…klebt Uhu alles.
In kritischen Situationen besteht heute rund um die Uhr die Möglichkeit ein Notsignal abzusenden. Zumeist setzen wir ohne Handy keinen Schritt vor die Türe, wir könnten bei der nächsten Stufe stolpern. Eine Wanderung oder eine Radtour ist heute ohne ein Smartphon im Gebäck undenkbar. Ich erinnere mich an die panische Reaktion einer Nichte bei einer Wanderung zur Klagenfurter Hütte. Zu dieser Zeit war der Besitz eines Handys noch nicht selbstverständlich und wenn, war es ein Handy mit Tastatur. Nach etwa einer halben Stunde bemerkte die Nichte, sie besaß als einzige ein Handy, dass sie ihr Handy im Auto vergessen hatte. Sie wollte partout kehrtmachen um ihr Handy aus dem, am Parkplatz abgestellten Pkw zu holen. Es könnte bei einem von uns zu einem Schwächeanfall kommen, jemand ausrutschen und sich an der Hand oder am Fuß verletzten. Mit dem Handy bestünde die Möglichkeit eine Hilfe herbeizuholen.
Unsere Argumente, wir sind mehrere Personen und es nehmen auch noch andere Wanderer diesen Aufstieg lehnte sie ab. In der Gemeinschaft können wir bei Bedarf eine konkrete Hilfe organisieren. Nachdem wir ihrem Wunsch umzukehren nicht angeschlossen haben, hat sie sich unseren Argumenten gebeugt. Heute löst es Unverständnis aus, wenn jemand bei einer Radtour oder einem längeren Spaziergang sein Smartphon nicht dabeihat. Bevor man die Wohnung verlässt kommt von der in der Mobilität eingeschränkten Person die Aufforderung, man sollte das Smartphone nicht vergessen. Um im Falle eines Falles für ihn erreichbar zu sein, angelehnt an die jahrzehntelange Werbung: Im Falle eines Falles klebt Uhu wirklich alles. Umgekehrt ist man ohne schlechtes Gewissen unterwegs, wenn man für hilfsbedürftige Person telefonisch nicht erreichbar ist. Dabei kann ich beobachten, fällt die totale Obsorge aus, hilfsbedürftige Personen selbst aktiv werden. Leistungen vollbringen, welche über seinen Normalzustand hinaus gehen.
‘Jesus spricht: wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.’ So lautet, aus dem Evangelium des Jüngers, welchen Jesus liebt und welcher bei Jesu letztem Abendmahl an Jesu Brust liegt, ‘Joh 6,37’, vor unserem Frühstück – in einem Gedicht unseres Sohnes, Astronom: er wisse nicht, was ein Morgen ist – auf unserem anderen Laptop, dem ‘Neuen Laptop’ angeklickt, der ‘Tagesimpuls’ der ‘Evangelischen Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine’, ‘28.04.2026’ Im April starb, im ‘Jahr 2005’, der p o l n i s c h e h e i l i g e J o h a n n e s P a u l I I . Wir nennen ihn einen Heiligen nicht wegen seiner erfolgten Heiligsprechung, sondern weil ich in der Nacht den Gedanken hatte, wegen der FRAGE: dachte er nicht, als er gar keine Kraft mehr hatte, sich als Bischof von Rom als von Christus eingesetzter Nachfolger des h e i l i g e n P e t r u s ansehend, den die Pforten der Hölle nicht zu überwältigen vermögen, JESU WORTE, er müsse alles vermögen in dem, der ihn stärkte, und dürfe AUF KEINEN FALL sein Amt niederlegen, weil sonst alle an der Kirche zu zweifeln beginnen? Und: er müsse sich für alle Religionen und alle persönlichen Anliegen von Menschen – und Engeln? – zur Verfügung stellen? Dachte er nicht: WER ZU MIR KOMMT, DEN WERDE ICH NICHT AUSSCHLIESSEN? Getippt mit meiner linken Hand: Dr. phil. Siegfried Paul Posch