katzen:klappe II

Will man das Verhalten einer Katze verändern, gibt es einen Kampf auf Biegen und Brechen. Wer hat den längeren Atem, die Katze mit ihrem Gejammer oder der Tierhalter. Zuerst probiert sie es mit einem treuherzigen Blick, dann fordernd und zornig, mit hochgestelltem Schweif und ständigem Miauen. So versucht die Katze das Herz, zumindest die Hand des Katzenbesitzers dazu zu bewegen, die Tür in das Freie einen Spalt zu öffnen. Dabei kann sie genau unterscheiden, welche Person im Haus ihrem Ansinnen, die Tür zu öffnen, bisher entgegen gekommen ist und welche ihr Ansinnen abgelehnt hat. Gibt man dem Liebeswerben der Katze nach, wird sie nie von sich aus die Katzenklappe benützen. Der treuherzige Blick verleitet einen zur Nachsichtigkeit. Man gibt sich schneller einem Katzenblick geschlagen, als dem schmachtenden Blick einer Frau. Bei einer Katze kommt das Gefühl hinzu, sie ist auf unsere Hilfe angewiesen. Dabei verfügen sie, muss es sein muss, über erstaunliche Fähigkeiten und Geschick.

Die automatischen Türen und Tore haben viel mit Bequemlichkeit zu tun, an die man sich schnell gewöhnt. Zuerst hat man die Kosten für ein automatisches Garagentor gescheut mit dem Argument, nach einer Autofahrt tut einem die Bewegung, um das Garagentor zu öffnen gut. Mit den Jahren kommt der eine und andere Gedanke, um wie vieles bequemer wäre es, wenn man im Auto sitzen bleiben könnte. Vor allem, wenn es beim Heimkommen regnet oder schneit. Jetzt bereut man es, die Ausgabe für eine automatische Toranlage gescheut zu haben.

Hilfsbereit

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