FAST:en

Jeder Autofahrer kennt die Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h. Es handelt sich um Straßen in einer Wohnsiedlung. Obwohl man für die Geschwindigkeitsbeschränkung ein Einsehen hat, fühlt man sich manchmal unwohl, weil es nur im Schritttempo vorwärts geht. Möglicherweise wird man dabei von einem Auswärtigen überholt, der auf der Durchfahrt ist. In der Fastenzeit kann die Frage auftauchen, ob man sich zum Geschwindigkeitsfasten entschließen soll. Dies würde bedeuten, dass man die Geschwindigkeiten in Ortsdurchfahrten und Wohnsiedlungen korrekt einhält. Zusätzlich noch einen Schritt weitergeht und in Ortsdurchfahrten statt fünfzig km/h nur dreißig und in Wohngebieten statt 30 km/h nur 10 km/h schnell fährt. Ein freiwilliger Verzicht auf Geschwindigkeit, im Heckfenster eine Tafel „Geschwindigkeitsfasten“. Es bleibt die Frage, wie dies von den anderen Autofahrern aufgenommen wird. Mit dieser Aktion könnte man auch solche zur Vernunft bringen, die mit weit überhöhter Geschwindigkeit durch den Ort fahren.

Ein wenig erinnert mich dies an die Situation, dass in vielen Sonntagspredigten die zumeist  recht schaffenden zur Buße aufgerufen werden. Die Menschen, welche total über die Stränge schlagen, werden nicht erreicht, weil sie nicht an der Sonntagsmesse teilnehmen. Opfer werden meistens von denen eingefordert, die schon Opfer bringen.

Opferstock.

6 Gedanken zu „FAST:en

  1. Zum Geschwindigkeitsfasten würde zwingend auch ein Aktivitätsfasten gehören, ein Erlebnisfasten oder Pflichtfasten, vielleicht auch ein Statusfasten und Geldfasten.

    Gruß
    Gerhard

  2. Hallo Gerhard!

    …. ich sage, eine Variante des Fasten reicht.

    Gruss schlagloch.

  3. Wenn ich langsamer unterwegs sein will, dann sollte ich mir weniger Aktivitäten und Pflichten pro Zeiteinheit auferlegen…dann klappt die Sache eher.
    Gruß
    Gerhard

  4. Lieber Franz,
    eine grandiose Idee!!!
    Wirklich famos, aber ich kenne sie, die Dich dann anhupen anblinken anmachen, weils ihnen nicht schnell genug gehen kann, weil du sie zur Langsamkeit zwingst, indirekt und weil Du Ihnen mit Deiner meditativen Art tierisch am Geist gehst.
    Wenn ich ganz bei mir bin und glücklich, fahre ich den anderen immer viel zu langsam….
    lieben gruß
    elisabeth

  5. In einem Gefägnis kann ich durch
    Gefängnisseelsorge zur Einnahme von
    Fastenspeisen veranlaßt werden. Ich
    meldete mich in der Steiermark, um
    an Gefägnisseelsorge mitzuwirken.
    Steht die Kirche in Kärnten mit jener
    in der Steiermark derart in einer
    ökumenischen und interreligiösen
    Verbindung, daß über Maßnahmen
    der Gefängnisseelsorge gesprochen
    werden könnte? Es gab in der Kirche
    ja auch die Meinung, Ökumene sei
    abzulehnen.
    Siegfried P. Posch

  6. Hallo Elisabeth!

    Es wird oft verlangt, dass man in der Fastenzeit auf das Auto verzichtet. Wenn nicht unbedingt notwendig verzichte ich auf das Auto. Dieses Jahr will ich die Geschwindigkeiten „einhalten“.

    Gruss schlagloch.

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