SCHNÄPP:chen

Touristen, welche in der Draustadt  auf der Suche nach den Sehenswürdigkeiten sind, legen dazwischen eine Rastpause ein, dafür wird gerne ein Café gewählt. Die Pauschalreisen werden  meistens mit Halbpension angeboten, da genügt zu Mittag ein Kebap. Diese sind für den Bratwurstkönig eine starke Konkurrenz. Besucher mit Kindern bevorzugen die Pizzerias. In Kärnten werden diese von  Zuwandererfamilien aus Süditalien oder Spanien betrieben. Ein muss für Familien ist ein Besuch in einer McDonald Filiale. Daneben haben sich einige Gaststuben gehalten, die Kärntner Küche anbieten. Dort kehrt der eine und andere Gast ein, um die landesüblichen Spezialitäten zu verkosten. Zusätzlich gibt es in der Innenstadt Lokale, die den vielen Angestellten ein günstiges Mittagsmenü anbieten. An den Stadträndern befinden sich die urigen Bierlokale, wo sich zumeist die Männer zu einem Gespräch treffen. Diese sind oft auch die Vereinslokale von der Feuerwehr, dem Fechtklub oder dem Fischereiverein. Manchmal kann sich in einem Vorort ein günstiges Speiselokal etablieren, wo sich die Pensionistin und der Pensionist aus den Wohnsilos am  Sonntag eine Mahlzeit leisten kann. Dabei wird auch die Eintönigkeit des Alltags unterbrochen. In den Sommermonaten gibt es am Wochenende im Biergarten zünftige Musik.

In den Einkaufszentren und in den Kinopalästen spielt die Gastronomie ebenso eine große Rolle. Dort verbringen immer mehr Einheimische ihr Wochenende. Die großen Möbelhäuser locken die Kunden mit Schnäppchenmenüs, bereits ab € 3.90. Meistens sind die Restaurantplätze dreifach belegt, das bedeutet, dass die Nächsten schon auf den Sitzplatz warten, bevor man die Nachspeise verzehrt  hat. Daneben gibt es Familien, die immer wieder vorbeikommen und sozusagen auf ein Schnäppchen bei der Platzsuche hoffen.

Kreuzbiss.

12 Gedanken zu „SCHNÄPP:chen

  1. Stosse ich in einem Einkaufszentrum auf ein überfülltes Restaurant, dann nehm ich meist schlagartig reisaus, egal wie hungrig ich bin.
    Die Schnäppchenmenues sind mir eh völlig egal. Wo wollen die Leute denn noch sparen?

  2. Moin moin Schlagloch
    Diese „Schnäppchenmenüs“ in den Möbelhäusern (mir fällt da besonders I*K*E*A ein ) finde ich schon etwas sonderbar.
    Ich kenne zum Beispiel jemanden, der gerne gut isst. Er behauptet von sich, ein Gourmet zu sein. Ihm sind keine Delikatessen zu teuer und er betont immer wieder (gibt damit an), was für einen exklusiv guten Geschmackssinn er hat.
    Gleichzeitig schwärmt er mir vom Mittagessen im besagten Möbelhaus vor.
    Verstehe ich nicht und passt auch nicht zusammen, wie ich finde.
    Ich trinke da einen Kaffee und gut ist. Wenn wir auswärts Essen gehen – was sehr selten vorkommt -, dann in einem Restaurant – chinesisch, italienisch oder auch deutsche Küche. Niemals im Möbelhaus.
    Liebe Grüße 🙂

  3. Hallo Schlagloch!
    Ich hasse einkaufen, genau wie das Wort „Shoppen“ (Was soll ich kaufen, wenn der Geldbeutel leer ist?)! Das mal vorweg……grins….nein wirklich, das ist schon so.
    Man kann mich wohl im algemeinen nicht zu den freudigen Konsumenten (bis auf Bücher und Räucherware,….neeeinnn,….nicht, was Du jetzt denkst….richtigen Weihrauch meine ich natürlich) zählen…..was unbedingt muss,….mehr nicht. Ich laufe nicht gerne stundenlang umher und schaue mir Auslagen an und bin auch absolut nicht gern in Einkaufszentren (das nervt!), und verreisen……einmal in zehn Jahren vielleicht.
    Pizza,….schieb ich selber in den Ofen, in´s Cafe´oder Gaststätte geh´ich grundätzlich nicht…..gibt´s hier gar nicht, bin ich nicht gewöhnt…..McD. o.ä. schmeckt nicht (der Sohnemann hat mir letztens einen Burger mitgebracht…grrr…).
    Ich weiß auch nicht,….wenn ich das alles so lese ……bin ich wohl kein besonders geselliger Mensch……lach….Marke „Eigenbrödlter“ halt…..
    Liebe grüße
    Grey Owl

