SICHER:heit II

Gibt es einen Unglücksfall in der Nachbarschaft dann fragt man sich, welche Sicherheiten gibt es für das menschliche Leben. Denkt man nach bleibt von den Sicherheiten nicht viel übrig. Die Sicherheiten können bei einem Unglücksfall ausfallen. Heute vertraut man auf das Handy, um im Notfall Hilfe zu holen. Ein Bekannter ist bei einer Fahrradtour  in den Julischen Alpen zu Sturz gekommen und bewusstlos am Forstweg liegen geblieben. Einem Bauer, der mit seinem Traktor in den Wald gefahren ist, verdankt er seine Rettung. Er konnte sich später an den Unfallhergang nicht erinnern.  Ein junger Bursche mit Bergerfahrung  ist zu einer Bergtour auf den Hausberg aufgebrochen. Etwas unterhalb des Gipfels hat er mit einem Freund am Handy telefoniert. Am Abend ist er nicht nach Hause gekommen, sein Auto wurde am Parkplatz gefunden. Am nächsten Morgen begannen die Feuerwehr und die Polizei mit einer Suchaktion nach dem Vermissten. Bei der Suche wurde auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt. Eine Handypeilung blieb erfolglos. Erst am dritten Tag wurde er in einer Felsspalte tot aufgefunden. Am nächsten Tag hat es in den Bergen geschneit. Vor einer Kirche erlitt eine Frau einen Schwächeanfall und die Kirchenbesucher sind achtlos vorbeigegangen.

 

Wer ist mein Nächster.

2 Gedanken zu „SICHER:heit II

  1. Hallo Schlagloch,

    Leben bewahren kann auch heißen jemand seelisch zu unterstützen, einen Wink zu geben, wenn man fühlt, das könnte gerade jetzt was bewirken.

    Gruß
    Gerhard

  2. Hallo Gerhard!

    Die Frage, „Wer ist mein Nächster“, könnte man auch im Web stellen. Schreiben als Selbsthilfe. Es gibt mehr Hilfesuchende als Helfer.

    Gruss schlagloch.

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