
    Beweis Kenntnis, daß Jesus unter dem Kreuz
    zu Fall gekommen sein könnte, und glaube auch
    nicht, daß Jesus zu Fall kommen kann. Berichtet
    wird nur, Simon von Kyrene, der Vater des
    Alexander und des Rufus, habe Jesus geholfen,
    das Kreuz zu tragen. Aber: als Jesus an das
    Kreuz genagelt wird, muß er sich auf das Kreuz
    legen. War Jesus, als er danach „aufgehoben“
    wurde, einer präsumtiven „Schwerkraft“ im
    Sinne unserer modernen „Naturwissenschaft
    Physik“ u n t e r w o r f e n ? An welches
    andere an eine präsumtive „Schwerkraft“
    gebundene „Aufheben“ im Sinne unserer
    modernen „Naturwissenschaft Physik“ sind wir
    erinnert?

  2. Good morning, Schlagloch,

    a Caorle? Auf „gästebuch stadt graz“ („Rathaus“) wird vor
    weniger als einer Stunde – „14.09.2010, 08:15“ – eine
    „italienische, korrupte Finanzpolizei“ unter Anklage gestellt.
    Ist Ihnen aber die Adresse

    Casa di riposo
    Fondamenta degli Incurabili, 1044
    30100 Venezia, Italia

    bekannt?

  3. Im Auftrag einer Dame kopiert (Original
    handschriftlich, ich erhielt den Auftrag
    der Dame vor weniger als einer Stunde):

    Graz, „Internet Corner“, Gries-Platz 35
    15. September 2010 um 15:45 Uhr

    „Maria T a f e r l“ – zu: „Afrika“
    (Antwort auf „gästebuch stadt graz“ {„Rathaus“} – „15.09.2010“
    und auf dem Blog „schlagloch MADONNA:angelo“)

    Ist [aber] die Erzählung, für die Einrichtung einer Wallfahrt
    nach „Maria Taferl“ sei die Heilung der schwer verletzten
    Beine eines Holzarbeiters entscheidend maßgeblich (s. Wi-
    kipedia“, ich zitiere als Mitarbeiter)[,] exakt, wissenschaftlich
    plausibel, begründbar?

  4. Ich freue mich auch über eine österreichische Liebe zu allem, „was deutsches Land heißt“,

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2508075/

    vom Steinernen Meer hier im Augenblick nach Bad Reichenhall hin gesehen. Trotzdem scheint mir die insistierende TRAURIGE UND UNWAHRE KRITIK AN ITALIEN in diesem Artikel des ORF „des Reiches Ehr“, wie es in Wagners „LOHENGRIN“ heißt, schlecht zu wahren:

    Nun ist es Zeit, des Reiches Ehr zu wahren;
    ob Ost, ob West? Das gelte allen gleich!
    Was deutsches Land heißt, stelle Kampfes Scharen,
    dann schmäht wohl niemand mehr das deutsche Reich.

    DIE SACHSEN an die Waffen schlagend.

    Wohlauf! Mit Gott für deutschen Reiches Ehr‘!

    Denn das Verkehrsproblem durch die Nachrüstung mit dem Automobil ist im Augenblick wohl überwiegend eine Trunkenheit bis in einen Fernen Osten (nur in Ungarn kamen mir die Autos eher auffallend alt vor). Und auch die Aufrüstung einer Schi-Megaindustrie ist gegenwärtig eine Trunkenheit eines Ostens. Und im Vergleich zu Sachsens „Volkswagen“-Ostluxus erinnert mich der Mercedes-Puch, den ich heute sah, an meinen 2 CV. – Ich glaube, Österreich braucht nicht Italien durch Minderwertigkeitskomplexe und durch in Österreich wohl selten wirklich echten Enthusiasmus für Deutschland zu provozieren: am heutigen Tag, an dem Medien uns zugleich mit der Information über die gewiß sehr große Ehre der Rekonstroktion von Hallstatt in Südchina

    http://www.liferadio.at/news/news-aus-oberoesterreich/view/article/hallstatt-besucht-hallstatt-kopie-in-china-35419429/

    zu Hilfe eilen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.