schnee:fall

Anfang Dezember gibt es im Süden von Österreich ein wichtiges Thema, wann fällt der erste Schnee. Die Vermutungen darüber verdrängen alle anderen lokalen und europäischen Ereignisse. Was jeder mit Bestimmtheit sagt, seit der Jahrtausendwende schneit es immer weniger, dabei sind sich alle einig. Vor kurzem hat eine Tageszeitung eine Statistik veröffentlicht, wann es zuletzt in der Landeshauptstadt Klagenfurt zu Weihnachten eine geschlossene Schneedecke gegeben hat? Dies ist schon ein Jahrzehnt her. Jeder der Generation über 50 plus weiß zu berichten, dass es in seiner Jugend auf jeden Fall Anfang Dezember geschneit hat. Es hat keine Weihnachtsferien ohne Schnee gegeben, Schlittenfahren war in den Ferien selbstverständlich. Dies war in den 50er und 60er Jahren der Breitensport unter den Kindern, wie später ab den 80er Jahren das Schifahren. Eine Rodelbahn gab es überall, zumeist war es der Zufahrtsweg zu den Bauerngehöften.  Diese waren in den 50er Jahren nicht asphaltiert und nur mit einem hölzernen Schneepflug, welcher von einem doppelten Pferdegespann gezogen wurde, oberflächlich geräumt. In einzelnen Dörfern gab es einen Bauer, welcher mit seinem Traktor die Schneeräumung besorgte. Die Pferdestärke der damaligen Traktoren lag unter 20 PS. Die stärker befahrenen Straßen wurden zumeist von einem Feuerwehrauto geräumt. Während meiner acht Pflichtschulklassen gab es zu Weihnachten immer Schnee, es wäre für mich nicht vorstellbar gewesen, dass es zu Weihnachten keinen Schnee gegeben hätte.

Zumeist setzte der Schneefall um den Krampus Tag ein, um mit Beginn der Fastenzeit zu weichen, darauf war damals Verlass. Während der Volksschuljahre hatte ich mit dem Schnee zu kämpfen, um sieben Uhr morgens waren die Bergstraßen noch nicht geräumt. Ich folgte den Fußspuren der älteren Schüler, welche durch den frischgefallenen Schnee voraus strampften. Bei Neuschnee legte uns die Mutter am Fußende Gamaschen an, eine Bergbauernspezialität. Während der Internatszeit spielten wir den Winter über im angrenzenden Wäldchen Indianer und kehrten zur Studierstunde mit nassen Hosen in das Heim zurück.

5 Gedanken zu „schnee:fall

  1. Wir hatten eine Mariahilfbahn, die führte an einem Baum vorbei.
    Dann eine weitere, viel breitere, da bekam man mächtig Fahrt mit dem Bob.

  2. JESU WORTE über die größte Liebe. „8.12.“ – auch Kalendertag der Schwestern E d i t h , A l f r i d a und S a b i n e „von“ C a e s t r e ; aber bei der jüngsten der regelmäßigen Versammlungen der Christlichen Partei in Graz-Andritz, an welcher ein Südtiroler sozialistischer Lutheraner, sagte er, teilnahm, war Thema auch “ N o a c h “ und „Augenfarbe“ und deshalb die FRAGE, ob mit dem „Regenbogen“, welchen Gott nach der Sintflut als Zeichen setzt, nicht gemeint sein könnte eben – Augenfarbe. Von einer Dame wurde ‚uns‘ in der Versammlung eine Mappe „Kirchliches Verordnungsblatt der Diözese Gurk angeboten“. ‚Wir‘ tauschten die Mappe zur Ansicht mit Rückgabemöglichket für den Schein für den verlangten Zwanzig-Euro-Schein ein. Mit einem solchen bezahlten ‚wir‘ in dem Restaurant, in welchem die Versammlung dieses Mal stattfand, auch die Rechnung einer Dame, deren FRAGE zum Bart des „Nikolaus“ ‚wir‘ mit der GEGENFRAGE beantworteten, was mit dem Gold geschah, welches die drei Könige Jesus in der Krippe brachten. Die Mappe enthielte zu „1888“ n. Christi Geburt mit dem Zitat, JESU WORTE, mit Bezug auf die Liedzeile „deines Himmelreiches Lauf hemme keine List noch Macht, erbarm sich Herr“ wegen des Bezugs auf den Täufer, „Mt 11,12“, „das Himmelreich leidet Gewalt, und die da Gewalt brauchen, reißen es an sich“: Rosenkranzgebet.

  3. Hallo Gerhard!
    Ich bin auch kein großer Freund vom Schnee. Zumindest war ich dies nicht, solange ich im Winter täglich zur Arbeit fuhr, sowie vor dem und seitlich vom Geschäft die Zugänge vom Schnee freischaufeln musste. Besonders entlang der Bundesstraße war es im Akutfall schwierig, weil der Gehsteig immer wieder vom Schneepflug zugemüllt wurde.

    Jetzt kann ich eine schöne Schneelandschaft, im besonderen den verschneiten Mittagskogel im Sonnenlicht genießen. Vielleicht reicht der „angesagte“ Schnee zum Langlaufen….
    Eine schöne Winterszeit, schlagloch

  4. JESU WORTE, daß die Kinder zu Jesus kommen sollen. Aber kann ein Kind – seit „1888“ n. Christi Geburt – den Satz „Herr, ich bin nicht würdig, daß du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund“, den ich zuletzt ein Kind, sauf erreur, französisch, wenn ich mich nicht irre, sprechen hörte,
    (zu Kommentarseite presse saint-augustin ch blog herr-ich-bin-nicht-wuerdig),
    verstehen? Ist ein Kind durch das Wort „Würde“ nicht vor den Kopf gestoßen?
     

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