MAUS:klick

Heute kann man bei vielen Anlässen sagen, alles was wir brauchen oder wissen wollen ist nur einen Mausklick entfernt. Die elektronische Maus ermöglicht uns das Einkaufen in einem Versandhaus, die Buchung eines Fahrschein für die Bahn, die Auskunft wie das Wetter bei den Bekannten in Sydney ist. Wir können virtuell den Kilimandscharo besteigen oder bequem vom Wohnzimmer aus eine Reise zu den Sehenswürdigkeiten von Berlin machen. Mit einem Mausklick gibt es Informationen zu einer Birkenallergie und die wichtigsten Lebensdaten von Alfred Döblin.

Der Mausklick hat mir neue Freiheiten beim Schreiben gebracht, er hat dafür gesorgt, dass sich das Schreiben verändert hat. Ich sitze am PC lockerer als an der Schreibmaschine, egal ob sie mechanisch oder elektrisch war. Es genügt ein Mausklick um ein Wort, einen Satz, zu verschieben, zu löschen oder etwas neues einzufügen. Die Gedanken können frei fließen, ich brauche nicht die Sätze vor der Niederschrift im Kopf verbessern, kürzen und regulieren. Mit einem Mausklick kann skurriles gelöscht und starres lebendig gemacht werden.

Erfahrung.

11 Gedanken zu „MAUS:klick

  1. Grüss Gott Schlagloch,

    so gesehen arbeite ich mit der Maus noch genauso wie an der Schreibmaschine. Meine Sätze formuliere ich genauso sorgsam wie damals als es die neue Technik noch nicht gab. Ganz selten dass ich was rauskopiere und dann einfüge. Ich bin mir sicher, dass ich viele Möglichkeiten gar nicht kenne. Aber, ich hab ja Zeit zum rumspielen….

    Liebe grüsse//Erika

  2. Hallo Erika!

    Ich schreibe oft für eine Sache nehrere Wörter in den Text und wähle dann später das Passende aus. Vor allem kann ich am PC schnell schreiben, ohne auf die Wort- bzw Satzstellung Rücksicht zu nehmen, um ja nicht den „Faden“ zu vierlieren. Dann folgen zwei bis drei Korrekturen, per Mausklick.

    Gruss schlagloch.

  3. Hallo Schlagloch!
    ….und ich wundere mich, warum ich vom Lapi nicht weg komme. Jetzt weiß ich endlich warum! Lach…..
    Du hast Recht, es ist wirklich so. So oft ich mir auch versucht habe zu sagen, es ist besser den Lapi auszuschalten, um so mehr hat er mich vom Gegentiel überzeugt. Jetzt,….läuft er meißt den ganzen Tag, was nicht heißt, dass ich ständig dran sitze. Nur, und das ist genau, wie Du sagst, sobald man etwas wissen möchte, eine Frage im Hirn auftaucht,….das Internet hat die Antwort. Also,…ich hab´s aufgegeben….. laß ihn einfach an,….und wenn ich ab und an vorbei gehe, erfreue ich mich noch zusätzlich an meiner Naturbilder-Dia-Show……(…früher hätte ich nicht zu träumen gewagt, dass ich das mal in meinem eigenen vier Wänden haben könnte…).
    Liebe Grüße
    Grey Owl

  4. Der PC macht vieles leichter, aber auch vieles flüchtiger und oberflächlicher.
    Früher war der Klang einer Schreibmaschine Musik, der PC ist ziemlich unmusikalisch und charakterlos.
    Alte Schreibmaschinen atmen ihre Zeit ein, dass fasziniert.

  5. Hallo Deprifei!

    Hat sich ein Lehrer bei meinem Vater beschwert, dass ich unleserlich schreibe, dann hat er gesagt: „Ich bekomme, wenn ich größer bin, eine Schreibmaschine“. Dies war damals der „Fortschritt“. Mit fünfzehn Jahren habe ich dann eine gebrauchte Schreibmaschine bekommen, eine „Remington“, ein riesen Ding. Darauf habe ich meine ersten Gedichte und Geschichten geschrieben.

    Gruss schlagloch.

  6. Hallo Schlagloch

    So wie du mache ich es auch. Ich schreibe verschiedene Absätze und kopiere was passt rein oder raus. Wenn ich mal etwas per Hand auf Papier bringe, dann habe ich mehr „x-en“ als der Text selber lang ist.
    Ich liebe das Mäuschen sehr und schütze es vor meinem Kater,
    der sich besitzergreifend oft über sie legt.

    Lieben Gruß

  7. Hallo Wandlerin!

    Der „Ursprungstext“ für den Blogeintrag ist meistens doppelt so lang. Dann stelle ich „das Beste“, aus meiner Sicht, in das Web. Ob es wirklich „das Beste“ ist, mögen die Leser beurteilen.

    Schön, dass du auf meiner Webseite warst, auf ein Wiedersehen.

    Gruss schlagloch.

  8. Hallo Schlagloch,
    Es wäre mal schön, exemplarisch beide Versionen gegenüberzustellen: Den brodelnden “Ursprungstext” und den „bereinigten, gestrichenen“ Text für die Veröffentlichung.
    Da Du anscheinend so etwas wie „automatisches Schreiben“ anwendest, könnten durchaus Perlen in dem Rohmaterial sein – die dann vielleicht rausgeschliffen werden.
    Gruß
    Gerhard

  9. Hallo Gerhard!

    Danke für die Anregung. Gibt es wieder einmal einen sehr „emotionalen“ Text, dann wäre dies einen Versuch wert.

    Gruss schlagloch.

  10. Thailand, Haiti, China: an zwei Rechtsträger
    konnten zuletzt per Handy Spenden über-
    wiesen werden – sehr viel einfacher als per
    „Mausklick“. Aber könnte nicht die Stadt Klagenfurt
    Spenden per Handy ermöglichen?

  11. Spendenaufrufe

    Soll im Fernen Osten geholfen werden, so ist
    zu erwägen, daß dort die Heilpflanzenkunde
    einen realen Kapitalfaktor darstellt. Nun gibt
    es ja wild wachsende Heilpflanzen und in Gär-
    ten gepflanzte: in Gärten aber zugleich auch
    Zierpflanzen. Ich darf fragen: G.W.F. Hegels
    Ästhetik wertet die Schönheit der Kunst höher
    als das Naturschöne. In der Ästhetik Th. W.
    Adornos findet sich aber ein neuer Ansatz. Wann
    trat da eine kuturelle Wende ein?

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