erd:äpfel

Wir sind eine Gesellschaft mit  wendigen, wechselvollen Persönlichkeiten. Verknüpft mit unserem Alter und unserer Position beziehen wir zu einem und demselben Thema verschiedene Meinungen. Interessant ist, dass manche Menschen zwar ihre Meinung ein wenig verändern, eines bleibt gleich, sie haben zu allen Vorkommnissen eine schlechte Meinung. Sie suchen nicht nach dem Körnchen was lobenswert ist, sondern nach dem Körnchen, dass der guten Sache eine Prise Verderben beimischt. Dieses Körnchen an Verderben sehen sie auch in einer Haushaltspackung Erdäpfel aus Österreich. Ich meine ein natürliches Lebensmittel, schmackhaft und heimisch, es kommt ohne große Transportwege aus. Die Kartoffeln sind sättigend und vom Preis für jeden erschwinglich. Welchen Pferdefuß können Erdäpfel aus Österreich haben? Sie sollen geschwefelt sein, obwohl ich davon noch nichts gehört habe. Manche verdrehen die Meldungen. Mir geht es gut, obwohl ich viele Jahre ein Erdäpfel Vernichter war. Müssen wir uns um unser heimisches Gemüse Sorgen machen, was ist dann noch ohne schlechtes Gewissen genießbar?

Die Meinungslage ist so, wird jemanden etwas geschenkt, muss er dafür nichts bezahlen, dann treten mögliche Allergene und Gesundheitsrisiken in den Hintergrund. Persönlich habe einen starken Bezug zu Erdäpfel, am Bergbauernhof wurden sie  angebaut und im Keller eingelagert. Sie waren die Beilage bei vielen Fleischspeisen, dem grünen Salat wurden sie beigemischt und manchmal waren heiße Kartoffel, Butter und Buttermilch das Nachtmahl. Vom Setzen bis zum Ernten der Kartoffel und der Verwendung in der Küche brauchte es viel Fleiß.

Kartoffelpüree

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