wien:splitter III

Verreist man nicht mit dem Wohnmobil dann ist es unvermeidbar, dass man sich in der Stadt ein Zimmer besorgen muss. Heute gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten, am meisten Mühe macht, bei dem vielfältigen Angebot, die Suche im Internet. Für Unentschlossene besteht die Gefahr, dass man für einen drei Tagesurlaube einen halben Tag für die Zimmerreservierung verwendet. Eine schnellere Variante ist, hat man Vertrauen in eine Hotelkette und in diesen Hotels schon gute Erfahrungen gemacht, dass man hier ein Zimmer bucht. Diese Hotels bieten in allen Städten einen gleichmäßigen Standard, so kann man die Zeit für die Zimmersuche ungemein verkürzen. Bei Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels, wie der Eisenbahn, bieten diese in Verbindung mit der Fahrkarte auch eine Unterkunft an. Mit dem Kauf der Fahrkarte hat man sein Zimmer gebucht. Dabei muss man bei der Zimmerzuteilung etwas tolerant sein, was die Lage des Zimmers betrifft. Bei einem Geschäftsbesuch oder bei einem sogenannten Städtetrip stellt man zumeist keine allzu großen Ansprüche. Trotz dieser Einschränkungen kann ich vor Zimmern, die sich in nächster Nähe vom Lift befinden, nur warnen. Dies führt zu Störungen bei der Nachtruhe, weil der Lift keine Ruhezeiten kennt.

Zimmerwechsel.

4 Gedanken zu „wien:splitter III

  1. Ich mag deine Texte, sie sind so schlicht und still. Sagen aber trotzdem so viel aus. Hoffe du schreibst auch weiterhin so fleißig.

  2. Ich erinnere an meinen Kommentar zum „8. Dezember 2125“ auf der „Wiener Zeitung“: online, zum Artikel „Der Pater und die Venus“ von Christian Pinter, „04.06.2012“ um „10:09“, ich fand ihn vor weniger als einer Stunde noch. – Ich schlug die „Heilige Schrift“ auf Tischen hier auf: der „Österreichischische Rundfunk“, ich bin Abonnent, hatte dieser Tage „Eva“ und „Lilith“ als dichotomische Typen der Frau zu konstruieren versucht. Ich fand, als Mitarbeiter der „Wikipedia“, den Artikel „Lilith“ geändert „zuletzt am 26. Juni 2013 um 16:48“. Ich im tippte im Augenblick auf diesen Bildschirm aus folgendem Grund: mir scheint der auffallende Umstand wenig bewußt, daß zwischen dem Marien-Monat Mai und dem Nicht-Marien-Monat November ein Monat „Juni“ seinen heidnischen Monatsnamen über das 6. Jahrhundert hinweg, basierend auf einem Typus der Frau, behalten konnte.

  3. Stimmt, der Lift schläft nicht. Das Nachtleben in so manchen Städten auch nicht.
    – Unserer Tochter ist es einmal so ergangen, dass sie ein günstiges Zimmer in der Nähe der öffentliches Verkehrsanschlusses bekommen hat. Allerdings war nicht der Verkehr das Problem, sondern dass da in der Nähe ein Lokal war, wo jede Nacht bis 4 Uhr morgens Party gefeiert wurde und danach das große Aufräumen lärmte (Gläser klirren, Tische rücken, Sessel schieben …).

  4. Hallo Rosenherz!

    Vor Ueberraschungen ist man bei einem Stadthotel nie sicher. Es kann entweder innerhalb oder von ausserhalb zu Stoerungen kommen. Meistens muss man Abstriche machen was die Ruhe betrifft. Sehr ruhig ist es in Warmbad.

    Gruss schlagloch.

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