PARTEI:buch

Wie aktuell theologische Abhandlungen, die vor zweihundert Jahren niedergeschrieben wurden, sein können, erfährt man in der Klosterbibliothek in Wiblingen. Bei der Besichtigung der Klosterbibliothek, mit vielen theologischen, philosophischen und wissenschaftlichen Büchern, wo bei man anmerken muss, dass viele Bücher nach den Franzosenkriegen abtransportiert wurden, ist mir ein kleines Buch  mit dem Titel: „Hat der Satz seine Richtigkeit: Wem Gott ein Amt gegeben hat, dem gibt er auch den Verstand“, aufgefallen.  Verfasst wurde es von Martin Mack, der von  1712 – 1776 gelebt hat.

Für mich ist diese Frage noch immer aktuell, besonders dann, wenn es nach Wahlen zur Bildung einer Regierung kommt und die verschiedenen Ressorts mit Ministern besetzt werden. Dabei fragt sich der aufgeweckte Bürger, genügt für ein Ministeramt die Parteizugehörigkeit oder sollte nicht das Fachwissen eine entscheidende Rolle spielen. Diese Frage stellt sich nicht nur bei Ministerernennungen, sondern setzt sich auch auf anderen Ebenen fort. Eine Ursache der Millionenverluste in staatsnahen Betrieben liegt bestimmt darin, dass man in Parteiarbeit geschulte Menschen in das Management von Wirtschaftsbetrieben berufen hat. Damals wie heute kann die Richtigkeit des Satzes: „Wem Gott ein Amt gegeben hat, dem gibt er auch den Verstand“, angezweifelt werden.

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6 Gedanken zu „PARTEI:buch

  1. Hallo Schlagloch!
    Wie heißt es so schön? Welche Menschen gehen in die Politk,…oder in`s Fernsehen?
    Und so soll es ja auch sein, den Verstand brauchen sie da oben auch nicht, weil sie doch lieber gierig als klug sein sollen, und mit etwas Geld können Gesetze entstehen, die garantiert nicht den kleinen, normalen Leuten zum Vorteil sind.
    Was ist das??!!…..wenn Konzerne anfangen Politikern zu drohen?…..ich glaube, dann habe ein paar Politiker endlich ihr Hirn eingeschaltet.
    Liebe Grüße
    Grey Owl

  2. deswegen finde ich unseren Wirtschaftsminister gut, er läßt sich von Konzernen nicht allzusehr einschüchtern, wie der Fall mit den Treibstoffpreisen zeigt!

  3. Hallo GreyOwl!

    Vielleicht sollte man für die Politiker eine „Philosophische Bildungsoffensive“ einleiten.

    Gruss schlagloch.

  4. Hallo Petros!

    Jeder wählt die Regierung, Partei, mit den besten Wahlversprechen.

    Gruss schlagloch.

  5. …ein kleiner Hinweis zur Rechtschreibung: Wahlversprechen richtig geschrieben: WahlversprecheR
    *schmunzel*
    Gruß
    Petros

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