JENSEITS:universum

Zeichnet sich der Tod eines Menschen über einige Monate oder Wochen ab, dann ist man zum Zeitpunkt des Todes meistens gefasst. Kommt jemand durch ein Unglück unerwartet zu Tode, dann bedeutet dies für die Angehörigen einen seelischen Schock. Das plötzliche Herausgerissen werden aus dem Leben, aus der Familie, von einer Minute auf die andere ist schwer zu verkraften. Meistens liegen konkrete Pläne für die nächsten Wochen oder Monate vor. Hier stellt man den Hinterbliebenen oft eine psychische Stütze zur Seite, eine Krisentherapeutin oder eine geschulte Person einer Glaubensgemeinschaft. Wie kann der Trost aussehen, wenn der Ehepartner, ein Kind, ein Verwandter, durch einen Unglücksfall zu Tode kommt?  Eine Pastorin für Krisensituationen erklärte, dass es an erster Stelle darum geht die Hinterbliebenen dabei zu unterstützen, dass sie wieder Fuß fassen, dass sie Mut haben zum Weiterleben. Mit ihnen bespricht welchen Aufgaben sie sich in nächster Zeit zuwenden können, um über den Verlust hinwegzutrösten. Es geht weniger darum über das Jenseits zu reden, das je nach Glauben verschieden ist. Der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod ist in solchen Situationen am größten

 

Teihard de Chardin schreibt, dass Gott in jedem Teil des Universums ist, es eine Evolution Gottes gegeben hat. Gott lebt nicht außerhalb unseres Universum, sondern innerhalb des Universum, so ist er dem Menschen nahe. Der Himmel, das Jenseits, in welcher Form es auch immer existieren wird, wird innerhalb unseres Universum sein.

 

Für immer daheim.

3 Gedanken zu „JENSEITS:universum

  1. Hallo Schlagloch!
    Alles ist in uns, und wir sind in allem und mit allem verbunden,….oder,…
    Das Universum ist in uns und wir sind im Universum,…und wir alle sind Mirkoskosmen im Makrokosmos.
    Liebe Grüße
    Grey Owl

  2. Leider weiss ich weder, was Du mit diesem Eintrag sagen willst, noch aus welchem Anlass Du ihn geschrieben hast noch was ich damit anfangen könnte. Meine Lebensgefährtin bekam vor 4 Monaten mitten im Kartenspiel mit der Nachbarin eine Gehirnblutung durch ein geplatztes Aneurisma. Sie wurde mit dem Hubschrauber zur Uniklinik geflogen und überlebte noch 3 Tage im Koma. Aus. Da hilft kein Teilhard de Chardin und kein Universum. Da hilft überhaupt nichts. Nichts.

  3. Hallo Schreibmann!

    Dein Satz, „Da hilft überhaupt nichts“, drückt genau die hoffnungslose Situation aus, in welcher sich der/die PartnerIn, Angehörigen befinden, wenn es um Leben oder Tod geht. Man muss ohnmächtig zusehen, wenn die Medizin nicht mehr helfen kann, wie der/die Angehörige stirbt. Mein Auslöser für den Eintrag war ein Unglücksfall von einem Bekannten, der von einer Minute zur Anderen tödlich verunglückt ist, ohne dass er die Chance hatte dies zu verhindern.

    Der Tod meiner Mutter war ein „langsames Sterben“, sie hat sich von der Außenwelt zurückgezogen, dazugekommen sind verschiedene Krankheiten, bis der Körper nicht mehr wollte. Ich habe ihr gewünscht, dass für sie sich das erfüllt, woran sie geglaubt hat.

    Es ist ein Trost zu glauben, dass wir nach dem Sterben in einer anderen Form weiterleben. Für den Zeitpunkt vor und nach dem Sterben, kann dies nur eine „Krücke“ sein. Vielleicht ein Trost für dich.

    Gruss schlagloch.

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