end:spurt

Die christliche Kirche sollte für alle, welche gläubig sind offen sein. Unabhängig, welchen Status man innehat, ob als geweihter Priester, Bischof, Nonne oder Laie. Es muss erlaubt sein Fragen zu stellen. Auch die Dogmen zu hinterfragen und in Frage zu stellen. Mir bleibt manches unverständlich, warum hat sich die Offenbarung, die Menschwerdung Gottes nicht um einige Jahrtausende früher ereignet ? Schon einige Jahrtausende vorher hat es Hochkulturen in Südamerika, in China, im Vorderen Orient gegeben. Nach meinem Verständnis wäre dies sinnvoll gewesen, viele primitiven Religionen wären erspart geblieben. Könnte es sein, dass die Gottesvorstellungen nicht aus dem Jenseitigen kommen, diese sich mit der Zeit gewandelt haben? Bei einem bestimmten geistigen Entwicklungsstand des Menschen möglich geworden sind? Mit der Fähigkeit des Menschen, sich eine transzendente, eine jenseitige Welt vorzustellen. Ab diesem Zeitpunkt war die Zeit reif für einen transzendenten Gott. Losgelöst von den Geistern des Waldes, der Sonne oder des Wassers. Einen Gott des Herzen, der Barmherzigkeit, auszurufen und an ihn zu glauben. Mit dem Schicksal des Menschen ist für mich das Schicksal Gottes verbunden.

Warum weigert sich die katholische Kirche die Gottesvorstellung dem Wissenstand von heute anzupassen? Die Lesungen und Predigten während des Gottesdienstes wiederholen sich für mich seit fünfzig Jahren. Meine hellsichtigen Fähigkeiten erlauben es mir, zu wissen, was die nächsten Worte und Sätze sein werden. Andere Menschen haben Musik im Kopf, ich habe Sprache im Kopf.

Sprachartist

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