bio: eier

Gerade ist der Skandal um nicht deklariertes Pferdefleisch in Wurstwaren verebbt, gibt es den Bioeierskandal. Nicht jedes Bioei stammt aus einer Freilandhaltung. Geflügelbetriebe haben die Eier aus Legehennenbatterien als Bioeier deklariert und diese zu einem besseren Preis verkauft. Filmaufnahmen von zusammengepferchten Legehennen sind für mich, da ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin, eine Qual. Gleiches  gilt von Mastbetrieben für Schweine. Ich bezweifle, dass alles was unter dem Etikett „Bio“ verkauft wird, aus  biologischem Landbau oder Tierhaltung stammt. So viele Biobauern,  wie es Produkte in den Geschäften gibt, kann es gar nicht geben. Als Konsument stellt man sich die Frage, sind Lebensmittel ohne das Bioetikett gesundheitsschädlich? Auch ein Lebensmittel ohne Biopickerl muss den menschlichen Ansprüchen genügen. Stammen die Lebensmittel nicht von einem Biobauern, dann werden in diese  Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker, Haltbarmittel und Farbstoffe beigemengt.

Anderseits werden Landwirte oder Lebensmittelhersteller, welche Supermärkte beliefern dürfen dazu gezwungen, so billig wie möglich zu produzieren. Auch wir, als Konsumenten,  sind mitschuldig an den Lebensmittelskandalen. Als Verbraucher wollen wir immer weniger für die Lebensmittel, die der Treibstoff für unseren Körper sind, bezahlen. Uns ist unsere Nahrung nichts mehr wert. Wahrscheinlich liegt eine Ursache darin, dass wir  keinen Bezug mehr zur Herkunft der Lebensmittel haben. Die Wenigsten wissen, wie Lebensmittel angebaut und geerntet werden. Sie werden nicht in der Fabrik, der Fleischerei, Molkerei oder Obstverwertung künstlich hergestellt. Sie haben ihren Ursprung auf der Wiese, dem Acker oder in einem Viehstall.

In einem Museum in Sevilla sind nicht die Ausstellungsstücke zur  Astronomie,  der  Elektrizität  und der  Gentechnik die Anziehungspunkte, es sind zwei  Vitrinen, wo man live beobachten kann, wie aus den Eiern die Küken schlüpfen.  

Besuchermagnet.

4 Gedanken zu „bio: eier

  1. Ich dachte im Augenblick, ich schlug die „Heilige Schrift“ auf Tischen hier auf: der Philister Goliat begeht vielleicht einen tierpsychologischen Irrtum, wenn er denkt, Davids Stab sei für Hunde bestimmt – „1 SAMUEL, 17, 39 -43“. Ich war Jahrzehnte Halter von „Gebrauchshunden“. – Ich dachte aber auch im Augenblick, erneut Aufmerksamkeit beanspruchen müßte: der Name KALEB (CALEB) wurde (1) im Artikel der englischen „Wikipedia“, „last modified on 7 April“ – „2013“ – „at 23:33“ (ich bin Mitarbeiter der „Wikipedia“), mit „WHOLE HEARTED“ – „sein ganzes Herz gebend“ – übersetzt, was mich an einen Aphorismus von Josemaría Escrivá erinnerte. Das Lexikon „WER IST WER IN DER BIBEL?“ (=“RBtaschenbuch“, Nr. 721) übersetzt im Artikel „Kaleb“ aber (2) mit der „BISSIG ABWEHRENDE“ oder „HUND“. Im „KIRCHEN-LEXIKON“ von Wetzer und Welte (vor weniger als einer Stunde war zunächst der erste Band, auf „books.google“ aus der „New York Public Library“ mit Dank an die „Beethoven Association“ kopiert, für mich auf diesem Bildschirm nur bis zur Seite 21 anzuklicken) übersetzt (3) der Autor des Artikels „Caleb“ Scheiner den Namen nicht, gibt durch einen Akzent aber eine Betonung an. – Unser Hebräisch-Sprachkurs auf CD hat auch ein Wort „Kaleb“. – KALEB, der überragend TAPFEREN Gestalt in der „Heiligen Schrift“ gehört Hebron, er vertreibt von dort die drei Enakiter; dem Sohn des jüngeren Bruders Kalebs gehört Debir im „Südland“. Und: von KALEB stammt NABAL ab, den aber eine Frau in tödlichen Schrecken stürzt.

  2. Guten Tag Herr Siegfried Paul!

    Kennen Sie auch noch andere Bücher als die Bibel, in wie vielen Sprachen denken Sie?

    Gruss schlagloch.

  3. Hallo Gerhard,

    meinst du, auf wie vielen Tischen sich die Bibeln bei Siegfried Paul stapeln?

    Gruss schlagloch

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