corona:babel

Von einem Tag auf den anderen veränderten die Corona Schutzmaßnahmen unseren Alltag, die Bundesregierung steigerte von Tag zu Tag die Dosis. Es begann mit einer homöopathischen Dosis und endet bei starken Antibiotika. Schließung von Schulen, Kindergärten, Skilifte, Absage von Großveranstaltungen und weiter mit Schließung von Geschäften, Schwimmbäder, Kurhotels und stellte einen Großteil der Bevölkerung unter Hausarrest. Noch fragen sich welche, ist dies ernst zunehmend und lässt sich ein Virus so stoppen? Heute schicken die meisten Reisenden per WhatsApp Nachrichten und Fotos aus ihrem Urlaub oder der Gesundheitswoche nach Hause. Nicht immer kommen diese digitalen Nachrichten virenfrei an. Meine Art Urlaubsgrüße zu verschicken folgt noch der alten, verstaubten Art. Ich versende Ansichtskarten, wobei ich darauf aufmerksam gemacht habe, dass es sich dabei um garantiert virenfreie Ansichtskarten handelt. Virenfrei hat in diesen Tagen eine doppelte Bedeutung, virenfrei im Sinne der Digitalisierung, aber auch virenfrei von Grippe- und Coronaviren.

Mit dem Turmbau zu Babel wollte der Mensch einen Blick in den Himmel werfen, die Allmacht Gottes herausfordern, da kam der Stopp von oben. Mit der Kernkraft wollten wir uns unerschöpfliche Ressourcen an Energie erschließen und dann kam ein Wink aus dem Inneren der Materie, dass es eine Gratwanderung ist, die kosmische Energie zu nützen. Gerade waren wir davon überzeugt, dass wir in absehbarer Zukunft alle Krankheiten ausschalten könnten. Schon jetzt mit unserer Medizin für ein fast schmerzfreies, ewiges Leben sorgen können. Wie durch eine unsichtbare Wand bricht das Coronavirus herein und zwingt uns, uns vom gewohnten gesellschaftlichen Leben zu verabschieden. Über viele wird eine unsichtbare Glaskugel gestülpt, dies erinnert mich ein wenig an den Roman von Marlen Haushofer, Die Wand. Diejenigen, welche am wenigsten Kontakt zu anderen pflegen, haben die beste Gesundheitsprognose.

covid-19/5

Ein Gedanke zu „corona:babel

  1. „1286“ n. Jesu Geb. würde Tirol mit Kärnten belehnt, „1356“ die „Goldene Bulle“: die babylonische Zahl 70. Ein Zufall? A. P., IC. „Siegfried Posch“

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