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Die tatsächlichen Schlemmertage, die üppigen Mahlzeiten zu den Weihnachtsfeiertagen stehen den Meisten von uns noch bevor. Als Einstimmung gab es bei den verschiedenen außer familiären Weihnachtsfeiern, in der Firma, beim Fußballverein oder dem Club der Freunde roter Tomaten, ein reichhaltiges Buffet. Traditionell feiern die Mitglieder der Sparvereine und Schrebergartenfreunde Anfang Dezember und langen dabei kräftig zu. Bei Verwandten, zu denen man ansonsten wenig Kontakt pflegt, benützte man die Vorweihnachtszeit zu einem kleinen Imbiss. Es ist eine seltsame Fügung, gerade vor Weihnachten endet das erste Semester des italienisch Kurs und dies muss man gebührend mit einem Besuch in einer Pizzeria feiern. Zeitweise hat man mit sich selbst Mitleid, dass man verpflichtet ist, an den Feiern teilzunehmen. Die globale Firmenweihnachtsfeier war ein Feuerwerk an Showeinlagen, aber intimer ist die Adventfeier der Büros im ersten Stock oder der Werkstätte. Wer sich ein ganzes Jahr für eine Interessengemeinschaft eingesetzt hat, soll einmal im Jahr für seine Motivation belohnt werden. Eine Jahresabschluss Feier mit einer sozialpolitischen Ansprache. Eine Einladung sich vor dem Fernseher gemütlich zu machen sind die langen Winterabende und auf dem Tisch vor sich hat man eine gut sortierte Mischung von Weihnachtskeksen. Diese wurden beim Weihnachtsbasar der katholischen Frauen gekauft, alles für einen sozialen Zweck, für die Ärmsten in unserem Land. Dafür bringt man Opfer und nimmt in der Vorweihnachtszeit schon einmal um ein halb Kilo zu.

Die kulinarischen Festtage kommen erst, ob bei sich zuhause oder bei einem Besuch in einem Restaurant. Bei denjenigen Menschen, die sich einen Urlaub leisten können, gehört das üppige Buffet über die Weihnachtsfeiertage zum guten Ton.

Ton in Ton.

 

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