GE:schmack

Die Menschen sind von unterschiedlichen Dingen fasziniert, es ist dabei so verschieden, wie die Menschen selbst.  Ein wesentlicher Unterschied  zeigt sich bei den Geschlechtern. Die Männer bevorzugen technische Dinge. Alles was der  Fortbewegung dient, Autos, Motorräder, Flugzeuge. Sportliche Höchstleistungen, gepaart mit der Geschwindigkeit:  Skifahren, Laufen und Rennfahren. Kraftsportarten wie Fußball, Boxen und Dreikampf.  Zu den  Herausforderungen zählt das Bergsteigen, Fallschirmspringen und Eisklettern. Männliche Themen sind, der Erfolg im Beruf, bei den Frauen und in der Politik. Gesprochen wird über Neuheiten in der Literatur, Malerei und Musik. Interessant ist die Beschäftigung mit dem Unvollendeten, dem Unpopulären, dem Außenseitertum. Mit den Dingen, an denen die Schöpfer gescheitert sind.

Wer ist für die Prägung des Geschmacks verantwortlich, wie wird er geformt? Die Knaben bekommen technisches Spielzeug. Die Beziehung zum weiblichen Geschlecht wird mit männlichen Attributen angebahnt. Dabei gibt es Außenseiter, Gescheiterte, Laboranten. Solche die sich nicht binden wollen, das eigene Geschlecht anziehend finden, mit beiden experimentieren. Die Öffentlichkeit verlangt Klarheit, nur einmal im Jahr ist Liveball.  

Lustgarten.

9 Gedanken zu „GE:schmack

  1. Gerade in der Musik gibt es höchst unterschiedliche Geschmäcker. Ich selbst höre relativ viel, von Klassik, Folk, Jazz, Rock bis hin zu Dance, Elektronik und Techno. Von manchen Freunden kenne ich die Geschmacker ziemlich genau und differenziert: Einer mag warm vorgetragene Stücke mit Songstruktur, der andere vornehmlich Chillout (ohne Gesang bitte!), der dritte einfache Balladen,vorgetragen von unangestrengten Frauenstimmen, der vierte heftigen, unangepassten Rock mit kunstvollem Charakter.
    Jemand aus diesen Gruppen zu sich auf das musikalische Terrain zu locken, ist fast nicht möglich. Also geniesst man seine Dinge gewöhnlich allein.

    Gruß
    Gerhard

  2. Hallo Gerhard!

    Der einzelne Geschmack in der Musik, Malerei, Essen und Trinken oder Bekleidung unterscheidet sich meistens vom Nächsten. Manchmal findet man auch Gleichgesinnte. Ich wollte mit „GE:schmack“ auch ausdrücken, dass es noch immer eine geschlechtsspezifische Erziehung gibt.

    Gruss schlagloch.

  3. Das mit dem geschlechtsspezischen stimmt – natürlich. In Töpferkursen findet sich manchmal ein einzelner Mann, ebenso im Yoga. In der Malerei scheint sich das fast die Waage zu halten. Im Schach findet man meist Männer, doch gibt es seit Jahren einige Frauen im Spitzenbereich.

    Gruß
    Gerhard

  4. Hallo Schlagloch!
    Es ist nun mal so, dass die Rollen schon früh verteilt werden, erst spielerisch, dann wohl er aufgezwungen ansonsten bis du abnormal, was auch immer das heißen mag in wwelcher Gesellschaft oder Kultur. Vielleicht sollte man einfach dahin gehen wo man sich wohl und angenommen fühlt……und für die Anderen sollte gelten: Leben und leben lassen…
    Liebe Grüße
    Grey Owl

  5. Mein Sohn wollte, obwohl ich es ihm jahrelang nahe legte, partout keinen Geschmack daran finden, schwanger werden zu wollen.

    Gruß
    Petros

  6. Hallo Petros!

    Vielleicht kommt er noch auf den Geschmack. Manchmal ändert sich der Geschmack in den späteren Jahren.

    Gruss schlagloch.
    P.S. Ich glaube meine Kommentare bei dir landen im Spam-Filter.

  7. Grüss Gott Schlagloch,

    gestern sagten sie im TV, dass sogar das Taschengeld unterschiedlich gezahlt werden würde. Buben würden einen höheren Betrag ausbezahlt bekommen. Wir Frauen ärgern uns oft über Männer die den Dienst im Haushalt verweigern, dabei haben wir Mütter es per Erziehung selber in der Hand wie ein Mann später wird.
    Ich selber hab z.B. so gut wie nie mit Puppen gespielt. Mir waren Frösche und Eidechsen lieber. Dass Kinder da manipuliert werden damit sie die Klischees erfüllen halte ich für gar nicht so selten. „Das tut ein Mädle nicht“ hiess es bei mir wenn ich die Zunge rausstreckte oder spuckte.

    Liebe Grüsse//Erika

  8. Hallo Erika!

    Zu hause waren wir vier Buben, da habe ich der Mutter ein wenig im Haushalt geholfen: Aufräumen, Auskehren und beim Kochen. Meine „Ordentlichkeit“ schätzt meine Partnerin.

    Gruss schlagloch.

  9. Buben schießen mit Kanonen
    Mädchen applaudieren dazu
    ein herrliches Weltbild
    daß ich auch hier zuhause nicht
    zerstören will.
    Da muß schon jeder selber draufkommen
    wo die eigentliche Wahrheit liegt.
    Auch mein Sohn.
    Ich applaudier halt schon lange nicht mehr..
    lieben gruß
    elisabeth

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