(K)EIN:vorsatz

Seit Beginn der  Fastenzeit sind einige Wochen vergangen und wahrscheinlich sind nur wenige ihren Vorsätzen für die Fastenzeit treu geblieben. Die Themen rund um die Fastenzeit  sind aus den Schlagzeilen der Medien von der Sturmkatastrophe, dem Bürgerkriegseinsatz und dem Untersuchungsausschuss verdrängt worden. Wer erinnert sich noch an seine guten Vorsätze für das neue Jahr zu Silvester. Dies ist Schnee von gestern, soweit es dieses Jahr einen Schnee gibt. In der Fastenzeit verzichten die einen auf Süßigkeiten, andere auf das tägliche Glas Bier oder Glas Wein. Andere folgen dem Vorschlag der Kirche, „Autofasten“, und verzichten so oft als möglich auf das Auto. Dabei kommt es zu einer Diskussion über die Verfügbarkeit der öffentlichen Verkehrsmittel. Am Wochenende sind viele Orte in Kärnten mit einem öffentlichen Verkehrsmittel nicht erreichbar. Auch haben jene, die zum Pendeln das Auto benützen, es bequemer und eine  kürzere Fahrtzeit, als jene welche ein öffentliches Verkehrsmittel benützen. Sie  müssen Gehzeiten und Wartezeiten in Kauf nehmen. Außerhalb der großen Ballungszentren ist die Benützung des privaten Pkws der kürzere Weg zur Arbeit. Meistens hat der Begriff Fastenzeit einen bitteren Beigeschmack alles unter dem Aspekt des Verzicht und der Buße. Wo bleibt die Freude in der Fastenzeit.
 
Für eine andere Art von Fasten wirbt ein Gasthof mit dem Slogan  „Fastenprogramm von Aschermittwoch bis Ostersamstag“.  Es gibt ein Wienerschnitzel mit Pommes und dazu ein großes Bier um € 7.–. Vielleicht ist damit das Brieftaschenfasten gemeint.
 
Vom Autofasten zum Wienerschnitzel.
6.3.08 18:38
 
 

 5 Kommentar(e)    

Anna / Feuerstelle / Website

Hallo Schlagloch
Wenn ich jeden Tag Pommes mit Wienerschnitzel essen muß, kann die Fastenzeit recht lang werden. Zum Glück kann man es mit dem Bier runterspülen. Das haben schon Mönche gebraut. Wird darum keine Sünde sein.
*LG*Anna

 

Isabella / WebsiteHallo Schlagloch,
die Fastenzeit ist mir für mein Wohlbefinden sehr wichtig. Buße tun muss ich nicht, ich bin grundsätzlich brav *ggg*. Im Grunde könnte ich meine Fastenzeit auch in den Herbst verlegen, aber wenn „alle“ davon sprechen, tut man sich leichter.
Mir fällt der Verzicht von Nahrung leichter als die Autofasterei, obwohl ich in der Stadt wohne.
Mit dem Begriff „Fasten“ zu manipulieren, scheint sehr in Mode zu sein. Auch so kann man wohl Umsätze steigern. Naja – wenn die Kassen klingeln, warum nicht.
LG Isabella.

 

petros / Website

keinen Alkohol, kein Süßigkeiten, kein Fleisch…
fasten von Aschermittwoch bis Ostern. Ein Weg aus meiner Disziplinlosigkeit.

LG
Petros

 

schlagloch

 Hallo Petros,
Ich werde mich bemühen, die letzten vierzehn Tage auf Süßigkeiten zu verzichten. Ich habe Süßigkeiten „zum Greifen“ nahe.
Gruss schlagloch.

 

schlagloch

Hallo Anna!
Das Leben als Mönch hätte einen gewissen Reiz, wenigstens für eine kurze Zeit.
Gruss schlagloch.

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