EIN:fluss

Der Wert eines Menschen wird von manchen daran gemessen, wie viel Macht und Einfluss jemand ausübt. Man beneidet jene, die in der Gemeinde oder im Bezirk Einfluss besitzen. Im Vordergrund steht dabei der politische Einfluss und dieser wird oft überschätzt. Den wirklichen Einfluss üben jene aus, die eine wirtschaftliche Macht haben, jene die das Kapital haben und damit die politischen Mandatare beeinflussen können. Indem sie die Arbeitnehmer als Geisel nehmen und gegen Subventionen freilassen. Schon oft hat sich die sogenannte starke Hand der Gewerkschaft vom Kapital besiegen lassen. Das Militär spielt in Österreich keine bedeutende Rolle, in anderen Staaten schon. Jede politische Richtung strebt nach Einfluss, den Einfluss auf jeden einzelnen Bürger. Die Einflüsterer beginnen schon bei den Kindern, sie können den Einflüsterer, wie der Werbung, wenig Widerstand entgegensetzen. Würde der durchschnittliche Bürger, den es nicht gibt, befragt werden, wer übt den stärksten Einfluss im Staat aus, dann würden wahrscheinlich die Namen der Regierungsmitglieder fallen. Oder wie in Österreich der Name eines Kleinformatblattes, welches wegen seiner großen Verbreitung die Politik und die Wirtschaftsgrößen beeinflusst.

Wir verändern in immer stärkeren Maße die natürlichen Abläufe und beeinflussen so die Umwelt, nicht immer zum Vorteil. Dem Einfluss des Menschen entzieht sich, so oft er es auch probiert hat, die Zeit. Es ist nicht möglich die Zeit, das verstreichen der Zeit, zu beeinflussen. Vom Gefühl lässt sich die Zeit verschieden definieren, man sagt, dass die Zeit einmal schneller und dann wieder langsamer vergeht. An der tatsächlich gemessenen Zeit ändert dies nichts. Die Zeit würde es nicht mehr geben, wenn wir sie anhalten, beschleunigen oder bremsen könnten.

Zeitlos.

2 Gedanken zu „EIN:fluss

  1. Göttin, das konnte ich noch nie leiden!
    Gerade „Die“ habe ich mit Missachtung gestraft, die glaubten mit irgendetwas Materiellen oder Macht und Einfluß protzen zu müssen.
    Ich kann sowas einfach nicht anerkennen. Sorry!
    Auch der Reiche kann nix mitnehmen, wenn er geht.

    Super! Ich fühl´mich gleich nicht so allein.
    Ja, die Medien……was für ein Machtinstrument!

    Zeitwahrnemung. Tolle Sache. Ich hab´schon mal versucht sie zu strecken. …lach nicht….es gelang…..für ein paar Minuten…

    ….und,….gibt es sie eigentlich???
    Sei lieb gegrüßt
    Grey Owl

  2. Hallo GreyOwl!

    Medien, ein Machtinstrument, vor allem wenn sie von ein paar wenigen für ihre Interessen genützt werden. Vielleicht bringt das Internet mehr „Freiheiten“, wie es jetzt in Ägypten eingesetzt wird. Nur ein paar Regeln, sozusagen „Menschenrechte für das Web“, wird es auch brauchen.

    Zeitverlängerung, du bist sozusagen ein paar Minuten jünger als wir ALLE.

    Gruss schlagloch.

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