  4. Ich kann mein Bett für meine Wohnung – nehmen Sie
    jetzt an, daß ein Mann zu Ihnen spricht – in einem
    Möbelhaus kaufen: aber ich kann das Bett auch bei
    einem Tischler anfertigen lassen. Was ist besser?
    Nun, würden Sie vielleicht gleich einwenden, da haben
    wir eine Diskussion, die nie zu einem Ende kommt.
    Gibt es eine Möglichkeit, diese Diskussion zielführend
    auf eine Stunde zu beschränken?

  5. Hallo Schlafmütze!

    Vor einer Woche war ich knapp an der Zeit und an der Autobahnausfahrt steht das von Dir erwähnte Möbelhaus. Um zu einem schnellen Imbiss zu kommen, parkte ich dort und landete in der „Hot Dog Station“. Dort steht ein Kassenautomat, man wählt Hot Dog mit Getränk, wirft zwei Euro ein, und erhält einen Kassenbon und einen leeren Becher. An der Theke erhält man eine aufgeschnittene Semmel, darin ein heißes Frankfurter. Man geht weiter zur Ketchup Station, dort muß man sich selbst Ketchup, Senf und Zwiebel auf das Hot Dog geben. Mit dem Becher weiter zur Getränkestation und dort sich ebenfalls selbst bedienen.

    Ich war irgendwie fasziniert und schockiert zugleich, weil so etwas von minimaler Bedienung habe ich vorher noch nie erlebt. Dann habe ich den „Expressausgang“ benützt, vorbei an haushohen Regalen, hat es aber mindestens fünfzehn Minuten gedauert bis ich in das Freie gekommen bin.

    Gruss schlagloch.

  6. Hallo GreyOwl!

    Viele Menschen kommen einfach beruflich, weil sie unterwegs sind oder die Arbeitsstelle von zu Hause entfernt ist, mit verschiedenen Gaststätten in Berührung. Die Freude am Shoppen glaube ich, dass sie mit zunehmenden Alter abnimmt. Der größte Bedarf besteht wenn man jung ist.

    Gruss schlagloch.

  7. Daß die Freude am Shoppen mit zunehmenden Alter abnimmt, ist eine Mär – siehe meine Freundin.

  8. Hallo Gerhard!

    …für mich trifft dies schon zu, weil die wesentlichen Dinge sind vorhanden. Die meisten Frauen haben mehr Freude am Shoppen.

    Gruss schlagloch.

  9. Grüss Gott Schlagloch,

    die Kunst des Einkaufens liegt in der sorgfältigen Auswahl dessen was man zu brauchen glaubt. Mit zunehmendem Alter braucht man weniger und wählt bewusster aus, auch was in den Mund kommt. Wenn ich auswärts esse, soll was sein was ich zu Hause nicht oder selten koche. In meinen Bauch kommen keine Schnäppchen, nur hochwertige Häppchen.

    Liebe Grüsse//Erika

  10. Moin Schlagloch 🙂 *hahaha*
    Da hast du aber wirklich das echte Highlight erwischt. So ein Hotdog von dort zählt für mich nicht als „Essen gehen“, das ist wie zwischendurch naschen und dient nur der Nahrungsaufnahme, um plötzliches Verhungern zu verhindern *lach*.
    Der Schwede hat auch ein Restaurant im Laden. Um dorthin zu finden, bedarf es mehr als 15 Min. – wenn du es also eilig hattest, warst du besser mit der Hot-Dog- Station bedient *grins*.
    Der Vorzug beim Shoppen im „Alter“ *läster* ist der, das ich jetzt die Kohle dazu hätte. Früher war kein Geld dafür da.
    Grüßli zum baldigen Wochenende 🙂

  11. ich meide ja öffentliche küchen, egal ob möbelhaus oder gasthaus, die speisen sind versalzen und beinhalten doch meist nur fett und kohlenhydrate.
    da ich beruflich viel unterwegs bin und oft auswärts speisen muß hab ich so meine probleme damit, aber IKEA ist ok, erstmal der preis und auch die portionen sind nicht so üppig das man zum fettsack wird.
    am liebsten ist mir meine eigene kochkunst, fast alles bio und vollwertig, essen ist medizin, das soll nicht vergessen werden!

  12. Hallo Peter!

    Du hast etwas wahres gesagt, „Essen ist Medizin“. Leider vergessen wir dies oft und schlucken dafür lieber Medikamente.

    Gruss schlagloch.

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