omikron:blackout

Corona Pandemie war gestern, jetzt will man das Leben wieder genießen. Plötzlich zeigen sich am Kärntner Himmel die sprichwörtlichen dunklen Gewitterwolken und als Vorbote fegt ein Sturm durch die Straßen, der Reklame- und Einkaufszettel aufwirbelt. Diese Gewitterwolken entpuppen sich als neues Bedrohungsszenario. Mitten in die Partystimmung platzieren findige Medienmacher, ob dahinter auch geschäftliche Interessen stehen ist ungeklärt, ein neues Bedrohungsszenario, das Blackout der Stromversorgung.

Institutionen wie das Bundesheer, die Polizei oder die Feuerwehr gingen in die Öffentlichkeit um ein düsteres Bild an die Wand zu malen, das Blackout der Stromversorgung. Vom Zivilschutz wird schon lange dafür plädiert für einen Katastrophenfall einen Vorrat an Konserven, Kerzen, Streichhölzer, Nudeln, Trinkwasser und Medikamente anzulegen. Seit der Corona Pandemie neu hinzugekommen ist ein Vorrat an Kloopapier. Nützlich ist ein Gaskocher, eine Petroleumlampe und wer es besonders toll haben will Akku Boxen mit viel Strom für das geliebte Smartphone. Wie lange die Funknetze aktiv sind, hängt von ihren Notstromreserven ab. Für Ö1 Hörer gibt es Transistorradios, bei denen man mittels Kurbeln Strom erzeugen kann.

Strom als Energieträger ist in unseren Alltag so selbstverständlich integriert, dass wir ihn kaum bewusst wahrnehmen. Für unsere Bedürfnisse brauchen wir ihn fast so notwendig wie den Sauerstoff zum Atmen. Beim Atmen agieren wir so selbstverständlich, sodass wir es nicht bewusst wahrnehmen, erst wenn wir damit Probleme haben. Wenn uns vor Anstrengung oder Aufregung die Luft wegbleibt oder wir gegen eine Infektion der Atemwege kämpfen. Die meisten Beschwerden und Erkrankungen der Atemwege gibt es im Winter und stellen sie sich ein Blackout bei der Stromversorgung im Winter vor. In dieser Jahreszeit sei es laut Experten aber am wahrscheinlichsten. Einerseits weil der Strombedarf in der kalten Jahreszeit durchschnittlich höher ist als im Sommer, zum anderem, weil von den Flusskraftwerken im Winter bei Niedrigwasser weniger Strom erzeugt wird. Dann trifft uns ein Blackout des Stromnetzes, was angelblich immer wahrscheinlicher wird. Wobei ein Hackerangriff auf die Steuerung des europäischen Stromnetzes und Ausfälle auf Grund des Kriegs Geschehen in der Ukraine nicht von der Hand zu weisen ist. 

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