wörther:see II

Die Saisonarbeit im Hotel Miralago in Pörtschach hat die Schwester in bester Erinnerung. Sie wurde von dem damaligen Besitzers Ehepaar sehr geschätzt. Diese haben sie gebeten für die Wintermonate als Haushaltshilfe mit nach Wien zu kommen. Dort hat sie wie eine eigene Tochter am Familienleben teilgenommen. Einerlei ob Theaterbesuch, Kirchgang oder Einkaufsbummel, sie wurde überallhin mitgenommen. Für uns Geschwister war es ein Höhepunkte der großen Ferien, wenn wir an einem Sonntag die Schwester an ihrem Dienstposten besuchen konnten. Mit dem Zug fuhren wir am frühen Morgen nach Pörtschach, schon die Zugfahrt war für uns ein Erlebnis. Wohin ich schaute in Pörtschach, viele schöne Villen und Hotels, entlang der Hauptstraße ein Geschäft nach dem anderem. Auf den Gehsteigen eine bunte Schar von Urlaubern und immer wieder Autos und Autos. In ihrer Zimmerstunde, die Freizeit zwischen Mittags- und Abenddienst spazierten wir durch den Ort und bekamen in einem Café ein Eis. Zum Abschluss gab es für mich eine Limonade auf der Hotel Terrasse und dazu einen Kuchen oder eine Torte.

Der Vater wechselte ein paar Worte mit der Herrschaft, wie das Chef Ehepaar damals genannt wurde. Es gab nur Lob für die Schwester und der Vater war darob sehr stolz. Danach packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren mit dem Zug wieder nach Hause. Möglichst rechtzeitig, dass wir am Abend zum Versorgen der Kühe wieder am Bergbauernhof in Politzen waren. Trotz der kurzen Aufenthalte war es immer schön.

Irmgard

Ein Gedanke zu „wörther:see II

  1. „14. September“ („24. August“) Das Kreuz des heutigen Tages: gebildet von Dreiecken der Punkte Salvatorkirche, Kirche Kroisbach, Kirche Mariatrost, Reinerkogel und vom „STEIN“ auf dem Leonhardfriedhof, für den die Aufschrift „Thomas S. Posch“ und die Statue „Die Frau aller Völker, die Maria war“ vorgesehen sind, in Graz – und vom „Sommerdreieck“. ‚Unsere‘ 🙂 internationale Gemeinde der THOMASKIRCHE beim Kalvarienberg träte durch ein „Mitteilungsblatt“ in Verbindung mit der Kirche in Wien, in der sich ein Bild von Thérèse Martin vom Kinde Jesu und vom heiligen Antlitz befand. O mein Jesus, der du für uns am Kreuz von Gott verlassen wurdest, erbarme dich unser! Aber zu der in der THOMASKIRCHE am Sonntag gestellten Frage, ob Gott einen „STEIN“ schaffen kann, den er „SELBST“ nicht zu heben vermag: ist sie jetzt nicht beantwortet?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.